[Geplauder] Kommt ihr mit mir mit? – Kunterbuntes Glücksgedöns

HeaderIch hatte es in meinem letzten Beitrag ja schon angekündigt und nun ist es tatsächlich soweit: Ich habe die Ferien genutzt, um mir einen neuen Blog zu erstellen. Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, aber ich habe in den letzten Monaten gemerkt, dass sich mein Leben sehr verändert hat. Früher drehte sich sehr viel um Bücher. Ich habe gelesen, rezensiert und konnte von ganz vielen Lesemomenten berichten.

Das ist jetzt nicht mehr so. Ich lese immer noch, aber viel weniger. 2019 waren es so wenig Bücher wie schon lange nicht mehr. Und trotzdem ist mein Leben toll. Und davon möchte ich euch erzählen. Allerdings finde ich, dass hier nicht der richtige Ort ist. Irgendwie fühlt es sich nicht richtig an, hier so viele unbuchige Themen zu besprehen.

Und deswegen gibt es eben jetzt *Tadaaa* einen neuen Blog:

Gibts doch gar nicht … – Kunterbuntes Glücksgedöns

Ich freue mich sehr, wenn ihr mitkommt. Diesen Blog werde ich nämlich, aller Voraussicht nach, nicht weiterführen. Er wird einfach so im aktuellen Status Quo bestehen bleiben.

Was euch dort erwartet?
Alles und nichts. Das kunterbunte Leben.
Bücher, Spiele, Natur, Kreatives (hoffentlich).
Und vor allem: Glücksgedöns!

[Geplauder] Jahresrückblick 2019

Geliebt

Wie schön, dass auch dieses Jahr voller Liebe war. Liebe für meine tollen Freunde, Liebe für meinen großartigen Bruder und vor allem Liebe für und von dem Lieblingsmann. Zwei der schönsten Sätze, die mein Freund immer mal wieder zu mir sagt sind: „Ich liebe dich. Immer.“ und „Schlaf gut, träum was Schönes und wache morgen früh mit dem Gefühl auf, geliebt zu werden.“

20191228_140827.jpg

Gemacht

Das erste, was mir dazu natürlich einfällt, ist der Hauskauf im Mai und der Umzug im Oktober. So etwas Großes macht man auch nicht wirklich oft im Leben. Es hat, bis auf die doofen Vorbesitzer, letztendlich alles gut geklappt und wir sind glücklich und zufrieden in unserem eigenen Häuschen. Nichtsdestotrotz war das auch wirklich ein Kraftakt, der mir immer noch etwas nachhängt. Ich glaube, bis ich mein Energielevel wieder ganz aufgetankt habe, wird es noch etwas dauern.

CollageMaker_20191228_142825887.jpg

Trotzdem bestand das Jahr nicht nur aus dem Hausthema, obwohl das natürlich sehr überwogen hat. Ich war in drei (Kurz-)Urlauben und habe schöne neue Gegenden entdeckt. Mit einem lieben Freund war ich in Prerow (eine tolle Landschaft), mit tollen Freundin in Egmond aan Zee (das Meer, das Meer) und mit meinem Herzensmann in Polen an einem schönen See.

20190715_154757

Auch in diesem Jahr habe ich wieder ziemlich viel gespielt. Es haben sich einige feste Spielerunden ergeben. Ich habe viele tolle neue Spiele kennengelernt. Ganz besonders konnten mich „Wizard“, „Dixit“, „Just One“ und „Concept“ begeistern, aber auch „Die Legenden von Andor“ haben wir viel gespielt und werden uns jetzt demnächst mit den Erweiterungen beschäftigen.

Entdeckt

Auch in diesem Jahr habe ich wieder einige neue Dinge für mich entdeckt: Ich war das erste Mal so richtig in Holland und habe entdeckt, wie gerne ich die Städtdchen und die vielen besonderen Läden dort mag.

CollageMaker_20191231_080521175.jpg

Mit meinem Herzensmann bin ich dieses Jahr ziemlich viel spazieren gegangen und ich konnte erleben, wie gut uns das beiden getan hat regelmäßig draußen an der frischen Luft in Bewegung zu sein.

