[Rezension] “Hellwach” von Hilary T. Smith

Klappentext:

Das Leben meiner Eltern ist so strahlend, als wäre es gar nicht echt. Es hat eine klinisch saubere Frische wie Schnittblumen, eingeschweißt in Zellophan. Mir wird schwindelig davon. Seit dem Tod meiner Schwester weiß ich, Leben ist Chaos. Es fühlt sich an, als würde mein Leben gerade in mehrere völlig verschiedene Realitäten aufsplittern, die eigentlich gar nicht nebeneinander bestehen können. Es gibt die eine Version, wo der Klavierwettbewerb das Wichtigste auf der ganzen Welt ist und ich ehrlich und gehorsam bin. Und dann gibt’s die Version, in der die Erwartungen meiner Familie irgendwie völlig bizarr und unwichtig sind. Ich schlinge die Arme um die Knie, weine und lache und suche nach meinem iPod, damit ich die passende Musik dabeihabe. Ich bin hellwach, von innen beleuchtet, und begreife, dass das Universum mir heute Nacht einen Einblick schenken will – einen Einblick in etwas Großes. Und ich habe Angst, dass sich diese Tür zu etwas Wunderschönem vielleicht schließt und nie wieder öffnet, wenn ich die Chance jetzt nicht nutze. (Quelle)

Meine Meinung:

Ich habe dieses Buch schon vor Wochen, nein sogar schon vor Monaten gelesen und doch noch nicht rezensiert, denn mir fällt es sehr schwer, meine Meinung und meine Eindrücke in Worte zu fassen. Das liegt daran, dass mich das Buch inhaltlich eher enttäuscht vom Schreibstil her aber absolut begeistert hat.

Die Hauptfigur und Ich-Erzählerin ist Kiri. Ihre Eltern sind gerade im Urlaub und haben Kiri allein gelassen. Ihr Plan für die elternfreie Zeit: ganz viel Zeit mit Lukas, ihrem Bandkollegen, verbringen, den Bandwettbewerb gewinnen und endlich mit Lukas zusammenkommen. Doch es kommt alles anders, als erwartet: Eines Abends bekommt Kiri einen Anruf von einem fremden Mann, der behauptet, Sachen ihrer Schwester zu besitzen, die seit einigen Jahren tot ist. Kiri macht sich auf die Suche nach dem Mann und nach Antworten auf die Frage, was mit ihrer Schwester damals eigentlich tatsächlich passiert ist.

Leider verschiebt sich der Fokus der Geschichte in meinen Augen relativ schnell: Es geht gar nicht mehr so sehr um das Geheimnis um ihre Schwester, sondern viel mehr um die sich langsam entwickelnde Liebesgeschichte zwischen Kiri und einem jungen Mann, dem sie nachts auf der Straße begegnet. Hier gab es für mein Dafürhalten zu viele Zufälle. Zum Ende hin wird die Geschichte ziemlich abgedreht, was mir gar nicht mehr gefallen hat.

Im Zuge von Kiris Suche nach Antworten und ihren aufkommenden Gefühlen schläft sie kaum noch. Sie ist wie in einem Rausch, meint unbedingt nachts ganz viel Klavier üben zu müssen, ist sehr ruh- und rastlos. Dieser Teil ist der Autorin extrem gut gelungen. Ich habe mich beim Lesen selbst ganz zittrig gefühlt, war innerlich unruhig und stand extrem unter Spannung. Faszinierend, wie es Hilary T. Smith gelingt, die Stimmung ihrer Hauptfigur auf die Leser der Geschichte zu übertragen.

“Hellwach” konnte mich inhaltlich nicht überzeugen: Ich hatte mir einen anderen Fokus für die Geschichte erhofft und fand manche Dinge zu zufällig . Insbesondere zum Ende hin schwächelte die Story meiner Meinung nach. Im Gegensatz dazu fand ich die Schreibweise der Autorin vollkommen genial: Ich selbst war hellwach und wie elektrisiert. Wie bewertet man nun so ein Buch? Ich vergebe ganz knapp noch 6 Sterne!

stern 6

Hellwach – Hilary T. Smith – Klappbroschur – 368 Seiten – 14,99 € – ISBN: 978-3-8414-2157-9 – erschienen: April 2015 (Fischer) – Altersempfehlung: ab 14 Jahren

[Sonntagsgeplauder] 26.7.2015

Dies ist nicht nur das letzte Sonntagsgeplauder im Juli – jetzt weiß ich, was meine Großeltern immer meinten mit “Wie die Zeit rennt…” :D -, sondern auch das letzte Sonntagsgeplauder aus meiner jetzigen Wohnung. Krass!

Buchgeplauder

In dieser Woche habe ich zwei Bücher gelesen. Dabei war  “Eleanor & Park” von Rainbow Rowell so toll, dass es für die komplette Woche ausgereicht hätte. Ich bin total froh, die englische Version gelesen zu haben, so hatte ich etwas länger was von der Geschichte. Am Ende habe ich wirklich Rotz und Wasser geheult. Vorher habe ich noch “Schneeriese” von Susan Kreller gelesen, das für meinen Geschmack etwas zu literarisch geschrieben ist für ein Jugendbuch.

