[Momentaufnahme] Vorweihnachtliche Gemütlichkeit

Selbstgebackene Kekse, ein heißer Kakao und die Aussicht auf eine schöne Geschichte – was will man mehr?

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[Geplauder] Warum ich plötzlich ganz andere Bücher lese

Früher habe ich eigentlich nur Fiktion gelesen: vor allem Jugendbücher und Fantasy, manchmal Romane oder richtig gute Thriller. Seit mein Freund und ich zusammenwohnen, hat sich das allerdings geändert. Ich brauche zum Lesen absolute Ruhe und selbst dann fällt es mir oft schwer, mich auf ein anspruchsvolles High-Fantasy-Werk zu konzentrieren, ohne immer wieder mit den Gedanken abzuschweifen. Nun kommt es aber immer mal wieder vor, dass wir zusammen auf dem Sofa sitzen, mein Freund eine Serie guckt oder Playstation spielt und ich gerne zum Buch greifen möchte.

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Und ich glaube, genau das ist der Grund, warum ich plötzlich so gerne Bücher wie „Good Night Stories for Rebel Girls“ oder „Total verrückte Wörter“ lese. Man kann immer wieder kurze, in sich abgeschlossene Abschnitte – meist in Form von 2-3 Seiten – lesen und das Beste: Man kann darüber sprechen. So kommt es immer wieder vor, dass ich plötzlich „Wussstest du eigentlich, dass …?“ oder „Ach krass, …“ in den Raum werfe oder verzückt „Ohhh, das ist aber ein schönes Wort!“ seufze. (Wie begeistert mein Freund von diesen Unterhaltungen ist, soll an dieser Stelle nicht weiter thematisiert wird. 😀 )

Viele der von mir gekauften Bücher sind übrigens weiterhin für Kinder und Jugendliche geschrieben. Die sind dann noch leichtlesiger, aber trotzdem immer noch faszinierend und informativ.

Kennt ihr ähnliche Bücher, die in mein neues Beuteschema passen? Vielleicht zu interessanten Natur-, Landschafts- oder geschichtlichen Themen?

[Geplauder] Eine große Liebe: Das Meer

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Wie Träume liegen die Inseln
Im Nebel auf dem Meer.
(Aus: „Meeresstrand“ von Theodor Storm)

Laut und leise.
Stürmisch und wogend.
Spiegelglatt glitzernd.
Rau und unverzeihlich.
Mächtig und unbändig.
Brausend, wild und mit brechenden Wellen.
Sanft, plätschernd und tröstend.

Das Meer ist so vielfältig wie die Stimmungen von Menschen. Auf viele Menschen übt es eine besondere Faszination aus. Auf mich als Mädchen von der Nordsee natürlich sowieso. Deswegen ziert auch der obige Ausschnitt aus dem Gedicht von Theodor Storm, der wie ich aus Husum kommt, meinen Unterarm.

Ich liebe das Meer mit all seinen Facetten, Farben und Gerüchen. Denn eines schafft das Meer immer:

Mich innerlich ganz friedlich machen. Meinen Herzschlag verlangsamen.
Immer im Takt der ankommenden Wellen.

Wenn man den Sand sägen hört
und das Schlurfen der kleinen Steine
in langen Wellen
soll man aufhören zu sollen
und nichts mehr wollen wollen nur Meer
Nur Meer
(Aus: „Meer“ von Erich Fried)

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[Geplauder] Summer Bucket List 2018

Summer Bucket List

Vor ein paar Jahren habe ich schon mal eine Summer Bucket List auf dem Blog veröffentlicht und irgendwie finde ich es ganz schön, mir vor den Sommerferien (juhu, juhu) zu überlegen, was ich gerne so machen möchte. Weniger im Sinne von „Diese Liste muss ich abarbeiten“, sondern mehr im Sinne von „Hach ja, das könnte man ja mal machen“.

Salzige Meeresluft, die Nordsee und die Dünen genießen

Ich werde gemeinsam mit meinem Bruder eine Woche im hohen Norden in Dänemark verbringen. Wir haben uns ein tolles Ferienhaus direkt an den Dünen gemietet und werden hoffentlich ganz viel Zeit am Strand bei tollen Wellen und ein bisschen Sonnenschein verbringen.

