[Rezension] “Die Wahrheit, wie Delly sie sieht” von Katherine Hannigan

Die Wahrheit wie Delly sie siehtKlappentext:

Die elfjährige Delly ist anders als andere Mädchen: neugierig, unerschrocken und erfinderisch – und sie liebt Überraschungen. Sie lässt Tiere frei, wenn sie ihr leidtun. Sie beleidigt andere, ohne es zu merken. Sie leiht sich Sachen aus, weil ein Abenteuer lockt. Und sie prügelt sich schon mal, falls ihr jemand widerspricht. Bis Ferris in die Klasse kommt. Ferris ist auch anders: Sie spricht nicht und will nicht berührt werden. Alle respektieren das, nur Delly will wissen, warum. Doch sie muss erst lernen, Ferris’ Schweigen in Vertrauen zu verwandeln, bis diese sich öffnet. Als es geschieht, ist es die größte Überraschung, die Delly je erlebt hat. Und der Beginn einer großen Freundschaft. (Quelle)

Meine Meinung:

Um diese Rezension drücke ich mich schon seit 2,5 Monaten, obwohl ich so gerne von diesem Buch berichten möchte. Warum ich mich drücke? Weil ich mir sicher bin, dass ich nicht die richtigen Worte finden werde, aber es nützt ja nichts: Ich probiere es jetzt trotzdem. :D

Vorweg vielleicht, damit ihr einordnen könnt, welches Stellenwert dieses Buch für mich hat: Ich werde es in Zukunft in einem Atemzug mit vielen meiner liebsten Jugendbücher nennen wie beispielsweise “Wunder”, “abends um 10″ oder “Meine Schwester lebt auf dem Kaminsims”.

Dieses Buch lebt in erster Linie durch seine Namensgeberin und Hauptfigur Delly. Delly ist wirklich anders, liebenswert, aber manchmal auch so, dass ich sie gerne schütteln würde. Sie möchte eigentlich immer alles richtig machen, verliert dabei aber manchmal den Blick für andere oder eben für gesellschaftliche Konventionen. Diese Art bringt ihr immer wieder viel Ärger ein, so dass ihre Mutter eines Abends wegen Delly anfängt zu weinen. Das macht ihr so sehr zu schaffen, dass sie beschließt, besser so gut wie gar nichts mehr zu machen, bevor sie etwas Falsches macht. Also setzt sie sich in der Schule in den Pausen einfach auf den Schulhof und zählt und zählt und zählt. Und so fällt ihr letztendlich auch Ferris auf, die ein großes Geheimnis zu verbergen scheint.

“‘Ich mache mir Sorgen, weil Ferris immer so allein ist. Ich habe sie gefragt, ob sie mit jemandem befreundet ist, dem sie sich anvertrauen kann. Das hier war ihre Antwort.’ Ms. McDougal schob einen kleinen Zettel über den Tisch.
Delly nahm ihn. In der Mitte stand ein dickes schwarzes NEIN. Aber es war durchgestrichen. In winzigen Buchstaben stand am unteren Seitenrand Delly.
Plötzlich fühlte Delly einen warmen Fleck in der Mitte ihrer Brust.” (S. 109)

Die Freundschaft, die sich sehr langsam zwischen den beiden entwickelt und das ADellteuer (Delly ist Meisterin der Wortneuschöpfungen), das die beiden dann gemeinsam erleben, ist fröhlich und schön, aber stellenweise auch traurig und berührend. Und es stellt sich die Frage: Schafft Delly es dieses Mal, das Richtige zu tun?

“‘Ich habe eine Freundin’, wisperte sie der Welt entgegen, und ihr Mund musste unwillkürlich lächeln.” (S. 110)

Ich habe das Buch zu allererst von Sarah empfohlen bekommen, die einen sehr eindringlichen Leseeindruck dazu geschrieben hat. Ich kann ihr nur zustimmen: “Die Wahrheit, wie Delly sie sieht” sollte man unbedingt lesen und sich auf all die Gefühle einlassen, die Katherine Hannigan im Leser hervorruft: von hysterischem Kichern, über tiefe Zuneigung zu Delly bis hin zu dem ein oder anderen Tränchen. Ganz klare Leseempfehlung und damit 10 von 10 Sternen.

stern 10

Die Wahrheit, wie Delly sie sieht – Katherine Hannigan – Hardcover – 280 Seiten – 14,90 € – ISBN 978-3-446-24513-6 – erschienen: Februar 2014 (Hanser) – Altersempfehlung: ab 11 Jahren

[Montagsfrage] Welche Bücher nehmt ihr mit in den Urlaub?

