[Geplauder] So langsam kann man auch schon mal Ferienlektüre kaufen, oder?

Vier Wochen noch! Dann sind die Sommerferien da. Sechs Wochen lang Zeit zum Entspannen, zum Wandern und zum Lesen. Eine Woche lang werde ich mit meinem Bruder in einem schönen gemütlichen Ferienhaus mitten in den Dünen in Dänemark verbringen. Ich sehe mich schon morgens nach einem ersten Strandspaziergang auf der Terrasse sitzen und gemütlich ein Buch lesen. Da konnte ich nicht anders, als mal ein bisschen meine Wunschliste zu durchforsten und das eine oder andere Buch zu bestellen. Verständlich, oder?

„Ollie Glockenherz“ musste ich nach den Schwärmereien von Damaris einfach kaufen. Es soll ein sehr süßes, aber auch stellenweise nicht nur rosarotes Kinderbuch sein. Mein erster Blick ins Buch war übrigens direkt sehr vielversprechend.

„Die Phantasie der Schildkröte“ ist dank Nanni auf meine Wunschliste gelandet. Ich glaube, dass es ganz tolle Protagonisten hat und das ist ja oft schon ein Garant für ein tolles Buch.

Auch für „Fünf auf Crashkurs“ und „Zusammen sind wir Helden“ ist Damaris verantwortlich. Übernimmst du eigentlich ab einer gewissen Höhe einen Teil meiner Ausgaben für Bücher???

„Tanz der Tiefseequalle“ ist dank seiner Nominierung für den Deutschen Jugendliteraturpreis auf meiner Wunschliste gelandet. Ich bin schon sehr gespannt darauf, das Thema hört sich wirklich gut an.

„Calamity“ ist der von mir lang ersehnte Abschluss der Rächer-Reihe von Brandon Sanderson. Ich bin mir sicher, dass der finale Band grandios werden wird.

Nachdem ich schon das Graphic Diary von Anne Frank gelesen habe, gibt es nun für mich die Biografie von „Sophie Scholl“ als Grapic Novel – eine Graphic Biography quasi.

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[Momentaufnahme] Von Büchern, vor denen man etwas Angst hat

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Ich bin schon seit dem ersten Band des Dämonen-Zyklus von Peter V. Brett ein großer Fan der Reihe – insbesondere natürlich von Arlen Strohballen. 😉 Seit dem Erscheinen des vierten Bandes ist aber ziemlich viel Zeit vergangen und als ich nun den fünften Band „Das Leuchten der Magie“ im Regal hatte, bekam ich ein wenig Angst. Die Welt und die Figuren der Geschichte sind so unglaublich komplex. Was, wenn ich gar nicht in die Geschichte hineinfinden würde? Und so dauerte es ziemlich lange, bis ich mich dann letztendlich doch getraut habe, das Buch zu beginnen. Und siehe da: Es ist genauso toll wie seine Vorgänger!

[Geplauder] Ferien – Zeit zum Durchatmen

Feriengeplauder

Es sind Ferien. Endlich. Die Zeit zwischen Weihnachten und Ostern ist echt immer lang, sowohl für die Lehrer als auch die Schüler. Ich weiß, ich weiß: Als Lehrer darf man sich nicht über zu wenig Urlaub beschweren. Deswegen freue ich mich auch einfach nur darüber.

Obwohl meine to-do-Liste auch echt lang ist (mal sehen, was davon ich alles schaffe), habe ich mir gestern und vorgestern auch schon ganz viel Schönes gegönnt. Ich war ein bisschen bummeln, bei der Massage und konnte das gute Wetter nutzen, um mal draußen mal wieder eine kleine Runde zu drehen.

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Apropos: Ich glaube, so langsam hat die Wandersaison wieder begonnen. Juhu. Ich mag den Frühling. Zum Wandern gibt es kaum besseres Wetter. Nun müsste nur noch meine Kondition langsam aus dem Winterschlaf erwachen. 😀

Über Ostern geht es ein paar Tage in den Norden, wo die Familien von mir und meinem Freund herkommen. Ich hoffe, ich kann auch ein bisschen Meeresluft schnuppern. Außerdem würde ich mich danach gerne mal dem kleinen Stückchen Garten und meiner Terrasse widmen. Ich hoffe, das Wetter spielt mit. Heute ist es leider eher usselig.

