[Bücherfreunde / Lesung] Fest des Lesens

Am 1.10.2011 war ich gemeinsam mit Eva beim Fest des Lesens in Ahaus!

Es war toll! Wirklich!

Am Samstag war der Schluss- und Höhepunkt der Jungen Literaturtage Westmünsterlands, während der die sieben Autoren im Westmünsterland verschiedene Lesungen abgehalten haben. In dieser Zeit waren sie wohl alle mehr oder weniger gemeinsam in einem Hotel untergebracht. Und das merkte man auch: Am Samstag wurde besonders unter den Autorinnen gegackert, gekichert und Insider ausgetauscht. Herrlich! Aber erstmal der Reihe nach:

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Die Veranstaltung fand in einer wirklich wunderschönen und passenden Location, nämlich dem Ahauser Schloß, statt. Bei Sonnenschein kamen Eva und ich am Samstag dort gegen halb elf etwa an.

Die erste Veranstaltung, eine Podiumsdiskussion mit den Autoren unter der Moderation von Juliane Spatz, hatte schon begonnen. Deswegen wussten wir auch nicht, warum leider nur sechs Autoren auf der Bühne standen. Ausgerechnet Kathrin Schrocke, auf die wir uns schon gefreut hatten, war leider nicht da.

Doch die Enttäuschung hielt nicht lange an: die restlichen Autoren waren wirklich allesamt sehr nett und unterhaltsam, die Moderation mehr als gelungen. Insbesondere Antje Wagner hatte es uns angetan. Es gibt Menschen, die man auf Anhieb sympathisch findet.

Hier ein kleiner Eindruck: leider kann man auf meinem Bild Anja Tuckermann nicht sehen, da sie durch die Moderatorin verdeckt wird:

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Die kurze Podiumsdiskussion war wirklich interessant:

Von Antje Wagner bekamen wir die Information, dass sie am allermeisten Zeit auf die Entwicklung ihrer Charaktere legt. Wenn sie mal an einer Geschichte nicht weiter kommt, entwickelt sich die Lebensgeschichte ihrer Figuren weiter, blickt in ihre Kindheit usw.

Dirk Reinhardt wirkte noch etwas nervös, er betonte selber oft, dass er noch nicht so viel Erfahrung hätte. Trotzdem wirkte er nicht unsicher, sondern kam durchaus smypthisch rüber.

Christine Goppel beförderte sich leider selber ein bisschen ins Aus mit ihrer Aussage, dass sie als Autorin von „Chaos in Bad Berleburg“ gar nicht wisse, ob es den Ort Bad Berleburg wirklich gäbe.

Antje Babendererde berichtete von ihren Reisen nach Amerika und ihren Recherchen vor Ort für ihre Bücher.

Aygen-Sibel Çelik berichtete von ihren Büchern, die sich zum einen mit dem Thema „Kopftuch“ beschäftigen, zum anderen mit dem Schönheitswahn von immer jüngeren Mädchen.

Und Anja Tuckermann erzählte, dass sie für ihre Bücher wirklich über mehrere Jahre Kontakt zu Zeitzeugen hatte, gemeinsam mit ihnen Orte aus ihren Romanen besuchte. Beeindruckend.

Antje Wagner beschloss diese Runde mit der Aussage: „Wir haben jetzt beschlossen, dass wir alle nur noch zu siebt buchbar sind!“

DSCN6755blogDanach besuchten Eva und ich noch Kurzlesungen von Antje Babendererde („Die verborgene Seite des Mondes“), Antje Wagner, die aus dem zu dem Zeitpunkt noch nicht erschienen „Vakuum“ las, und Anja Tuckermann. Die letzte Lesung von Frau Tuckermann überraschte uns am meisten. Wirkte die Autorin doch eher ruhig und zurückhaltend. Doch während ihrer kurzen, fast schon comedymäßig anmutenden Lesung, in der sie kurze Anekdoten berichtete, habe nicht nur ich Tränen gelacht. Wow!

Da Antje Wagner so sympathisch war, haben Eva und ich uns direkt ihr Buch „Unland“ gekauft, das wir dann noch schnell signieren ließen. Und auch mein „Libellensommer“ von Antje Babendererde ist nun signiert.

Schön war’s!

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