[Rezension] „Maria, ihm schmeckt’s nicht“ von Jan Weiler

Maria, ihm schmeckt's nichtInhalt:

Als der Ich-Erzähler beschließt, um die Hand seiner Freundin Sara anzuhalten, ahnt er noch nicht, dass er damit in eine italienische Großfamilie einheiraten wird. Insbesondere Schwiegervater Antonio, vor dem er erst ein wenig Angst hatte, fasziniert ihn. Und das beruht auch auf Gegenseitigkeit. Antonio liebt ihn: „Iste eine liebe Jung“. Toni erzählt ihm auf einer gemeinsamen Italienreise seine bewegte, interessante und lustige Vergangenheit.

Meine Meinung:

Ich kann gut verstehen, warum dieses Buch so beliebt ist: Es lässt sich leicht lesen, die typischen Eigenarten der Deutschen und Italiener werden ohne Rücksicht auf eventuelle Vorurteile auf die Schippe genommen und mit Antonio hat der Leser einen wahren Charaktertypen als Hauptfigur.

Trotzdem konnte mich das Buch nicht fesseln. Ich habe zwar einige Male gelacht, aber für meine Verhältnisse eher wenig. Insgesamt hat mir Handlung im Buch gefehlt. Schön fand ich allerdings den Schlussteil, in dem Jan Weiler etwas ernstere Töne anschlägt und die Schwierigkeiten eines Gastarbeiters in Deutschland beschreibt.

Dieses Buch ist sicherlich für viele Leute lustig, doch trifft es zu wenig meinen Humor, leider nur gut gemeinte 5 von 10 Punkten.

stern 5

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