[Rezension] „Die schöne Diva von Saint-Jacques“ von Fred Vargas

Die schöne Diva von Saint JacquesInhalt:

Da sie alle im Moment knapp bei Kasse sind, ziehen drei junge Historiker und ein ehemaliger Polizist gemeinsam in ein altes Haus in Paris. Die drei Historiker sind Experten für jeweils verschiedene Epochen und genau das bietet viele Diskussions- und Reibungspunkte.
Doch dann verschwindet die ehemalige Opernsägerin – die schöne Diva -, die im Haus nebenan gewohnt hat. Dies bringt die Hausgemeinschaft dazu, zu ermitteln. Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem merkwürdigen Baum, der plötzlich über Nacht im Garten der Opernsängerin stand, und dem Verschwinden der Diva?

Meine Meinung:

In diesem Kriminalroman geht es erst in zweiter Stelle um die Aufklärung des Falls, obwohl doch viele unerwartete Wendungen den Leser zum Selber-Rätseln motivieren. An erster Stelle stehen die Charaktere, die allesamt überzeugend gezeichnet sind. Es geht um die einzelnen Gefühle und Gedanken und um die Konflikte innerhalb der Gruppe. Die Autorin nutzt für die Darstellung des Innenlebens der Figuren häufig eine Sprache, die dem Gedankenstrom sehr nahe kommt. Die Sätze sind oft kurz, wirken sogar abgehakt.
Dies trifft einfach nicht meinen Geschmack, was allerdings wohl wirklich an mir liegt. Ich denke, dass sowohl die genauen Personenbeschreibungen, als auch die besondere Sprache, die einem das Gefühl von Mittendrin gibt, bei anderen Lesern durchaus Gefallen findet.

Von mir gibt es allerdings nur 4 von 10 Sternen!

stern 4

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