[Rezension] „Der Mann, der kein Mörder war“ von Hjorth & Rosenfeldt

Der Mann, der kein Mörder warReiheninfo:

  1. „Der Mann, der kein Mörder war“
  2. „Die Frauen, die er kannte“
  3. „Die Toten, die niemand vermisst“

Klappentext:

In einem Waldstück bei Västerås entdecken Kinder die Leiche eines Jungen –brutal ermordet, mit herausgerissenem Herzen. Der Tote ist schnell identifiziert: Roger war Schüler eines Elitegymnasiums und seit Tagen vermisst.

Die Polizei vor Ort ist überfordert, und so reist der Stockholmer Kommissar Höglund mit seinem Team in die Provinz. Dort trifft er überraschend einen alten Bekannten: Sebastian Bergman, ein brillanter Kriminalpsychologe und berüchtigter Kotzbrocken. Seit Bergman Frau und Tochter bei einem Unglück verlor, hat man kaum noch von ihm gehört. Nun bietet er Höglund seine Hilfe an. Das Team zeigt sich wenig begeistert. Doch schon bald ist der hochintelligente Bergman unverzichtbar. Denn in dem kleinen Städtchen Västerås gibt es mehr als eine zerstörte Seele … (Quelle)

Meine Meinung:

Eigentlich lese ich im Moment gar keine Krimis oder Thriller. Doch als ich neulich im Buchladen stand und dort eine Frau nach einem Krimi fragte, der so ähnlich sei wie die von Stieg Larsson, wurde ich doch hellhörig und kaufte schließlich das gleiche Buch: „Der Mann, der kein Mörder war“ – eine Entscheidung, die ich nicht bereut habe.

„Der Mann, der kein Mörder war“ ist eines dieser Bücher, das mich gepackt und bis zum Schluss nicht wieder losgelassen hat, ohne dass ich genau sagen könnte, warum.

Einmal angefangen konnte ich einfach nicht wieder aufhören.

Das Autorenduo Hjorth und Rosenfeldt hat also alles richtig gemacht: ein interessanter Fall, spannende Ermittler und ein toller Schreibstil tragen zum Lesevergnügen bei. Einzig und allein eine Kleinigkeit am Schluss war mir zu überzufällig, aber ich kann sehr gut damit leben und bin gespannt, wie in den nächsten Bänden damit umgegangen wird.

Kurz und knapp: Wo ist die Fortsetzung? 8 von 10 Sternen!

stern 8

Der Mann, der kein Mörder war – Hjorth & Rosenfeldt – Taschenbuch – 624 Seiten – 9,99 € – ISBN 978-3-499-25670-7 – erschienen: Januar 2013 (Rowohlt)

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9 Gedanken zu “[Rezension] „Der Mann, der kein Mörder war“ von Hjorth & Rosenfeldt

  1. Eigentlich mag ich ja keine Ermittler mehr, die ein tragisches Unglück hinter sich haben und Kotzbrocken sind – aber ich habe den Titel jetzt doch mal in der Bibliothek vorgemerkt, um herauszufinden, was dich daran so gefesselt hat. 😀 (Blogs sind eine gefährliche Sache … *seufz*)

  2. Dann brauche ich das Buch auch nicht zu lesen. Da verlasse ich mich völlig auf deine Einschätzung! Dafür habe ich aber gerade ein Buch gelesen, bei dem ich während des Lesens mehrmals dachte, dass es dir auch gefallen könnte: „8 Tage im Juni“ von Brigitte Glaser. Rezension auf meinem Blog folgt noch.

  3. Ich fürchte, es war kein Buch für mich. Ohne Sebastian Bergman (also nur mit dem Polizeiteam) wäre es meiner Meinung nach besser gewesen – auch wenn ich trotzdem noch ein paar Kritikpunkte gefunden hätte -, aber diese Figur ging mir so auf den Wecker und hatte einen so großen Anteil an der Geschichte, dass ich beim Lesen die ganze Zeit innerlich genörgelt habe. Aber dafür habe ich nun endlich mal meine Neugier gestillt … 😉

    • Ach, wie schade. Tut mir leid, dass ich dich da quasi in die falsche Richtung gelockt habe. Ich kann verstehen, warum man Sebastian Bergmann eventuell nicht mag, ich finde, er macht ganz viel Charme des Buches aus, weil er so ein Unsympath ist. 😀

      • Immerhin hat das Buch dafür gesorgt, dass ich mit meinem Mann über asoziale Protagonisten diskutiert habe und warum manche für mich funktionieren und andere nicht. Mal schauen, ob daraus noch ein Blogbeitrag wird, wenn ich die Gedanken noch etwas verfolge. *g*

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