[Geplauder] Kommt ihr mit mir mit? – Kunterbuntes Glücksgedöns

HeaderIch hatte es in meinem letzten Beitrag ja schon angekündigt und nun ist es tatsächlich soweit: Ich habe die Ferien genutzt, um mir einen neuen Blog zu erstellen. Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, aber ich habe in den letzten Monaten gemerkt, dass sich mein Leben sehr verändert hat. Früher drehte sich sehr viel um Bücher. Ich habe gelesen, rezensiert und konnte von ganz vielen Lesemomenten berichten.

Das ist jetzt nicht mehr so. Ich lese immer noch, aber viel weniger. 2019 waren es so wenig Bücher wie schon lange nicht mehr. Und trotzdem ist mein Leben toll. Und davon möchte ich euch erzählen. Allerdings finde ich, dass hier nicht der richtige Ort ist. Irgendwie fühlt es sich nicht richtig an, hier so viele unbuchige Themen zu besprehen.

Und deswegen gibt es eben jetzt *Tadaaa* einen neuen Blog:

Gibts doch gar nicht … – Kunterbuntes Glücksgedöns

Ich freue mich sehr, wenn ihr mitkommt. Diesen Blog werde ich nämlich, aller Voraussicht nach, nicht weiterführen. Er wird einfach so im aktuellen Status Quo bestehen bleiben.

Was euch dort erwartet?
Alles und nichts. Das kunterbunte Leben.
Bücher, Spiele, Natur, Kreatives (hoffentlich).
Und vor allem: Glücksgedöns!

[Geplauder] Jahresrückblick 2019

Geliebt

Wie schön, dass auch dieses Jahr voller Liebe war. Liebe für meine tollen Freunde, Liebe für meinen großartigen Bruder und vor allem Liebe für und von dem Lieblingsmann. Zwei der schönsten Sätze, die mein Freund immer mal wieder zu mir sagt sind: „Ich liebe dich. Immer.“ und „Schlaf gut, träum was Schönes und wache morgen früh mit dem Gefühl auf, geliebt zu werden.“

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Gemacht

Das erste, was mir dazu natürlich einfällt, ist der Hauskauf im Mai und der Umzug im Oktober. So etwas Großes macht man auch nicht wirklich oft im Leben. Es hat, bis auf die doofen Vorbesitzer, letztendlich alles gut geklappt und wir sind glücklich und zufrieden in unserem eigenen Häuschen. Nichtsdestotrotz war das auch wirklich ein Kraftakt, der mir immer noch etwas nachhängt. Ich glaube, bis ich mein Energielevel wieder ganz aufgetankt habe, wird es noch etwas dauern.

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Trotzdem bestand das Jahr nicht nur aus dem Hausthema, obwohl das natürlich sehr überwogen hat. Ich war in drei (Kurz-)Urlauben und habe schöne neue Gegenden entdeckt. Mit einem lieben Freund war ich in Prerow (eine tolle Landschaft), mit tollen Freundin in Egmond aan Zee (das Meer, das Meer) und mit meinem Herzensmann in Polen an einem schönen See.

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Auch in diesem Jahr habe ich wieder ziemlich viel gespielt. Es haben sich einige feste Spielerunden ergeben. Ich habe viele tolle neue Spiele kennengelernt. Ganz besonders konnten mich „Wizard“, „Dixit“, „Just One“ und „Concept“ begeistern, aber auch „Die Legenden von Andor“ haben wir viel gespielt und werden uns jetzt demnächst mit den Erweiterungen beschäftigen.

Entdeckt

Auch in diesem Jahr habe ich wieder einige neue Dinge für mich entdeckt: Ich war das erste Mal so richtig in Holland und habe entdeckt, wie gerne ich die Städtdchen und die vielen besonderen Läden dort mag.

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Mit meinem Herzensmann bin ich dieses Jahr ziemlich viel spazieren gegangen und ich konnte erleben, wie gut uns das beiden getan hat regelmäßig draußen an der frischen Luft in Bewegung zu sein.

