[Montagsfrage] Gibt es Situationen, in denen du nicht lesen kannst?

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Oh ja!!! Viele sogar!!!

Fangen wir mal an mit Hintergrundgeräuschen: Die nerven mich ziemlich schnell, sei es Musik, andere Leute, das regelmäßige Stampfen einer Waschmaschine im Schleudergang… ich bin da ziemlich – äh – pingelig! Vor einigen Monaten hatte ich noch kein Auto und musste regelmäßig längere Strecken mit dem Zug fahren. Dafür gab es dann auch ganz spezielle Zugfahrbücher (fesselnd, sprachlich aber nicht zu anspruchsvoll, keine Fantasy), die ich trotz des Lärmpegels in so einem IC lesen konnte.

Außerdem kann ich ganz schlecht lesen, wenn ich gestresst bin und viele Gedanken im Kopf habe. Also Gedanken à la „Ich muss noch das erledigen und daran muss ich auch noch denken und, oh Gott, bis morgen muss das noch gemacht werden…“. Leider bin ich unter der Woche fast immer in diesem Stadium, wo ich mir dann nur noch ne Serie anschmeiße und irgendwann einschlafe. Mehr geht dann meist nicht.

Außerdem habe ich es in letzter Zeit wirklich oft, dass ich nach dem Beenden eines guten Buches kein neues anfangen mag. Ich kann mich dann einfach für keines entscheiden, finde alle meine Bücher doof und sowieso und überhaupt. 😀 Ein nerviger Zustand!

Ihr seht: Eigentlich ist es ein totales Wunder, dass ich überhaupt jemals zum Lesen komme. 😉

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9 Gedanken zu “[Montagsfrage] Gibt es Situationen, in denen du nicht lesen kannst?

      • Hm, schwer zu sagen – generell Bücher, die nicht so anspruchsvoll sind, dass ich mich voll und ganz konzentrieren und darin vertiefen muss. Ich lese wenige Krimis und „belletristische Romanzen“, aber die meisten davon gehören eindeutig dazu. Aber gerne auch Bücher, die ich zum wiederholten Mal lese und wo ich somit den Faden nicht völlig verliere wenn ich gestört werde, oder Kurzgeschichten und Essays, wo man schneller unterbrechen kann. (Klingt das einigermaßen logisch?) … Und du?

      • Ahh, Bücher, die man schon kennt: das ist auch eine gute Idee! Das mach ich ja so mit Hörbüchern, die höre ich zum Autofahren und schweife eben manchmal auch gedanklich ab. Deswegen ist es da super, wenn mir kein Teil fehlt, weil ich die Geschichte eh schon kenne.
        Als Zugfahrbücher habe ich die aber noch nie genutzt, ist ne super Idee. 😀

        Bei mir sind es auch weniger anspruchsvolle, gerne Jugendbücher, weil die sprachlich ja oft auch einfach gehalten sind. Ungerne Fantasy, weil die ja oft viele Beschreibungen haben, da kann ich mich im Zug auch schlecht drauf konzentrieren.

        Ich habe übrigens nicht nur Zugfahrbücher, sondern auch Saunabücher 😀 Das sind bei mir dann die Krimis/Thriller.

        Schon verrückt 😀 😀

  1. Das Problem, dass ich nach einem beendeten Buch kein neues anfangen mag, kenne ich vor allem dann, wenn mich das vorige Buch total begeistert hat und ich nun eine Enttäuschung befürchte. Oder, wenn ich eine längere Serie am Stück gelesen habe und mich nun erst daran gewöhnen muss, diese Welt und die liebgewonnen Figuren zu verlassen.
    Was Geräusch betrifft, bin ich dagegen recht schmerzfrei. Als Kind konnte ich sowieso überall und in jeglicher Situation lesen (das hat meine Mutter immer fasziniert). Ganz so gut kann ich Geräusche ringsum nun nicht mehr ausblenden, aber in Straßenbahnen, U-Bahnen, Zug, während die Waschmaschine schleudert oder irgendwo ein Radio läuft – das ist normalerweise kein Problem. Außer, ich komme generell nicht ins Buch hinein, dann lasse ich mich auch von jedem Geräusch ablenken.

  2. Ja, das stimmt, so ein „Zugfahrbuch“ ist perfekt! Schön spannend, etwas, das einen leicht in die Handlung zieht. Auf manche Bücher kann ich mich in unruhiger Umgebung auch nicht konzentrieren, da liest man Sätze dann zum hundersten Mal, sehr nervig!!

    LG, WortGestalt

  3. Die Hintergrundgeräusche habe ich bei meiner Antwort gar nicht berücksichtigt, aber natürlich gibt es da auch viel, was mich nervt und ablenkt. Der Fernseher darf zum Beispiel nicht laufen, auch nicht für einen anderen Zuschauer, das brächte mich nur raus. Musik geht allerdings noch, es kommt für mich immer darauf an, wie laut sie ist.

    LG, Katarina 🙂

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