[Rezension] „Riley. Das Mädchen im Licht“ von Alyson Noël

RileyInhalt:

Riley ist gerade mal zwölf Jahre alt, als sie und ihre Eltern bei einem Autounfall ums Leben kommen. Doch zum Glück lebt man nach dem Tod weiter. Gemeinsam mit ihrer Familie und ihrem Hund lebt Riley nun in einem anderen Hier und Jetzt. Einzig ihre Schwester Ever musste Riley auf der Erde zurücklassen.

Doch da, wo Riley jetzt ist, ist auch keine Entspannung zu erwarten. Vom Rat wird sie mit einer schwierigen Aufgabe betreut. Sie soll Seelen, die zwischen den Welten wandern, über die Brücke hin in die Welt der Toten leiten. Ihr Mentor und Anleiter ist dabei natürlich ausgerechnet der uncoolste Loser überhaupt.

Meine Meinung:

Alyson Noël ist durch ihre Evermore-Reihe bekannt geworden, in der Riley auch schon eine Rolle als Nebenfigur hatte. „Weil sie [die Autorin] eine so große Schwäche für die Schwester der Hauptfigur Ever entwickelt hat, widmet Alyson Noël ihr nun eine eigene Serie.“ (Quelle)

Als ich diesen Abschnitt auf der Verlagshomepage gelesen hatte, war ich begeistert. Eine Autorin, die eine Nebenfigur zur Hauptfigur macht, weil sie sie so ins Herz geschlossen hat…? Toll! Ich hatte erwartet, dass Frau Noël es mir leicht macht, Riley auch ins Herz zu schließen. Ich dachte, sie würde facettenreich und sympathisch sein. Davon konnte zumindest ich beim Lesen nichts merken. Ich finde Riley einfach nur nervig und insgesamt in ihrer Darstellung unausgereift.

Auch die Handlung des Buches konnte mich nicht wirklich fesseln. Ohne ein wirkliches Ziel (zumindest war es für mich nicht erkennbar) plätschern die Geschehnisse so dahin. Riley schafft natürlich unglaubliches und Zufälle reihen sich aneinander. Für mich war vieles zu vorhersehbar. Ich kann noch nicht mal genau benennen, womit sich dieses Buch thematisch beschäftigt. Aber vielleicht habe ich in letzter Zeit auch einfach zu viele Bücher mit Tiefgang gelesen.

Der Schreibstil der Autorin versucht sich leider zu sehr ihrer jugendlichen Zielgruppe anzupassen. Riley wirkt gekünstelt cool und hip. Da in der Ich-Form erzählt wird, spricht Riley den Leser oft persönlich an. Auch das wirkte auf mich leider sehr unglaubwürdig.

Ich möchte das Buch eigentlich gar nicht so verreißen, aber ich kann nicht sagen, was mir daran gefallen hat. Es mag für Fans der Autorin und der Evermore-Reihe eine schöne Ergänzung sein. Quasi als Schmankerl für die eigentliche Serie. Ich aber kann hier leider nur wirklich noch sehr gut gemeinte 2 von 10 Sternen vergeben.

stern 2

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