Lesegeplauder

Im Moment komme ich zum Glück wieder relativ viel zum Lesen. Nachdem ich das Graphic Diary „Das Tagebuch der Anne Frank“ gelesen habe, ging es direkt mit dem tollen Buch „Das tiefe Blau der Worte“ weiter. Ich werde es vermutlich nicht rezensieren, deswegen verlinke ich euch einfach mal die Rezension der lieben Damaris, die so herrlich davon schwärmt.

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Nun stapeln sich hier bei mir die Bücher, die ich gerne als nächstes lesen würde. Und ich kann mich einfach nicht entscheiden. Im Moment reizt mich vor allem „Aufgespießt. Die Chroniken des eisernen Druiden 8“. Mal sehen, wozu ich nachher greife.

Lebensgeplauder

Ansonsten ist mein Leben gerade sehr schön, aber auch ziemlich aufregend. Nachdem wir jetzt etwas mehr als ein Jahr zusammen sind, zieht mein Freund zu mir. Wir wurschteln an den Wochenenden schon ganz fleißig in der Wohnung und machen sie uns noch schöner. Außerdem wird geputzt, geplant, gekauft und geträumt. Ja: Schön und aufregend!

 

[Rezension] „DUMPLIN‘ – Go big or go home“ von Julie Murphy

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„Aber so bin ich nun mal. Ich bin dick. Das ist kein Schimpfwort. Keine Beleidigung. Jedenfalls nicht, wenn ich es sage.“ (S. 11)

Dumplin‘ heißt eigentlich Willowdean. Die meisten ihrer Freunde nennen sie Will, doch von ihrer Mutter wird sie immer Dumplin‘ genannt: Knödel. Ja, Willowdean ist dick, aber sie hat eine beste Freundin und viel Selbstbewusstsein. Dass sie dick ist, stört sie nicht. Eigentlich nicht. Doch dann verliebt sich sie in Bo. Bo ist unglaublich sportlich und unglaublich gutaussehend. Auf einer Skala von 1-10 ist er eindeutig eine 10. Und einen Pfirsichpo hat er auch noch. Und das Verrückteste: Bo scheint sich auch in Willowdean zu verlieben. Aber kann das überhaupt sein? Und würden nicht alle anderen über die beiden lachen, wenn sie gemeinsam irgendwo auftauchen würden?

Bodyshaming oder self-accpetance? Kann man schön sein, auch wenn man dick ist? Und noch viel wichtiger: Kann man glücklich sein, auch wenn man dick ist? Oder wäre man vielleicht noch glücklicher, wenn man schlank wäre? Ich finde, dass sich die Autorin an ein wirklich schwieriges Thema herangewagt, denn hier gibt es keine schwarz-weiß Antworten. Es gibt kein klares Ja oder Nein.

„Ich habe schon mein ganzes Leben lang einen Körper, der zu allen möglichen Kommentaren einlädt, und wenn ich irgendwas davon gelernt habe, dann ist es das hier: Wenn es nicht dein eigener Körper ist, dann hast du ihn auch nicht zu kommentieren. Dick. Dünn. Klein. Groß. Völlig egal.“ (S. 43)

Der Sommer, in dem sich Willowdean in Bo verliebt, ist für sie in vielerlei Hinsicht nicht ganz einfach. Wenn Bo sie an ihrem Bauch oder ihrer Hüfte berührt, fühlt sie sich plötzlich doch nicht mehr so selbstbewusst und normal. Im Gegenteil: Jedes Gramm, das sie mehr als andere Mädchen auf den Hüften hat, ist ihr bewusst. Dazu kommt noch, dass sie und ihre beste Freundin sich immer mehr auseinander leben. Und das gerade jetzt, wo Willowdean Ellen doch so sehr brauchen würde. Und wäre das alles nicht genug, findet wieder der alljährliche Schönheitswettbewerb in der Stadt fand, der von Willdowdeans Mutter geleitet wird. Dafür hat sie nun eigentlich so gar nichts übrig … oder doch?

Ich mochte „DUMPLIN'“ insbesondere deswegen so gerne, weil es zum Nachdenken anregt. Nicht alle Handlungen von Willowdean sind nachvollziehbar. Sie macht auch mal Fehler, ist auch mal unfair. Und genau das macht sie so authentisch und menschlich.

Während des Lesens habe ich mich gefragt, was die Autorin wohl als Quintessenz darstellen wird: Muss Willowdean abnehmen, um glücklich zu sein? Oder endet die Geschichte mit einem klaren „Nur das Innere zählt“? Um nicht zu viel vorweg zu nehmen, kann ich nur sagen: Ich bin zufrieden. Mit Willowdean, mit der Geschichte und der Art, wie mit dem Thema umgegangen wurde.

