[Reihenrezension] „Mythos Acedemy 1-6“ von Jennifer Estep

Reiheninfo:

  1. „Frostkuss“
  2. „Frostfluch“
  3. „Frostherz“
  4. „Frostglut“
  5. „Frostnacht“
  6. „Frostkiller“

Meine Meinung:

Nachdem Gwens Mutter verstirbt, muss Gwen auf ein Internat gehen. Doch die Mythos Acedemy ist kein normales Internat, sondern eine Schule, in der Kriegerinnen und Krieger ausbildet werden, die irgendwann gegen den bösen Gott Loki kämpfen sollen. Und so sitzt Gwen nun Seite an Seite mit Spartanern, Wallküren und Kelten, die alle perfekt im Kämpfen ausgebildet sind. Neben ihnen fühlt sich Gwen eher fehl am Platze, denn ihre Gypsy-Gabe scheint eher unspektakulär: Sie kann beim Berühren eines Gegenstandes oder einer Person Erinnerungen, Gefühle und Gedanken wahrnehmen. Und doch wird Gwens Rolle im Kampf gegen Loki und seine Gefolgschaft eine sehr bedeutende werden …

Nachdem ich von Jennifer Estep die „Black Blade“-Reihe gelesen habe, wollte ich unbedingt mehr leichtlesige Jugendfantasy und die habe ich bekommen. Gwen ist (zumindest in den ersten Bänden) eine ähnlich sympathische Hauptfigur wie Lila. Stur, selbstbewusst und mit einem starken Willen versehen. Das Setting fand ich zunächst etwas ungewöhnlich und gewöhnungsbedürftig, habe mich dann aber schnell an die Vorstellung gewöhnt, dass es viele Wesen, Menschen und Götter der Mythologie in dieser Geschichte wirklich gibt.

Dass mich die Reihe gefesselt hat, kann man schon daran erkennen, dass ich alle sechs Bände innerhalb kürzester Zeit nacheinander gelesen habe. Trotzdem muss ich sagen: Wenn die Geschichte nur in vier Büchern erzählt worden wäre, hätte ich das auch nicht schlimm gefunden. Manche Themen wiederholen sich einfach etwas zu häufig. Trotzdem habe ich gerne Zeit mit Gwen und ihren Freunden verbracht und kann die Reihe durchaus weiterempfehlen. Vielleicht sollte man aber etwas zwischendurch noch das ein oder andere Buch lesen. 🙂

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8 Gedanken zu “[Reihenrezension] „Mythos Acedemy 1-6“ von Jennifer Estep

  1. Wiederholungen ist eh ein Problem bei Jennifer Estep. Wenn ich die Bücher in den Veröffentlichungsmonaten lesen würde, um dann auf die Fortsetzung warten zu müssen, wäre es vermutlich okay. Aber da ich auch dazu neige mehrere Bände am Stück zu lesen, finde ich es stellenweise schon heftig, wie viel die Autorin wiederholt (entweder thematisch oder zur Erinnerung an vorherige Ereignisse). Ändert aber nichts daran, dass ich ihre Romane ebenfalls wunderbar unterhaltsam und entspannend finde. 🙂

    • Da sind wir uns ja sehr einig. Ich finde auch, dass sich zwischen den einzelnen Reihen einiges wiederholt, wie zB das Thema der verstorbenen Mutter.
      Und trotzdem gibt es eben auch eine Lesestimmung, für die diese Bücher perfekt sind. 🙂

  2. Das ist schön, wenn man eine Serie findet, die einem soviel Freude bereitet, dass man die Bände nacheinander liest. Meine Nichte hat die auch sehr gern gelesen.

    • Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass das ein tolles Buch für Jugendliche ist. Es gibt ja auch Jugendbücher, die eigentlich deutlich für erwachsene Leser geschrieben wurden. 😀

  3. Ui, ich schleich da schon ewig immer mal wieder drum rum :). Aber jetzt werde ich sie vielleicht doch bald mal lesen, das hört sich ja wunderbar entspannend an :).

      • Jetzt hab ich die Reihe gelesen und fühlte sie durchaus unterhaltsam. Was mich aber am allermeisten gestört hat, ist, dass die Autorin in jedem Folgeband immer wieder alles erläutert, was vorher passiert ist. Das finde ich sehr anstrengend… Aber sonst wars super 😉
        Liebe Grüße,
        Steffi

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