[Fotoprojekt] Wochenaufgabe 1: Licht

Hier hatte ich euch ja bereits von dem Fotoprojekt aus dem Buch von Lars Poeck erzählt. In dem Buch gibt es 52 verschiedene kreative Wochenaufgaben. Die Aufgabe für die erste Woche war, sich auf das Licht in der eigenen Wohnung zu konzentrieren und damit zu spielen. Wie fällt es? Wie sind die unterschiedlichen Lichtverhältnisse? Was macht den Unterschied zwischen dem Licht am Morgen und am Abend? Irgendwie habe ich mich mit dieser Aufgabe sehr schwer getan und habe beim Ergebnis auch ein wenig geschummelt. Mein Foto lebt nämlich mehr durch den Schatten. Ich glaube aber, dass mir die nächste Wochenaufgabe deutlich mehr liegt.

Woche 1 - Licht

Der Rosengarten

Ich habe mir übrigens vorgenommen, mir für die einzelnen Wochenaufgaben so viel Zeit zu nehmen, wie ich gerade brauche. Das Ganze soll ja Spaß machen und nicht zur lästigen Aufgabe werden.

Advertisements

[Fotoprojekt] „Kreative Foto-Aufgaben. Woche für Woche bessere Fotos“ von Lars Poeck

Eine kleine, wenn auch in der letzten Zeit etwas eingeschlafene, Leidenschaft von mir ist das Fotografieren. Damals im Studium habe ich lange gespart, um mir eine relativ gute Kamera zu kaufen, die eigentlich noch ein bisschen mehr kann als ich. Leider hat man zu Zeiten des Smartphones immer selten die Kamera dabei, kann man doch auch mit dem Handy ziemlich gute Fotos machen und muss viel weniger mitschleppen. Aber eigentlich fehlt mir das bewusste Fotografieren ein wenig.

9783869103662-3d

Neulich bin ich auf das Buch „Kreative Foto-Aufgaben. Woche für Woche bessere Fotos“ von Lars Poeck gestoßen und habe es mir direkt bestellt. Das Buch ist eine sehr gelungene Mischung aus Praxistipps, sehr verständlicher Theorie zu Themen wie Blenden, Belichtungs- und Verschlusszeiten oder ISO-Werten und Kreativaufgaben. Ich habe mich tatsächlich nach vielen, vielen Jahren das erste Mal getraut, andere Programme als das Automatikprogramm meiner Kamera zu nutzen.

Collage 3

Lars Poeck schreibt unterhaltsam, verständlich und motivierend. Er vermittelt schnell, dass man nicht alles sofort können muss, aber motiviert dazu, Dinge einfach auzuprobieren. Besonders reizt mich der letzte Teil des Buches, in dem der Autor dem Leser für jede Woche eine Aufgabe gibt. Die Herausforderung möchte ich gerne annehmen. Mal sehen, was sich an meiner Fotografie verändert, wie mein Blick geschulter und das Handling der Kamera souveräner wird (hoffentlich!).

Collage 4

Als Einstimmung auf die Wochenaufgaben gab es übrigens die Aufgabe, in 52 Minuten 52 Bilder zu machen – und das, ohne großartig draußen auf Motivsuche zu gehen. Gar nicht mal so einfach. Die Ergebnisse davon seht ihr in diesem Beitrag. Bei mir waren es übrigens insgesamt nur 11 Fotos, die ich nicht gelöscht habe.