[Rezension] „Das Teufelsspiel“ von Jeffery Deaver

Das TeufelsspielReiheninfo:

Lyncoln-Rhyme-Reihe:

  1. „Die Assistentin“ / „Der Knochenjäger“
  2. „Letzter Tanz“
  3. „Der Insektensammler“
  4. „Das Gesicht des Drachen“
  5. „Der faule Henker“
  6. „Das Teufelsspiel“
  7. „Der gehetzte Uhrmacher“
  8. „Der Täuscher“
  9. „Opferlämmer“

Inhalt:

Die sechszehnjährige Geneva Settle sitzt gerade in einem Archiv und versucht mehr über die Vergangenheit eines Vorfahrens von ihr herauszufinden, als ein Mann erscheint, der sie anscheinend überfallen und vergewaltigen will. Geneva kann fliehen und verständigt die Polizei. Das geniale Ermittlerpaar Rhyme/Sachs übernimmt diesen Fall. Schnell wird deutlich, dass der Täter nicht das wollte, was er vermuten ließ. Der Tatort wurde vom Täter fingiert. Doch was wollte er wirklich? Gibt es tatsächlich einen Zusammenhang zu der 140 Jahre zurückliegenden Vergangenheit von Genevas Verwandtem?

Meine Meinung:

„Endlich mal wieder ein Deaver!“, dachte ich mir, als ich dieses Buch aus der Reihe des gelähmten Ermittlers Lincoln Rhyme kaufte. Im Nachhinein muss ich sagen: „Mal wieder ein Deaver!“ Ich kann es nicht oft genug sagen: Ich liebe Krimireihen. Ich mag es, wenn immer wieder die selben Detektive oder Forensiker ermitteln, ich mag die Entwicklung der Charaktere. Deswegen kenne ich natürlich auch so gut wie alle Bücher aus dieser Reihe. Doch leider muss ich sagen, dass das in diesem Fall nicht positiv ist. Kennt man ein Buch, kennt man alle. Schnell steigt man hinter den Schreibstil des Autors, kennt die Drehungen und Wendungen im Fall und wird selten überrascht.

Was mir allerdings immer wieder besonders gut gefällt, ist, dass der Leser das Gefühl hat, an den Ermittlungen teilhaben zu können. Bei jedem neuen Ermittlungsstand bekommt auch er die Stichpunkttafel zu sehen, auf der säuberlich und ordentlich die bisher herausgefundenen Indizien, Hintergründe und Motive aufgelistet sind. Außerdem bekommt man durch die Forensik-Liebhabe von Rhyme einen guten Gegensatz zu anderen Krimis heutzutage geboten, die fast immer auf Verhaltensprofiling basieren.

Insgesamt muss ich allerdings sagen, dass ich diesem Buch aufgrund seiner Vorhersagbarkeit nicht mehr als 5 von 10 Sternen geben kann.

stern 5

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