[Tag] Harry Potter

Ich habe neulich auf einem Blog den Harry Potter-Tag entdeckt und seit dem kribbelt es in meinen Fingerspitzen. Da muss ich doch auch mitmachen. Insgesamt gibt es in diesem Tag 19 Fragen, das ist mir allerdings zu umfangreich, so dass ich sicherlich zwischendrin mal die eine oder andere auslassen werden.

Achtung, hierbei wird selbstverständlich gespoilert!

1. Deine Harry Potter Geschichte, deine erste Begegnung mit Harry Potter?

Ich glaube, ich war so 15 Jahre alt, als meine beste Freundin anfing von Harry Potter zu schwärmen. Ich konnte da anfangs gar nichts mit anfangen, aber nach kurzer Zeit war ich dann doch infiziert. Und eine Besonderheit gibt es: Die ersten 4 oder 5 Bände habe ich zunächst gar nicht selber gelesen, sondern habe sie von ihr vorgelesen bekommen – auf englisch!

2. Hast du alle Bücher/Filme gelesen/gesehen?

Ja, sowohl alle Filme als auch alle Bücher!

3. Wenn du sie gelesen hast – bevor oder nachdem du die Filme gesehen hast?

Ich habe immer erst die Bücher gelesen. Anfangs habe ich die Filme dann auch immer sofort nach ihrem Erscheinen geguckt mit meiner damaligen besten Freundin zusammen. Dann war ich aber von der Darstellung einiger Charaktere total enttäuscht, so dass ich lange Zeit die Filme gar nicht mehr sehen konnte. Aber mit ein bisschen Abstand ging das dann wieder ganz gut.

4. Dein liebster Harry Potter-Band? Und dein schlechtester?

Mein liebster ist ganz klar der dritte Teil. Ich liiiebe ihn – was zu einem großen Teil damit zusammenhängt, dass Sirius Black hier auftaucht. Sehr nervig fand ich den fünften Band, weil Professor Umbridge einfach so gruselig gemein ist.

5. Dein Lieblingscharakter gut/böse?

Am allerliebsten mag ich Serius Black. Natürlich! Und ich muss gestehen, dass ich böse Charaktere selten mag. Ich weiß, dass viele auch Draco toll finden, aber da bin ich weit von entfernt.

6. Lieblingsschauspieler(in)?

Oh, ich fand Maggie Smith als Professor McGonagall toll. Sie sah genauso aus wie in meiner Vorstellung. Und meine Lieblingsszene mit ihr ist die, in der sie die Statuen von Hogwarts zum Leben erweckt und sich wie ein kleines Kind darüber freut, endlichen diesen Zauberspruch sagen zu dürfen. 🙂

7. Gefällt dir das Ende oder hättest du es dir anders gewünscht?

Natürlich wäre es toll, wenn noch ein paar mehr von den Lieblingsfiguren noch leben würden, aber grundsätzlich ist das Ende gut so, wie J. K. Rowling es geplant hat.

8. Lieblingsort?

Ich glaube im Zuhause von Ron und seiner Familie (The Burrow / Fuchsbau) ist es sehr gemütlich, aber auch bei Hagrid! Und dann liebe ich die Szene am See als Harry Potter sich selbst auf der anderen Seite sieht und denkt, es wäre sein Vater, der ihn beschützt. Die Szene hat mich so berührt, dass sich einfach auch dieser See so in mein Herz geschlichen hat.

9. Lieblingslehrer?

Lupin und Professor McGonagall: Ersterer weil er einfach so lieb und toll ist, zweitere weil sie die perfekte Mischung aus streng, loyal und herzlich ist.

10. Traurigster Moment?

Natürlich der Moment als Sirius stirbt. So ein toller und wichtiger Mann für Harry… (In meinem Kopf sieht er übrigens wie Aragorn aus! ♥)

Wer mag, beantwortet den Tag auch. Die vollständige, ungekürzte Version findet ihr zum Beispiel hier. Ich freu mich über eure Links oder Antworten in den Kommentaren.

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[Blogparade] Jahresabschluss 2012

Beantwortet am 2.1.2013

Jahresabschluss

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat?