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DUMPLIN‘ – Julie Murphy – Hardcover – 400 Seiten – 18,99 € – ISBN 978-3-8414-2242-2 – erschienen: März 2018 (Fischer Verlage) – Übersetzung: Kattrin Stier

[Rezension] „Eine Handvoll Lila“ von Ashley Herring Blake

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„Über Mom zu sprechen, fühlt sich irgendwie an wie Verrat. Es klingt alles so tragisch, fast klischeehaft, wie aus einer Seifenoper. Und meine Mutter … na ja, sie ist eben meine Mutter. Und so schlimm ist nun auch wieder nicht. So schlimm nicht.“ (S. 109/110)

Grace geht es gut. Okay eben. Naja, eigentlich geht es ihr nicht gut. Tatsächlich geht es ihr sogar schlecht. Grace‘ Vater ist gestorben, als sie zwei Jahre alt war, aber das ist nicht der Grund dafür, dass es ihr nicht gut geht. Eigentlich kann sie sich nämlich gar nicht mehr richtig an ihn erinnern. Anders als ihre Mutter. Die trauert seitdem – und das auf ihre Art und Weise: mit viel Alkohol, ständig wechselnden Männern und Wohnungen. Mehr als ein Mal musste Grace ihre Mutter betrunken aus einer Bar nach Hause verfrachten – wo auch immer das auch gerade ist.

Aber ihre Mutter ist eben doch ihre Mutter. Was macht es da schon, dass sie in dem einen Jahr Grace‘ Geburtstag am falschen Tag feiern wollte? Immerhin wollte sie ihn doch feiern, oder? Und oft genug macht ihre Mutter ja auch nette Kleinigkeiten für ihre Tochter, da sollte Grace schon darüber hinwegsehen können, dass ihre Mutter ihr regelmäßig das Trinkgeld aus der Schatulle stiehlt. Und überhaupt: Wie sollte ihre Mutter überhaupt ohne sie zurecht kommen? Ihre Mutter braucht sie! Und so stellt Grace ihre eigenen Pläne und Wünsche hintenan. Immer und immer wieder.

Doch dann ist da plötzlich Eva. Eva, die ihre Mutter vor kurzem verloren hat. Eva, die so todtraurig und wunderschön zugleich ist. Eva, mit der sich Grace so wohl fühlt. So entspannt. Und wenn sie mit Eva zusammen ist, kann Grace für einen kurzen Moment sogar ihre Mutter vergessen. Doch reicht das?

„‚Ich mag Mädchen, Grace.‘
Es ist, als flattern ihre Worte im Wind, würden erst in die eine und dann in die andere Richtung geworfen, um dann zwischen uns zu landen.“ (S. 115)

Ich denke, die wenigsten Leser können sich in Grace‘ Lage versetzen. Die wenigsten wissen, wie es ist, von der eigenen Mutter viel zu sehr gebraucht zu werden, viel zu früh erwachsen werden zu müssen, sie ein Stück weit zu hassen und sie doch so sehr zu lieben. Es ist der Autorin sehr gut gelungen, diese widersprüchlichen Gefühle von Grace deutlich zu machen.

Anfangs habe ich mich nicht ganz in der Geschichte zurecht gefunden. Es ging mir alles etwas schnell: Sehr abrupt wurde ich in das Leben von Grace und ihrer Mutter hineingeworfen. Und auch die erste Begegnung von Grace und Eva kam ziemlich plötzlich. Zunächst passten die beiden Geschichten für mich nicht ganz zusammen. Doch irgendwann kam der Punkt, an dem ich nicht aufhören konnte zu lesen. An dem ich mir Tränen aus den Augen wischen musste, um im nächsten Augenblick leise in mich hinein zu lachen.

Vermutlich kann eine Rezension diesem Buch gar nicht gerecht werden. Und auch was es mit der Farbe Lila auf sich hat und wie toll Grace‘ bester Freund ist, müsst ihr selbst nachlesen. Ich kann nur sagen, dass dies ein Geschichte ist, die mich sehr berührt hat. 9 von 10 Sternen!