Am Freitag haben Nanni und ich unser drittes [Buchgeflüster hoch zwei] veröffentlicht, darin unsere Halbjahres-Top 5 gekürt und über die ausgewählten Bücher gesprochen.

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Neuzugänge der Woche

Meine Neuzugänge waren wieauch schon in der letzten Woche reichlich: Zwei tolle Bücher aus dem Knesebeck-Verlag sind bei mir eingezogen: “Am Ende des Alphabets” und “Eve sieht es anders”. Ich habe festgestellt, dass ich den Verlag lange Zeit nicht genügend auf dem Schirm hatte, dabei erscheinen dort richtig tolle Bücher.
Außerdem habe ich bei einem Gewinnspiel von Kathrin Schrocke ein Wunschbuch von ihr gewonnen und habe mich für “Dorfprinzessinnen” entschieden. Ich weiß, dass Julia es damals richtig gut fand. Ich bin also sehr gespannt. Und gestern im Buchladen konnte ich nicht an “Remember” vorbeigehen, das endlich in der günstigen Taschenbuchvariante erschienen ist.

Ich lese gerade nebenher ein bisschen in der Kurzgeschichten- und Novellensammlung von Alexey Pehov, werde aber ansonsten heute vermutlich “Remember” anfangen, irgendwie ist mir gerade nach einem spannenden Jugendthriller.

Lebensgeplauder

Diese Woche war ich recht viel unterwegs und draußen. Montag bin ich zum Hermannsdenkmal hochgewandert. Eigentlich war das gar nicht geplant, denn der Weg dahin ist doch für mein Fitnesslevel recht anspruchsvoll, weil steil. Mein Navi hatte mich aber dort und nicht zu dem eigentlich geplanten Wanderparkplatz geschickt, also bin ich auch losgewandert – und rotgesichtig und schwer atmend angekommen. :D

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Hermannsdenkmal in Detmold

Neben einigen Treffen mit ehemaligen Kolleginnen blieb trotzdem noch Zeit, draußen im Garten zu lesen. Manchmal dabei: Mein eigener kleiner Gartenhase. <3 Der wird mir auch fehlen, wenn ich umziehe.

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Lesezeit im Garten

Und auch heute morgen habe ich schon eine kleine Runde gedreht. Ich liebe die frische Luft und die Ruhe einfach sehr.

Das Viadukt am Obersee

Das Viadukt am Obersee

Die nächsten Tage steht dann leider das ätzende Kistenpacken auf dem Plan, aber ich hoffe, dass das relativ schnell geht. Eigentlich ist meine Wohnung nicht so groß und mein Hab und Gut recht strukturiert und zum großen Teil schon in hübschen Aufbewahrungskisten und -kartons verstaut. Am Donnerstag bekomme ich den Schlüssel, am Freitag kommt (hoffentlich) meine IKEA-Lieferung und am Samstag ist dann der Umzug. Drückt mir also bitte die Daumen für einen stressfreien Ablauf.

Bloggereigeplauder

“Gehe hin, stelle einen Wächter” ist ja derzeit in aller Munde. Ich habe für mich beschlossen, es nicht zu lesen. Eine schöne Besprechung gibt es allerdings von Sarah. Sie bezieht sich zwar auf den Inhalt des Buches (Wer es noch lesen möchte, liest besser keine Rezension), ist aber absolut lesenswert.

Die Zeit hat eine nette Erhebung veröffentlicht, welches Buch in verschiedenen Stadtbibliotheken das meistausgeliehenste ist.

Nanni hat jetzt auch “Ein Lied für Jemmie” gelesen. Wer von meiner Rezension noch nicht überzeugt wurde, kann gerne mal die von Nanni lesen. Und danach solltet ihr das Buch lesen. Unbedingt.

[Buchgeflüster hoch zwei] Unsere Halbjahres-Top 5

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Dieses Mal haben Nanni und ich unsere jeweiligen Top 5 aus den ersten sechs Monaten dieses Jahres gekürt und sprechen miteinander über die ausgewählten Bücher. Wir würden uns auch über eure Meinungen, Fragen und Anmerkungen freuen.

Meine Top 5

In der ersten Hälfte dieses Jahres habe ich 48 Bücher gelesen. Da ist es gar nicht so einfach, seine Top 5 zu küren. Ich bin meine Leseliste durchgegangen und habe erstmal alle Bücher aufgeschrieben, die mir besonders positiv in Erinnerung geblieben sind: Heraus kam eine Auflistung von acht Titeln – gar nicht mal so schlecht. Danach habe ich die umkreist, die auf jeden Fall in die Top 5 sollten: das waren zunächst nur zwei Bücher – und dann plötzlich sechs. Mist! Einen Titel musste ich ja auf jeden Fall noch streichen. Das war gar nicht mal so leicht. Aber hier ist sie nun: meine Halbjahres-Top 5 in alphabetischer Reihenfolge:

Halbjahres Top 5

“Ein Lied für Jemmie” von Adrian Fogelin ist ein sehr beeindruckendes Jugendbuch, das mich vor allem thematisch voll und ganz eingenommen hat. Die Autorin beschreibt die Situation von Justin, seine Gefühle für Jemmie und die Sorge um seine Mutter absolut authentisch. Ich bin immer noch der Meinung, dass dieses Buch viel mehr Leser verdient.

