[Aktion] 19 Bücher in 2019

Heute bin ich mal wieder über die Aktion „19 Bücher in 2019“ gestolpert und habe mir gedacht: „Das ist doch ein toller Anlass, um endlich mal ein paar Bücher vom SUB zu lesen.“ Sicherlich wird es viiiiele, viiiiele Neuerscheinungen geben (nicht umsonst führe ich diese Liste), die mich total reizen werden, aber in meinem Regal der ungelesenen Bücher gibt es auch mindestens genauso viele Buchschätze, die entdeckt werden möchten. Und so habe ich mich gerade mal davor gestellt und mir 19 Bücher herausgesucht, die in 2019 von mir gelesen werden möchten.

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„Odd und die Reise nach Asgard“ habe ich neulich im Buchladen entdeckt und wurde von der wundervollen Aufmachung verzaubert. Ich bin sehr gespannt, ob mich der Inhalt genauso begeistern kann. „Bloß nicht weinen, Akbar!“ werden wir vermutlich in meiner 7. Klasse als Schullektüre lesen. Lustigerweise wurde das Buch von meiner ehemaligen Musiklehrerin geschrieben. „Meine Schwester ist eine Mönchsrobbe“ habe ich noch auf dem SUB, weil das Buch 2013 für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert war. „Dorfprinzessinen“ wurde von der wundervollen Kathrin Schrocke geschrieben, die mich schon oft begeistern konnte. Ich sollte endlich auch mal dieses Buch von ihr lesen. „Heldenhaft“ ist eine Neuerscheinung aus dem Magellan-Verlag, die mich aufgrund des Klappentextes und des tollen Covers neugierig gemacht hat. Auch „Train Kids“ war für den Jugendliteraturpreis nominiert. Ich hatte es mal angefangen, aber bin irgendwie nicht weit gekommen. „Alles. Nichts. Und dazwischen ganz viel“ hatte ich neulich unerwartet in der Post. Ava Reed soll ja ganz tolle Jugendbücher schreiben. Ich lasse mich mal überraschen.

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Die drei Bücher von Maggie Stiefvater habe ich dummerweise nicht in der richtigen Reihenfolge aufgestellt (Mistekiste!): „Nach dem Sommer“, „Ruht das Licht“ und „In deinen Augen“ habe ich neulich als absolute Schnäppchen im Buchladen ergattert. Warum ich sie bisher noch nicht gelesen habe, weiß ich selbst nicht so genau. Den ersten Band der „Mortal Engines“-Reihe habe ich von meinem Bruder zu Weihnachten bekommen und ich freue mich schon sehr darauf. Mit „Die Stimmen des Abgrunds“ ist nun endlich der finalen Band der Dämonen-Saga von Peter V. Brett da. Aktuell habe ich noch ein wenig Respekt vor dem Buch. Die vielen Charaktere und Handlungsstränge sind doch immer sehr fordernd.

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„Sündengräber“ ist wohl das Buch, was ich mir als nächstes schnappen werde. Es ist der abschließende Band um die Ermittler Alex Recht und Fredrika Bergmann. Mindestens genauso sehr freue ich mich auf „Die Opfer, die man bringt“, denn die Reihe des Autorenduos Hjorth und Rosenfeldt gehört zu meinen absoluten Lieblingen. Ich warte nur noch auf den Moment, wo ich viiiiel Lesezeit am Stück habe. „Endgültig“ habe ich vor knapp drei Jahren zum Geburtstag bekommen. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, was mich erwartet. „Girl on the Train“ habe ich schon mehrere Male begonnen, aber hatte bisher noch nie so richtig Muße, es weiterzulesen. Dabei habe ich eigentlich nur Positives gehört.

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Den Abschluss machen drei besondere Bücher. Die Kinder-Biographie von „Alexander von Humbold“ stelle ich mir sehr unterhaltsam und informativ vor. Mal sehen, ob sie das auch ist. Das Buch „Die Hochhausspringerin“ hat Damaris vor einiger Zeit gelesen, mich damit total neugierig gemacht und mir das Buch dann netterweise zugeschickt. Und das Buch „Tausend kleine Schritte“ habe ich schon vor Ewigkeiten von einer lieben Freundin geliehen bekommen, bisher aber immer noch nicht gelesen. 2019 wird es endlich Zeit dafür.