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Ich habe zwar als Referendarin sechs Wochen Sommerferien, aber so richtig in den Urlaub fahre ich dieses Jahr nicht.. Deswegen fiel es dieses Mal auch flach, dass ich mit Nanni ewig lange telefoniert und meine Urlaubsbücherliste zusammengestellt habe wie im letzten Jahr.

Allerdings werde ich wohl noch für eine Woche etwa in meine Heimat zur Familie fahren und dahin werden mich dann doch einige Bücher begleiten. Da ich aber mit dem Auto fahre, kann ich hemmungslos so viel mitnehmen, wie ich möchte, und muss mich nicht beschränken. Eine richtige Liste habe ich mir auch da nicht gemacht, aber ich schätze mal, dass mich folgende Bücher begleiten werden, wenn ich sie nicht schon vorher lese:

Urlaubslektüre

Mir ist übrigens klar, dass ich nicht all diese Bücher in der einen Woche lesen werde, denn meist bin ich zuhause so damit beschäftigt, Aktivitäten mit meiner Familie zu genießen, dass ich nur sehr wenig zum Lesen komme, aber so habe ich zumindest eine große Auswahl. Und die Bücher, die ich dann nicht schaffe, nehme ich dann einfach mit auf den nächsten Urlaubtrip nach Köln.

Welches dieser Bücher spricht euch am meisten an? Welches würdet auch ihr mit in den Urlaub nehmen?

[Rezension] “Der Geschmack des Sommers” von Sarah Ockler

Der Geschmack des SommersKlappentext:

Delilahs Leben fällt überall auseinander: ihre schulischen Leistungen sind miserabel, sie hat einen Nicht-Freund, mit dem sie nichts außer der Möglichkeit zu vergessen verbindet, und die Beziehung zu ihrer Mutter Claire ist alles andere als harmonisch. Vor allem der große Familienstreit vor acht Jahren steht zwischen ihnen. Als ihre Großmutter plötzlich stirbt, kehrt Delilah mit Claire in das Haus zurück, in dem sie früher jeden Sommer verbracht haben. Und dort begegnet sie nicht nur der Vergangenheit, sondern auch Patrick – ihrem gut aussehenden Freund von damals … (Quelle)

Meine Meinung:

Sarah Ockler ist bekannt dafür, schöne Sommerbücher für Jugendliche zu schreiben, in denen gleichzeitig auch ein ernstes Thema behandelt wird. In “Die Sterne leuchten immer noch” ging es um das Thema Tod, in “Verlieb dich nie in einen Vargas” um Demenz und in ihrem neuen Roman “Der Geschmack des Sommers” geht es nicht nur um familiäre Probleme, sondern auch in Ansätzen um Depressionen.

Delilah hat kein gutes Verhältnis zu ihrer Mutter, die sich voll und ganz um ihren Beruf kümmert und dabei ihre Tochter total aus den Augen verliert. Außerdem hat Delilah seit der Beerdigung ihres Großvaters vor acht Jahren auch keinen Kontakt mehr zu ihrer Oma, denn sie, ihre Mutter und ihre Tante sind damals überstürzt abgereist. Über das, was damals passiert ist, wird nicht gesprochen.

Als jetzt auch Delilahs Großmutter verstirbt und Delilah mit ihrer Mutter aufbricht, um den Sommer im Haus ihrer Großeltern zu verbringen, scheint es unausweichlich, dass sich die beiden endlich der Vergangenheit und ihrer gemeinsamen Gegenwart stellen. Sehr glaubhaft schildert die Autorin das Verhältnis zwischen Delilah und ihrer Mutter. Für mich war Delilahs Einsamkeit und Verlassenheit beinahe greifbar.

“‘Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass meine Mutter wirklich tot sein soll, Mäuschen.’
Mäuschen  – ihr alter Name für mich, aus der Zeit als ich noch kleiner war. Aber er wirkt auf mich genauso befremdlich wie ihre Unsicherheit. Ich glaube, uns beiden wird in diesem Augenblick bewusst, wie lange sie ihn schon nicht mehr benutzt hat. Mom schüttelt den Kopf, wie um das Kosewort abzuschütteln, und schaut dann wieder auf den See hinaus.” (S. 29)

Das ändert sich allerdings sehr schnell, als sie ihren alten Freund Patrick wiedertrifft, zu dem sie sofort wieder ein sehr enges und vertrautes Verhältnis hat. Patrick an sich und auch die sich anbahnende Liebesgeschichte zwischen den beiden hat mir zwar gut gefallen, war mir aber stellenweise etwas zu unrealistisch und einfach.