“Himmelschlüssel” von Kristina Ohlsson ist der vierte Band der Fredrika-Bergmann-Reihe. Ich habe mich letztendlich dazu entschieden, dass dieses Buch stellvertretend für all die Bücher mit in die Top 5 muss, die mich einfach dazu bringen, bis spät in die Nacht und gegen die Müdigkeit an zu lesen. Ich erinnere mich noch genau, dass ich erst gegen 2 Uhr, als die letzte Seite gelesen war, das Licht aus gemacht habe – und das, wo meine normale Schlafenszeit etwa vier Stunden früher beginnt. Auch thematisch ist die Geschichte absolut fesselnd und vor allem politisch sehr brisant.

“Der große Trip. Tausend Meilen durch die Wildnis zu mir selbst” von Cheryl Strayed hat mich einfach beeindruckt: die Geschichte der Autorin, ihre Leistung und der Pacific Crest Trail. Ich vermute, dass mir das Buch ganz besonders gut gefallen hat, weil ich selbst wandere. Aber insgesamt habe ich bisher nur positive und eben beeindruckende Leserstimmen dazu gehört. “Der große Trip” gehört deswegen eindeutig in die Top 5, weil er in mir etwas ausgelöst hat und zwar nicht nur den Wunsch, selbst mal eine etwas längere Wanderung zu unternehmen.

“Funklerwald” von Stefanie Taschinski und Verena Körting ist eines der schönsten Kinderbücher, das ich kenne. Die Geschichte und die Idee sind einfach zauberhaft. Noch zauberhafter sind allerdings die Illustrationen in diesem Buch. Mir fehlen an dieser Stelle wirklich die Adjektive. Geschichte und Bilder zusammen ergänzen sich perfekt und machen “Funklerwald” zu einem Buch, das definitiv für immer in meinem Regal stehen wird.

“Mein Herz und andere schwarze Löcher” von Jasmine Warga ist aus ähnlichen Gründen auf dieser Liste gelandet wie “Ein Lied für Jemmie”. Auch hier finde ich die Themen Depression und Suizid absolut spannend und sehr authentisch umgesetzt. Auch die Kombination mit der ersten großen Liebe wirkt beim Lesen nicht aufgesetzt, sondern wirklich sehr stimmig. Dieses Buch verdient es allein durch den Vergleich von der Depression mit einer schwarzen Qualle, die alle positiven Gefühle aufsaugt, auf die Top 5.

Nannis Fragen an mich

1. Gibt es in deiner Leseliste ein Genre, das zwischen den anderen dominiert? Fühlst du dich damit wohl oder würdest du im nächsten Halbjahr gerne eine anderen Weg einschlagen?

Tine: Ich habe dieses Mal relativ viele verschiedene Genres dabei: zwei Jugendbücher, ein Kinderbuch, einen Thriller und einen autobiografischen Roman. Obwohl ich auch viel Fantasy gelesen habe, taucht dieses Genre hier nicht auf – was mir bei der Entscheidung auch wirklich schwer gefallen ist. Grundsätzlich fühle ich mich mit meiner Mischung recht wohl: Jugendbücher überwiegen, aber ich bin eben auch immer offen für Bücher aus anderen Sparten.

2. Du wanderst ja selbst gern und berichtest in deiner kleinen Zusammenfassung, dass dies ein Grund ist, warum du so einen guten Zugang zum Buch hattest. Welcher Moment auf Cheryl Strayeds Reise war für dich absolut nachvollziehbar bzw. nahezu identisch mit dem was wandern für dich ausmacht?

Tine: Das ist eine spannende Frage. :) Die Autorin verarbeitet mit ihrem Trip die eigene Vergangenheit, denkt über vieles nach und findet dabei zu sich. Im kleinen Rahmen geht es mir auf meinen Wanderungen genauso: Man geht Schritt für Schritt und ist dabei mit sich, seinen Gedanken und Gefühlen allein. Und mit jedem Schritt geht es auch innerlich ein Stückchen weiter.

3. “Funklerwald” ist ja ein Kinderbuch, d.h. du gehörst eigentlich nicht mehr zur Zielgruppe. Was macht es auch für Erwachsene so lesenswert?

Tine: Das Buch hat bei mir ein absolutes Wohlfühl-Gefühl hinterlassen: Vielleicht versetzt es den Leser zurück in die Kindheit? Ich weiß es nicht, aber ich habe mich beim Lesen einfach geborgen und wohlig gefühlt. Und die Illustrationen haben eben auch mich als Erwachsene total angesprochen.