In einem weiteren Bogenschießkurs konnten wir entdecken, dass uns das Bogenschießen immer noch Spaß macht. Wir haben uns auch wieder vorgenommen, dies regelmäßig zu machen. Mal sehen, was in diesem Jahr daraus wird …

Außerdem habe ich entdeckt, dass mein Praktikum in der 10. Klasse bei einem Malerbetrieb ziemlich hilfreich sein kann, wenn man ein eigenes Häuschen kauft. 😀

Gelesen

In diesem Jahr habe ich so wenig gelesen wie schon lange nicht mehr. Das ist auf der einen Seite etwas schade, auf der anderen Seite aber gar nicht schlimm. Ich liege aktuell bei 39 Büchern und da der Herzensmann und ich für heute schon viele tolle Sachen geplant haben, denke ich auch nicht, dass ich das 40. Buch noch beenden werde. Aber dann eben im nächsten Jahr.

In diesem Jahr habe ich wieder deutlich mehr Genre für mich entdeckt. Während es die letzten Jahre vor allem Jugendbücher und Fantasyliteratur waren, kamen in diesem Jahr Thriller, ein paar Romane und Sachbücher für Kinder dazu und ich muss sagen, dass ich mit der kunterbunten Mischung sehr zufrieden bin.

Meine Lesehighlights des vergangenen Jahres seht ihr hier:

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Geplant

Das Ende des eines Jahres motiviert doch irgendwie immer, sich Pläne für das nächste Jahr zu überlegen. Gedanken und Überlegungen dazu habe ich viele. Nicht alle davon sind schon ausgereift, einige vielleicht auch ein bisschen zu privat. Eine kleine bunte Auswahl bekommt ihr dann aber trotzdem:

Ab dem Sommer 2020 werde ich probeweise für ein Jahr meine Stunden reduzieren und nur noch eine 2/3 Stelle arbeiten. Ich erhoffe mir dadurch deutlich mehr Entspannung und Zeit für Dinge, die mich glücklich machen.

Ich muss gestehen, dass ich viel zu viel bei Amazon bestelle. Es ist so einfach, so unkompliziert und nur einen kleinen Klick entfernt. Aus mehreren Gründen (Klimaschutz und buy local) möchte ich versuchen, dies etwas zu reduzieren. Deswegen habe ich mir vorgenommen, meine Amazoneinkäufe um 80% zu reduzieren.

Im Sommer habe ich es selbst gemerkt: 10.000 Schritte jeden Tag zu gehen ist möglich und tut gut. Nach dem Umzug ist dies ein bisschen eingeschlafen. Im neuen Jahr möchte ich wieder einen Fokus darauf legen und versuchen, dieses Schrittziel an möglichst vielen Tagen zu erreichen.

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Mein Leben hat sich verändert. Ich lese immer noch gerne, aber es ist so viel dazu gekommen: der Herzensmann, das Haus, meine Wanderungen mit lieben Menschen, Spieleabende. Und so überlege ich, ob ich mein Blog diesen Umständen ein bisschen anpasse. In meinem Kopf schwirrt und surrt es nur so vor Ideen. Und wer mich kennt, weiß, dass ich sehr ungeduldig bin. Vielleicht also gibt es hier schon bald etwas Neues. 🙂

Und zu guter Letzt das wichigste Vorhaben: Ich möchte glücklich sein, mir mehr Gutes tun, den Fokus auf das Wesentliche lenken. Das wichtigste Vorhaben ist gleichzeitig das Schwierigste, aber wer wäre ich denn, wenn ich es nicht wenigstens probieren würde.

Glücklich sein

In diesem Sinne wünsche ich euch einen wundervollen Start in ein großartiges und glückliches 2020. Ich freue mich darauf, euch auch im nächsten Jahr wieder hier oder auf euren Blogs zu treffen. ❤

 

[Geplauder] Fröhliche Weihnachten 2019

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Ich wünsche euch wundervolle und vor allem entspannte Weihnachtstage, die euch glücklich machen, wie auch immer ihr sie feiert. Und das Wichtigste: Ich hoffe ihr habt zahlreiche Buchgeschenke unter dem Tannenbaum.