Welches der Bücher kennt ihr? Welches der Bücher würdet ihr am liebsten sofort lesen? Und: Habt ihr euch auch Bücher für 2019 vorgenommen?

 

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[Rezension] „Alex Verus 1: Das Labyrinth von London“ von Benedict Jacka

20190211_085007.jpgReiheninfo:

  1. „Alex Verus 1: Das Labyrinth von London“
  2. „Alex Verus 2: Das Ritual von London“ (erscheint am 15.4.2019)
  3. engl. Titel: „Taken“
  4. engl. Titel: „Chosen“
  5. engl. Titel: „Hidden“
  6. engl. Titel: „Veiled“
  7. engl. Titel: „Burned“
  8. engl. Titel: „Bound“
  9. engl. Titel: „Marked“

Rezension

Alex Verus ist ein Magier und betreibt in London das „Arcana Emporium“: einen kleinen Laden für magisches Zubehör. Anders als viele andere Magier hält er sich von anderen seiner Zunft und insbesondere von dem Rat der Magier fern. Seine einzigen näheren Bekannten sind das gutmütige, aber auch etwas schlichte Windelementar Starbreeze, die Schneiderin Arachne und die junge, mit einem Fluch gesegnete Luna. In Alex Vergangenheit sind zahlreiche Gründe zu finden, sich von anderen Magiern – und insbesondere von Schwarzmagiern – fernzuhalten. Doch dann wird in London ein altes und mächtiges Artefakt gefunden und gleich mehrere Parteien wollen den Magier und seine Fähigkeit als Wahrsager für sich und ihre eigenen Belange nutzen.

„Das Labyrinth von London“ ist der erste Band der neuen Fantasyreihe um den Magier Alex Verus. Ich war zunächst ganz begeistert, dass der zweite Band schon im April erscheint und dann ganz überrascht, dass es im Englischen schon ganze neun Teile der Reihe gibt.

Der erste Band um den sympathischen Wahrsager Alex Verus ist zwar nicht der Pageturner schlechthin, konnte mich aber trotzdem in vielen Aspekten überzeugen. Das Thema des Wahrsagens finde ich oft etwas heikel. Wenn jemand die Zukunft vorhersehen kann, wie kann er sie dann noch ändern? Haben wir dann überhaupt noch Einfluss auf das, was geschehen wird? Alex beschreibt seine Fähigkeit, in die Zukunft zu blicken, meiner Meinung nach sehr plausibel: Für ihn offenbaren sich unendliche viele Möglichkeiten, wie sich die Zukunft entwickeln kann – Strang für Strang. Und je nachdem, welchen Strang man wählt, zieht dies unterschiedliche Konsequenzen nach sich.

Ein weiterer Pluspunkt von „Das Labyrinth von London“ sind die Charaktere. Alex Verus selbst ist mir sehr sympathisch – auch wenn ein sehr dunkler Teil in seiner Vergangenheit immer mal wieder angedeutet wird. Seine Gehilfin Luna, gleichzeitig gesegnet und gestraft mit ihrem Fluch, bringt ganz viel Potenzial für Entwicklung mit sich. Wie magiebegabt auch sie vielleicht ist, steht noch in den Sternen. Und außerdem: ein bisschen knistert es auch zwischen Luna und Alex – aber auch wirklich nur ein ganz kleines bisschen – versprochen! 🙂

Erzählt wird die Geschichte von Alex selbst: Auf humorvolle Art beschreibt er, was passiert, klärt uns über wichtige Hintergründe und Grundlagen der Magie auf und warnt uns vor Einhörnern: Ja, sie sind wunderschön, aber alles andere als unschuldig. Aber das nur am Rande.