4. Hast du das Gefühl im ersten Halbjahr viele Bücher gelesen zu haben, die sehr populär sind (durch Werbung, Blogs, Rezis etc.) oder hast du dich eher abseits der breiten Masse orientiert?

Tine: Im Großen und Ganzen habe ich schon viele recht populäre Neuerscheinungen gelesen, aber eben auch ein paar Schätze wie zum Beispiel “Ein Lied für Jemmie” entdeckt, die eher unbekannt sind. Außerdem habe ich in diesem Halbjahr insgesamt sechs Re-Reads gehabt, was für mich absolut ungewöhnlich ist.


Nannis Top 5

Im ersten Halbjahr des Jahres 2015 habe ich 70 Bücher gelesen. Im Schnitt sehr viel mehr Romane, die mir gut gefallen haben, als welche, die mich so gar nicht begeistern konnten. Ein paar wenige mochte ich so gern, dass sie einen besonderen Platz einnehmen werden bzw. schon häufig von mir weiter empfohlen wurden. Am meisten freue ich mich darüber, dass ich wieder mehr Bücher aus dem Genre Fantasy gelesen habe. Dieses Genre habe ich im letzten Jahr leider sehr vernachlässigt, obwohl es schon lange eins meiner liebsten ist.

Von all den Büchern, die ich von Januar bis Juni gelesen habe, sind mir sieben mehr in Erinnerung geblieben als andere. Für euch habe ich daraus meine „Top Five“ ausgewählt.

Top 5 Nanni

„Jäger“ / James Salter

Der Tipp einer Bekannten hat sich als echte Herzensangelegenheit entpuppt. Salters Roman, der schon ein wenig autobiografisch von seiner Zeit als Soldat erzählt, konnte mich mit unglaublicher Atmosphäre und sprachlichem Geschick des Autors so sehr begeistern, dass direkt weitere Bücher des leider vor kurzem verstorbenen Amerikaners bei mir eingezogen sind.

„Die Erfindung der Flügel“ / Sue Monk Kidd

Ein sehr bewegender Roman über die Sklaverei in Amerika, der mit den Charakteren Sarah und Angelika Grimké über zwei historisch belegte Figuren verfügt, die als Revolutionärinnen gegen die Sklaverei agierten. Durch die wechselnde Erzählperspektive zwischen Sklavin und deren „Besitzerin“ wirkt die Geschichte noch eindringlicher auf den Leser, als sie aufgrund ihres Themas sowieso schon ist.

Die „Riyria“-Reihe / Michael James Sullivan

Es hat mich wieder gepackt, das Fantasy Fieber. Mitschuldig sind zwei Protagonisten, die mir sofort ans Herz gewachsen sind: Hadrian und Royce, zwei ehemalige Diebe mit viel Herz, Charme und Charakter. Ihren Abenteuern zu folgen ist für mich jedes Mal ein Vergnügen.

„Der Tiger in meinem Herzen“ / Patricia McCormick

Wer weiß, was „die roten Khmer“ sind? Und noch viel wichtiger: was sie ihren Mitmenschen schlimmes, menschenunwürdiges und verachtendes angetan haben? Ich wusste es nicht, aber ich weiß, dass Patricia McCormick sich mit Themen auseinander setzt, die von anderen gemieden werden. Die bedrückend und so berührend sind, dass sie sich im Kopf festsetzen. So auch in „Der Tiger in meinem Herzen“, das die Geschichte von Arn Chorn-Pond erzählt, der mitten unter seinen kambodschanischen Mitmenschen war, als dort 1975 der Völkermord, die Revolution der roten Khmer begann.

„Königsschwur“ / Joe Abercrombie

In „Königsschwur“ bin ich zu einem extrem spannenden Abenteuer voller überraschender Wendungen aufgebrochen. An meiner Seite ein junger Prinz, den man um seinen Thron betrogen hat und der mit all seinen Charakterschwächen nach Rache sinnt, und eine kleine Armada an ehemaligen Sklaven zweifelhafter Herkunft.

Meine Fragen an Nanni

1. Mir fällt auf, dass es in drei deiner Top 5-Bücher jeweils auch um sehr bewegende Themen wie Völkermord, Sklaverei und das Soldatendasein geht. Suchst du dir bewusst solche Bücher aus oder finden die Geschichten dich?

Nanni: Teils, teils. Auch wenn mich solche Themen sehr bedrücken und manchmal auch verängstigen, finde ich es wichtig sich nicht davor zu verschließen. Themen wie diese sollten populär gemacht werden, denn es geschieht viel zu viel Leid, das einfach so untergeht. Aufklärung finde ich wichtig.
“Der Tiger in meinem Herzen” ist auf meiner Leseliste gelandet, da ich schon andere Romane der Autorin gelesen habe, die mich ebenfalls sehr bewegt haben.

