[Rezension] „Flames’n’Roses: Lebe lieber übersinnlich“ von Kiersten White

7238_flames_rose_01.inddReiheninfo:

  1. „Flames’n’Roses“
  2. „Dreams’n’Whispers“
  3. „Tears’n’Kisses“

Inhalt:

Evie hat eine besondere Gabe: Sie kann unter die Cover jedes Paranormalen sehen und diese so identifizieren. Seit sie als Kind zur IBKP (Internationale Behörde zur Kontrolle Paranormaler) kam, arbeitet sie immer wieder an Verhaftungen von gesetzesuntreuen Paranormalen, dabei würde sie manchmal viel lieber das Leben einer ganz normalen Jugendlichen führen:

Sie mag rosa, hat eine beste Freundin (auch wenn diese eine Meerjungfrau ist) und träumt davon, sich endlich mal zu verlieben.

Als Lend, ein Junge einer bisher unbekannten paranormalen Art, ins Institut einbricht und gefasst wird, scheint zumindest ein Wunsch wahr zu werden:

„’Tja, gewöhn dich lieber dran, ich kann eine ziemliche Plage sein’, erwiderte ich lächelnd. Okay, ich flirtete ein kleines bisschen mit ihm. Aber war das ein Wunder? Die einzigen männlichen Wesen, die mir sonst begegneten, waren entweder zu alt oder halbe Monster, lebende Leichen oder unsterbliche Fieslinge. Was auch immer Lend sein mochte, wenigstens war er in meinem Alter.“ (S. 48)

Doch mit dem Auftauchen von Lend scheint sich einiges zu verändern. Allerdings ist noch nicht klar, aus welcher Richtung die drohende Gefahr kommen wird.

Meine Meinung:

Wenn man es kurz und knapp machen möchte, könnte man sagen: Das Buch ist genauso wie das Cover: rosa, lustig, unterhaltsam, aber nicht tiefgehend.

An dem Tag, als ich dieses Buch begonnen (und übrigens in einem Rutsch durchgelesen habe) wollte ich eine nette, anspruchslose Geschichte lesen. Der Griff zu „Flames’n’Roses“ war da genau richtig.

Ich musste mich zwar anfangs sehr an die Sprache und den Schreibstil der Autorin gewöhnen, doch als ich über das betont Jugendliche (es erinnerte mich ein wenig an „House of Night“) hinweglesen konnte, war ich mittendrin in einer fesselnden, humorvollen Geschichte über die jüngste mir bekannte Vampir-, Moorhexen und Werwolfjägerin.

Obwohl Evie wirklich sehr mädchenhaft ist, war sie mir schnell sympathisch: quirlig, frech und aufgedreht leitet sie den Leser federleicht durch die Geschichte, die durchaus richtig spannend wird. Ich denke, dass gerade Leserinnen im Alter von 14-17 Jahren ihre Freude an den Charakteren haben werden.

Das Buch gehört zu einer Trilogie, doch merkt man das am Ende des ersten Bandes nicht. Es lässt sich sehr gut auch als Einzelbuch lesen. Eine nette Abwechslung zu den unzähligen Cliffhangern in der heutigen Fantasy- und Jugendliteratur.

Insgesamt war „Flames’n’Roses“ ein nettes Buch, das mir einen sehr unterhaltsamen Nachmittag beschert hat. Ich vergebe insgesamt 7 von 10 Sternen und empfehle es vor allem jungen Mädchen oder junggebliebenen jungen Frauen.

stern 7

Flames’n’Roses: Leben lieber übersinnlich – Kiersten White – Hardcover mit SU – 380 Seiten – 17,95 € – ISBN-13: 978-3785572382 – erschienen: Juni 2011 (Loewe) – Altersempfehlung: 12-15 Jahre

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