[Rezension] „The Christmas Cookie Club“ von Ann Pearlman

The Christmas Cookie ClubInhalt:

Jedes Jahr treffen sich zwölf Mitglieder des Christmas Cookie Clubs am ersten Montag im Dezember, um ihre selbstgemachten Plätzchen auszutauschen, Geschichten zu den Rezepten zu erzählen, zu lachen, zu quatschen und um die weihnachtliche Stimmung zu genießen.

Natürlich kommen an diesen Abenden auch ernstere Themen zur Sprache, hat doch jede der zwölf Frauen ihr eigene Geschichte und ihr eigenes mehr oder weniger großes Problem. So hat zum Beispiel die Tochter von Marnie, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, eine Risikoschwangerschaft und einige Fehlgeburten hinter sich. Jeannies Vater hat eine Affäre mit ihrer besten Freundin. Andere Frauen haben gerade erst den Krebs besiegt oder ein geliebtes Familienmitglied verloren.

Die Haupthandlung des Buches findet an einem einzigen Tag, natürlich dem ersten Montag im Dezember statt, doch in vielen Rückblicken auf das vergangene Jahr werden die einzelnen Geschichten der zwölf Frauen geschildert.

Meine Meinung:

Zunächst war ich sehr begeistert von diesem Buch, das auch mich in weihnachtliche Stimmung versetzt hat und mich dazu brachte, mit einer Freundin nach einem Plätzchenbacktermin zu suchen. Die Aufmachung ist wunderschön, nicht nur das glitzernde Cover, sondern auch das Innere. Am Anfang jedes Kapitels, das immer einer der Frauen gewidmet ist, stehen die jeweiligen Plätzchenrezepte. Abschließend werden am Ende des Kapitels die verschiedenen Backzutaten näher beleuchtet. Insgesamt lädt dieses Buch backfreudige Leser dazu ein, die Rezepte selber auszuprobieren.

Doch muss ich ganz deutlich sagen, dass die Geschichten der zwölf Frauen auf 288 Seiten verteilt eindeutig zu kurz kommen. Mir fehlte eindeutig der Tiefgang. Die einzelnen Schicksale und Geschichten wurden häufig nur angerissen und dann auf wenigen Seiten abgehandelt. Sehr bezeichnend ist auch die Tatsache, dass ich an einem Abend nur noch zehn Seiten im Buch zu lesen hatte und es trotzdem nicht beendet, sondern zur Seite gelegt habe.

Die Idee des Buches erinnerte mich sehr an „Die Farbe des Flieders“ von Elizabeth Noble, das mich letztendlich aber sehr viel mehr begeistert hat: insgesamt 6 von 10 Sternen für dieses vorweihnachtliche Buch.

stern 6

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