2. Wenn du DAS Buch des Halbjahres küren müsstest, welches wäre es?

Nanni: Oh nein, ich kann mich doch immer so schlecht entscheiden! Ich glaube, ich würde “Jäger” benennen, da ich es als sehr intensiv empfunden habe und es nach wie vor gerne mal liebevoll in die Hände nehme :D Zudem hat es in mir den Wunsch geweckt auch alle anderen Bücher von Salter zu lesen.

3. Stell dir vor, du dürftest eines dieser Bücher verschenken, kennst aber den Geschmack des Beschenkten nicht. Welchen der Titel würdest du auswählen?

Nanni: “Die Erfindung der Flügel”. Es behandelt nicht nur ein Thema, von dem jeder zumindest schon mal gehört hat, sondern ist auch eine wirklich spannende Geschichte über Zwischenmenschlichkeit, Neid und der falschen Handhabe von Macht.

4. Mit den Riyria-Bänden und dem Buch von Abercrombie haben es zwei Fantasy-Bücher in die Top 5 geschafft. Was sind die Gemeinsamkeiten?

Nanni: Beide Bücher haben sicher gemeinsam, dass ihre Protagonisten sehr eigene Charaktere sind. Prinz Yarvi aus “Königsschwur” ist eigentlich der Held der Geschichte, aber teilweise sehr un-heldenhaft. Hadrian und Royce haben ihren sehr persönlichen Charme, sind eigentlich Bösewichte, haben dafür aber eigentlich viel zu viel Herz. Solche Charaktere, die sich nicht in die für sie vorgesehene Schublade pressen lassen, mag ich einfach besonders gern.

[Rezension] “Schneeriese” von Susan Kreller

Klappentext:

Seit er denken kann, lebt der 14-jährige Adrian neben Stella Maraun, die fast nicht lispelt und die beste Freundin ist, die er je hatte. Es kümmert sie nicht, dass Adrian wächst und wächst – 2,07 m soll er werden! – und sie nennt ihn liebevoll Einsneunzig, obwohl auch das schon nicht mehr stimmt.
Doch als Datos Familie in das leerstehende Dreitotenhaus nebenan einzieht, entspinnt sich zwischen Stella und Dato eine zarte Liebesgeschichte. Adrian muss den ersten furchtbaren Liebeskummer überleben – und vielleicht trotzdem schaffen, Stellas Freund zu bleiben. (Quelle)

Meine Meinung:

“Elefanten sieht man nicht” von Susan Kreller habe ich im letzten Jahr gelesen und sehr gemocht. Nachdem nun auch “Schneeriese” für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert wurde, war klar, dass ich es auch lesen würde.

Anders als in “Elefanten sieht man sich”, das sich mit dem Thema der häuslichen Gewalt beschäftigt, geht es in diesem Buch um ein eher “kleines” Thema – zumindest erscheint es erstmal eher klein und unscheinbar: Adrian ist, seit er denken kann, mit seiner Nachbarin Stella befreundet. In der letzten Zeit aber empfindet er mehr für sie: Er möchte sie gerne zeichnen, nicht nur ihre Hände und Füße, sondern auch ihr Gesicht, denn das wäre die perfekte Ausrede, um sie möglichst lange ansehen zu können. Adrian ist in Stella verliebt. Doch die verliebt sich in den gerade erst hergezogenen Dato. Das kann Adrian kaum ertragen: Der Schmerz und die Trauer verändern ihn.

Und Adrian dachte, ja, tatsächlich, da gäbe es zwei oder zehn Kleinigkeiten, die dringend mal für mich zu tun wären. Du könntest mich fragen, ob ich dein Gesicht zeichnen will, ich selber frag ja nicht, du könntest mich anrufen jeden Tag, du könntest vor meiner Zimmertür stehen und Los, Beeilung! rufen, du könntest mit mir und der Misses auf der Schaukel sitzen und gar nichts tun, du könntest laut sagen, Dato, was für ein bescheuerter Name aber auch, wie kann einer bloß Dato heißen, du könntest mich einfach mal ansehen, du könntest mich Einsneunzig nennen, du könntest sagen, tut mir leid, dass ich dich aus Versehen vergessen hab, das kommt nie wieder vor in den nächsten fünf Wochen,” (S. 53)

Freundschaft – Verliebtsein – unerwiderte Liebe: All das sind Themen, die Jugendliche sicherlich sehr beschäftigen. Ich bewundere die Autorin, wie sie sich ein kleines Stückchen dieser Themen nimmt und damit ein komplettes Buch füllt. Eigentlich passiert innerhalb der Geschichte recht wenig – und dann doch wieder so viel. Schwierig hingegen finde ich die Sprache: Wie auch schon in “Elefanten sieht man nicht” ist die wörtliche Rede auch in diesem Buch nicht gekennzeichnet. Damit aber nicht genug: Wörtliche Rede, Erzählung und Gedanken gehen oft nahtlos ineinander über, was das Lesen wirklich schwer macht. Man muss sehr konzentriert sein, manchmal einen Satz ein zweites Mal lesen. All das ist nichts Schlimmes, aber doch frage ich mich: Für wen wurde dieses Buch geschrieben? Meiner Meinung nach für Erwachsene oder für Jugendliche, die es im Deutschunterricht in der Schule lesen, aber ich glaube kaum, dass junge Leser dieses Buch in ihrer Freizeit in die Hand nehmen.

