[Rezension] „Der Mädchenmaler“ von Monika Feth

der mädchenmalerReiheninfo:

  1. „Der Erdbeerpflücker“
  2. „Der Mädchenmaler“
  3. „Der Scherbensammler“
  4. „Der Schattengänger“
  5. „Der Sommerfänger“
  6. „Der Bilderwächter“

Achtung, die Rezension enthält Spoiler zum ersten Teil!

Inhalt:

Jettes und Merles Leben hat sich nach Caros Tod sehr verändert. Jette leidet an Depressionen, geht nicht immer zu Schule und ist weit entfernt von ihrem alten, fröhlichen Ich. Auch Caros Zimmer steht immer noch leer, da die beiden Freundinnen Angst haben, eine neue Mitbewohnerin würde sie automatisch zu sehr an Caro erinnern. Doch dann beschließen sie, Mike in ihre Wohngemeinschaft aufzunehmen. Auf Anhieb verstehen sie sich mit ihm und seiner Freundin Ilka, doch diese wirkt häufig abwesend und etwas verschlossen. Als Ilka plötzlich verschwindet, beginnen die drei WG-Bewohner auf eigene Faust zu ermitteln und erfahren ungeahnte Sachen aus Ilkas Vergangenheit.

Meine Meinung:

Die Jugendthriller von Monika Feth lesen sich leicht, sind spannend geschrieben und definitiv unterhaltsam. So auch der zweite Teil der Jette-Reihe. (Okay, eigentlich kenne ich auch nur diese beiden Jugendthriller von der Autorin.)

Besonders gut gefällt mir, dass wie auch schon im ersten Buch die Handlung aus der Sicht vieler verschiedener Personen geschildert wird. In diesem Fall sind an erster Stelle natürlich Jettes Erzählung aus der Ich-Perspektive, die Erzählung von Ilka und von Ruben zu nennen. Aber auch Jettes Mutter und der Kommissar kommen wie im ersten Teil zu Wort. Gerade diese beiden Figuren sind sehr spannend, da sich anscheinend ihre Geschichte über die Reihe hinweg entwickelt und nicht, wie die Haupthandlung, innerhalb der Bücher abgeschlossen ist.

Zu Beginn des Buches ahnt der Leser, wie die Handlung sich entwickelt. Ich kam aber schnell an einen Punkt, der mich sehr überrascht hat. Und bis zum Ende hin hatte ich die Geschichte aus Ilkas Vergangenheit noch nicht in allen Einzelheiten erfasst. Geschickt verflicht die Autorin die Erinnerungen von Ilka mit der Handlung in der Gegenwart. Und erst nach und nach klärt sich alles auf. Alles? Nein, eigentlich gibt es für mich im Nachhinein eine offene Frage, aber vielleicht wird diese im dritten Teil der Reihe „Der Scherbensammler“ aufgeklärt. Ich bin gespannt.

Ein schönes Buch, das ich gerne gelesen habe. Ich werde sicherlich auch diese Reihe zuende lesen. Ich denke, dass die Geschichte eine nette Unterhaltung ist, mir aber nicht ewig in Erinnerung bleiben wird, obwohl sie ein recht heftiges Thema, das ich an dieser Stelle noch nicht näher nennen möchte, behandelt: Insgesamt also 8 von 10 möglichen Sternen.

stern 8

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