Der kleine Tannenbaum oben auf dem Bild hat für mich eine ganz besondere Bedeutung: Vor zwei Jahren, als der Herzensmann und ich das erste Weihnachten zusammen waren, haben wir noch getrennt gefeiert. Für mich war es immer eine ganz wichtige Tradition, dass ich am Heiligabend den Weihnachtsbaum gemeinsam mit meinem Bruder geschmückt habe. 2017 hatte mein Vater aber beschlossen, keinen Tannenbaum zu kaufen, was mich wirklich traurig gemacht hat. Weihnachten ohne Weihnachtsbaum?

Die Nacht zum Heiligabend hatten der Herzensmann und ich gemeinsam bei seiner Mutter geschlafen. Morgens hat mir mein Herzensmann dann diesen kleinen Weihnachtsbaum geschenkt, damit ich auch zu Hause bei meiner Familie auf jeden Fall einen Tannenbaum habe.

Ein schöneres und liebevolleres Geschenk hätte er mir nicht machen können.

[Geplauder] 1. Advent 2019

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Wahnsinn: Es ist Dezember und der 1. Advent ist da. Letzte Woche noch habe ich das Herbstlaub genossen und nun steht die Adventsdeko.  Wie es bei uns Tradition ist, hatten wir schon seit Mitte November einen Tannenbaum. Mit Weihnachtsmusik im Hintergrund haben der Herzensmann und ich heute früh geschmückt: den Baum und den Rest des Wohnzimmers. Wir haben Lichterketten aufgehängt, Engel und Rentiere verteilt und der Herzensmann hat unser schönes Adventsgesteck gezaubert. Zwar ganz anders, als ich es mir vorgestellt habe (das war erstmal ein bisschen doof 😀 ), aber am Ende dann mindestens genauso schön.

Wie ihr vielleicht gemerkt habt, ist bei uns langsam ein bisschen Ruhe eingekehrt. Ich war drei Tage krank zu Hause und habe die genutzt, um mich viel zu erholen, Hörbücher zu hören und zu lesen. Folgende Bücher werden mich vermutlich – je nach Leselaune – im Dezember begleiten:

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„Skandinavische Weihnachten“ habe ich mir gestern in der Buchhandlung hier in unserem Örtchen gekauft. Ich bin sehr gespannt auf die einzelnen Geschichten. Allein die Aufmachung ist total schön. „Die Muskeltiere und das Weihnachtswunder“ habe ich mir schon vor ein paar Wochen gekauft. Und „Zimtsterne mit Zuckerkuss“ habe ich mal geschenkt bekommen. Ich glaube von Konstanze von Alles außer Lyrik. Stimmt das, Konstanze?

Auf meinem Blog habe ich bisher die folgenden Weihnachtsbücher rezensiert. Vielleicht ist ja auch etwas für euch dabei? 🙂
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[Geplauder] Wohltuende Lesemomente in stressigen Zeiten

Ihr Lieben!

Ihr glaubt es kaum, aber obwohl wir schon nach zwei Wochen im Haus annähernd fertig waren, hängt mir der Umzug immer noch nach. Alles, was ich in der Zeit nicht an Unterricht vorbereiten konnte, zieht sich bis jetzt so durch. Anstrengende Zeiten! In dieser Woche stehen auch noch zwei Beratungstage (ähnlich wie Elternsprechtage) an, so dass ich das Gefühl habe, ich könnte auch einfach gleich in der Schule schlafen.

Aber: Heute Morgen nehme ich mir bewusst Zeit, um ein Stündchen zu lesen. Um mal kurz zur Ruhe zu kommen. Um einfach mal durchzuatmen.