In einem weiteren Bogenschießkurs konnten wir entdecken, dass uns das Bogenschießen immer noch Spaß macht. Wir haben uns auch wieder vorgenommen, dies regelmäßig zu machen. Mal sehen, was in diesem Jahr daraus wird …

Außerdem habe ich entdeckt, dass mein Praktikum in der 10. Klasse bei einem Malerbetrieb ziemlich hilfreich sein kann, wenn man ein eigenes Häuschen kauft. 😀

Gelesen

In diesem Jahr habe ich so wenig gelesen wie schon lange nicht mehr. Das ist auf der einen Seite etwas schade, auf der anderen Seite aber gar nicht schlimm. Ich liege aktuell bei 39 Büchern und da der Herzensmann und ich für heute schon viele tolle Sachen geplant haben, denke ich auch nicht, dass ich das 40. Buch noch beenden werde. Aber dann eben im nächsten Jahr.

In diesem Jahr habe ich wieder deutlich mehr Genre für mich entdeckt. Während es die letzten Jahre vor allem Jugendbücher und Fantasyliteratur waren, kamen in diesem Jahr Thriller, ein paar Romane und Sachbücher für Kinder dazu und ich muss sagen, dass ich mit der kunterbunten Mischung sehr zufrieden bin.

Meine Lesehighlights des vergangenen Jahres seht ihr hier:

CollageMaker_20191231_083502579.jpg

Geplant

Das Ende des eines Jahres motiviert doch irgendwie immer, sich Pläne für das nächste Jahr zu überlegen. Gedanken und Überlegungen dazu habe ich viele. Nicht alle davon sind schon ausgereift, einige vielleicht auch ein bisschen zu privat. Eine kleine bunte Auswahl bekommt ihr dann aber trotzdem:

Ab dem Sommer 2020 werde ich probeweise für ein Jahr meine Stunden reduzieren und nur noch eine 2/3 Stelle arbeiten. Ich erhoffe mir dadurch deutlich mehr Entspannung und Zeit für Dinge, die mich glücklich machen.

Ich muss gestehen, dass ich viel zu viel bei Amazon bestelle. Es ist so einfach, so unkompliziert und nur einen kleinen Klick entfernt. Aus mehreren Gründen (Klimaschutz und buy local) möchte ich versuchen, dies etwas zu reduzieren. Deswegen habe ich mir vorgenommen, meine Amazoneinkäufe um 80% zu reduzieren.

Im Sommer habe ich es selbst gemerkt: 10.000 Schritte jeden Tag zu gehen ist möglich und tut gut. Nach dem Umzug ist dies ein bisschen eingeschlafen. Im neuen Jahr möchte ich wieder einen Fokus darauf legen und versuchen, dieses Schrittziel an möglichst vielen Tagen zu erreichen.

CollageMaker_20190823_190703062.jpg

Mein Leben hat sich verändert. Ich lese immer noch gerne, aber es ist so viel dazu gekommen: der Herzensmann, das Haus, meine Wanderungen mit lieben Menschen, Spieleabende. Und so überlege ich, ob ich mein Blog diesen Umständen ein bisschen anpasse. In meinem Kopf schwirrt und surrt es nur so vor Ideen. Und wer mich kennt, weiß, dass ich sehr ungeduldig bin. Vielleicht also gibt es hier schon bald etwas Neues. 🙂

Und zu guter Letzt das wichigste Vorhaben: Ich möchte glücklich sein, mir mehr Gutes tun, den Fokus auf das Wesentliche lenken. Das wichtigste Vorhaben ist gleichzeitig das Schwierigste, aber wer wäre ich denn, wenn ich es nicht wenigstens probieren würde.

Glücklich sein

In diesem Sinne wünsche ich euch einen wundervollen Start in ein großartiges und glückliches 2020. Ich freue mich darauf, euch auch im nächsten Jahr wieder hier oder auf euren Blogs zu treffen. ❤

 

[Geplauder] Fröhliche Weihnachten 2019

CollageMaker_20191223_082917746.jpg

Ich wünsche euch wundervolle und vor allem entspannte Weihnachtstage, die euch glücklich machen, wie auch immer ihr sie feiert. Und das Wichtigste: Ich hoffe ihr habt zahlreiche Buchgeschenke unter dem Tannenbaum.