Ich bekam von Frau Bachar aus dem Fischer Verlag das Buch „Die wilden Piroggenpiraten“ von Maris Putnins empfohlen. Für mich klang es sehr ungewöhnlich und mit ungewöhnlichen Ideen tu ich mich ja bekanntlich schwer. Da es mir aber so ans Herz gelegt wurde, habe ich es dann doch begonnen und war wirklich ganz schnell mittendrin in dieser wundervollen Geschichte um die entführte Mohnschnecke und ihre tapferen Retter. Das Buch ist so besonders, wie es auch toll ist. Besonders toll eben!

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat?

Negativ überrascht ist vielleicht etwas zu stark ausgedrückt, aber ich hatte mir von Ein Kuss ist ein ferner Stern“ von Alexander Rösler sehr viel erhofft, weil meine liebe Freundin Nanni dieses Buch so mag. Und eigentlich kann sie fast immer einschätzen, ob mir ein Buch auch gefallen wird oder nicht.

Leider war das bei diesem Buch nicht so der Fall, wobei ich auch glaube, dass man „Ein Kuss ist ein ferner Stern“ zum richtigen Zeitpunkt lesen muss. Es ist definitv kein schlechtes Buch, aber ich hatte mehr erwartet.

Welches war eure persönliche Autoren- Neuentdeckung in diesem Jahr und warum?

Ganz neu entdeckt habe ich Annabel Pitcher mit ihrem wundervollen Roman „Meine Schwester lebt auf dem Kaminsims“. Pitcher schreibt einfach sehr berührend und greift in dem Buch ein sehr interessantes und bewegendes Thema auf. Durch die Kinderaugen ihrer Hauptperson macht sie das ganze leichter verdaulich, aber irgendwie auch noch bedrückender.

Wiederentdeckt habe ich den Autor Michael Peinkofer. Ich kannte von ihm schon den ersten Band seiner Reihe „Die Zauberer“, das ich vor einigen Jahren gerne gelesen habe, aber das mich nicht komplett mitgerissen hat. Anders war es jetzt mit „Splitterwelten“, das wirklich grandios war. Peinkofer hat hier High-Fantasy geschrieben, wie ich sie mir wünsche: spannende Charaktere, ein ungewöhnliches Setting, verworrene Handlungsstränge, Intrigen…

Welches waren eure Lieblings-Cover in diesem Jahr und warum?

Lieblingscover 2012

Hmm, die detaillierten Begründungen zu jedem einzelnen Cover spare ich mir mal. Manchmal erinnern sie mich einfach an das warme Gefühl beim Lesen („Mein Hund Mister Matti“), manchmal sind sie einfach anders („Die Verratenen“), manchmal machen sie unheimlich neugierig auf den Inhalt „Vakuum“).

Welches Buch wollt ihr in 2013 unbedingt lesen und warum?

Passend zu meinem Geburtstag erscheint am 2.4. das neue Buch von Ursula Poznaksi: „Blinde Vögel“. Ich liebe jedes einzelne Buch dieser Autorin, vor allem, weil sie immer so ungewöhnliche Themen behandelt. Und das scheint auch bei diesem Thriller wieder der Fall zu sein. Ich freu mich drauf!

[Blogparade] Zum Jahresende 2011

Beantwortet am 17.12.2011

Diese schöne Blogparade von BuchSaiten möchte ich mir doch nicht entgehen lassen.

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1. Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir am wenigsten versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat?

Das Mädchen mit dem StahlkorsettIch finde es immer schön, wenn einem bei einer solchen Frage quasi sofort ein Buch einfällt und man nicht lange grübeln muss. Und so ging es mir auch bei der ersten Frage. Und zwar habe ich das Buch als unangefordertes Leseexemplar zugesendet bekommen und war erstmal vom Cover geschockt. Doch während des Lesens habe ich sowohl die einzelnen Charaktere, als auch die Story wirklich lieb gewonnen und freu mich auf die Forsetzungsbände. Die Rede ist von „Das Mädchen mit den Stahlkorsett“ von Kady Cross.

2. Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat?

AylaAuch bei dieser Frage fällt mir sofort ein Titel ein und zwar „Ayla und das Lied der Höhlen“ von Jean M. Auel. Ich habe die ersten sechs Bände dieses wunderbaren Erdkinder-Zyklus verschlungen und sehnsüchtig auf den finalen Band gewartet. Nachdem ich mich mehrere Monate durch diverse Höhlenbesichtigungen, Wiederholungen der früheren Bände und ausschweifende Landschaftsbeschreibungen gequält habe, habe ich das Buch nach 600 Seiten (etwa der Hälfte) abgebrochen. Schade!