[Geplauder] Umzugswahnsinn mit gutem Ende

Sooo, in den letzten Wochen war es eher still auf meinem Blog. Das hatte dieses Mal auch einen wirklich guten Grund: Ich hatte euch ja schon mal berichtet, dass mein Herzensmann und ich ein Häuschen gekauft haben.

Am 29.9. sollte es dann endlich soweit sein: Mit den Vorbesitzern war die Übergabe für 16 Uhr abgestimmt. Wir waren beide total aufgeregt. Immer wieder fragten wir uns: „Und, wie aufgeregt bist du auf einer Skala von 1-10?“ Gleichzeitig haben wir Pläne geschmiedet: „Wir machen erst schnell die Übergabe und dann sind wir endlich alleine in unserem Haus. Dann machen wir noch ein Foto von uns vor der Haustür und dann … dann genießen wir unser Häuschen.“ In meinem Kopf sollte das ein wunderschöner Tag werden.

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Als wir dann um 16 Uhr beim Haus ankamen, zerplatze diese schöne Wunschvorstellung wie eine Seifenblase: Die Vorbesitzer waren gar nicht zu Hause (nur die Kinder), das Erdgeschoss und der Keller waren noch mit Möbel und vor allem mit Müll. Wie kann man nur so viel Müll ansammeln? Ein wütendes und überhaupt nicht gewinnbringendes Telefonat mit den Vorbesitzern später war klar: Wir haben ein Problem. Morgens hatten wir uns schon einen Transporter gemietet, der voll mit Vinyl, Trittschalldämmung, einer schweren Massivholzkommode usw. Die ganzen Sachen wollten wir heute noch in UNSER Haus bringen. Das Haus, das uns übrigens schon seit August gehörte und für das die Vorbesitzer nur noch zwei Monate Nutzungsrecht bekommen hatten.

Ich kürze ein bisschen ab: Nach ganz viel Traurigkeit, Stress, Sprachlosigkeit und Unverständnis konnten wir dann um 20:45 Uhr die Übergabe machen – und mussten ganz viele Kompromisse eingehen. Das Haus wurde in einem Zustand an uns übergeben, den wir im Nachhinein nicht hätten akzeptieren dürfen. Aber wir waren froh: Die Vorbesitzer waren endlich aus unserem Haus!!!

In den nächsten 2,5 Wochen – in denen wir natürlich beide krank geworden sind – haben wir so gut es ging, geackert und geschuftet. Wir haben Vinyl verlegt, Wände gestrichen, Fußleisten angebracht und Möbel aufgebaut. Unzählige Möbel aufgebaut. Vor 4 Tagen war dann der Umzug, für den wir uns zum Glück ein Umzugsunternehmen gegönnt haben. Nun sind unsere Möbel in unserem Haus und wir haben mittlerweile fast alle Spuren der Vorbesitzer beseitigt. Mit jeder schmutzigen Wand, die wir überstrichen haben, mit jedem gammeligen Kellerregal, was wir rausgetragen haben, wurde unser Haus ein Stückchen mehr zu unserem.

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Wir sind zwar noch nicht ganz fertig, aber heute ist der erste Tag, an dem ich mich guten Gewissens mal wieder mit dem Laptop hinsetzen und ein bisschen bloggen mag. Und wenn ich durch das Haus gehe (wusstet ihr eigentlich, wie sehr man Muskelkater hat, wenn man ständig vom Keller ins Dachgeschoss gehen muss???), fühle ich mich schon sehr wohl. Immer mehr Räume und Ecken werden fertig. Nachher baue ich noch das letzte neue Bücherregal auf und dann kann es ans Einräumen gehen. Und dann: Ja, dann bin ich wirklich angekommen.

Denn: Zuhause ist da, wo meine Bücher sind! 🙂

Wenn ich dann die Regale einsortiert habe und unser Wohnzimmer nicht mehr komplett voll mit den verschiedensten Werkzeugen steht, dann bekommt ihr auch nochmal ein paar Fotos. 🙂

P.S.: Ja, am Rande habe ich mitbekommen, dass Frankfurter Buchmesse war und der Jugendliteraturpreis vergeben wurde. Aber wirklich nur am Rande, denn ausnahmsweise gab es tatsächlich mal wichtigeres.