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Eine Handvoll Lila – Ashley Herring Blake – Hardcover – 18,00 € – 352 Seiten – ISBN: 978-3-7348-5030-1 – erschienen: Januar 2018 (Magellan Verlag) – Übersetzung: Birgit Salzmann – Altersempfehlung: ab 14 Jahren

[Momentaufnahme] Viel zu tun …

Mein Lesejahr hat toll begonnen: Nachdem ich „Wie ein Fisch im Baum“ gelesen und geliebt habe, ging es genauso toll mit „Appleton House“ weiter. Hierzu werde ich keine eigene Rezension schreiben, denn meine liebe Freundin Nanni hat zu diesem Buch so wundervolle Worte gefunden, auf die ich einfach verweisen möchte.

Gerade komme ich allerdings gar nicht richtig zum Lesen: Es gibt unglaublich viel zu tun. Und wenn ich alles Dringende erledigt habe, ist mein Kopf immer noch so voll, dass ich mich nicht auf Bücher konzentrieren kann. Dabei lese ich gerade „Der Geruch von Häusern anderer Leute“, das bestimmt nicht ohne Grund den Deutschen Jugendliteraturpreis bekommen hat. Mal sehen: Vielleicht finde ich am Wochenende ja mal 1-2 ruhige Stunden. 🙂

[Geplauder] Jahresabschluss 2017

Ein weiteres Jahr geht zu Ende, mittlerweile gibt es meinen Blog seit knapp 8 Jahren. Fast jedes Jahr habe ich einen kleinen Jahresabschluss geschrieben, oft mit der Blogparade, die ehemals von Buchsaiten ins Leben gerufen wurde. Dieses Jahr werde ich zwar sicherlich auch ein paar der Fragen beantworten, aber insgesamt habe ich ein bisschen mehr zu sagen. 😉

Spaggn und ich am Meer

2017 war für mich ein tolles Jahr – in vielerlei Hinsicht. Ich bin nicht nur außerhalb der Bücherwelt mehr als glücklich (Freunde, Familie und Liiiebe ❤ ), ich lese auch wieder viel mehr. Und die Lust zum Bloggen ist auch zurück gekommen.

Allerdings blogge und lese ich mittlerweile anders. Ich frage kaum noch nach Rezensionsexemplaren, da ich spontan nach dem Lesen entscheiden möchte, ob ich ein Buch rezensieren mag oder nicht. Ich lese, wann und worauf ich Lust habe. Ich kümmere mich beim Bloggen nicht mehr um Follower und Likes. Natürlich freue ich mich nach wie vor, wenn es Kommentare zu meinen Beiträgen gibt und ich das Gefühl habe, sie werden von euch gelesen. Aber ich verlinke nicht mehr an abertausend Stellen oder habe das Gefühl, eine gewisse Blogfrequenz einhalten zu müssen. Das tut gut und befreit.

Gelesen habe ich in diesem Jahr – TADAAA – genau 50 Bücher. Ich habe gestern insgesamt zwei Mal nachgezählt und am Ende tatsächlich den Taschenrechner bemüht, aber ich habe mich nicht vertan: Genau 50, wie cool ist das denn, bitte? 😀 Meine Leseliste mit allen gelesenen Bücher findet ihr übrigens hier.

Wenn ich das Lesejahr noch ein Mal Revue passieren lasse, sind mir vor allem die folgenden fünf Bücher positiv im Kopf geblieben:

Top 5 2017

„So wüst und schön sah ich noch keinen Tag“ erzählt zwei ganz besondere Liebesgeschichten, auf eine ganz besondere Art und Weise. In „Isla. Schwanenmädchen“ konnte mich Lucy Chrisopher ein weiteres Mal von ihrer grandiosen Fähigkeit mit Wörtern umzugehen überzeugen. „Winger“ von Andrew Smith erzählt eine eindrucksvolle und nicht immer schöne Geschichte auf eine sehr unmittelbare Art. „Café Morelli“ hat mich am Ende zu Tränen gerührt und macht auf eine wunderschöne Art deutlich, dass man für das kämpfen sollte, an das man glaubt. Und „Faceless“ konnte mich durch eine sehr authentische Protagonistin und einer tollen Umsetzung des Themas begeistern.

Interessanterweise sind alle Highlights Jugendbücher. Im Fantasybereich habe ich in diesem Jahr zwar auch einige Bücher gelesen, die mich aber insgesamt nicht ganz so begeistern konnten wie erhofft. Trotzdem müssen hier noch ein Mal die Chroniken den eisernen Druiden von Kevin Hearne erwähnt werden. Ich liebe die Bücher einfach.

