[Rezension] „Wenn er kommt, dann laufen wir“ von David Klass

wenn er kommtInhalt:

Jeff führt in Pineville ein ruhiges, aber zufriedenes Leben. Er hat eine Freundin, ist im Fußballteam, ein mittelmäßiger Schüler und auch mit seinen Eltern versteht er sich gut.

Doch dann kommt der Tag, an dem Troy, sein älterer Bruder, nach fünf Jahren aus dem Gefängnis entlassen wird. Troy wurde des Mordes schuldig befunden und wird nur aufgrund eines Justizfehlers freigelassen. Jeff, der niemandem in seiner Umgebung jemals von seinem Bruder erzählt und von dessen Schuld überzeugt ist, ist geschockt, dass seine Eltern ihren verurteilten Sohn wieder bei sich aufnehmen wollen. Und genau diese Entscheidung verändert Jeffs Leben komplett.

Meine Meinung:

Nachdem ich gestern dieses Buch in einer Buchhandlung entdeckt habe, habe ich vor dem Lesen kurz geguckt, was für Leserstimmen und –bewertungen es bei Amazon bekommen hat. Die Bewertungen lassen sich hierbei deutlich in zwei Lager teilen, denn das Buch hat nur 5 Sterne und 1 Sterne Bewertungen enthalten. Ich habe mir diese dann nicht weiter durchgelesen und war gespannt, was ich zu diesem Buch sagen würde.

Zunächst lässt sich sagen, dass es dem Autor gelingt, durchgehend die Spannung der Geschichte aufrecht zu erhalten. Der Leser fiebert danach zu wissen, ob sich Jeff nun in seinem Bruder irrt oder ob dieser wirklich von Grund auf Böse ist. Insgesamt beschäftigt sich das Buch auf eine beinahe philosophische Art und Weise mit der Thematik des „Gut und Böse“. Dem Gegenüber wird die Seite der Wissenschaft gestellt, die erörtert, ob der Mensch an sich überhaupt einen freien Willen hat. Doch diese Diskurse finden wirklich nur am Rande der Handlung statt und unterbrechen den Lesefluss in keinster Weise.

Ohne weiter konkret auf das Ende des Buches eingehen zu wollen, kann ich sagen, dass es für mich schlüssig und zufrieden stellend war. Welche Werte und Moralvorstellungen in dem Buch vermittelt werden – Argumente der Leser, die das Buch negativ bewertet haben – lasse ich in dieser Meinung mal außen vor. Denn ich denke, nicht jedes Buch muss belehren.

Ich schlage mich mit meiner Bewertung aber auch nicht auf die Seite derer, die das Buch in den Himmel loben. Letztendlich hat es mir gefallen, es mich unterhalten und ich habe es gern gelesen. Mehr aber auch nicht. 6 von 10 möglichen Sternen für dieses Jugendbuch.

stern 6

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