“Schneeriese” erzählt auf gelungene Weise von dem vierzehnjährigen Adrian, der in seine beste Freundin und Nachbarin verliebt ist und irgendwie damit zurecht kommen muss, dass diese nicht das Gleiche für ihn empfindet. Thematisch und auch von der Entwicklung der Figuren her hat das Buch eine Menge zu bieten. Sprachlich besticht es durch eine nicht einfache, teilweise schon fast lyrische Erzählweise, die das Lesen kompliziert macht. Ich vergebe insgesamt 7 von 10 Sternen!

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Schneeriese – Susan Kreller – Hardcover mit SU – 208 Seiten – 14,90 € – ISBN: 978-3-551-58318-5 – erschienen: September 2014 (Carlsen) – Altersempfehlung: ab 12 Jahren

[Sonntagsgeplauder] 19.7.2015

Buchgeplauder

In der letzten Woche habe ich mich noch so gefreut, dass ich so viel gelesen und die Ferien so gut genutzt habe. Heute sieht das irgendwie ganz anders aus: Ich glaube, ich habe tatsächlich nur ein Buch gelesen. Ich hab gerade eben noch gesucht, ob ich vielleicht irgendetwas übersehen habe könnte – manchmal bin ich da recht vergesslich -, aber es scheint bei dem einen Buch zu bleiben. Dafür war “Liebe ist was für Idioten. Wie mich” von Sabine Schoder richtig gut: unterhaltsam und sogar etwas tiefgründiger als gedacht.

Dafür sind einige neue Bücher bei mir eingezogen; die letzten beiden hat mir Nanni geliehen:

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“Schau mir in die Augen, Audrey” // “Schneeriese” // “Nathan und sein Kinder”

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“Heldentage. Do what you love” // “Eleanor & Park”

Lebensgeplauder

Dass ich so wenig zum Lesen gekommen bin, lag daran, dass ich ganz viel Organisatorisches und Behördenkram erledigt habe. Ich finde sowas immer total stressig und anstrengend, aber im Nachhinein bin ich oft auch stolz, das Ganze alleine erledigt zu haben. Mit 30 Jahren. :D
Außerdem habe ich schon viel ausgemistet und aufgeräumt. Meine Wohnung ist langsam bereit für den Umzug. Nun warten nur noch die Arbeitsblätter und Kopien aus der Schule darauf, sortiert zu werden, aber ich habe ja auch noch knapp zwei Wochen Zeit. Und in den nächsten Tagen möchte ich gerne wieder mehr draußen sein: draußen lesen, draußen wandern…

Trotzdem hatte ich auch wirklich tolle Tage: Am Freitag ist Nanni zu mir gekommen, wir haben ganz viel gequatscht und so doll gelacht, dass wir danach nassgeheult waren. <3 Gestern sind wir zu unserer gemeinsamen Freundin Eva gefahren und haben dort einen wundervollen Tag verbracht.
Unter dem Stichwort “Bücherfreunde” findet man weitere unserer gemeinsamen Aktionen.

Bloggereigeplauder

Durch Nanni habe ich in der letzten Woche einen neuen Blog entdeckt: Blätterwind. Emma hat in den letzten Tagen einen interessanten Beitrag zu dem Thema geschrieben, wie viel uns Bücher eigentlich wert sind.

Sebastian berichtet sehr positiv von “Die Quersumme von Liebe”. Das Buch möchte ich auch auf jeden Fall noch lesen.

Caroline hat “Maggie und die Stadt der Diebe rezensiert” und sagt, dass das Buch den Vergleich mit Funke und Rowling gar nicht nötig hat. Auch das Buch ist auf meine innere Wunschliste gewandert.

[All Eyes on…] Die Mütter-Mafia-Trilogie von Kerstin Gier

All Eyes on

Auf vielen Blogs, und da kann und will ich mich gar nicht rausnehmen, werden vor allem Neuerscheinungen rezensiert. Und dennoch haben wir sie alle: Bücher, die nicht gerade erst erschienen sind, die wir aber trotzdem gerne jedem empfehlen würden und die schon seit Langem zu unseren Lieblingsbüchern zählen. Um genau diese Bücher geht es bei dieser Aktion – unabhängig davon, ob sie von mir schon mal rezensiert wurden oder nicht. Also: All Eyes on…

Die Mütter-Mafia-Trilogie von Kerstin Gier

Das erste Mal habe ich diese geniale Trilogie während des Studiums vor etwa 8 Jahren gelesen. Die Reihe besteht aus drei Teilen (“Die Mütter-Mafia”, “Die Patin” und “Gegensätze ziehen sich aus”). Vor ein paar Wochen überkam es mich dann: Ich hatte das große Bedürfnis, die Reihe noch ein Mal zu lesen. Auch beim zweiten Mal lesen habe ich viel gelacht – und mir gewünscht, es würde noch einen vierten Band geben.

