[Rezension] „Aus dem Leben eines Taugenichts“ von Joseph von Eichendorff

Aus dem Leben eines TaugenichtsInhalt:

Der junge Ich-Erzähler wird am Anfang der Geschichte von seinem Vater mit der Begründung, er sei ein Taugenichts, aus dem Haus geworfen. Der „Taugenichts“ wandert nun – stets begleitet von seiner Geige – los und erlebt Dinge, die er im Hause seines Vaters nie erlebt hätte.

Meine Meinung:

Mir ist es schon immer schwer gefallen, Klassiker zu bewerten. Da sie in unserer Zeit immer noch als Klassiker gelten, müssen sie ja eigentlich etwas Großartiges an sich haben. ;)
Mir gefiel die meiste Zeit über die Sprache der Novelle. Eichendorff, ein Vertreter der Romantik, beschreibt wort- und vor allem adjektivreich die Landschaft, durch die der Taugenichts reist, und die Menschen, die er trifft. Eingebetten in den epischen Text sind Gedichte Eichendorffs, die sich schön „nebenher“ lesen lassen.
Doch nun das Negative: Vor lauter Beschreibungen sämtlicher auftretender Dinge und Personen mangelt es der Geschichte meiner Meinung nach an Handlung. Ich muss gestehen, dass diese so spärlich gesät ist, dass ich sie ein bis zwei Mal sogar überlesen habe. Einzig allein das Nachwort von Andreas Maier, das die Novelle in ein etwas anderes Licht rückt, hat diesem Buch zu einer etwas höheren Wertung verholfen.

Mit gutem Willen und etwas Respekt vor den Klassikern gebe ich diesem Buch 5 von 10 Sternen.

stern 5

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