Die Lichterketten auf unserer Terrasse genießen

Wir haben wirklich schöne, solarbetriebene Lichterketten bei uns auf der Terrasse. Die gehen an, sobald es dunkel wird. Leider sind der Lieblingsmann und ich in letzter Zeit immer oft schon so früh müde, dass wir diese immer nur vom Bett aus ansehen können. Schön wäre es, wenn wir es im gemeinsamen Urlaub mal schaffen würden, etwas länger wach zu bleiben, draußen zu sitzen, vielleicht einen Hugo zu trinken, die Lichterketten zu genießen und in die Sterne zu gucken.

Das Grüne genießen

Wie ich oben schon geschrieben habe, bin ich total gerne am Meer. Fast genauso sehr genieße ich das Grün um mich herum – den Wald, leichte Hügel, Wiesen, kleine Lichtungen. Es wäre schön, wenn ich in den Ferien wieder etwas öfter dazu kommen würde, die ein oder andere kleine Wanderung zu unternehmen.

Ein Outdoor- oder ein Auto-Kino besuchen

Habt ihr auch eine so romantische Vorstellung davon? Ich stelle es mir irgendwie wirklich schön vor, entweder unter freiem Himmel oder im Auto einen Film zu gucken, angekuschelt an den Lieblingsmann. (Die vermutlich herumschwirrenden Insekten ignoriere ich erstmal noch.)

Zeit mit lieben Menschen verbringen

Ich bin manchmal ein etwas sehr gemütlicher Mensch: Ich mag meine eigenen vier Wände und bin gerne zu Hause. Aber was unternehmen und Freunde treffen ist schon auch schön. Sei es mein Bruder, liebe Freunde von nah und fern, Verwandte oder der Lieblingsmann: Ich möchte mir Zeit für sie nehmen, die Zeit genießen und das möglichst ohne Ablenkung durch das Handy und andere Medien!

In andere Welten abtauchen, zur Ruhe kommen, Geschichten genießen

Ich fasse diesen Punkt mal bewusst sehr weit: Ich möchte innerlich wieder etwas mehr zur Ruhe kommen, zum Beispiel indem ich ein gutes Buch lese. Am liebsten natürlich indem ich ganz viele gute Bücher lese. Aber wenn mir dazu erstmal die innere Ruhe fehlt, kann ich auch wunderbar beim Puzzeln oder Zeichnen entspannen. Und auch ein guter Film oder eine unterhaltsame Serie können mich erfreuen und entspannen.

Gemeinsam Neues entdecken

Mit dem Lieblingsmann geht es im Sommer für ein paar Tage nach Berlin und ich freue mich schon sehr darauf, gemeinsam mit ihm Neues zu entdecken, einen echten Berliner Döner zu essen und „Hach ja, weißt du noch damals …?“-Momente zu erleben.

[Geplauder] So langsam kann man auch schon mal Ferienlektüre kaufen, oder?

Vier Wochen noch! Dann sind die Sommerferien da. Sechs Wochen lang Zeit zum Entspannen, zum Wandern und zum Lesen. Eine Woche lang werde ich mit meinem Bruder in einem schönen gemütlichen Ferienhaus mitten in den Dünen in Dänemark verbringen. Ich sehe mich schon morgens nach einem ersten Strandspaziergang auf der Terrasse sitzen und gemütlich ein Buch lesen. Da konnte ich nicht anders, als mal ein bisschen meine Wunschliste zu durchforsten und das eine oder andere Buch zu bestellen. Verständlich, oder?

„Ollie Glockenherz“ musste ich nach den Schwärmereien von Damaris einfach kaufen. Es soll ein sehr süßes, aber auch stellenweise nicht nur rosarotes Kinderbuch sein. Mein erster Blick ins Buch war übrigens direkt sehr vielversprechend.

„Die Phantasie der Schildkröte“ ist dank Nanni auf meine Wunschliste gelandet. Ich glaube, dass es ganz tolle Protagonisten hat und das ist ja oft schon ein Garant für ein tolles Buch.