Hauptperson der Reihe ist Constanze, die von ihrem Mann vor die Tür gesetzt wurde. “Großzügigerweise” darf sie mit ihren Kindern Julius und Nelly in dem Haus seiner verstorbenen Mutter leben –  inmitten von Mahagoni-Monstern. Kurz bevor Constanze dort total verzweifelt, lernt sie zum Glück ihre nette Nachbarin Mimi und die Mutter des besten Kindergartenfreundes von Julius kennen, die ihr mit Rat und Tat beiseite stehen und schnell zu Freundinnen werden.
Die braucht sie auch, denn die Wohnsiedlung wird von der Mutter-Society der Insektensiedlung beherrscht: einer Gruppe Mütter, die nichts besseres zu tun haben, als darüber zu diskutieren, ab welchem Alter ihre Kinder Klavier- oder Fremdsprachenunterricht erhalten sollten, welche Erziehungsmethoden denn nun wirklich die besten und wie schlimm ihre jeweiligen Putzfrauen sind.
Zeit für Constanze, Mimi und Anne eine Gegenbewegung zu starten: die Mütter-Mafia!

Die eigentliche Handlung wird immer mal wieder unterbrochen von den Foren-Beiträgen der Mütter-Society. Herrlich, einfach nur herrlich! Kerstin Gier trifft mit ihren einzelnen Charakteren den Nagel auf den Kopf.
Im Laufe der Reihe dreht sich dann alles auch immer ein bisschen mehr um die Liebe und auch hier gibt es immer wieder was zum Schmunzeln und Kichern. Ich hatte das Glück, die Autorin schon zwei Mal live erleben zu dürfen, und hatte beide Male den Eindruck, dass sie tatsächlich genauso ist wie ihre Heldinnen aus dieser Reihe: bodenständig, liebevoll, mit ein paar kleinen Komplexen und einer großen Prise Humor ausgestattet!

Die Bücher dieser Reihe sind ganz sicher keine hohe Literatur, aber sie unterhalten wirklich wunderbar, der Humor ist stets auf den Punkt. Ein wenig erinnern mich die Bücher an die von Marian Keyes. Chick-Lit vom Feinsten!

[Kurzer Leseeindruck] “Mockingbird” // “Schwarzweiß hat viele Farben” von Kathryn Erskine

Klappentext:

Die zehnjährige Caitlin erlebt die Welt in einfachen Gegensätzen wie Schwarz und Weiß. Gefühle zu zeigen und Gesichtsausdrücke zu deuten, fällt ihr schwer, da sie an einer Krankheit, dem Asperger-Syndrom, leidet. Ihr Bruder Devon, der ihr geholfen hat, sich zurechtzufinden, ist bei einem Anschlag ums Leben gekommen. Caitlin beschließt, eine Lösung für ihre Trauer zu finden und das Geschehene zu verarbeiten. Das gelingt ihr besser als allen anderen Angehörigen,und sie lernt, wozu sie trotz ihres Andersseins fähig ist. Sie erlebt Mitgefühl und begreift, dass die Welt für uns alle die herrlichsten Farben bereithält. (Quelle)

Meine Meinung:

Kathryn Erskine hat in diesem Buch sehr gekonnt zwei recht spezielle Themen miteinander verwoben: das besondere Leben und Empfinden eines Mädchens mit dem Asperger-Syndrom (einer Art Autismus) und die Trauer nicht nur der Angehörigen, sondern einer ganzen Gemeinde nach einem Amoklauf an einer Schule. Sie selbst schreibt im Nachwort, dass es ihr wichtig war zu vermitteln, dass sich jeder bemühen sollte, sich mehr in andere Personen hineinzuversetzen – etwas, was Menschen mit dem Aspergersyndrom oft schwerfällt. Nur so könnten viele Ängste, Konflikte und Missverständnisse umgangen werden.

Ich habe die Hauptperson Caitlin mit jeder Seite mehr ins Herz geschlossen. Sie gibt wirklich alles dafür, für sich, aber vor allem für ihren Vater, einen Weg zu finden, mit dem Tod von Devon abzuschließen und wieder Frieden zu finden.

I am trying hard, Dad says.
I know. You get a sticker.
Thank you.
Okay. You get another sticker for being polite.
Thanks. His lips press together and it almost looks like a smile. I forgot that Dad used to smile. I wonder if Closure will make him smile.

“Schwarzweiß hat viele Farben” ist ein Buch, das meiner Wahrnehmung nach bisher recht wenig Beachtung erhalten hat: absolut ungerechtfertig! Es ist großartig geschrieben und entführt den Leser in die ganz eigene Welt von Caitlin, die sich – so stellt sich am Ende heraus – manchmal gar nicht so sehr von der restlichen Welt unterscheidet. 10 von 10 Sternen!

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Ich habe dieses Buch übrigens unter dem englischen Titel “Mockingbird” gelesen, deswegen ist das Zitat auf englisch und man findet in der Überschrift sowohl diesen als auch den deutschen Titel.