“Und als ich seine Augen ganz nah vor mir sehe – gold- und bernsteinfarben gesprenkelt, mit einem herausfordernden Lächeln -, kann ich nicht anders. Ich muss lächeln.” (S. 64)

Ich habe ja oben schon erwähnt, dass das Thema Depressionen an der ein oder anderen Stelle Erwähnung findet. Auch hier geht die Autorin sehr sensibel vor, so dass “Der Geschmack des Sommers” immer noch ein leichtes Sommerbuch bleibt, aber dennoch an Tiefe gewinnt.

Insgesamt hat mir “Der Geschmack des Sommers” gut gefallen. Es bietet eine interessante Familienkonstellation, das ein oder andere Geheimnis und eine schöne Liebesgeschichte. Meiner Meinung nach hätte sich diese allerdings etwas langsamer entwickeln können. Aber: Das Buch hält, was es verspricht. Es ist das perfekte Sommerbuch: unterhaltsam, schön und leichtlesig. Ich vergebe gute 7 von 10 Sternen.

stern 7

Der Geschmack des Sommers – Sarah Ockler – Taschenbuch – 416 Seiten – 8,99 € – ISBN: 978-3570309070 – erschienen: Juni 2014 (cbt) – Altersempfehlung: ab 13 Jahren

[Lieblingsblogs] *LIVE. LOVE. READ.

Header Lieblingsblogs

Juhu, endlich ist es mal wieder so weit: Ich habe Zeit und kann euch einen weiteren Lieblingsblog von mir vorstellen.

Titelbild von "*LIVE. LOVE. READ."

Titelbild von “*LIVE. LOVE. READ.”

*LIVE. LOVE. READ. ist der schöne Blog aus der Feder von Julia aka DieJai. Ich kenne den Blog, weil wir beide vor einiger Zeit bei dem Bloganbieter blog.de, also quasi Blognachbarn waren. Nach einiger Zeit haben wir dann festgestellt, dass wir sogar im realen Leben relativ nah beieinander gewohnt haben, nämlich beide im schönen Köln (damals wohnte ich noch dort).

An Julias Blog mag ich bewundere ich, dass sie sich so viele Freiheiten nimmt. Ursprünglich war ich Blog mal ein fast reiner Bücherblog – von einigen Fotos und Geschichten über ihre Katzen mal abgesehen. In der letzten Zeit entwickelt er sich aber viel mehr hin zu einem Blog über all das, was Julia liebt. So gibt es nicht nur Büchervorstellungen, sondern auch kurze Berichte zu kleinen Ausflügen, die sie unternommen hat, Rezepte zu [Gaumenschmeichlern] (überwiegend vegan übrigens) oder die Vorstellung von [Helden des Alltag], die ganz unterschiedlich geartet sein können. Toll!

Was ich so mitbekomme, macht sich Julia ziemlich viele Gedanken zu ihrem Blog, besucht sogar Workshops. Das ganze wirkt bei ihr aber nie verkrampft oder künstlich. Außerdem ist sie auch so eine sympathische Bloggerin, die NICHT auf jedem zweiten Blog um den Linktausch oder Likes bettelt. Ich glaube, Julias Blogs ist wie sie selbst: einfach natürlich!

Da ich aber ja einen Buchblog habe, interessiert es vielleicht, welche Art von Büchern auf *LIVE. LOVE. READ. vorgestellt werden. Praktischerweise hat Julia die Frage gerade erst selbst beantwortet, so dass ich sie hier einfach mal zitiere:

Allgemein würde ich sagen, dass ich gerne Belletristik lese, es darf aber auch gerne mal historisch oder spannend werden. Jugendbücher mag ich auch, weil sie oft gute Themen behandeln, aber ich merke langsam doch, dass ich aus dem Genre rauswachse.