Auch für „Fünf auf Crashkurs“ und „Zusammen sind wir Helden“ ist Damaris verantwortlich. Übernimmst du eigentlich ab einer gewissen Höhe einen Teil meiner Ausgaben für Bücher???

„Tanz der Tiefseequalle“ ist dank seiner Nominierung für den Deutschen Jugendliteraturpreis auf meiner Wunschliste gelandet. Ich bin schon sehr gespannt darauf, das Thema hört sich wirklich gut an.

„Calamity“ ist der von mir lang ersehnte Abschluss der Rächer-Reihe von Brandon Sanderson. Ich bin mir sicher, dass der finale Band grandios werden wird.

Nachdem ich schon das Graphic Diary von Anne Frank gelesen habe, gibt es nun für mich die Biografie von „Sophie Scholl“ als Grapic Novel – eine Graphic Biography quasi.

[Momentaufnahme] Von Büchern, vor denen man etwas Angst hat

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Ich bin schon seit dem ersten Band des Dämonen-Zyklus von Peter V. Brett ein großer Fan der Reihe – insbesondere natürlich von Arlen Strohballen. 😉 Seit dem Erscheinen des vierten Bandes ist aber ziemlich viel Zeit vergangen und als ich nun den fünften Band „Das Leuchten der Magie“ im Regal hatte, bekam ich ein wenig Angst. Die Welt und die Figuren der Geschichte sind so unglaublich komplex. Was, wenn ich gar nicht in die Geschichte hineinfinden würde? Und so dauerte es ziemlich lange, bis ich mich dann letztendlich doch getraut habe, das Buch zu beginnen. Und siehe da: Es ist genauso toll wie seine Vorgänger!

[Geplauder] Ferien – Zeit zum Durchatmen

Feriengeplauder

Es sind Ferien. Endlich. Die Zeit zwischen Weihnachten und Ostern ist echt immer lang, sowohl für die Lehrer als auch die Schüler. Ich weiß, ich weiß: Als Lehrer darf man sich nicht über zu wenig Urlaub beschweren. Deswegen freue ich mich auch einfach nur darüber.

Obwohl meine to-do-Liste auch echt lang ist (mal sehen, was davon ich alles schaffe), habe ich mir gestern und vorgestern auch schon ganz viel Schönes gegönnt. Ich war ein bisschen bummeln, bei der Massage und konnte das gute Wetter nutzen, um mal draußen mal wieder eine kleine Runde zu drehen.

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Apropos: Ich glaube, so langsam hat die Wandersaison wieder begonnen. Juhu. Ich mag den Frühling. Zum Wandern gibt es kaum besseres Wetter. Nun müsste nur noch meine Kondition langsam aus dem Winterschlaf erwachen. 😀

Über Ostern geht es ein paar Tage in den Norden, wo die Familien von mir und meinem Freund herkommen. Ich hoffe, ich kann auch ein bisschen Meeresluft schnuppern. Außerdem würde ich mich danach gerne mal dem kleinen Stückchen Garten und meiner Terrasse widmen. Ich hoffe, das Wetter spielt mit. Heute ist es leider eher usselig.

Lesegeplauder

Im Moment komme ich zum Glück wieder relativ viel zum Lesen. Nachdem ich das Graphic Diary „Das Tagebuch der Anne Frank“ gelesen habe, ging es direkt mit dem tollen Buch „Das tiefe Blau der Worte“ weiter. Ich werde es vermutlich nicht rezensieren, deswegen verlinke ich euch einfach mal die Rezension der lieben Damaris, die so herrlich davon schwärmt.

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Nun stapeln sich hier bei mir die Bücher, die ich gerne als nächstes lesen würde. Und ich kann mich einfach nicht entscheiden. Im Moment reizt mich vor allem „Aufgespießt. Die Chroniken des eisernen Druiden 8“. Mal sehen, wozu ich nachher greife.

