[Eine Woche mit den Königskindern] Der Königskinder Verlag – Interview mit dem Lektorat

Banner Eine Woche mit den Königskindern

In einer Themenwoche zum Königskinder Verlag wollen Caroline und ich euch das Imprint an sich, aber vor allem das Buch „Wörter auf Papier“ von Vince Vawter näher vorstellen.

Der Königskinder Verlag ist spätestens seit dem Herbst letzten Jahres so ziemlich jedem Leser von tollen Jugendbüchern ein Begriff. Als Imprint des Carlsen Verlags veröffentlichte der Verlag bisher sieben Jugendbücher, unter anderem von namenhaften Autoren wie Andreas Steinhöfel, aber auch tolle Debüts wie beispielsweise das von Vince Vawter.

Bereits erschienene Titel

Bereits erschienene Titel aus dem Königskinder Verlag

Im April werden die nächsten fünf Bücher des Verlags erscheinen. Es wird also dringend Zeit, sich dieses Imprint genauer anzusehen. Einen kleinen Eindruck gibt uns netterweise Frau Kopper, die Lektorin des Verlags:

Liebe Frau Kopper, vielen Dank, dass Sie sich Zeit für ein kleines Interview nehmen, um uns das neue Imprint des Carlsen Verlags etwas näher zu bringen!
Wie können wir uns den Königskinder Verlag denn vorstellen? Wie viele Personen arbeiten beispielsweise dort und wie kam es zu dem besonderen Namen?

Kerstin Kopper: Vielen Dank für das Interesse!
Vor etwas mehr als einem Jahr wurde unter dem Dach des Carlsen Verlags dieses Imprint, sozusagen ein „Verlag im Verlag“ gegründet. Wir arbeiten in einem sehr kleinen Team: Die ganze Woche hier sind nur die Verlegerin, Barbara König (daher kommt übrigens auch der Verlagsname), und ich. Aber wir werden unterstützt von einer Herstellerin, einer Grafikerin und einer Assistentin.

Die Buchcover des aktuellen Verlagsprogramms sind alle einheitlich in schlichten und vor allem in wenigen Farben gehalten. Wer hat sich dieses Konzept überlegt? Wird es auch bei den weiteren Büchern, die im Königskinder Verlag erscheinen, so fortgeführt?

Kerstin Kopper: Barbara Königs Idee, dass unser erstes Programm schwarz-weiß-gold sein sollte, entstand bei einem der ersten Königskinder-Treffen überhaupt. Da saßen wir zu viert zusammen: die Grafikerin, die Herstellerin, die Verlegerin und ich. Es ging uns um einen geschlossenen Auftritt, alle Bücher sollen unter einer ästhetischen Klammer erscheinen. Die wird nicht immer gleich sein – im nächsten Programm zum Beispiel wird es sehr bunt! Und im übernächsten gibt es dann wieder eine neue Überraschung.

Titel im April 2015

Die Neuerscheinungen des Verlags für April 2015

Und nun konkret zu dem Buch, um das es sich bei unseren Königskinder-Tagen vor allem dreht: Warum wollten Sie „Wörter auf Papier“ auf jeden Fall im Königskinder Verlagsprogramm dabei haben?

Kerstin Kopper: Das Buch ist so ein typisches Königskinder-Buch, das auf vielen Ebenen funktioniert und die unterschiedlichsten Leser anspricht. Es ist ja stark autobiographisch (und historisch – es spielt in den 50-ern), was v.a. die älteren Leser interessieren dürfte. Jüngere Leser wird eher die spannende Geschichte von Victor selbst fesseln und die Frage, ob und wie er die Herausforderung meistert.
Darüber hinaus ist es natürlich auch literarisch überzeugend und hervorragend erzählt. Eine tolle Geschichte über einen bewundernswerten Jungen, der sich nicht unterkriegen lässt.

Am Mittwoch geht es dann hier und auf Carolines Blog weiter mit unseren Rezensionen zu „Wörter auf Papier“.

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5 Gedanken zu “[Eine Woche mit den Königskindern] Der Königskinder Verlag – Interview mit dem Lektorat

  1. Hey,
    ein sehr interessantes Interview.
    Ich mag die schwarz-weiß-gold Cover so gern, dass ich ein wenig traurig bin, dass es jetzt so bunt wird. Es sah so schön aus im Regal.
    Ich finde das Programm bisher sehr gelungen. Bücher, die sehr besonders sind und mehrere Altersgruppen ansprechen. Eine tolle Idee, sehr gelungen umgesetzt.
    Ich wünsche dem Imprint weiterhin viel Erfolg und freue mich schon jetzt auf die Frühjahrs Neuerscheinungen und viele weitere Königskinder-Schätzchen 🙂
    LG Nanni

    • Huhu,

      mir geht es da in allen Punkten so wie dir! Ich möchte von den bisher erschienen Büchern auch unbedingt noch „Anders“ und „Zwischen zwei Fenstern“ lesen.

      Und: Jaaaaa, die schwarz-weiß-goldenen Cover sind viel schöner. Ich bin mir auch nicht sicher, ob sich die anderen so gut verkaufen werden. Sie sehen etwas „altbacken“ aus.

      Liebste Grüße zurück

      • Wobei sie inhaltlich auch echt gut klingen … Als „Anne“-Fan freue ich mich ganz besonders auf den Roman von Lucy Maud Montgomery.
        Ich möchte auch unbedingt noch „Die Anarchie der Buchstaben“ lesen.

      • Ja, ich fand auch, dass einige toll klangen.
        „Die Anarchie der Buchstaben“ ist nett, aber auch nicht mehr. Das fand Caroline auch und Moena ging es genauso.

  2. Pingback: Die Sonntagsleserin 03/2015 | Wörterkatze

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