„Das Labyrinth von London“ hat mich wirklich gut unterhalten. Die tollen Charaktere, die ausgefeilte Handlung und die humorvolle Erzählweise hat mich vergessen lassen, dass manche Szenen für meinen Geschmack noch etwas fesselnder und spannender hätten sein können. Ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Band und auf das nächste Abenteuer von Alex und Luna. 8 von 10 Sterne!

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Alex Verus 1: Das Labyrinth von London – Benedict Jacka – Klappbroschur – 416 Seiten – 9,99 € – ISBN: 978-3-7341-6165-0 – erschienen: Juli 2018 (Blanvalet) – Übersetzung: Michelle Gyo

 

[Glücksmomente] Von dem Gefühl, ein Buch an einem Stück zu lesen

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Die meisten von euch haben dieses Gefühl bestimmt ganz oft, bei mir ist es etwa ein halbes Jahr her, dass ich ein Buch einfach so am Stück gelesen haben – innerhalb eines Tages.

Gestern war es mal wieder so weit: Ich lag den ganzen Tag zu Hause auf dem Sofa. Zuerst habe ich mein aktuelles Buch „Die Abenteuer des Apollo 2: Die dunkle Prophezeiung“ zuende gelesen. Und dann: Dann habe ich zu dem erst einen Tag zuvor gekauften Buch von Ursula Poznanski gegriffen. Frau Poznanski ist eigentlich eine meiner Lieblingsautorinnen (mittlerweile habe ich 12 Bücher von ihr in meinen Regalen stehen), doch ihre letzten Werke gefielen mir nicht mehr ganz so überragend wie die ersten Bücher von ihr. Aber „Vanitas – Schwarz wie Erde“ hatte mich im Buchladen so sehr angesprochen, dass ich es doch unbedingt mitnehmen musste. Und – ihr könnt es euch denken: Ich habe es verschlungen. In einem Stück. Hach! ❤ Ich war mittendrin in der Geschichte, wollte unbedingt die Auflösung wissen und musste bis zur letzten Seite lesen.

Ein tolles Gefühl! Dankeschön, liebe Frau Poznanski, für dieses tolle Buch und das schöne Lesegefühl!

[Rund um’s Buch] Lieblingsbuchladen: Ein Videoportrait

Meine liebe Freundin Sarah arbeitet schon seit vielen Jahren im Buchladen am Freiheitsplatz – ein überaus sympathischer Buchladen, der in Zeiten von Amazon und Co. vor allem durch Leidenschaft und Kundennähe begeistert. Das Börsenblatt hat den Buchladen nun in einem schönen Videoportrait vorgestellt. Guckt doch mal rein und lasst euch begeistern!

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Ein Klick auf das Foto führt zum Artikel des Börsenblatts mit Video!

[Reihenrezension] „Das Lied der Krähen“ & „Das Gold der Krähen“ von Leigh Bardugo

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Reiheninfo:

  1. „Das Lied der Krähen“
  2. „Das Gold der Krähen“

Ja, ihr habt richtig gesehen: Diese Reihe ist tatsächlich „nur“ eine Duologie und damit bereits vollständig erschienen. Das ist ja mittlerweile eher unüblich. Insbesondere im phantastischen Bereich gibt es gefühlt fast nur noch Trilogien. Und bei vielen muss man sehnsüchtig auf die folgenden Bände warten.

Ich habe lange überlegt, ob ich diese Reihe tatsächlich rezensieren möchte, denn es ist wirklich schwer, etwas über den Inhalt zu sagen, ohne zu viel zu verraten. Da die beiden Bücher aber zu meinen absoluten Lesehighlights 2018 gehört haben, wage ich es jetzt doch mal.