Lebensgeplauder

Ansonsten ist mein Leben gerade sehr schön, aber auch ziemlich aufregend. Nachdem wir jetzt etwas mehr als ein Jahr zusammen sind, zieht mein Freund zu mir. Wir wurschteln an den Wochenenden schon ganz fleißig in der Wohnung und machen sie uns noch schöner. Außerdem wird geputzt, geplant, gekauft und geträumt. Ja: Schön und aufregend!

 

[Rezension] „DUMPLIN‘ – Go big or go home“ von Julie Murphy

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„Aber so bin ich nun mal. Ich bin dick. Das ist kein Schimpfwort. Keine Beleidigung. Jedenfalls nicht, wenn ich es sage.“ (S. 11)

Dumplin‘ heißt eigentlich Willowdean. Die meisten ihrer Freunde nennen sie Will, doch von ihrer Mutter wird sie immer Dumplin‘ genannt: Knödel. Ja, Willowdean ist dick, aber sie hat eine beste Freundin und viel Selbstbewusstsein. Dass sie dick ist, stört sie nicht. Eigentlich nicht. Doch dann verliebt sich sie in Bo. Bo ist unglaublich sportlich und unglaublich gutaussehend. Auf einer Skala von 1-10 ist er eindeutig eine 10. Und einen Pfirsichpo hat er auch noch. Und das Verrückteste: Bo scheint sich auch in Willowdean zu verlieben. Aber kann das überhaupt sein? Und würden nicht alle anderen über die beiden lachen, wenn sie gemeinsam irgendwo auftauchen würden?

Bodyshaming oder self-accpetance? Kann man schön sein, auch wenn man dick ist? Und noch viel wichtiger: Kann man glücklich sein, auch wenn man dick ist? Oder wäre man vielleicht noch glücklicher, wenn man schlank wäre? Ich finde, dass sich die Autorin an ein wirklich schwieriges Thema herangewagt, denn hier gibt es keine schwarz-weiß Antworten. Es gibt kein klares Ja oder Nein.

„Ich habe schon mein ganzes Leben lang einen Körper, der zu allen möglichen Kommentaren einlädt, und wenn ich irgendwas davon gelernt habe, dann ist es das hier: Wenn es nicht dein eigener Körper ist, dann hast du ihn auch nicht zu kommentieren. Dick. Dünn. Klein. Groß. Völlig egal.“ (S. 43)

Der Sommer, in dem sich Willowdean in Bo verliebt, ist für sie in vielerlei Hinsicht nicht ganz einfach. Wenn Bo sie an ihrem Bauch oder ihrer Hüfte berührt, fühlt sie sich plötzlich doch nicht mehr so selbstbewusst und normal. Im Gegenteil: Jedes Gramm, das sie mehr als andere Mädchen auf den Hüften hat, ist ihr bewusst. Dazu kommt noch, dass sie und ihre beste Freundin sich immer mehr auseinander leben. Und das gerade jetzt, wo Willowdean Ellen doch so sehr brauchen würde. Und wäre das alles nicht genug, findet wieder der alljährliche Schönheitswettbewerb in der Stadt fand, der von Willdowdeans Mutter geleitet wird. Dafür hat sie nun eigentlich so gar nichts übrig … oder doch?

Ich mochte „DUMPLIN'“ insbesondere deswegen so gerne, weil es zum Nachdenken anregt. Nicht alle Handlungen von Willowdean sind nachvollziehbar. Sie macht auch mal Fehler, ist auch mal unfair. Und genau das macht sie so authentisch und menschlich.

Während des Lesens habe ich mich gefragt, was die Autorin wohl als Quintessenz darstellen wird: Muss Willowdean abnehmen, um glücklich zu sein? Oder endet die Geschichte mit einem klaren „Nur das Innere zählt“? Um nicht zu viel vorweg zu nehmen, kann ich nur sagen: Ich bin zufrieden. Mit Willowdean, mit der Geschichte und der Art, wie mit dem Thema umgegangen wurde.