 

[Aktion] Fünf Fragen am Fünften – September 2019

Es ist mal wieder soweit: Es ist der 5. des Monats und damit Zeit für die 5 Fragen von Luzia Pimpinella.

1. Wofür bist du dir zu schade?

Huiui, die Frage geht ja direkt ins Eingemachte. Aber man soll ja das aufschreiben, was einem als erstes einfällt, oder? Ich bin mir zu schade (und zu wichtig), um mich von der schlechten Laune anderer Leute herunterziehen zu lassen. Ich habe da den ein oder anderen Menschen bei der Arbeit im Kopf. Viel zu oft wird gemeckert, viel zu viel ist immer nur blöd. Das möchte ich nicht. Ich möchte trotzdem gute Laune haben, möchte meine Arbeit gerne machen und meine Schülerchen mögen.

2. Was isst du, wenn du frustriert bist?

Früher war ich ein absoluter Frustesser. Und ein Langeweileesser. Und ein Genussesser. Das hat sich zum Glück deutlich verbessert, seit ich mich seit mittlerweile 4 Jahren kohlenhydratarm (und mehr oder weniger LCHF – low carb, high fat) ernähre. Trotzdem esse ich immer noch gern und sicherlich oft auch etwas mehr. Aber schmeckt einfach auch so lecker. 😉
Ich glaube, bei Frust esse ich oft irgendwas Fertiges, für das ich mich nicht noch lange in die Küche stellen muss. Da gibt es für mich gar nicht so viel – die meisten Fertiggerichte enthalten Kohlenhydrate. Zum Glück gibt es noch Camembert, Mozzarrellasticks und neuerdings sogar ein leckeres low carb Eis. 😛

3. Wann bist du das letzte Mal in einem Vergnügungspark gewesen?

Das war damals (ich schätze 2012 oder 2013) mit meiner lieben Förderschulklasse aus Leverkusen. Ich bin absolut kein Fan von Vergnügungsparks. Das ist mir alles viel zu aufregend und gefährlich. Ich weiß noch, dass ich als Kind mit meinem Onkel mal im Heidepark war und er ganz enttäuscht war, weil ich immer nur mit dem Tretboot im Kreis fahren wollte. 😀

4. Welches Getränk bestellst du am liebsten in einer Kneipe?

Hmm, in der Regel eigentlich eine Cola Zero, manchmal möglichst sprudeliges Mineralwasser  oder – wenn ich mir mal was gönnen möchte – eine Erdbeer-Basilikum-Limonade. Bei Getränken bin ich mit zumindest beim Weggehen nicht ganz so streng mit den Kohlenhydraten.

5. In welcher Kleidung fühlst du dich am wohlsten?

Hmm, das ist eine schwierige Frage, weil sie so situationsabhängig ist. Zu Hause: Am liebsten eine bequeme, gammelige Jogginghose und irgendein Top. Das ist eigentlich immer das erste, was ich nach der Arbeit anziehe. Gerade in diesem Sommer habe ich weite Haremshosen für mich entdeckt. Kombiniert mit einem kurzen weiten oder einem etwas engeren Oberteil mit nicht zu langen Armen. Mir ist eigentlich tagsüber grundsätzlich warm. Ich bin immer die erste, die im Frühjahr die Jacke weglässt und immer die letzte die Tops gegen Pullover tauscht. (Fun Fact: Nachts brauche ich es aber immer eher warm. Ab unter 20 Grad ist das Körnerkissen ein beliebter Bettbegleiter.)