Kaz ist schlau, skrupellos und brutal – und damit einer der führenden Ganoven in Ketterdam. Eines Tages erhält er ein verlockendes, aber auch lebensgefährliches Angebot. Ein Kaufmann hat ihn angeheuert, um einen begabten und gefährlichen Magier aus dem bestgesichertsten Gefängnis befreien. Um den Job meistern zu können, schart Kaz fünf Gefährten um sich, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

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Tolle FanArt der sechs Krähen (gefunden auf dem Tumblr-Blog: Organized Chaos“

Und genau diese sechs Krähen (Mitglieder des Krähenclubs, einer der Banden in Ketterdam) machten für mich die Lektüre so unvergleichlich und spannend. Den schlauen, aber auch brutalen und sehr abgebrühten Kaz habe ich genauso in mein Herz geschlossen, wie den lebensfrohen und zielsicheren Jesper oder den so heldenhaften, aber auch etwas steifen Fjerdan Matthias. Und den noch unsicheren und dennoch tapferen Wylan mochte ich wegen seines guten Herzens sowieso ganz besonders gern. Unter den sechs Krähen sind auch zwei tolle weibliche Figuren. Die „Spinne“ Inej war mein absoluter Liebling, aber auch die Grischa Nina ist toll und liebenswert gezeichnet.

Grischa ist übrigens ein passendes Stichwort. Die Geschichte der Krähen ist in der gleichen Welt angesiedelt wie Leigh Bardugos Grischa-Trilogie, die ich bisher noch nicht gelesen habe, und erhält dadurch auch ihren phantastischen Touch.

Beide Bände brauchen ein bisschen, bis die Handlung in Fahrt kommt, aber wegen der ansonsten grandiosen Handlung und der – wie bereits gesagt – besonders toll Charaktere kann ich darüber locker hinwegsehen und diese Duologie bedingungslos empfehlen. 8 von 10 Sternen!

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Das Lied der Krähen – Leigh Bardugo – Klappbroschur – 592 Seiten – 16,99 € – ISBN: 978-3-426-65443-9 – erschienen: Oktober 2017
Das Gold der Krähen – Leigh Bardugo – Klappbroschur – 592 Seiten – 16,99 € – ISBN: 978-3-426-65449-1 – erschienen: September 2018

 

[Rezension] „Good Night Stories for Rebel Girls 2. Mehr außergewöhnliche Frauen“ von Francesca Cavallo & Elena Favilli

Im März 2018 habe ich den ersten Band „Good Night Stories for Rebel Girls.100 außergewöhnliche Frauen“ gelesen und wirklich sehr gerne gemocht. Das Buch gehörte (trotz minikleiner Kritikpunkte) sogar zu meinen Jahreshighlights. Nun ist endlich der Folgeband erschienen und ich habe es auch dieses Mal sehr genossen, kurz in die einzelnen Lebensgeschichten von so verschiedenen Frauen einzutauchen.

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Bevor ich euch ein bisschen an den für mich spannendsten Geschichten teilhaben lasse und euch hoffentlich ein wenig neugierig mache, muss ich aber doch noch einen kleinen Kritikpunkt äußern, der mich schon beim Lesen des ersten Bandes beschäftigt hat. In beiden Bänden werden Frauen wie z.B. Anne Bonny beschrieben. Anne Bonny war eine Piratin, die plündernd, kapernd und mordend durch die Karibik segelte. Ja, mit Sicherheit ist sie eine außergewöhnliche Frau gewesen, aber ein Vorbild? In meinen Augen definitiv nicht.

Aber nun schnell wieder zu den wirklich spannenden und beeindruckenden Frauen, die in diesem Buch vorgestellt werden.

So hat mich zum Beispiel die Tennisspielerin Billie Jean King sehr beeindruckt, die für gleiche Preisgelder für Männer und Frauen im Tennis gekämpft hat.

„In Sicherheit zu leben sollte ein angeborenes Recht jedes Menschen sein.“ (S. 60)

Dies ist ein Zitat von Clemantine Wamariya, eine Geschichtenerzählerin und Aktivistin. Sie überlebte den Völkermord in Ruanda und versucht nun, mit ihrer Geschichte anderen Flüchtlingen zu helfen.

Ebenso eine Aktivistin ist die noch sehr junge Yeonmi Park, die mit ihrer Mutter aus Nordkorea floh. Ihr Buch „Meine Flucht aus Nordkorea“ habe ich direkt auf meine Wunschliste gesetzt.