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DUMPLIN‘ – Julie Murphy – Hardcover – 400 Seiten – 18,99 € – ISBN 978-3-8414-2242-2 – erschienen: März 2018 (Fischer Verlage) – Übersetzung: Kattrin Stier

[Rezension] „Eine Handvoll Lila“ von Ashley Herring Blake

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„Über Mom zu sprechen, fühlt sich irgendwie an wie Verrat. Es klingt alles so tragisch, fast klischeehaft, wie aus einer Seifenoper. Und meine Mutter … na ja, sie ist eben meine Mutter. Und so schlimm ist nun auch wieder nicht. So schlimm nicht.“ (S. 109/110)

Grace geht es gut. Okay eben. Naja, eigentlich geht es ihr nicht gut. Tatsächlich geht es ihr sogar schlecht. Grace‘ Vater ist gestorben, als sie zwei Jahre alt war, aber das ist nicht der Grund dafür, dass es ihr nicht gut geht. Eigentlich kann sie sich nämlich gar nicht mehr richtig an ihn erinnern. Anders als ihre Mutter. Die trauert seitdem – und das auf ihre Art und Weise: mit viel Alkohol, ständig wechselnden Männern und Wohnungen. Mehr als ein Mal musste Grace ihre Mutter betrunken aus einer Bar nach Hause verfrachten – wo auch immer das auch gerade ist.

Aber ihre Mutter ist eben doch ihre Mutter. Was macht es da schon, dass sie in dem einen Jahr Grace‘ Geburtstag am falschen Tag feiern wollte? Immerhin wollte sie ihn doch feiern, oder? Und oft genug macht ihre Mutter ja auch nette Kleinigkeiten für ihre Tochter, da sollte Grace schon darüber hinwegsehen können, dass ihre Mutter ihr regelmäßig das Trinkgeld aus der Schatulle stiehlt. Und überhaupt: Wie sollte ihre Mutter überhaupt ohne sie zurecht kommen? Ihre Mutter braucht sie! Und so stellt Grace ihre eigenen Pläne und Wünsche hintenan. Immer und immer wieder.

Doch dann ist da plötzlich Eva. Eva, die ihre Mutter vor kurzem verloren hat. Eva, die so todtraurig und wunderschön zugleich ist. Eva, mit der sich Grace so wohl fühlt. So entspannt. Und wenn sie mit Eva zusammen ist, kann Grace für einen kurzen Moment sogar ihre Mutter vergessen. Doch reicht das?

„‚Ich mag Mädchen, Grace.‘
Es ist, als flattern ihre Worte im Wind, würden erst in die eine und dann in die andere Richtung geworfen, um dann zwischen uns zu landen.“ (S. 115)

Ich denke, die wenigsten Leser können sich in Grace‘ Lage versetzen. Die wenigsten wissen, wie es ist, von der eigenen Mutter viel zu sehr gebraucht zu werden, viel zu früh erwachsen werden zu müssen, sie ein Stück weit zu hassen und sie doch so sehr zu lieben. Es ist der Autorin sehr gut gelungen, diese widersprüchlichen Gefühle von Grace deutlich zu machen.

Anfangs habe ich mich nicht ganz in der Geschichte zurecht gefunden. Es ging mir alles etwas schnell: Sehr abrupt wurde ich in das Leben von Grace und ihrer Mutter hineingeworfen. Und auch die erste Begegnung von Grace und Eva kam ziemlich plötzlich. Zunächst passten die beiden Geschichten für mich nicht ganz zusammen. Doch irgendwann kam der Punkt, an dem ich nicht aufhören konnte zu lesen. An dem ich mir Tränen aus den Augen wischen musste, um im nächsten Augenblick leise in mich hinein zu lachen.

Vermutlich kann eine Rezension diesem Buch gar nicht gerecht werden. Und auch was es mit der Farbe Lila auf sich hat und wie toll Grace‘ bester Freund ist, müsst ihr selbst nachlesen. Ich kann nur sagen, dass dies ein Geschichte ist, die mich sehr berührt hat. 9 von 10 Sternen!

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Eine Handvoll Lila – Ashley Herring Blake – Hardcover – 18,00 € – 352 Seiten – ISBN: 978-3-7348-5030-1 – erschienen: Januar 2018 (Magellan Verlag) – Übersetzung: Birgit Salzmann – Altersempfehlung: ab 14 Jahren