3. Welches war eure persönliche Autoren-Neuentdeckung in diesem Jahr und warum?

Nennt mich nicht IsmaelHach schön, da habe ich doch nochmal die Chance, euch einen wunderbaren Autoren ans Herz zu legen. Von Michael Gerard Bauer habe ich das Buch „Nennt mich nicht Ismael!“ gelesen und war begeistert. Ich freu mich schon sehr auf die Folgebände und das Buch „Running Man“ von diesem Autor.

Ich kann allen nur den Blog des Autors ans Herz legen, denn diesen schreibt er mit genauso viel Humor wie seine Bücher!

4. Welches war euer Lieblingscover in diesem Jahr und warum?

UnlandHmm, diese Entscheidung fiel mir schon etwas schwerer. Im letzten Jahr war es ganz klar und ohne nachzudenken „Fee. Schwestern bleiben wir immer“ von Monika Feth. Dieses Mal musste ich tatsächlich nochmal durch alle meine Buchcover klicken und habe mich letztendlich für „Unland“ von Antje Wagner entschieden. Mit in der engeren Auswahl stand aber auch „Die Furcht des Weisen 1“ von Patrick Rothfuss.

Ich mag das Cover von „Unland“ so gerne, weil es mal etwas ganz anderes ist und schon sehr geheimnisvoll aussieht. Ich fühle mich immer so, als würde ich mit einem Nachtsichtgerät bewaffnet durch tiefes Gras robben, um irgendwas oder irgendwen zu beobachten.

5. Welches Buch wollt ihr unbedingt in 2012 lesen und warum?

Die Furcht des Weisen 2Hierbei muss ich einfach drei Titel nennen.

Zum einen freue ich mich riesig auf den zweiten zweiten Teil (ja, zwei Zweien) der Königsmörder-Chronik von Patrick Rothfuss: „Die Furcht des Weisen 2“. Dieser Titel erscheint zum Glück schon im Februar.

Die Flammen der DämmerungEin bisschen länger muss ich auf den finalen dritten Teil der Dämonen-Trilogie warten. „Die Flammen der Dämmerung“ von Peter V. Brett erscheint erst im September. (Anmerkung: Es erschien sogar noch später)

FünfZum Glück erfreut mich zwischendurch noch Ursula Poznanki mit einem neuen Buch. „Fünf“ soll Mitte Februar erscheinen.

Allgemein lohnt sich bei meinem Blog ein Blick nach oben zum Reiter „Neuerscheinungen“. Dort führe ich all die Neuerscheinungen der nächsten Zeit auf, die mich persönlich meist auch interessieren.

[Stöckchen] Ein Buch, das…

Beantwortet am 17.6.2011

… dich zum lachen gebracht hat:

Ich mochte den dritten Teil der Artemis-Reihe von Eoin Colfer sehr gerne: „Artemis Fowl. Die Rache“, ich habe Tränen gelacht.

… dich zum weinen gebracht hat:

Oh, das Buch, bei dem ich eindeutig am allermeisten und wirklich mehrere Seiten durch Rotz und Wasser geheult habe war „Zähl nicht die Stunden“ von Joy Fielding

… dich nachdenklich gemacht hat:

Ein Buch, das definitiv zum Nachdenken anregt ist „Die Hassliste“ von Jennifer Brown. Ein wirklich tolles Buch zum Thema „Amoklauf“.

… dich nicht los gelassen hat:

„Das Gleichgewicht der Welt“ von Rohinton Mistry hat mich sehr lange beschäftigt. Es ist auch eines der Bücher, die ich bisher sehr oft verschenkt oder empfohlen habe.

… dich total enttäuscht hat:

Ich hatte erwartet, dass mir „Riley. Das Mädchen im Licht“ von Alyson Noel gefallen würde. Ähm, ja…!

… dich überwältigt hat:

Auch hier muss ich wieder „Das Gleichgewicht der Welt“ von Rohinton Mistry nennen. Der Autor schafft es einfach grandios ferne Länder, Kulturen und Menschen ganz nah zu bringen und sehr bildhaft zu beschreiben. Weiterlesen

[Stöckchen] Literatur – Bücherallerlei

Beantwortet am 12.02.2011

Ich bin eigentlich überhaupt kein Freund von diesen merkwürdigen Stöckchen (schon allein den Namen finde ich mehr als doof), aber dieses hier hat es mir doch angetan…

Gebunden oder Taschenbuch?