Der kleine Tannenbaum oben auf dem Bild hat für mich eine ganz besondere Bedeutung: Vor zwei Jahren, als der Herzensmann und ich das erste Weihnachten zusammen waren, haben wir noch getrennt gefeiert. Für mich war es immer eine ganz wichtige Tradition, dass ich am Heiligabend den Weihnachtsbaum gemeinsam mit meinem Bruder geschmückt habe. 2017 hatte mein Vater aber beschlossen, keinen Tannenbaum zu kaufen, was mich wirklich traurig gemacht hat. Weihnachten ohne Weihnachtsbaum?

Die Nacht zum Heiligabend hatten der Herzensmann und ich gemeinsam bei seiner Mutter geschlafen. Morgens hat mir mein Herzensmann dann diesen kleinen Weihnachtsbaum geschenkt, damit ich auch zu Hause bei meiner Familie auf jeden Fall einen Tannenbaum habe.

Ein schöneres und liebevolleres Geschenk hätte er mir nicht machen können.

[Rezension] „Der Insasse“ von Sebastian Fitzek

CollageMaker_20191221_144908254.jpg
Was würde Till dafür geben, diesen einen Abend vor einem Jahr ungeschehen zu machen. Diesen einen Abend, an dem er seinem Sohn doch noch erlaubt hat, schnell zur Nachbarin zu gehen. Dieser eine Abend, an dem sein Sohn verschwunden ist. Für immer. Doch was ist mit Max geschehen? Wie sehr hat er leiden müssen? Wann ist er gestorben? Oder lebt er vielleicht noch? Nur der Täter kennt die Antworten auf die Fragen, die Till nicht mehr ruhig werden lassen. Doch der Täter schweigt. Till entwirft einen genauso wahnwitzigen wie verzweifelten Plan: Er lässt sich in das gleiche psychiatrische Hochsicherheitsgefängnis einweisen, in dem auch der Täter sitzt …

„Um die Wahrheit zu finden, muss er seinen Verstand verlieren. (Klappentext)

Sebastian Fitzek zählt zu den erfolgreichsten deutschen Thrillerautoren. Bisher habe ich nur zwei oder drei Bücher von ihm gelesen und konnte leider nicht so viel mit ihm anfangen. Der Klappentext und vor allem auch das geniale Cover dieses Buches haben mich aber so gepackt, dass ich nach Jahren doch mal wieder zu einem Werk von Fitzek gegriffen habe.

Das Szenario finde ich wirklich spannend und gelungen: Ein Vater, von Schuldgefühlen geplagt, versucht alles, um der Wahrheit ein kleines Stückchen näher zu kommen – und riskiert dabei seinen Verstand!

Die Ausführung konnte mich allerdings nicht überzeugen: Die Umstände sind mir zu unglaubwürdig. Ich kann ja leider keine Einzelheiten aufzählen, sonst würde ich zu viel verraten, aber für meinen Geschmack gibt es zu viele Zufälle, zu viele Besonderheiten und zu viele zweifelhafte Charaktere. Dass ein Thriller oft mit Extremen spielt, ist mir klar. Dass das Setting an sich schon einiges an besonderem Potenzial bietet, ist auch logisch. Aber Sebastian Fitzek addiert hierzu noch einige sehr konstruierte Zusammenhänge und wenig glaubwürdige Personen, so dass für mich der Reiz des „Oh Gott, so hätte das wirklich passieren können“ verflogen ist.

Nichtsdestotrotz habe ich die letzten Seiten beinahe inhaliert und war auf die Auflösung gespannt. Das Ende eines Thrillers ist für mich besonders ausschlaggebend. Ich hoffe immer darauf, dass alle Fäden logisch zusammenlaufen. Hier war es so, dass ich den einen Teil der Auflösung wirklich interessant und gut konstruiert fand, während der andere Teil wieder unter das Motto „überzufällig und unglaubwürdig“ fiel.

