[Blick ins Regal] Regalfach 3

Es ist wieder Zeit, euch mein nächstes Regalfach zu präsentieren. Wir befinden uns immer noch im Bereich Belletristik. Und ich stelle immer wieder fest, dass das die Kategorie ist, die in letzter Zeit am wenigsten Zuwachs bekommt. Hier stehen vor allem Bücher, die ich vor 5-10 Jahren gelesen habe.

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Wie immer gilt: Um das Bild zu vergrößern, müsst ihr nur draufklicken!

Man sieht: Auch hier fehlen Bücher, die gerade verliehen sind. Außerdem kann man vielleicht erkennen, dass ich ein großer Marian-Keyes-Fan bin/war. Ich habe lange keine Bücher mehr von ihr gelesen, finde aber trotzdem immer noch, dass sie einen tollen Wortwitz hat und ernste Themen in eine lustige Story verpacken kann.

Mein absolutes Lieblingsbuch in diesem Regalfach erkennt man eigentlich schnell, denn es sieht am zerlesensten aus:

„Solange du da bist“ von Marc Levy

Das Buch handelt von einem jungen Mann, der eines Tages eine Frau bei sich in der Wohnung vorfindet und sich Hals über Kopf in sie verliebt. Nur stellt sich dann heraus, dass die Frau eigentlich nach einem Unfall im Koma liegt. Er kommuniziert also quasi mit ihrem Geist. Hört sich vielleicht erstmal komisch an, bietet aber sehr viel Potenzial für eine wunderschöne Liebesgeschichte. Ich habe übrigens weder den Film gesehen, noch den zweiten Teil zu diesem Buch gelesen. Das Buch für sich ist toll und Bedarf meiner Meinung nach keiner Fortsetzung.

Wenn ich an das Buch denke, fällt mir immer ein wunderschönes Gleichnis oder Bild aus der Geschichte ein, das ich für sehr weise halte:

Er sollte sich vorstellen, daß er bei einem Wettbewerb folgenden Preis gewonnen hätte: Jeden Morgen würde ihm bei einer Bank ein Konto mit 86 400 Dollar zur Verfügung stehen. Doch wie jedes Spiel hat auch dieses seine Regeln.

„Die erste Regel ist, daß dir alles, was du im Laufe des Tages nicht ausgegeben hast, wieder wegenommen wird. […]

Zweite Regel: Die Bank kann das Spiel ohne Vorwarnung beenden; zu jedwedem Zeitpunkt kann sie dir sagen, daß es vorbei ist, daß sie das Konto schließt und du kein neues bekommen wirst. Was würdest du tun?“ […]

“Wir alle haben so eine magische Bank. […] Es ist die Zeit. Das Füllhorn der Sekunden! Jeden Morgen, wenn wir aufwachen, bekommen wir 86400 Sekunden Leben für den Tag, und wenn wir am Abend einschlafen, wird uns die übrige Zeit nicht gutgeschrieben. Was wir an diesem Tag nicht gelebt haben, ist verloren, gestern ist vergangen. Jeden Morgen beginnt der Zauber von neuem, aber die Bank kann unser Konto zu jeder Zeit ohne Vorwarnung auflösen: Das Leben kann jeden Moment zu Ende sein. Was machen wir also aus unseren 86400 täglichen Sekunden?” (S. 249-251)

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