[Rund um’s Buch] Halbjahresfazit

Huch? Das erste halbe Jahr ist schon rum. Das ging irgendwie sehr schnell, ich kann es kaum fassen. Da ich seit gestern Sommerferien habe – ein weiteres Schmankerl des Lehrerdaseins -, finde ich jetzt hoffentlich öfter Zeit zum Bloggen. Heute möchte ich auf jeden Fall einen kleinen Blick auf das letzte halbe Jahr werfen.

Literarisch

Ich habe in den ersten sechs Monaten sensationelle 46 Bücher gelesen. Ich bin wirklich zufrieden, dass ich insbesondere seit März wieder öfter zum Buch greife, um am Feierabend noch etwas „runterzukommen“. Leider habe ich von diesen 46 Büchern (2 Hörbücher inklusive) bisher nur 29 rezensiert. Das ist mir etwas zu wenig, aber da muss ich im Moment wohl mit leben. Ich hoffe, in den nächsten Tagen einige (Kurz-)Rezensionen schreiben zu können. Zu manchen Büchern möchte ich auch eine Reihenrezension schreiben. Hier gelangt ihr übrigens zu meiner doch immer recht aktuellen Leseliste.

Genremäßig sieht es recht gemischt aus: Natürlich überwiegen die Fantasy- und Jugendbücher, aber einige Romane und Krimis/Thriller sind auch dabei. Folgende Bücher sind mir dabei besonders im Kopf geblieben:

Sturm Die Schakkeline ist voll hochbegabt Elefanten sieht man nicht Das unerhörte Leben des Alex Woods Die Toten die niemand vermisst

Alles, was ich sage, ist wahr Ich und die Menschen Die Wahrheit wie Delly sie sieht Greatcoats - Blutrecht Junkgirl

(Wenn es schon eine Rezension zu dem Buch gibt, gelangt ihr mit einem Klick auf das Bild dahin.)

Ich habe in diesem Jahr an einer Lesung teilgenommen (naja, unfreiwillig noch an einer zweiten, sehr, sehr schlechten von einem recht bekannten Kinderbuchautoren, der sich sehr selbstbeweihräuchert hat) und habe mit der sympathischen Antje Wagner ein Interview geführt. Das Project 10 Books habe ich erfolgreich beendet, wobei ich eines der Bücher („Feind“) abgebrochen habe. Auch wenn ich es die letzten Mittwochs (Mittwoche?) nicht geschafft habe, mag ich meine neue Kategorie [Lieblingsblogs] und auch die kurzen [Momentaufnahmen]. Ich hoffe, mir geht es nicht alleine so. 😀

Wie oben schon gesagt: Ich bin sehr zufrieden mit dem letzten Lesehalbjahr. Ich habe tolle Bücher gelesen und vor allem meinen SUB etwas abgebaut – wenig Geld zu haben, kann also auch von Vorteil sein. 😉

Leben

Seit acht Monaten wohne und lebe ich jetzt in Bielefeld und muss sagen, dass ich doch ganz gut angekommen bin. Die Arbeit an der neuen Schule macht mir Spaß, die Schüler sind toll und geben mir unheimlich viel zurück. Langsam entwickeln sich vorsichtig die ersten richtigen Freundschaften (die Ostwestfalen brauchen hier anscheinend etwas länger als die Rheinländer) und ich genieße die Natur in meiner unmittelbaren Nähe und den Teutoburger Wald. Zufrieden! 🙂

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21 Gedanken zu “[Rund um’s Buch] Halbjahresfazit

  1. Hallöchen!

    dann mal ein liebes Hallo in die Nachbarschaft. bielefeld ist knapp 40 km von mir entfernt. Ich lebe in Niedersachsen, 5 km von kreis Güterloh entfernt!

    LG Anne

  2. Ähm, ja, wir Ostwestfalen (ohne H bitte 😉 ) brauchen etwas Zeit. 😉 Meine Mutter konnte davon ein Lied singen, als wir von Bielefeld nach Bünde zogen. Auch nach 15 Jahren gehörten wir noch nicht dazu und waren immer nur „die aus Bielefeld“ bzw. ich war „die mit dem Hund“. 😉 Umso schöner zu hören, dass du dich so langsam wohler und heimischer fühlst und erste Freundschaften knüpfst. Ich hoffe, so geht es für dich weiter! 🙂

    • Oh, tschuldige, ich lösch das H gleich raus. 😀
      Ach, Bünde, das sagt mir sogar was. Gerade wenn man vorher im Rheinland gewohnt hat, ist die Umstellung ziemlich hart. 😀

      Dankeschön. 🙂

      • 🙂 Wenn du jetzt noch Bünde-Dünne-Dünnerholz kennst, dann warst du schon mal am Ende der Welt. 😀 Wobei es heute vielleicht mehr als eine Handvoll Häuser inmitten des Wiehengebirges sein könnte, ich war schon sehr lange nicht mehr da.