Liebe Julia, du bist mit deinem Blog und dem Wandel, den du mit LIVE. LOVE. READ. durchgemacht hast, ein echtes Vorbild für mich und ich hoffe sehr, dass ich mich auch Stück für Stück traue, etwas weiter über den Bücherblogtellerrand hinauszuschauen. :)

[Rezension] “Steelheart” von Brandon Sanderson

Steelheart von Brandon SandersonReiheninfo:

  1. “Steelheart”
  2. “Firefight” (engl.: Januar 2015)
  3. “Calamity” (vorauss. 2016)

Inhalt:

„So erwachte in mir eine Ahnung, dass man auch Steelheart töten konnte. Irgendetwas in der Bank, an der Situation, an der Waffe oder an meinem Vater selbst hatte seine Unverletzlichkeit aufgehoben. Es war allgemein bekannt, dass Steelheart eine Narbe auf der Wange hatte. Ich war allerdings der einzige lebende Mensch, der wusste, wie sie entstanden war.
Ich habe Steelheart bluten sehen.
Ich werde ihn wieder bluten sehen.“ (S. 24)

David ist gerade mal acht Jahre alt, als er mit ansehen muss, wie der mächtige Epic Steelheart neben vielen anderen Menschen auch seinen Vater umbringt. Seitdem hat es sich David zu Aufgabe gemacht, so viel wie möglich über die Epics herauszufinden, um seinen Vater irgendwann einmal zu rächen. Jetzt – zehn Jahre später – bekommt er die Chance dazu, indem er sich den Rächern anschließt: einer kleinen Gruppe von Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, so viele Epics wie möglich zu vernichten. Und ihnen vertraut David auch sein Geheimnis an: Er hat den eigentlich als unbesiegbaren und unverletzlich geltenden Steelheart bluten sehen…

Meine Meinung:

Brandon Sanderson entführt uns in diesem Trilogieauftakt in eine postapokalyptische Welt, die von Epics – mächtigen, menschenähnlichen Wesen mit den unterschiedlichsten besonderen Kräften – beherrscht wird. Einer der mächtigsten von ihnen ist Steelheart, der Herrscher von Newcago.

Mit den Epics hat Sanderson einen wahren Glücksgriff gezogen: Mit ihren übermenschlichen Kräften und ihrer Brutalität stellen sie die perfekten Feinde da. Und doch ist bekannt, dass jeder einzelne von ihnen eine Schwäche hat – welche dies allerdings bei Steelheart ist, darüber lässt sich nur spekulieren…

Ich hatte erst wenige Seiten des Buches gelesen, als mir schon ganz klar war, dass ich ein neues Lieblingsbuch in der Hand hielt. „Steelheart“ hat mich unheimlich schnell durch seinen mitreißenden Schreibstil, die faszinierende Idee hinter der Geschichte und vor allem durch seine Charaktere begeistert. David versucht gleich zu Beginn einer Einheit der Rächer beizutreten. Diese Gruppe besteht aus fünf ganz unterschiedlichen Charakteren, die zwar nicht alle unheimlich detailliert ausgearbeitet sind, aber dennoch die Sympathien des Lesers erwecken. Da es noch zwei weitere Bände geben wird, bin ich mir sicher, dass auch die einzelnen Mitglieder noch mehr an Tiefe gewinnen werden.

Firefight USAIch gebe zu, ich habe eine Schwäche für Geschichten mit Gruppendynamik.Ich mag es, wenn ein Team im Mittelpunkt steht, das sich zwar nicht immer einig ist, in dem aber jeder für jeden eintritt. Bei solchen Geschichten bekomme ich Gänsehaut und fiebere immer besonders mit. Die Gruppe der Rächer um ihr Oberhaupt Jon ist für mich also perfekt.

Wenn ich mir etwas anders wünschen dürfte, dann wäre es einzig und allein die Tatsache, dass ich bis zum Folgeband (“Firefight”) nicht noch etwa ein halbes Jahr warten müsste. Das amerikanische Cover sieht vielversprechend aus und die Geschichte bietet noch unglaublich viel Potenzial. Ich bin wirklich gespannt, wie es weiter geht.

„Steelheart“ erfüllt alle Kriterien eines Lieblingsbuchs: Die Idee der Epics ist großartig, der Schreibstil mitreißend und sehr actionreich (um eine Verfilmung bemüht man sich anscheinend schon), die Charaktere sind toll und wissen zu überraschen. Für mich ist der Auftaktband zu dieser Trilogie wirklich perfekt gelungen! 10 von 10 Sternen!

stern 10

Steelheart – Brandon Sanderson – Hardcover mit SU – 448 Seiten – 17,99 € – ISBN: 978-3-453-26899-9 – erschienen: Juni 2014 (Heyne) – Altersempfehlung: ab 14 Jahren

[Momentaufnahme] Lieber Herr Sanderson,

Steelheart von Brandon Sandersonschreiben Sie schneller!!!

Ich habe heute mit “Steelheart” von Brandon Sanderson angefangen und hatte schon nach wenigen Seiten das Gefühl, ein neues Lieblingsbuch zu lesen. Jetzt schwanke ich die ganze Zeit zwischen dem Gefühl, das Buch nicht aus der Hand legen zu können, und der Angst, dass es bald zuende sein wird. Die Folgebände sollen auf englisch auch erst Anfang 2015 und 2016 erscheinen.