Ich habe lange überlegt, mit wie vielen Sternen ich „Der Insasse“ bewerte. Vieles war für mich schlichtweg nicht glaubhaft und konnte mich deswegen nicht überzeugen. Da ich die Geschichte an sich trotzdem spannend fand und das Buch zum Ende hin schwer aus der Hand legen konnte, vergebe ich gerade noch 6 von 10 Sternen.

stern 6

Der Insasse – Sebastian Fitzek – Hardcover – 400 Seiten – 22,99 € – ISBN: 978-3-426-28153-6 – erschienen: 24.10.2018 (Droemer)

[Geplauder] 1. Advent 2019

CollageMaker_20191201_161345661.jpg

Wahnsinn: Es ist Dezember und der 1. Advent ist da. Letzte Woche noch habe ich das Herbstlaub genossen und nun steht die Adventsdeko.  Wie es bei uns Tradition ist, hatten wir schon seit Mitte November einen Tannenbaum. Mit Weihnachtsmusik im Hintergrund haben der Herzensmann und ich heute früh geschmückt: den Baum und den Rest des Wohnzimmers. Wir haben Lichterketten aufgehängt, Engel und Rentiere verteilt und der Herzensmann hat unser schönes Adventsgesteck gezaubert. Zwar ganz anders, als ich es mir vorgestellt habe (das war erstmal ein bisschen doof 😀 ), aber am Ende dann mindestens genauso schön.

Wie ihr vielleicht gemerkt habt, ist bei uns langsam ein bisschen Ruhe eingekehrt. Ich war drei Tage krank zu Hause und habe die genutzt, um mich viel zu erholen, Hörbücher zu hören und zu lesen. Folgende Bücher werden mich vermutlich – je nach Leselaune – im Dezember begleiten:

CollageMaker_20191201_161635006.jpg

„Skandinavische Weihnachten“ habe ich mir gestern in der Buchhandlung hier in unserem Örtchen gekauft. Ich bin sehr gespannt auf die einzelnen Geschichten. Allein die Aufmachung ist total schön. „Die Muskeltiere und das Weihnachtswunder“ habe ich mir schon vor ein paar Wochen gekauft. Und „Zimtsterne mit Zuckerkuss“ habe ich mal geschenkt bekommen. Ich glaube von Konstanze von Alles außer Lyrik. Stimmt das, Konstanze?

Auf meinem Blog habe ich bisher die folgenden Weihnachtsbücher rezensiert. Vielleicht ist ja auch etwas für euch dabei? 🙂
142_48021_136353_xl   das-weihnachtsgeheimnis  der-weihnachtshund

wunder-einer-winternacht  dash-lily  the-christmas-cookie-clubsc3bcc39fe-geschenke-zu-weihnachten  geschenke-aus-der-kc3bcche

[Rezension] „Garten der Wünsche“ von Kristina Valentin

CollageMaker_20191124_170025970.jpg

Kennt ihr das, wenn ein Buch einfach genau zur richtigen Zeit kommt? Wenn es so wunderbar zu eurer Stimmung passt, dass es einfach ein Herzensbuch werden muss? So ging es mir mit „Garten der Wünsche“. Vor einiger Zeit hat Mona von Tintenhain (Das klingt doch wie ein Adelstitel, oder?) das Buch auf ihrem Blog vorgestellt und mich damit total angesprochen.

„Waldbaden erdete.“ (S. 57)

Romys Leben ist total aus den Fugen geraten. So sehr wünscht sie sich ein Kind. Sie läuft von Termin zu Termin in der Kinderwunschklinik, nur noch den nächsten Zyklus und die nächste Chance im Kopf. Doch es will einfach nicht klappen. Sie ist unzureichend. Sie schafft es einfach nicht Mutter zu werden. Und dann trennt sie sich auch noch von ihrem Mann, der behauptet, auch unter der Situation zu leiden. Warum eigentlich? Schließlich ist sie doch diejenige, die am meisten mit ihrer Unzulänglichkeit zu kämpfen hat.

Wie durch ein Zufall hält sie plötzlich die Visitenkarte einer kleinen Pension in den Händen: „Klaras Pension“ in Lindenbühl. Viel mehr Informationen hat sie nicht, doch beschließt sie, sich dort eine Auszeit zu gönnen.

