[Rezension] „Sayuri“ von Carina Bargmann

SayuriInhalt:

In der Stadt, in der Sayuri und Marje leben, hängt alles vom Kaiser ab. Denn der wandelt die Kraft der magischen Quelle in Wasser um. Doch der Wasserstand scheint zu sinken und der Kaiser wird immer schwächer. Miro, der Bruder des Kaisers, verkündet deswegen, dass alle 16jährigen die Stadt verlassen müssen, da vor 16 Jahren eine ungünstige Sternenkostellation die jetzige Wasserknappheit bedingt hat. Doch stimmt das wirklich? Auch Sayuri die stumme Kräuterheilerin und Marje die junge Rebellin fliehen in die Wüste.

Kiyoshi, Neffe des Kaisers, zweifelt ebenso wie viel Stadtbewohner an den Worten seines Onkels. Er verlässt die Stadt, um das Geheimnis um den wahren Grund der Wasserknappheit zu lösen. An der Stadtgrenze trifft er auf Sayuri und Marje. Können die drei in der Wüste voller magischer Wesen überleben?

Meine Meinung:

Dieser Fantasyroman ist das Debüt einer jungen Autorin. Mit erst 17 Jahren schrieb Carina Bargmann diese mitreißende Geschichte voller Magie und fantastischer Wesen.

Anfangs fiel es mir schwer, in die Geschichte zu kommen. Die einzelnen Handlungen wirkten auf mich etwas abgehakt und isoliert, doch allerspätestens ab dem zweiten Teil des Buches (eigentlich aber schon früher) hatte mich die Geschichte um die insgesamt 3 Hauptpersonen gepackt: Mit Sayuri, dem stummen, schüchternen Mädchen, Marje der widerspenstigen, aber doch liebevollen Rebellin und Kiyoshi, dem zweifelnden Neffen des Kaisers, stehen gleich drei verschiedene Charaktere zur Auswahl, mit denen sich der Lesers sicherlich schnell identifizieren kann.

Im Laufe des Buches war ich immer wieder abwechselnd total gefesselt von der Geschichte und dann wieder traurig, dass manche Handlungsstränge nicht länger andauerten. Frau Bargmann schafft insbesondere im Mittelteil eine Welt, die voll ist von verschiedensten magischen Wesen, wie ich sie aus anderen Fantasybüchern nicht unbedingt kannte. Diese Welt ist nicht immer schön und nett, sondern steckt oftmals auch voller Gefahren und böser Kreaturen.

Zum Schluss des Buches kann ich, ohne zu viel zu verraten, nicht allzuviel sagen, nur dass ich ihn mir anders gewünscht hätte. Ich kann aber auch verstehen, warum die Autorin ihn so geschrieben hat, wie er ist. Insgesamt war ich am Ende der Geschichte traurig, als das Abenteuer um Marje (meine Identifikationsfigur ;)) und ihre Gefährten zuende war.

Abschließend muss ich unbedingt noch erwähnen, wie toll das Buchcover ist! 🙂 In Lila- und Blautönen gehalten ist es so schon schön. Dazu lohnt sich dann das liebevolle Streicheln des Buchs hier nochmehr als bei anderen Büchern: eine Art lilaner Regen ist aus dem Umschlag gestanzt. Probiert es mal aus: einfach toll!

Insgesamt möchte ich diesem schönen Fantasyroman, der viele neue Ideen enthielt, 8 von 10 Sternen geben.

stern 8

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s