[Rezension] „Open Minds – Gefährliche Gedanken“ von Susan Kaye Quinn

Reiheninfo:

Mindjack

  1. „Open Minds – Gefährliche Gedanken“
  2. „Closed Hearts – Gefährliche Hoffnung“
  3. „Free Souls – Gefährliche Träume“ (erscheint im April 2015)

Klappentext:

Die sechzehnjährige Kira Moore ist eine Null, jemand der weder Gedanken lesen, noch von anderen gelesen werden kann. Nullen sind Außenseiter, denen man nicht vertrauen kann, weswegen sie auch keine Chancen bei Raf hat, einem normalen Gedankenleser und ihrem besten Freund, in den sie heimlich verliebt ist. Als sie aus Versehen die Kontrolle über Rafs Verstand übernimmt und ihn dadurch beinahe umbringt, versucht Kira ihre unheimliche, neue Fähigkeit vor ihrer Familie und dem zunehmend misstrauischer werdenden Raf zu verbergen. Aber sie verstrickt sich in ihren Lügen und wird immer tiefer in eine geheime Unterwelt voller Gedankenkontrollierer gezogen. (Quelle)

Meine Meinung:

Zu Beginn der Geschichte ist Kira eine Null. Und das ist in einer Welt, in der alle die Gedanken der anderen lesen können, wahrlich kein Vergnügen. Ihre Freundinnen von früher haben sich von ihr abgewandt, dem Unterricht kann sie nur schwer folgen, denn er findet via Gedanken statt, und dann wird sie immer wieder von Jungen belästigt, schließlich sendet eine Null wie sie keine negativen Gedankenemotionen aus, wenn sie ungewollt berührt wird. Ihr einziger Freund ist Raf, der sie nimmt, wie sie ist und für den sie mehr empfindet, als sie sich selbst eingestehen mag. Ihr größter Wunsch ist es, sich endlich in eine Leserin zu verwandeln. Doch dann passiert etwas, das alles verändert:

„Alle sagten, dass sie sich bei ihrer Veränderung anders im Gehirn gefühlt hätten. Ich wusste, dass sich irgendetwas in mir verschoben hatte, aber es war nicht die Art Veränderung auf die ich all die Jahre gewartet hattet. Stattdessen hatte ich mich in etwas Gefährliches verwandelt.“

Es stellt sich heraus, dass Kira eine Mindjackerin ist, was bedeutet, dass sie nicht nur die Gedanken anderer lesen, sondern diese auch übernehmen und manipulieren kann. Der einzig andere Mindjacker, den Kira noch kennt, ist Simon. Er unterstützt und erklärt Kira vieles von dem, was für sie beängstigend und neu ist, und die beiden kommen sich näher. Und doch scheint Simon ganz eigene Pläne zu haben…

„Open Minds“ ist eine tolle Geschichte, die irgendwo zwischen Dystopie und Fantasy anzusiedeln ist und durch die wirklich neuartige Idee überzeugt. Das Mindjacken an sich birgt schon großes Potenzial: Es ist für Kira gleichzeitig faszinierend und beängstigend. Und außerdem gibt es Jacker wie Simon, die diese Fähigkeit rücksichtlos nutzen, um für sich einen Vorteil aus allem herauszuschlagen. Wann ist es hilfreich und notwendig die Gedanken anderer zu kontrollieren, wann ist es unethisch?

Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen. Zwischendurch hatte es einen kleinen Tiefpunkt, aber dann hatte mich die Story auch schon wieder gepackt, die durch viele kleine Höhepunkte lebt. Kira ist eine tolle Protagonistin, die mir schnell ans Herz gewachsen ist. Ich hätte mir nur auch etwas mehr Tiefe bei den anderen Charakteren gewünscht.

„Open Minds – Gefährliche Gedanken“ punktet mit einer tollen, neuen Idee, die ich so noch nirgendwo gelesen habe, einer locken-leichten Schreibe und einer spannungsgeladenen Handlung. Kleine Mankos sind die etwas blassen Nebencharaktere und die ab und an fehlenden Kommas in der deutschen Übersetzung. Ich werde den zweiten Band, der gerade erschienen ist, aber mit Sicherheit auch noch lesen und kann auch dieses Buch nur empfehlen. Gute 7 von 10 Sternen!

stern 7

Open Minds – Gefährliche Gedanken – Susan Kaye Quinn – E-Book – ungefähr 326 Seiten – 0,99 € (Stand: Januar 2015)
Taschenbuchausgabe: ISBN: 978-1497408555 – 10,69 € – erschienen: März 2014

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2 Gedanken zu “[Rezension] „Open Minds – Gefährliche Gedanken“ von Susan Kaye Quinn

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