        Sei froh, dass du nicht vom Rheinland an die Küste gezogen bist, das wäre eine wirkliche Umstellung gewesen! Meine Schwiegermutter ist heute noch verwundert, dass mein Mann inzwischen so viel redet, während meine Mutter das Gefühl hat, er könne sie nicht leiden, weil er sich doch nie mit ihr unterhält. 😀 Mit den Bielefeldern hast du es gar nicht so schlecht getroffen. 😉

      • Ähh, ne, DAS sagt mir jetzt doch nichts. 😀
        Naja, ich bin ja von Nordfriesland nach Köln nach Bielefeld gezogen. Also ein Wechselbad der Gefühle 😉
        Hihi, das mit deinem Mann finde ich ja sehr lustig!

      • Richtig, du warst ja ein Nordlicht – ich erinnere mich zur Zeit an gar nichts mehr! Also wirklich, dann sollten die Bielefelder dir ja richtig redselig vorkommen! 😀 Und es hätte mich auch gewundert, wenn du so weit aufs Land gekommen wärst – Dünnerholz kennen ja schon die meisten Bünder nicht. 😀

      • Ne, ich finde die Nordfriesen nicht ganz so verschlossen wie die Ostwest-ohne H-falen. Die sind kurz angebunden, aber dabei sehr herzlich. Aber vielleicht kann ich das als Einheimische auch besser herauslesen. 🙂
        Ich war auch selber noch nie in Bünde, aber ein Kumpel von mir arbeitet dort an der Gesamtschule, deswegen sagt es mir immerhin was.
        Ehrlicherweise ist der einzige weitere Fact (neben der Gesamtschule), den ich zu Bünde kenne, ist die Tatsache, dass es verhältnismäßig zur Einwohnerzahl extremst viele Puffs gibt. 😀 😀

      • Oder sie sind zu dir als Einheimische eben auch offener als zu anderen. 😉

        Puffs? Oh, das ist mir neu. 😀 Auch wenn ich es sehr bedauert habe, als mein liebstes griechisches Restaurant schloss und das Haus dann zu einem solchen ausgebaut wurde – natürlich inklusive einer schicken roten Laterne an der Fassade. *g*

      • Ne, ich hab eher darüber nachgedacht, wie man mit Touristen umgeht. Aber vielleicht ist es ja genau das: Ich bin Husumerin und Husum ist ja schon eine Stadt, die durch den Tourismus lebt. Vielleicht sind wir da auch noch offener.
        Hihi, ja irgendwie hat mein Kumpel dazu mal einen Link gepostet hat.

      • Naja, wer vom Tourismus lebt, muss ja schon eine gewisse Höflichkeit an den Tag legen, um überleben zu können. 😉

        Du schreibst von Gesamtschule und Puffs und ich kann noch ergänzen, dass ermordete Anhalterinnen in der Region nicht selten an der „Kahlen Wart“ (das ist eine Freilichtbühne, die zwischen Bünde und Lübbecke liegt und in deren Nähe ich früher häufig mit dem Hund gegangen bin) gefunden werden. Ist schon seltsam, was für Fakten man über eine Region im Kopf behält. 😉

      • Die Kahle Wart gehört auch zur Strecke des Ostwestfalenrennens und wird gern von Radrennfahrern zum Training genutzt (klingt gleich viel netter, oder?). 🙂 Die Landschaft in der Ecke ist einfach schön, ruhig ist es auch und ich hatte nie eine unangenehme Erfahrung, wenn ich unterwegs war. 🙂 Ich musste nur gerade dran denken, weil das vor kurzem Thema war, als wir in „Akte XY“ reinzappten und es um eine vermisste Anhalterin ging – der Fall war aber schon mindestens zehn Jahre alt. 🙂

  3. Du hast ja wirklich schon einiges gelesen in diesem Jahr. Da kannst du zu recht zufrieden mit dem ersten Lesehalbjahr sein. Und dass es dir in Bielefeld gefällt und die Arbeit Spaß macht, ist gleich doppelt schön! 🙂

  4. Haha, ich hab ebenfalls noch keins deiner Highlights gelesen ;D Aber auf das von Matt Haig hab ich Lust, das ist mir schon öfter begegnet und es klingt nach einer schönen Idee.

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