[Lesung] Vorstellung der Gewinner des Jugendliteratupreises 2011

Die Überschrift ist nicht ganz passend, denn bei dieser Veranstaltung auf der Frankfurter Buchmesse handelte es sich nicht unbedingt um eine Lesung, sondern mehr um eine Vorstellung eben der Gewinner des Deutschen Jugendliteraturpreises, die einen Tag vorher bekannt gegeben wurden. Zunächst mal ein freudiges „Juhu!!!“ zur Gewinnerin im Bereich der Jugendjury. 😉 Leider konnte Wolfang Herrndorf aus gesundheitlichen Gründen nicht an dieser Veranstaltung teilnehmen.

Im folgenden möchte ich gerne die Gewinner und ihre Werke anhand meiner Bilder und Eindrücke von Samstag vorstellen:

BBPreisträger in der Sparte „Bilderbuch“

Diesen Preis gewann der durchweg sympathische und anscheinend multi-talentierte Martin Baltscheit mit seinem Bilderbuch „Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor“. Herr Baltscheit ist Autor, Sprecher und Zeichner. Sein Buch handelt von einem cleveren, listigen Fuchs, der irgendwann alt und vergesslich wird. Der Autor meinte während der Podiumsdiskussion, dass er hofft, den Preis nicht nur wegen des Themas „Demenz“ bekommen zu haben, sondern weil sein Werk zeigt, was ein Bilderbuch alles auszusagen vermag: es hat eine Botschaft an Kinder, Erwachsene und alte Menschen.

KBPreisträger in der Sparte „Kinderbuch“

Milena Baisch gewann in dieser Sparte mit ihrem Buch „Anton taucht ab“. So wie die Autorin von dem Buch erzählte und auch durch das kurze Reinblättern enthält das Buch eine wirklich schöne Geschichte von einem Jungen, der eigentlich besonders cool sein möchte, aber vor dem Baden in einem Badesee furchtbare Angst hat. Ich kann mir sehr gut vorstellen, das Buch irgendwann mal zu lesen. Illustriert wurde das Buch von Elke Kusche, die leider während der Podiumsdiskussion nicht anwesend war.

JBPreisträger in der Sparte „Jugendbuch“

In dieser Kategorie hat Wolfgang Herrndorf den Preis für sein Buch „Tschick“ bekommen. Herr Herrndorf war bei der Podiumsdiskussion nicht dabei und sein Buch, das von zwei jugendlichen Außenseitern handelt, hatte ich bis dato leider auch noch nicht gelesen. Aber das werde ich ganz sicher bald nachholen.

Preisträger in der Sparte „Sachbuch“

SBIn dieser Sparte haben Alexandra Maxeiner (Text) und Anke Kuhl (Illustration) mit dem Buch „Alles Familie“ gewonnen. Laut den beiden jungen Preisträgerinnen wollten sie in ihrem Buch verschiedene Formen von Familie aufzeigen, ohne dabei wertend vorzugehen. Denn die vielleicht ehemals typische „Mutter-Vater-Kind“-Familie ist schon lange nicht mehr typisch. Die Ausschnitte aus dem Buch, sowohl textlich, als auch grafisch, waren sehr interessant und auch das Thema spricht mich total an. Ich glaube, dass es sich lohnt, dieses Buch mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

JugendjuryPreisträger in der Sparte „Jugendjury“

*Trommelwirbel* Tadaaaa: Juhu, juhu, juhu. Ich hatte mit meinen Überlegungen zu den Nominierten in dieser Sparte recht: Das in meinem Augen definitiv tollste Jugendbuch hat gewonnen: „Erebos“ von Ursula Poznanski. Meine Begeisterung für dieses Buch habe ich schon an allen möglichen Stellen kundgetan, an dieser Stelle nur nochmal eine klare Leseempfehlung!

TSSonderpreisträger

Den Sonderpreis hat dieses Jahr der Übersetzer Tobias Scheffel bekommen. Ein Mann, der zumindest der Podiumsdiskussion nach zu urteilen, ein sympathischer, bodenständiger und bescheidener Mensch ist. Während der Diskussion konnte man ganz gut Einlick in seine Tätigkeit gewinnen und ich bin mir noch mal etwas bewusster geworden, was die Arbeit eines Übersetzers eigentlich alles beinhaltet.

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