[Rezension] „Erwählt – House of Night 3“ von Cast & Cast

ErwähltReiheninfo:

  1. “Gezeichnet”
  2. “Betrogen”
  3. “Erwählt”
  4. “Ungezähmt”
  5. “Gejagt”
  6. “Versucht”
  7. “Verbrannt”
  8. “Geweckt”
  9. “Bestimmt”
  10. “Verloren”

Achtung, diese Rezension enthält Spoiler zu den vorherigen Teilen!

Inhalt:

Nachdem Zoey im letzten Band dieser Reihe herausgefunden hat, dass ihre beste Freundin Stevie-Rae gar nicht tot ist, sondern nur untot, setzt sie alles daran, sie zu retten. Außerdem ist sich Zoey sicher, dass die Hohepriesterin Nerefret etwas mit den untoten Monstern zu tun hat. Da Nerefret in den Gedanken anderer Jungvampyre lesen kann, kann Zoey ihren Freunden nichts von Stevie-Rae erzählen. Als Verbündete bietet sich dann überraschend eine ganz andere Person an.

Auch in Zoeys Liebesleben ist wieder einiges los. Eigentlich ist sie immer noch mit ihrem Jungvampyrfreund Erik zusammen, aber eigentlich hat sie auch noch eine Prägung mit ihrem Freund aus Kindertagen Heath. Zu allem Übel kommt noch hinzu, dass sich anscheinend der Meisterpoet der Vampyre Loren Blake für Zoey zu interessieren scheint.

Schafft Zoey es in diesem Gefühlswirrwarr einen ruhigen Kopf zu behalten und immer die richtigen Entscheidungen zu treffen?

Meine Meinung:

Ach, was hab ich mich auf diesen Teil der House-of-Night-Reihe gefreut. Der zweite Teil gefiel mir unheimlich gut und ich wurde mit dem dritten nicht enttäuscht. Wie immer brauchte ich ein wenig Zeit, um mich wieder an die sehr jugendliche Sprache des Buches zu gewöhnen. Wie immer klappte dies aber besonders deshalb so gut, weil ich schnell durch die Handlung und die Charaktere in den Bann gezogen wurde.

Einige Handlungswendungen waren für mich etwas zu vorhersehbar, von anderen war ich sehr positiv überrascht. Es fügten sich beim Lesen immer mehr kleine Puzzleteile zusammen, doch gibt es in dem Gesamtbild immer noch große Lücken, so dass es durchaus Potenzial für die nächsten Bände dieser tollen Fantasyreihe gibt.

Das einzig negative, was ich zu vermelden hätte, ist, dass mir Zoey in ihrem Gefühlschaos ein wenig auf die Nerven gegangen ist. Das ist aber eigentlich auch nicht wirklich negativ, da es zur Handlung gehört und so Zoey von anderen zu perfekten Charakteren in anderen Büchern unterscheidet. Zoey ist zwar liebenswert, erwählt und klug, aber eben nicht perfekt. Auch sie macht Fehler, verhält sich unpassend und sagt nicht immer die nettesten Sachen zu ihren Freunden. Zoey ist einfach „normal“ und dient deshalb besonders gut als Identifikationsfigur für junge Leserinnen … von der Tatsache, dass sie ein Jungvampyr ist mal abgesehen. 😉

Insgesamt gebe ich gerne 8 von 10 Sternen.

stern 8

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