Lindenbühl und vor allem Klaras Pension mit dem riesigen urspünglichen Garten sind irgendwie magisch. Das weiß vor allem Klara und ihre Gäste spüren es Jahr für Jahr. Doch in diesem Jahr ist irgendetwas anders. Der alte Baum, der schon seit Ewigkeiten im Garten steht, verliert plötzlich einen Ast und die Beete werden von Brennnesseln überschwemmt. Und als dann auf dem Nebengrundstück noch ein großer gelber Bagger auftaucht, ist klar, dass Veränderungen anstehen …

„Die Natur war in der Lage, Menschen tief in ihrer Seele zu berühren. Genau darin lag ihre Heilkraft.“ (S. 74)

Es gibt Geschichten, die davon leben, dass man dem Ende entgegen fiebert, dass man wissen möchte, wie alles zusammenpasst oder wie ein Rätsel aufgelöst wird. Und es gibt Bücher wie „Der Garten der Wünsche“. Dem Leser ist schon recht früh klar, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird, und kann sie trotzdem genießen. Es geht nicht darum, von den Wendungen überrascht zu werden, sondern darum, die beiden starken Frauen, Romy und Klara, ein Stückchen ihres Lebens zu begleiten. Mit ihnen gemeinsam auf der Bank im Garten zu sitzen, mit ihnen in den Beeten zu graben, Erde an den Händen zu fühlen und abends mit dem wohligen Gefühl ins Bett zu gehen, wirklich etwas geschafft zu haben.

Die Blumen, die Bäume, Frau Amsel und die wilden Wiesen – hierum geht es in diesem wundervollen Buch. Und darum, bei sich anzukommen. Dinge zu akzeptieren und den Moment zu genießen. Achtsam zu sein mit sich und mit anderen. „Garten der Wünsche“ war für mich ein absolutes Wohlfühlbuch. 10 von 10 Sternen.

stern 10

Kristina Valentin ist übrigens das Pseudonym der Autorin Kristina Günak.

Garten der Wünsche – Kristina Valentin – Taschenbuch – 336 Seiten – 9,99 € – ISBN: 978-3-453-35961-1 – erschienen: Mai 2019 (Diana Verlag)

[Glücksmomente] Indian Summer in Bielefeld

CollageMaker_20191123_183325659.jpg
Die letzte Woche war anstrengend. Richtig anstrengend. Ich bin grundsätzlich früh aus dem Haus gegangen und sehr spät wieder gekommen. Obwohl ich mir einen kleinen Lesemoment gegönnt habe, wollte ich mich, als ich dann Freitagabend endlich zu Hause war, nur noch im Bett verkriechen. Mit niemandem mehr reden. Nur noch alleine sein.

Gestern sah die Welt schon ein bisschen anders aus – und vor allem schien die Sonne so wunderschön und meine neuen Wanderschuhe wollten getestet werden. Also habe ich die neue Umgebung etwas ausführlicher erkundet. Mein Herzensmann und ich hatten schon mal ein paar kleine Teiche entdeckt, die irgendwann in einen Wald führen sollten. Da unsere Schuhe aber nicht wasserdicht und dort viel feuchte Gräser waren, sind wir damals umgekehrt. Gestern bin ich den Weg immer weiter gegangen.

Der erste tolle Moment war der Blick auf einen kleinen See. Ganz plötzlich lag er ruhig und schön vor mir. Ich bin dann noch ein bisschen weiter gegangen und stand im Wald. Mitten in diesem schönen Wald voll mit Herbstlaub.

Durchatmen.
Lächeln.
Entspannen.
Den Wald sehen.
Den Wald riechen.
Den Wald atmen.
Glück. Pures Glück.

CollageMaker_20191123_122515837.jpg

[Geplauder] Wohltuende Lesemomente in stressigen Zeiten

Ihr Lieben!

Ihr glaubt es kaum, aber obwohl wir schon nach zwei Wochen im Haus annähernd fertig waren, hängt mir der Umzug immer noch nach. Alles, was ich in der Zeit nicht an Unterricht vorbereiten konnte, zieht sich bis jetzt so durch. Anstrengende Zeiten! In dieser Woche stehen auch noch zwei Beratungstage (ähnlich wie Elternsprechtage) an, so dass ich das Gefühl habe, ich könnte auch einfach gleich in der Schule schlafen.

Aber: Heute Morgen nehme ich mir bewusst Zeit, um ein Stündchen zu lesen. Um mal kurz zur Ruhe zu kommen. Um einfach mal durchzuatmen.