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Außerdem freue ich mich schon sehr auf zwei tolle Reihenfortsetzungen aus 2017, die ich bisher noch nicht gelesen habe: „Splitterwelten – Nachtsturm“ von Michael Peinkofer (die langersehnte Fortsetzung zu „Splitterwelten“) und „Das Leuchten der Magie“ von Peter V. Brett (endlich wieder neues von Arlen Strohballen).

Im neuen Jahr erscheinen einige tolle Bücher, auf die ich mich sehr freue. Eine Auswahl besonders interessanter Neuerscheinungen findet ihr hier. Wenn ich mich auch hier auf fünf Bücher beschränken müsste, denen ich am meisten entgegen fiebere, wären es wohl diese hier:

Neuerscheinungen Top 5 2018

In diesem Sinne: Ich wünsche euch ein wundervolles 2018 – mit tollen Büchern, entspannten Lesestunden und ganz vielen Glücksmomenten auch außerhalb unserer geliebten Bücherwelt.

[Geplauder] Herbstferien

Hach ja – ich mag meinen Beruf ja sowieso meistens sehr gerne, aber in der Ferienzeit ist es besonders schön, Lehrerin zu sein. 😉
Meine To-do-Liste an Aufgaben ist zwar ganz schön lang, aber selbstverständlich habe ich auch viele wirklich schöne Dinge vor. So wollen einige Freunde und Bekannte getroffen werden und meinen liebsten Lieblingsbruder werde ich auch besuchen. Da der in Flensburg wohnt, gibt es dann hoffentlich mal wieder ein bisschen Meeresluft (oder zumindest Fördeluft) für mich zu schnuppern.

Außerdem hoffe ich, dass ich mal wieder mehr Ruhe zum Lesen finde. Ich habe mir überlegt, dass ich jeden Tag das Handy für etwa eine Stunde ganz beiseite legen und nur lesen werde. Ich weiß, dass das nach eher wenig klingt, es wäre für mich aber schon ein kleiner Erfolg. Von den Bücher, die sich bei mir noch in ungelesener Form stapeln, habe ich mir gerade mal die folgenden rausgesucht – zumindest für das Foto. Mal sehen, ob es nicht vielleicht ganz andere werden.

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„Jake Djones und die Hüter der Zeit“ lese ich aktuell und bin bereits bei der Hälfte. Bisher konnte es mich noch nicht zu 100% packen, aber das kommt hoffentlich noch. Auch mit „Das Erwachen des Feuers“ bin ich schon relativ weit, hab es dann aber erstmal beiseite gelegt, weil ich etwas Leichteres lesen wollte. Für Erwachsenenfantasy brauche ich meist mehr Konzentration.
Von Giancarlo Gemin habe ich schon „Milchmädchen“ gelesen und bin freue mich schon sehr auf sein neues Buch „Café Morelli“. Lian Hearn kennt man vor allem durch ihre Reihe „Der Clan der Otori“ bekannt geworden. Ihr neuestes Buch „Die Legenden der Shikanoko – Herrscher der acht Inseln“ sieht wunderschön aus. Mal sehen, ob es mich auch inhaltlich überzeugen kann.
Dass ich die Reihe um den eisernen Druiden Atticus sehr mag, ist nichts Neues.  Deswegen  musste gestern bei meinem kleinen Shoppingbummel der 7. Band „Erschüttert“ auf jeden Fall mit. Wie praktisch, wenn sich eine Freundin einen Büchergutschein wünscht und man – leider, leider – in die örtliche Buchhandlung gehen muss. Dass ich da nahezu gezwungen war, mir auch selbst etwas zu kaufen, kann doch vermutlich jeder verstehen, oder? ODER??? 😀

Es gibt übrigens auch noch zwei Bücher, die ich mir unbedingt in den nächsten Tagen noch kaufen möchte: „Phönix“ von Michael Peinkofer und „Hochgradig unlogisches Verhalten“ von John Corey Whaley.

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Seit ein paar Wochen habe ich übrigens ein neues Hobby. Gemeinsam mit einer lieben Freundin habe ich bei der VHS einen Portraitzeichenkurs belegt. Das Zeichnen macht mir unglaublich viel Spaß und so gab es gestern für mich nicht nur dieses tolle Skizzenbuch, sondern auch drei Kohlestifte. Mal sehen, ob ich damit umgehen kann. Bisher habe ich nur mit Bleistift gezeichnet. Wenn ich ein Portrait zeichne, kann ich darin unglaublich gut versinken – und dabei entspannen. Was will man mehr?