[Geplauder] Laufen, Lesen, Lieblingsmenschen – das waren meine Sommerferien 2019

Habt ihr die tolle Alliteration im Titel bemerkt? Hah, wenn das kein Eyecatcher ist! 😉

Heute ist der letzte (wirklich der allerletzte) Tag meiner Sommerferien. Gestern und heute war ich schon wieder in der Schule, aber ein bisschen Zeit zum Durchatmen und letzten Genießen bleibt heute doch noch. Zeit, um kurz auf die vergangenen Wochen zurückzublicken. Ich muss sagen: Ich hatte eine wirklich schöne Zeit!

Laufen

Mein Rücken möchte weiterhin, dass ich möglichst viel laufe und so habe ich mein Schrittziel in den Ferien zunächst von 10.000 auf 12.000 und dann auf 13.000 Schritte erhöht – und an den allermeisten Tagen sogar erreicht.

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Ich bin ja ein kleiner Zahlenfreund (die Mathelehrerin lässt grüßen) und so konnte ich gerade nicht anders als die Schritte der letzten Tage zusammenzurechnen. In den 6 Wochen Sommerferien bin ich insgesamt 506.499 Schritte gegangen. Das macht im Schnitt (trotz der heißen Tage) von 12.060 Schritten am Tag.

Lesen

Gelesen habe ich in den Sommerferien zum Glück wieder richtig viel. Insgesamt konnte ich 11 Bücher beenden, die mir auch ausnahmslose alle wirklich gut gefallen haben. Hier ein wirklich kurzer Kurzüberblick:

  1. Der Hummelreiter Friedrich Löwenmaul“: Kinderbuch – liebevoll – hummelig
  2. „Mein Sommer mit Mucks“: bewegend – Lieblingsautorin – Schullektüre
  3. „Ein Sommer in Sommerby“: Nanni-Tipp – Sommerfeeling – herzerwärmend
  4. „Todesmärchen“: dritter Band – spannend – Maarten S. Sneijder
  5. „Zerschmettert“: würdiger Reihenabschluss – Slomo, das Faultier – Urban Fantasy
  6. „Der Sound meins Lebens“: Urlaubsbuch – sarkastisch – unterhaltsam
  7. „Die Stille zwischen den Sekunden“: überraschend – psychologisch durchdacht – bewegend
  8. „Suche mich nicht“: spannend – geschickt konzipiert – neue Autorenentdeckung
  9. „Der lächelnde Odd und die Reise nach Asgard“: Kinderbuch – wunderschöne Illustrationen – Götter und Helden
  10. „Blind“: Be My Eyes – interessant – Pageturner
  11. „Alexander von Humbold oder Die Sehnsucht nach der Ferne“: informativ – unterhaltsam – toll illustriert
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Blogarbeit mit leckeren Low-Carb-Waffeln

Tatsächlich habe ich in diesem Ferien auch ziemlich viel gebloggt. Ich schaffe es ja selten, mir Blogbeiträge als Entwürfe für stressige Zeiten aufzusparen, obwohl ich mir das immer vornehme. Aber wenn ich dann einen Beitrag oder eine Rezension fertig habe, dann möchte ich sie einfach auch gerne teilen.

Lieblingsmenschen

Tatsächlich habe ich in den Ferien sehr viel Zeit mit vielen verschiedenen Lieblings-menschen verbracht. Mit einer lieben Freundin war ich für ein paar Tage in Holland, mit meinem Herzensmann im Urlaub in Polen. Dann gab es viele Spieleabende, nettes Brunchen, Grillen, spontane Spaziergänge und IKEA-Besuche mit meinem besten Freund. Ich habe mehrere Male Minigolf gespielt, war Bogenschießen und mit einer lieben Freundin und ihrem Sohn im Zoo. Tolle Gespräche, viel Lachen und angenehmes miteinander Schweigen.

Ich muss in meinen Ferien auch gar nicht unbedingt lange Fernreisen machen. Es macht mich auch glücklich, einfach vor Ort mal Zeit und Muße für die Menschen zu haben, die mich glücklich machen.

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In diesem Sinne: Ich wünsche euch eine tolle Zeit – ob alleine oder mit Lieblingsmenschen, ob im Urlaub oder während der Arbeitszeit. Immer!