[Rezension] „Déjà Dead“ von Kathy Reichs

Deja DeadReiheninfo:

  1. „Déjà Dead“ (dt.: „Tote lügen nicht“)
  2. „Death du Jour“ (dt.: „Knochenarbeit“)
  3. „Deadly Décisions“ (dt.: „Lasst Knochen sprechen“)
  4. „Fatal Voyage“ (dt.: „Durch Mark und Bein“)
  5. „Grave Secrets“ (dt.: „Knochenlese“)
  6. „Bare Bones“ (dt.: „Mit Haut und Haar)
  7. „Monday Mourning“ (dt.: „Totenmontag“)
  8. „Cross Bones“ (dt.: „Totgeglaubte leben länger“)
  9. „Break No Bones“ (dt.: „Hals über Kopf“)
  10. „Bones to Ashes“ (dt.: „Knochen zu Asche“)
  11. „Devil Bones“ (dt.: „Der Tod kommt wie gerufen“)
  12. „206 Bones“ (dt.: „Das Grab ist erst der Anfang“)
  13. „Spider Bones“ (dt.: „Blut vergisst nicht“)
  14. „Flash and Bones“ (dt.: „Fahr zur Hölle“)
  15. „Bones are Forever“ (dt.: „Knochenjagd“)
  16. „Bones of the lost“ (dt.: „Totengeld“)

 

Inhalt:

Als die Pathologin Tempe Brennan eine Frauenleiche obduzieren muss, meint sie eine Verbindung zu früheren, bisher ungeklärten Morden zu sehen. Doch keiner glaubt ihr. Tempe beschließt auf eigene Faust zu ermitteln und bringt damit nicht nur sich selbst in große Gefahr.

Meine Meinung:

Nachdem ich vor einigen Monaten den ersten Teil der Jugendthrillerreihe von Kathy Reichs gelesen habe, habe ich nun den ersten Band der Krimi-Reihe um die Pathologin Temperance Brennan gelesen, die Inspiration für die bekannte Fernsehserie „Bones“ ist.

Hauptfigur und Ich-Erzählerin ist die kongeniale Pathologin Tempe, die nicht nur auf ihrem Fachgebiet glänzt, sondern in diesem Buch auch entscheidende ermittlerische Fähigkeiten beweist. Vielleicht wird hier schon deutlich, dass es mich ein bisschen gestört hat, wie gut Tempe in fast allem ist. Dazu kommt, dass sämtliche Detectives, die tatsächlich als Ermittler in den oben genannten Fällen arbeiten, die simpelsten Zusammenhänge nicht sehen können oder nicht sehen wollen. Doch dann kommt Tempe, kann alles, weiß alles und bekommt alles heraus.

Auf der anderen Seite stellt sich die Pathologin an vielen Stellen unglaublich doof an und bringt damit sich in große Gefahr. Man kennt dieses Phänomen auch aus anderen Thrillern oder Filmen. Man merkt, die Hauptperson macht einen entscheidenden Fehler und möchte sie unbedingt schütteln und zur Vernunft rufen. Doch noch nie war mein Bedürfnis danach so stark wie in diesem Buch.

Ein weiterer Schwachpunkt der Geschichte ist die Langatmigkeit. Insbesondere am Anfang des Buches hatte ich enorme Schwierigkeiten einen Bezug zur Handlung und zu den Personen aufzubauen. Erst ab Seite 100 etwa hatte mich die Story so wirklich gefesselt. Aber auch im weiteren Verlauf des Buches beschreibt die Autorin sämtliche Umgebungen, Untersuchungsmethoden, Straßen und Menschen sehr genau. Teilweise birgt dies wirklich spannende Einblicke in die forensische Arbeit, teilweise haben die Ausschweifungen meinen Lesefluss ziemlich gestört.

Trotz dieser ganzen Kritikpunkte konnte ich ab einer bestimmten Stelle mit dem Lesen nicht mehr aufhören und habe gespannt auf die Auflösung des Ganzen gewartet.

Die Geschichte hat meiner Meinung nach Potenzial für ein wirklich gutes Buch. Schade, dass dies ein wenig durch die mir zu detaillierte Schreibweise der Autorin und der Unglaubwürdigkeit der Handlung (in Bezug auf Tempes Fähigkeiten und den Unfähigkeiten sämtlicher anderer Ermittler) etwas geschmälert wurde. Ich vergebe 6 von 10 Sternen und bin gespannt, wie sich die Reihe weiter entwickelt.

stern 6

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