Zu guter Letzt möchte ich euch noch ganz kurz Shamsia Hassani vorstellen, die eine Graffitikünstlerin aus Afghanistan ist. Shamsia sprayt dort vor allem Bilder von Frauen an Hauswände und Gassen, um etwas für die Frauenrechte in ihrem Land zu tun.

„Die Frauen, die ich male, sind keine Frauen, die zu Hause bleiben. Es sind neue Frauen, voller Energie.“ (S. 182)

Es ist immer wieder erstaunlich und erschreckend, in wie vielen Bereichen des Lebens es immer noch keine Gleichberechtigung gibt. Umso beeindruckender war es, die Geschichten der Frauen zu lesen, die sich von den vorherrschenden Umständen nicht haben unterkriegen lassen und das getan haben, was ihnen wichtig war. Immer wieder habe ich zwischendurch nach Zusatzinfos gesucht, mir z.B. Bilder von der Graffitikünstlerin oder Videos der Spinnenfrau Luo Dengping angesehen.

Auch der zweite Band hat mir sehr gut gefallen und ich habe nur einen kleinen Kritikpunkt. Schade, dass ich mit der Lektüre schon wieder durch bin, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass ich in ein paar Jahren das Buch nochmal zur Hand nehme. 8 von 10 Sternen.

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Good Night Stories for Rebel Girls 2. Mehr außergewöhnliche Frauen – Cavallo & Favilli – Hardcover – 224 Seiten – 24,00 € – ISBN 978-3-446-26106-8 – erschienen: November 2018 (Hanser)

[Aktion] Die 10. BuchSaiten Blogparade

Obwohl ich ja hier schon einen Jahresabschluss verfasst habe, möchte ich mich dem Jahr 2018 heute nochmal ganz von der buchigen Seite widmen. Dazu bietet sich – wie immer – die Buchsaiten Blogparade an, die seit ein paar Jahren von „Die Liebe zu den Büchern“ organisiert wird.

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Anhand von fünf Fragen kann man jedes Mal das vergangene Jahr ein bisschen Revue passieren lassen.

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat?

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Ich hatte zwar schon viel von dem Buch „Good Night Stories for Rebel Girls“ gehört, aber dass mich das Buch so begeistern würde und sogar noch einen ganz neuen Lesetrend bei mir auslösen würde, hatte ich nicht vermutet.

Ich mochte es sehr, jeweils für einen kleinen Moment in die Lebensgeschichten der einzelnen Frauen einzutauchen. Und auch nach dem Lesen war es schön, noch ein Mal durch das Buch zu blättern, die schönsten Zitate herauszusuchen und sich an den tollen Illustrationen zu erfreuen.

Aktuell lese ich gerade den zweiten Band und bin schon wieder ganz begeistert. Außerdem habe ich eben festgestellt, dass ich es sehr genieße, solche Bücher auch nur für kurze Zeit in die Hand nehmen und mal eben für 10-15 Minuten reinblättern zu können.

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat?

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Ich mag es kaum sagen, aber es war wohl leider die Graphic Novel von „Wer die Nachtigall stört“. Die Geschichte gehört zu meinen allerliebsten Bücherschätzen und vielleicht hatte es die Graphic Novel deswegen auch nicht so leicht. Ich war ganz begeistert, als ich das Buch in der Buchhandlung und entdeckte und musste es natürlich sofort kaufen. Aber, vielleicht lag es daran, dass es mir einfach an Text fehlte, auf jeden Fall kam beim Lesen nicht die gleiche Atmosphäre und Begeisterung auf wie beim Lesen der „normalen“ Ausgabe.

Welches war eure persönliche Autoren-Neuentdeckung in diesem Jahr und warum?

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Ich habe auch in 2018 wieder viele Bücher von geliebten und bewährten Lieblingsautoren wie Antje Wagner, Kevin Hearne, Peter V. Brett, Kristian Olsson oder Michael Gerard Bauer gelesen.