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Zwei meiner bisherigen Zeichnungen

[Geplauder] Lese- und Wanderurlaub

Nach langer Zeit möchte ich hier mal wieder ein bisschen plaudern. Ich bin gestern aus dem Urlaub wiedergekommen. Zehn Tage war ich mit meinem besten Freund am Tegernsee. Wir sind eigentlich fast jeden Tag wandern gewesen, aber es blieb zum Glück auch noch Zeit (und innere Ruhe), um ganz viel zu lesen.

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Ihr kennt das sicherlich: Pro Tag sollte mindestens ein Buch eingepackt werden. Man will ja auch Auswahl haben und auf keinen Fall auf dem Trockenen sitzen. 😉 Natürlich habe ich es nicht geschafft, zehn Bücher zu lesen, aber immerhin sechs sind es geworden.

„Wilde Hunde“ – Markus Zusak
Hier hat mir die Geschichte und die Aussage dahinter sehr gut gefallen. Die Sprache fand ich etwas gewöhnungsbedürftig, aber gar nicht unbedingt schlecht. Das Buch stand schon seit Jahren in meinem Regal und ich bin froh, es jetzt endlich gelesen zu haben.

„12 things to do before you crash and burn“ – James Proimos
Das Buch stand sooo lange auf meiner inneren Wunschliste. Jetzt nach dem Lesen bin ich leider eher etwas enttäuscht. Die Geschichte wird sehr sparsam erzählt und liest sich in meinen Augen so, als müsse sie eigentlich noch ausgeschmückt und vervollständigt werden.

„Das Glück oder was auch immer passiert“ – Jackie Lea Sommers
Eine schöne, intensive Geschichte, die mir wirklich gut gefallen hat. Hinter dem auf dem ersten Blick eher leichten Klappentext steckt doch mehr Tiefgründigkeit, als ich erwartet hatte. Das Buch war eines meiner Urlaubshighlights, wobei ich glaube, dass es kein Alltime-Favourite wird.

„Erwischt – Die Chroniken des eisernen Druiden 5“ – Kevin Hearne
Wieder spannend, wieder lustig, wieder gut. Ich mag die Reihe einfach.

„Und plötzlich schreibt das Meer zurück“ – Alex Shearer
Obwohl die Geschichte, die in diesem wunderschön gestalteten Buch erzählt wird, ein wenig an den Haaren herbeigezogen ist und viele fast märchenhaft-unrealistische und unwahrscheinliche Elemente enthält wird, musste ich am Ende weinen. Irgendwie hat es mich dann doch sehr mitgenommen.

„Ich und die Walter Boys“ – Ali Novak
Das war ein perfektes Sommer-Urlaubsbuch. Leichtlesig, lustig, etwas romantisch und am Ende weniger kitschig, als ich es befürchtet hatte. Die Walter Boys würde ich jederzeit wieder mit in den Urlaub nehmen.

 

[Geplauder] Pfingstwanderung

Nachdem ich gute zwei Wochen lang ohne Auto klar kommen musste, weil Dori (mein altes Auto) wohl nun einfach zu alt geworden ist, werde ich seit Samstag von Fiete (mein neues Auto) begleitet, der hoffentlich viele Jahre und Kilometer an meiner Seite sein wird.

Heute haben Fiete und ich unseren ersten größeren Ausflug gemacht und sind nach Warburg gefahren, wo ich eine wirklich schöne kleine Wanderung unternommen habe.

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Ich finde die Natur ist gerade so wunderschön grün und blühend. Wie fast immer bin ich schon sehr früh morgens losgefahren, so dass ich noch vor 8 Uhr loswandern konnte. Ich mag es sehr, wenn noch alles so ruhig ist und man nur wenigen anderen Menschen begegnet.

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Ein Teil meiner Wanderung führte mich durch die Wisentgehege Hardehausen. Wisente habe ich leider nur sehr weit entfernt gesehen, dafür aber eine kleine Herde von Tarpanwildpferden.

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Zum Ende hin wurde die Wanderung dann etwas beschwerlicher und matschiger. Das lag vor allem aber auch daran, dass ich den richtigen (und trockenen) Wanderweg, der direkt neben dem Weg entlag führte, den ich gewählt hatte, erst am Ende entdeckt habe. 😀 Nichtsdestotrotz: Sehr viel besser kann ein Tag meiner Meinung nach kaum starten.

Ich wünsche euch einen wundervollen Pfingstmontag – nutzt die Zeit für Dinge, die euch glücklich machen. ❤