[Geplauder] Jahresabschluss 2017

Ein weiteres Jahr geht zu Ende, mittlerweile gibt es meinen Blog seit knapp 8 Jahren. Fast jedes Jahr habe ich einen kleinen Jahresabschluss geschrieben, oft mit der Blogparade, die ehemals von Buchsaiten ins Leben gerufen wurde. Dieses Jahr werde ich zwar sicherlich auch ein paar der Fragen beantworten, aber insgesamt habe ich ein bisschen mehr zu sagen. 😉

Spaggn und ich am Meer

2017 war für mich ein tolles Jahr – in vielerlei Hinsicht. Ich bin nicht nur außerhalb der Bücherwelt mehr als glücklich (Freunde, Familie und Liiiebe ❤ ), ich lese auch wieder viel mehr. Und die Lust zum Bloggen ist auch zurück gekommen.

Allerdings blogge und lese ich mittlerweile anders. Ich frage kaum noch nach Rezensionsexemplaren, da ich spontan nach dem Lesen entscheiden möchte, ob ich ein Buch rezensieren mag oder nicht. Ich lese, wann und worauf ich Lust habe. Ich kümmere mich beim Bloggen nicht mehr um Follower und Likes. Natürlich freue ich mich nach wie vor, wenn es Kommentare zu meinen Beiträgen gibt und ich das Gefühl habe, sie werden von euch gelesen. Aber ich verlinke nicht mehr an abertausend Stellen oder habe das Gefühl, eine gewisse Blogfrequenz einhalten zu müssen. Das tut gut und befreit.

Gelesen habe ich in diesem Jahr – TADAAA – genau 50 Bücher. Ich habe gestern insgesamt zwei Mal nachgezählt und am Ende tatsächlich den Taschenrechner bemüht, aber ich habe mich nicht vertan: Genau 50, wie cool ist das denn, bitte? 😀 Meine Leseliste mit allen gelesenen Bücher findet ihr übrigens hier.

Wenn ich das Lesejahr noch ein Mal Revue passieren lasse, sind mir vor allem die folgenden fünf Bücher positiv im Kopf geblieben:

Top 5 2017

„So wüst und schön sah ich noch keinen Tag“ erzählt zwei ganz besondere Liebesgeschichten, auf eine ganz besondere Art und Weise. In „Isla. Schwanenmädchen“ konnte mich Lucy Chrisopher ein weiteres Mal von ihrer grandiosen Fähigkeit mit Wörtern umzugehen überzeugen. „Winger“ von Andrew Smith erzählt eine eindrucksvolle und nicht immer schöne Geschichte auf eine sehr unmittelbare Art. „Café Morelli“ hat mich am Ende zu Tränen gerührt und macht auf eine wunderschöne Art deutlich, dass man für das kämpfen sollte, an das man glaubt. Und „Faceless“ konnte mich durch eine sehr authentische Protagonistin und einer tollen Umsetzung des Themas begeistern.

Interessanterweise sind alle Highlights Jugendbücher. Im Fantasybereich habe ich in diesem Jahr zwar auch einige Bücher gelesen, die mich aber insgesamt nicht ganz so begeistern konnten wie erhofft. Trotzdem müssen hier noch ein Mal die Chroniken den eisernen Druiden von Kevin Hearne erwähnt werden. Ich liebe die Bücher einfach.

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Außerdem freue ich mich schon sehr auf zwei tolle Reihenfortsetzungen aus 2017, die ich bisher noch nicht gelesen habe: „Splitterwelten – Nachtsturm“ von Michael Peinkofer (die langersehnte Fortsetzung zu „Splitterwelten“) und „Das Leuchten der Magie“ von Peter V. Brett (endlich wieder neues von Arlen Strohballen).

Im neuen Jahr erscheinen einige tolle Bücher, auf die ich mich sehr freue. Eine Auswahl besonders interessanter Neuerscheinungen findet ihr hier. Wenn ich mich auch hier auf fünf Bücher beschränken müsste, denen ich am meisten entgegen fiebere, wären es wohl diese hier:

Neuerscheinungen Top 5 2018

In diesem Sinne: Ich wünsche euch ein wundervolles 2018 – mit tollen Büchern, entspannten Lesestunden und ganz vielen Glücksmomenten auch außerhalb unserer geliebten Bücherwelt.

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8 Gedanken zu “[Geplauder] Jahresabschluss 2017

  1. Wie schön, dass dein Jahr 2017 dich im Rückblick zu so viel positiven Aussagen veranlasst. Familie, Freunde und Liebe sind ein wichtiger Teil im Leben – und Lust auf Bücher und Bloggen schadet auch nicht. 😉

    Auch wenn ich etwas spät dran bin (zur entspannten Blogrunde komme ich dann doch erst nachdem mein Mann heute wieder zur Arbeit musste), möchte ich dir all die guten Wünsche für dieses Jahr genauso zurückgeben! Hab 2018 viele wunderschöne Momente mit deinen Lieben, guten Büchern und anderen Sachen, die dir Freude bereiten!

      • 🙂

        Heute habe ich den Alltag erst einmal damit begonnen, dass ich die Feedreader-Einträge der vergangenen zwei Wochen gelesen und zum Teil kommentiert habe. Das war entspannt! Ab morgen ist die To-do-Liste schon wieder gut gefüllt, aber ich hoffe, dass ich mir trotzdem meine Auszeiten nehmen kann.

      • Oha, du bist aber auch immer eine so fleißige Kommentiererin. Das ist auf der einen Seite sehr bewundernswert, auf der anderen Seite fehlt es mir dafür oft an der Zeit und Muße.

      • Wenn man jeden Tag ein bisschen kommentiert, braucht es gar nicht so viel Zeit. Dafür bleiben vielleicht die Blogger ein bisschen motivierter weiterhin zu bloggen, die ich gern lese. Schließlich freuen wir uns alle doch darüber, wenn jemand signalisiert, dass er einen Text gelesen hat, für den man schließlich ein bisschen Zeit und ein paar Gedanken aufgebracht hat. 🙂

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