Zwei Autorinnen werde ich mir aber auf jeden Fall merken, denn von ihnen habe ich in diesem Jahr das erste Mal ein Buch gelesen. Und die Bücher haben mich jeweils sehr begeistert. Dies war zum einen Stefanie Höfler mit „Tanz der Tiefseequalle“ (übrigens mein absolutes Jahreshighlight!) und zum anderen Leigh Bardugo mit ihrer Krähen-Duologie („Das Lied der Krähen“ und „Das Gold der Krähen“).

Welches war euer Lieblings-Cover in diesem Jahr und warum?

Puh, diese Frage finde ich jedes Jahr schwierig. Und ich glaube, auch in diesem Jahr möchte ich sie mit einer Collage der schönsten Buchcover beantworten. Dafür gab es zu viele tolle Cover.

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Die Cover von „Die Abenteuer des Ollie Glockenherz“ und „Das kleine Waldhotel: Ein Zuhause für Mona Maus“ mag ich einfach, weil sie so niedlich sind. 😀 Das Cover von „Eine Handvoll Lila“ passt einfach so perfekt zum Buch und ist ein absoluter Hingucker. Die Cover von „Der Himmel über Appleton House“ und „Das Tiefe Blau der Worte“ sind einfach sehr atmosphärisch.

Welches Buch wollt ihr unbedingt 2019 lesen und warum?

Was für eine fiese Frage. Als könnte ich mich da auf nur ein Buch beschränken. Zum einen liegt hier seit einigen Monaten schon das neueste Buch von Hjorth & Rosenfeldt „Die Opfer, die man bringt“ bereit, dass ich sehnsüchtig herbeigesehet habe. Ich hoffe, ich finde bald mal die Muße und Ruhe dafür. Zum anderen habe ich gerade erst vier Sachbücher für junge Leser bestellt, auf die ich mich sehr freue und von denen ich sicherlich auch berichten werde.

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Dann könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass ich von Leigh Bardugo gerne auch noch die Grischa-Reihe lesen möchte, da mir ihre Krähen-Duologie so gut gefallen hat. Wenn ich auf meine Liste der interessanten Neuerscheinungen gucke, reizt mich vor allem auch der Auftakt zur neuen Serie von Kevin Hearne „Das Spiel des Barden. Book One of the Seven Kinnings“ und „The First Empire 3: Göttertod“ von Michael Sullivan.

Ihr seht: Ich sollte aufhören zu arbeiten und nur noch lesen. 🙂

[Geplauder] Jahresrückblick 2018

Geliebt

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Wie auch schon das letzte Jahr stand auch dieses Jahr für mich ganz im Zeichen der Liebe. Ich bin im Mai mit meinem Herzensmann zusammengezogen. Natürlich gab es hier und da kleine Unstimmigkeiten, aber insgesamt fühlt sich das Zusammenwohnen nur richtig und schön an. Das Gefühl, zu lieben und geliebt zu werden, ist ein tolles (wenn auch manchmal etwas beängstigendes) Gefühl.

Gemacht

Ich war in diesem Jahr zwei Mal im Urlaub: ein Mal mit meinem Bruder in Dänemark und ein Mal mit meinem Herzensmann in Berlin. Beide Male hatte ich eine tolle Zeit, wobei ich sagen muss, dass mich die Natur deutlich mehr lockt als die Großstadt.

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Ich habe einige Zeit mit Freunden bei Spieleabenden verbracht, dabei viel gelacht und festgestellt, dass ich mir deutlich öfter Zeit zum Spielen nehmen möchte. Insgesamt haben mein Herzensmann und ich aber in diesem Jahr viel mehr gerätselt als ferngesehen. Das war schön.

Insbesondere im Frühjahr und Sommer habe ich viel Zeit in unserem kleinen Gärtchen verbracht, Unkraut gejätet, Kräuter geerntet. Schön.

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Mit einer lieben Freundin gehe ich ganz regelmäßig zum Rudelsingen. Habt ihr davon schon mal gehört? Ich zitiere mal: „In lockerer Atmosphäre treffen sich Menschen jeden Alters und singen gemeinsam Hits und Gassenhauer von damals bis heute. Dabei werden sie live vom Sänger und Pianisten begleitet. Die Texte werden per Beamer an die Wand projiziert.“ Ich singe furchtbar gerne und furchtbar schief. In einer so großen Runde fällt das aber gar nicht auf, sondern macht einfach nur Spaß.

