[Rezension] „An Abundances of Katherines“ von John Green

An Abundance of KatherinesInhalt:

Colin war bisher mit 19 Mädchen zusammen. Alle hießen Katherine und alle haben ihn verlassen. Als aktuell K-19 mit ihm Schluss gemacht hat, ist Colin am Boden zerstört. Um ihn abzulenken, beschließt sein bester Freund Hassan, dass die beiden einen Roadtrip machen. Schon nach kurzer Zeit, als sie das Grab von Franz Ferdinand besuchen wollen, treffen sie auf Lindsey und ihre Mutter, die ihnen einen Job für die Ferien anbietet.

Doch zunächst bleibt alles wie immer: Colin vermisst K-19 und versucht nebenher durch das Aufstellen einer Gleichung, die Beziehungen vorhersagen kann, berühmt zu werden. Hassan macht über alles Witze und ist ansonsten faul wie sonst auch. Doch plötzlich beginnen sich manche Dinge zu ändern:

„It’s like we’re in a globe and God decided he wanted to see a blizzard so he shook us all the fug up“ (S. 166)

Meine Meinung:

Mein drittes Buch von John Green – und für Leute, die es gerne kurz und knapp mögen: Meiner Meinung nach ist „An Abundance of Katherines“ besser als „Eine wie Alaska“, aber kommt trotzdem noch nicht an „Paper Towns“ (dt.: „Margos Spuren“) heran.

Jemand meinte mal, dass die Bücher von John Green sich in sofern ähneln, dass die Hauptcharaktere alle sehr ähnlich sind. Bisher kann ich dem nur zustimmen. Auch Colin ist wieder ein bisschen anders als die anderen Jungen in seinem Alter. Er ist ein vermeintliches Wunderkind und vor allem damit beschäftigt, jedes Wort, was er sieht, durch Anagramme zu ersetzen. Wie auch in den anderen Büchern des Autors gibt es mindestens einen besten Freund, in diesem Fall Hassan, der ein Gegenwicht zur eigentlichen Hauptperson bildet.

Ich mochte beide: Colin und Hassan. Und auch sonst lebt das Buch vor allem durch die Nebenfiguren und die wirklich sehr gelungenen Dialoge, die auf mich sehr authentisch gewirkt haben. Oft hatte ich das Gefühl bei einem Gespräch direkt daneben gesessen zu haben.

Der Schwachpunkt, wenn man es denn überhaupt so nennen kann, ist bei diesem Buch für meinen Geschmack die Story. Irgendwie hat mich die Geschichte nicht wirklich mitgerissen, ich habe immer nur wenige Seiten gelesen und hatte kein Problem damit, das Buch aus der Hand zu legen. Obwohl es eine nette Handlung gibt, die stellenweise wie oft in den Büchern von Green zum Philosophieren anregt, fehlte es mir einfach an Spannung.

Für nette Charaktere, eine ganz witzige Idee, aber einer etwas lahmen Umsetzung gibt es von mir 7 von 10 Sternen.

stern 7

Anmerkung: Der deutsche Titel lautet „Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)“.

An Abundance of Katherines – John Green – Taschenbuch – 272 Seiten – 5,90 € – ISBN-13: 978-0142410707 – erschienen: Oktober 2009 (Reprint) (Speak)

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