Schwarzweiß hat viele Farben – Kathryn Erskine – Hardcover – 224 Seiten – 14,95 € – ISBN 978-3-86873-665-6 – erschienen: Februar 2014 (Knesebeck Verlag) – Altersempfehlung: ab 10 Jahren

[Sonntagsgeplauder] 12.7.2015

Büchergeplauder

Diese Woche merkt man meiner Leseliste endlich an, dass ich gerade Sommerferien habe. Ich habe tatsächlich vier Bücher gelesen, die allesamt wirklich gut waren. Ganz besonders hat mich “Mockingbird” von Kathryn Erskine (deutscher Titel: “Schwarzweiß hat viele Farben”) begeistert, das viel zu lange als E-Book auf meinem Handy gespeichert war, ohne dass ich es gelesen habe. Zu dem Buch wird es in der kommenden Woche auch einen kurzen Leseeindruck geben. Auch “Juwel – Die Gabe” von Amy Ewing hat mich gut unterhalten, obwohl ich gar nicht so hohe Erwartungen an das Buch hatte. Aber die Geschichte ist spannend geschrieben und endet vor allem sehr unerwartet. Leider ist der zweite Band auch auf englisch noch nicht erschienen. Danach habe ich “Finding Alex” von Kathrin Schrocke gelesen, das gewohnt gut geschrieben ist. Es ist nicht mein liebstes Buch der Autorin, hat mir dennoch absolut gut gefallen. Gestern habe ich dann noch “Das nachtblaue Kleid” von Karen Foxlee verschlungen. Das Buch ist definitiv etwas besonderes. Die Erzählweise, die Charaktere, die Handlung… alles etwas besonders und speziell – aber nicht auf eine schlechte Weise.

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Neuzugänge in dieser Woche

Zwei Bücher sind diese Woche neu bei mir eingezogen: Neben “Finding Alex”, das ich einfach sofort lesen musste, noch “Das Apfelkuchenwunder oder Die Logik des Verschwindens”, das sich vom Klappentext her ganz wundervoll anhört. Und auch der Titel ist toll, oder?

Lebensgeplauder

Das war eine wirklich schöne Woche: Ich habe einen tollen Mädchentag mit einer lieben Freundin verbracht, habe mit zwei anderen Freundinnen gegrillt und lange gequatscht, meine Teamkollegin besucht, gelesen, bin gewandert und habe neue Pflanztöpfe und Pflanzen gekauft. Mittlerweile glaube ich, dass man genauso blumenkaufsüchtig sein kann wie bücherkaufsüchtig. Oh, oh, ich ahne Schlimmes…

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Mein Lavendel wollte gerne umgetopft werden. // An diesem Topf und den süßen blauen Blümchen konnte ich nicht vorbei gehen.

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Endlich mal wieder wandern

Bloggereigeplauder

Mein Blog wurde auf der Bücherplattform Leserkanone vorgestellt. Hier kommt ihr zum entsprechenden “Interview”.

Auf Umblättern wurde “Splitterfasernackt” von Lilly Lindner sehr liebevoll besprochen.

Caroline hat “Finding Audrey” von Sophia Kinsella, das demnächst auch auf deutsch unter dem Titel “Schau mir in die Augen, Audrey” erscheint, rezensiert. Die Beschreibung der Handlung macht definitiv neugierig.

Petzi von Die Liebe zu den Büchern hat mit “Dope” von Sara Gran ein Buch vorgestellt, das mir bis gerade eben noch gar nicht aufgefallen ist , aber total interessant klingt.

Kathrin Schrocke hat auf Facebook ein tolles Gewinnspiel laufen, bei dem man ein Wunschbuch von ihr gewinnen kann. Bisher gibt es noch eher wenig Teilnehmer, die Gewinnchance ist also ziemlich groß.

[Blick ins Regal] Fantasy

Last but not least kommen wir zu meinen liebsten Regalbrettern. Ich lese im Fantasybereich vor allem Reihen und meistens gelingt den Verlagen sogar ein einheitliches Design, deswegen sieht dieser Teil in meiner Regalwand einfach am schönsten aus.

Fantasy I

Fantasy I

Fantasy II

Fantasy II

Fantasy III

Fantasy III

Fantasy IV

Fantasy IV

Auch hier fehlen mir einige Bücher: Beim Dämonen-Zyklus von Peter V. Brett hatte ich den zweiten Band nur auf englisch, habe den aber vor kurzem mal verkauft. Ich sollte ihn mir ebenso wie den einen Harry-Potter-Band irgendwann mal nachkaufen.
2015 scheint mein Jahr der Re-Reads zu sein: Vielleicht nehme ich mir die leider eher unbekannte “Das Zeitalter der Fünf”-Trilogie von Trudi Canavan bald mal dafür vor.
Das dritte Regal ist natürlich super schön, weil alle Bücher aus dem Piper Fantasy Verlag kommen. Schade nur, dass “Splitterwelten” ein kleines bisschen höher ist als die Klappbroschur-Bücher.