Entdeckt

Insbesondere das Puzzlen habe ich für mich (wieder)entdeckt. Ich habe das schon immer gerne gemacht, sowohl als Kind, als auch als Jugendliche und Erwachsene. Und immer wieder stelle ich fest, wie sehr es mich entspannt zu puzzlen. Neuerdings hat auch der Herzensmann immer mal wieder Lust, mitzumachen, so dass wir uns neulich sogar an ein 2000er Puzzle gewagt haben.

Durch eine gemeinsame Aktivität mit Freunden sind der Herzensmann und ich zu einem Anfängerkurs im Bogenschießen gekommen. Das hat uns wirklich Spaß gemacht. Vielleicht ist es ein neues Hobby für 2019.

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Zunächst mit meiner Klasse, aber dann später auch mit einer Freundin war ich beim Bouldern. Während ich beim ersten Mal eigentlich nur Begleitperson war, haben wir beim zweiten Mal einen Anfängerkurs gemacht. Und obwohl ich das Ganze noch sehr aufregend und vor allem anstrengend finde, haben wir uns für das kommende Jahr vorgenommen, jeden Monat ein Mal zu bouldern.

Gewünscht

Ich habe mir oft gewünscht, mehr Zeit, mehr Muße und manchmal auch mehr Motivation zu haben. Ich würde gerne wieder mehr und regelmäßiger lesen. Aber auch das Wandern und Zeichnen ist in diesem Jahr viel zu kurz gekommen. Für 2019 wünsche ich mir, dass es mir besser gelingt, meine schulische Arbeit zwar gut zu machen, sie aber nicht zu sehr mit in die Freizeit nehmen zu müssen.

Außerdem wünsche ich mir regelmäßig, dichter am Meer zu wohnen. ❤ Das Schöne ist aber: Ich habe zwar den ein oder anderen Wunsch und nehme mir für 2019 auch ein paar Sachen vor (z.B. mehr Sport zu machen), aber grundsätzlich bin ich glücklich und zufrieden.

Gedacht

Sehr oft hat mich das Thema Toleranz und Empathie beschäftigt. Ich kann nicht verstehen, wie man pauschal eine Gruppe von Menschen abwerten kann, ohne die einzelnen Personen zu kennen. Der aktuell in Deutschland oft vorhandene Rassismus erschreckt mich, macht mich wütend, traurig und nachdenklich. Wobei ich glaube, dass die nicht nur die Politik, sondern auch die Gesellschaft mehr hinterfragen sollte, welche Bedürfnisse hinter der Facette von Rassisten stecken.

Gleichzeitig fällt mir auf, dass es manchmal zum Beispiel im Zuge von Feminismus zu einer Abwertung „der Anderen“ kommt. So mag sicherlich der Grundgedanke hinter dem Hashtag #menaretrash kein falscher sein, trotzdem finde ich ihn absolut unpassend gewählt. Allgemein gilt für mich: Ich muss niemanden abwerten, nur um selbst glücklich und zufrieden zu sein. Und: Ich beurteile Menschen aufgrund ihres Handelns und ihrer Einstellungen und nicht aufgrund ihrer Hautfarbe, Nationalität, ihres Glaubens, Geschlechts oder sexuellen Gesinnung. Weder in die eine noch in die andere Richtung.

Gelesen

Gelesen habe ich in diesem Jahr (fast) 40 Bücher. Zugegeben: Das vierzigste Buch lese ich aktuell und ich weiß noch nicht genau, ob ich es heute noch beenden werde. Wie auch schon in den Jahren davor habe ich vor allem Jugendbücher und Fantasy gelesen. Neuerdings reizen mich aber auch kurzweilige Sachbücher (für Kinder). Gerade erst gestern habe ich mir vier solche Bücher bestellt und werde dann in neuem Jahr etwas über das Weltall, große Archäologen und Entdecker und speziell über Alexander von Humbold lernen. Ich freue mich schon drauf.