Schwierige Frage! Eigentlich mochte ich lange Zeit immer Taschenbücher lieber, seit ich aber in letzter Zeit immer mehr Bücher habe, die so eng gebunden sind, dass ich den Buchrücken brechen muss, um entspannt auch das lesen zu können, was in der Mitte einer Seite steht, mag ich auch gebundene Bücher. Insgesamt ist es natürlich schön, wenn man Reihen im Regal zumindest einheitlich hat: entweder nur gebunden oder nur Taschenbücher. Gelingt mir aber auch nicht immer.

Amazon oder Buchhandel?

Sowohl als auch. Ich kaufe sehr gerne bei Amazon, obwohl ich weiß, dass ich damit die kleinen Buchhandlungen nicht unterstütze. Aber es geht so schön schnell und insbesondere englische Bücher bekommt man so herrlich günstig. Genauso wenig unterstützend kaufe ich gerne bei der Mayerschen in Köln, weil die einfach so schön riesig ist und ich fast immer das bekomme, was ich haben möchte. Gerne bestelle ich aber auch in meinem Lieblingsbuchladen am Freiheitsplatz, wo eine Freundin von mir arbeitet.

Lesezeichen oder Eselsohr?

Ähm… Eselsohren??? Nie im Leben!!! Manchmal benutze ich Lesezeichen, insbesondere seit ich von lieben Freunden welche bekommen habe. Aber meistens merke ich mir einfach, an welcher Stelle im Buch ich war, bzw. lege das Buch einfach aufgeklappt hin. Was daran so schlimm sein soll, weiß ich nämlich nicht. Meinen Büchern passiert dabei nichts. Weiterlesen

[Blogparade] Drei Buchempfehlungen zu Weihnachten 2010

Heike Huslage-Koch hat auf ihrem Blog Lesekreis dazu aufgerufen, auf seinem Blog drei Bücher zu nennen, die man als Weihnachtsgeschenke empfehlen würde. Ich möchte hier drei Bücher nennen, die ich so ziemlich jedem empfehlen kann, also unabhängig von Genre-Bevorzugungen. Das heißt für mich, dass extreme Thriller wie zum Beispiel „Der Todeskünstler“ von Cody McFadyen oder grandiose Fantasybücher schon mal aus dem Spiel sind.

Hier also meine drei Empfehlungen für schöne Buchgeschenke unter dem Tannenbaum!

Das Gleichgewicht der Welt„Das Gleichgewicht der Welt“ von Rohinton Mistry:

Ein Buch, das mich wirklich sehr berührt hat. Mit einer wirklich überragenden Erzählkunst schildert der Autor eindrucksvoll das Leben verschiedener Persönlichkeiten im Indien der 70er Jahre. Besonders fazinierte mich hierbei, mit welcher Wortgewalt der Autor Bilder erschaffen hat, die mich sehr berührt haben. Immer wieder bin ich zu meiner Mutter gegangen und habe ihr einige Zeilen vorgelesen. Die Geschichte ist fröhlich und traurig zu gleich und somit für mich realistisch, denn vermutlich ist das Leben der meisten Menschen nicht schwarz oder weiß, sondern eine Mischung aus beidem.

Der Joker„Der Joker“ von Markus Zusak:

Auch dieses Buch habe ich sehr geliebt. Es lebt vor allem und in erster Linie von seinen absolut liebenswerten Charakteren, allen voran die tolle, unperfekte Hauptperson. Nebenher verbindet der Autor innerhalb dieses Buches viele berührende Einzelgeschichten, die mich teilweise zu Tränen gerührt haben. „Der Joker“ ist eigentlich ein Jugendbuch, doch würde ich es als „All Ager“ bezeichnen. Meine Mutter hat es bereits gelesen und mochte es genauso wie ich.

Fee„Fee. Schwestern bleiben wir immer“ von Monika Feth:

Meine letzte Empfehlung, die vermutlich genreübergreifend gerne gelesen wird, ist dieses einfach wundervolle Buch von Monika Feth. Das Thema „Tod in der Familie“ und „Abschiednehmen“ wird sehr einfühlsam beschrieben. Das Buch hat es in sich und sollte vielleicht nicht von zu mitfühlenden Menschen gelesen werden. Trotzdem mochte ich es sehr gerne und habe es auch schon reichlich weiter empfohlen. Ich bin auf die ersten Rückmeldungen sehr gespannt