[Rezension] „Boy 7“ von Mirjam Mous

Boy 7Inhalt:

Der Junge, der sich später Boy 7 nennt, wird auf einer kargen Grasfläche wach und kann sich an nichts mehr erinnern. In seinem Rucksack befindet sich ein Foto eines Gebäudes, eine Wasserflasche, eine Schirmmütze, die Bestellkarte von Pizza Hut und ein Handy. Auf der Mailbox des Handy hat jemand eine Nachricht gesprochen: „Was auch passiert, ruf auf keinen Fall die Polizei!“. Dieser Jemand ist Boy 7 selber.

Und an dieser Stelle beginnt die Suche nach der eigenen Identität und nach der Wahrheit. Und es stellt sich die Frage: Wem kann Boy 7 vertrauen?

Meine Meinung:

Eigentlich bin ich ein totaler Thrillerfan, nur im Moment auf dem Jugendbuchtrip. Da kommen mir die Jugendthriller vom Arena Verlag gerade recht. Und „Boy 7“ ist genau so ein spannender Jugendthriller.

Die Autorin versteht es grandios den Leser in die Welt von Boy 7 einzuführen. Der Ich-Erzähler ist auf der verzweifelten Suche nach seinen Erinnerungen und stellt schon bald fest, dass etwas in seinem Leben sehr verkehrt gelaufen ist. Das Buch ist in verschiedene Teile untergliedert. Während der erste Teil nur in Boy 7’s Gegenwart spielt, erfährt der Leser im zweiten Teil mehr über seine Vergangenheit und kann einzelne Informationen zusammenfügen.

Etwas schade fand ich, dass ich der Hauptfigur in einigen Ahnungen weit voraus war. Ich lasse mich eigentlich lieber überraschen. Trotzdem ist dieses Buch ein absoluter Pageturner, was vor allem an zwei sehr sympathischen Hauptfiguren liegt.

Während des Lesens habe ich mir die Frage gestellt, ob die Hintergrundthematik des Buches vielleicht etwas zu weltfremd und abgehoben ist, aber gerade die letzten Seiten lassen die Handlung nochmals in einem ganz anderen Licht erscheinen.

Ein spannender Jugendthriller, der einfach so weggelesen werden kann und unterhält, aber auch, wenn erwünscht, zum Nachdenken anregt. Zur vollen Punktzahl haben mir etwas mehr Überraschungsmomente gefehlt, deswegen gibt es von mir 7 von 10 Punkten.

stern 7

Anmerkung: Stefanie schreibt auf ihrem Blog, dass sich „Boy 7“ ein bisschen wie ein Film liest. Weil ich diesen Vergleich wirklich passend finde, wollte ich das auch noch kurz erwähnen.

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