Zum Glück gibt es ja schon einige andere Bücher des Autors. Habt ihr schon welche gelesen und könnt einige ganz besonders empfehlen?

[Rund um's Buch] Halbjahresfazit

Huch? Das erste halbe Jahr ist schon rum. Das ging irgendwie sehr schnell, ich kann es kaum fassen. Da ich seit gestern Sommerferien habe – ein weiteres Schmankerl des Lehrerdaseins -, finde ich jetzt hoffentlich öfter Zeit zum Bloggen. Heute möchte ich auf jeden Fall einen kleinen Blick auf das letzte halbe Jahr werfen.

Literarisch

Ich habe in den ersten sechs Monaten sensationelle 46 Bücher gelesen. Ich bin wirklich zufrieden, dass ich insbesondere seit März wieder öfter zum Buch greife, um am Feierabend noch etwas “runterzukommen”. Leider habe ich von diesen 46 Büchern (2 Hörbücher inklusive) bisher nur 29 rezensiert. Das ist mir etwas zu wenig, aber da muss ich im Moment wohl mit leben. Ich hoffe, in den nächsten Tagen einige (Kurz-)Rezensionen schreiben zu können. Zu manchen Büchern möchte ich auch eine Reihenrezension schreiben. Hier gelangt ihr übrigens zu meiner doch immer recht aktuellen Leseliste.

Genremäßig sieht es recht gemischt aus: Natürlich überwiegen die Fantasy- und Jugendbücher, aber einige Romane und Krimis/Thriller sind auch dabei. Folgende Bücher sind mir dabei besonders im Kopf geblieben:

Sturm Die Schakkeline ist voll hochbegabt Elefanten sieht man nicht Das unerhörte Leben des Alex Woods Die Toten die niemand vermisst

Alles, was ich sage, ist wahr Ich und die Menschen Die Wahrheit wie Delly sie sieht Greatcoats - Blutrecht Junkgirl

(Wenn es schon eine Rezension zu dem Buch gibt, gelangt ihr mit einem Klick auf das Bild dahin.)

Ich habe in diesem Jahr an einer Lesung teilgenommen (naja, unfreiwillig noch an einer zweiten, sehr, sehr schlechten von einem recht bekannten Kinderbuchautoren, der sich sehr selbstbeweihräuchert hat) und habe mit der sympathischen Antje Wagner ein Interview geführt. Das Project 10 Books habe ich erfolgreich beendet, wobei ich eines der Bücher (“Feind”) abgebrochen habe. Auch wenn ich es die letzten Mittwochs (Mittwoche?) nicht geschafft habe, mag ich meine neue Kategorie [Lieblingsblogs] und auch die kurzen [Momentaufnahmen]. Ich hoffe, mir geht es nicht alleine so. :D

Wie oben schon gesagt: Ich bin sehr zufrieden mit dem letzten Lesehalbjahr. Ich habe tolle Bücher gelesen und vor allem meinen SUB etwas abgebaut – wenig Geld zu haben, kann also auch von Vorteil sein. ;-)

Leben

Seit acht Monaten wohne und lebe ich jetzt in Bielefeld und muss sagen, dass ich doch ganz gut angekommen bin. Die Arbeit an der neuen Schule macht mir Spaß, die Schüler sind toll und geben mir unheimlich viel zurück. Langsam entwickeln sich vorsichtig die ersten richtigen Freundschaften (die Ostwestfalen brauchen hier anscheinend etwas länger als die Rheinländer) und ich genieße die Natur in meiner unmittelbaren Nähe und den Teutoburger Wald. Zufrieden! :)

[Geplauder] Schöne Gründe für die Stille

Ich weiß, es ist gerade schon wieder eher still hier, aber endlich ist mal nicht der Stress der Grund, sondern die Tatsache, dass ich lauter schöne Dinge gemacht habe:
Tolle Spaziergänge in der Abendsonne, einer langer und lustiger Grillabend mit vier tollen Kolleginnen, gemeinsames Fußballgucken, Besuche der NRW-Tage hier in Bielefeld und – last but not least – heute ein sehr gemütlicher Lesetag im Bett (“Daughter of Smoke and Bone” und “Days of Blood and Starlight”).
Also: Ich lasse in den nächsten Tagen wieder von mir hören und bin jetzt erstmal glücklich und zufrieden. :-)