Mein Buchhighlights in diesem Jahr waren die folgenden Bücher:

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Geguckt

Mein Herzensmann ist ein absoluter Fernsehmensch und so kommt es, dass auch ich wieder öfter Filme und Serien gucke. In diesem Jahr hat uns vor allem die SitCom „The Middle“ begeistert. Wir ❤ Sue Heck. Außerdem gucken wir gerade „True Blood“. Ich liebe die Serie wegen der spannenden Cliffhanger, der Herzensmann mag sie, weil ich sie mag, und weil nie klar ist, ob manche Szenen gewollt oder ungewollt trashig sind.

Außerdem haben wir seit ein paar Monaten diese Movie-Bucket-List und sind fleißig am Gucken. Mein bisheriges Highlight war bisher „The Green Mile“, aber auch „Gangs of New York“ war überraschend gut.

Parallel dazu gucken wir auch noch die Filme aus dem Marvel Universum. Ich lieeebe Groot!

[Glücksmomente] Von Tannenbäumen, Lieblingsbüchern und Adventsbäumen

Ich lese zwar im Moment nicht so viel, dass ich euch mit spannenden Rezensionen unterhalten kann, aber ich habe mal wieder einige Glücksmomente zu teilen – ja, sogar mehrere.

Ich LIEBE Weihnachten und die Adventszeit. Richtig, richtig doll. Ich mag es, Plätzchen zu backen, Weihnachtslieder zu hören und schief mitzusingen und ich mag Weihnachtsdeko – am allerliebsten den Weihnachtsbaum. Früher gehörte das Schmücken des Tannenbaums am Morgen des Heiligabends gemeinsam mit meinem Bruder zu den schönsten Momenten an Weihnachten. Zum Glück habe ich einen Mann an meiner Seite, der zum einen Weihnachten auch gerne hat und zum anderen mich gerne glücklich sieht. Und so haben wir schon Anfang November begonnen, unsere Wohnung weihnachtlich zu dekorieren und ein paar Wochen später haben wir unseren ersten gemeinsamen Tannenbaum gekauft. Im Topf natürlich, damit er möglichst lange hält.

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Neulich war ich mit dem Lieblingsmann zum Schnitzelessen in Detmold (Mmmh, das ist fast schon ein eigener Glücksmoment). Auf dem Rückweg waren wir dann noch kurz in einer Buchhandlung, die gegenüber von unserem Parkplatz war. Und dort bin ich über ein Buch gestolpert, von dem ich gar nicht wusste, dass es gerade erschienen ist.

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Die Graphic Novel von einem meiner Lieblingsbücher: „Wer die Nachtigall stört“. Ich weiß noch genau, wie ich das Buch gemeinsam mit meiner Lieblingsnanni damals bei einem Lesemarathon gelesen habe und von der Geschichte total vereinnahmt war. Leider war das einzige im Buchladen vorrätige Exemplar an der Seite ziemlich eingedellt, so dass ich es dort nicht gekauft habe. Aber mittlerweile ist es bei mir angekommen und ich freue mich schon sehr darauf, in diesem Bücherschatz zu lesen und liebevoll über die Seiten zu streicheln.

Ich hatte oben schon erwähnt, dass mein Lieblingsmann mich gerne glücklich macht. (Was kann man sich eigentlich mehr wünschen, als einen Partner, der einen jeden Tag aufs Neue glücklich macht und selbst in den anstrengensten Momenten lächeln lässt?) Auf jeden Fall kam ich neulich nach Hause und in unserem Tannenbaum hing ein von ihm selbstgebastelter Adventskalender. Einige Tage später lagen sogar noch drei Adventsgeschenke darunter. Huiii. Ich bin schon sooo gespannt. Eine Woche noch, bis ich das erste Papierchen entrollen darf. ❤

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In diesem Sinne wünsche ich euch, dass die Adventszeit auch den ein oder anderen Glücksmoment für euch bereit hält. 🙂