[Momentaufnahme] Der perfekte Morgen

Aufwachen und zum Steg gehen. Die Ruhe des Morgens genießen – unterbrochen nur von Vogelgezwitscher, Wassergeplätscher und dem Ruf einiger Gänse. Atmen. Lesen. Die Morgensonne genießen. Einfach nur sein.

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[Aktion] Fünf Fragen am Fünften – August 2019

Im letzten Monat habe ich das erste Mal an der Aktion „Fünf Fragen am Fünften“ von Luzia Pimpinella teilgenommen. Da mir das Ganze sehr gut gefallen hat, bin ich auch in diesem Monat wieder dabei.

1. Wie oft beginnst du einen Satz mit „Als ich so alt war wie du …“?

😀 Die einzigen Situationen, an die ich mich erinnere und in denen ich den Satz gesagt habe, sind Unterhaltungen mit meinem jüngeren Bruder, bei denen wir darum streiten, wer früher weniger durfte (ICH) und wer mehr unter der Strenge unserer Eltern „leiden“ musste (natürlich auch ICH). 😉
Ansonsten, hmm: Vielleicht sage ich den Satz manchmal zu meinen Schülern, aber ich versuche einfach nicht die heutige Zeit mit meiner Schulzeit damals zu vergleichen. Ich glaube, dass es Jugendliche heute bedeutend schwerer haben als ich früher. Ich bin froh und dankbar nicht in Zeiten von Social Media und dem ganzen damit einhergehenden Druck großgeworden zu sein.

2. Was war deine größte Dummheit?

Ich muss sagen: So eine richtige Dummheit habe ich noch nicht begangen. Ich bin grundsätzlich immer eher vernünftig gewesen. Und die Dummheiten, die ich jetzt im Kopf habe, waren alle nötig, um mich zu dem Menschen zu machen, der ich jetzt bin. (Hach, das klingt herrlich weise, oder?)

3. Kommst du immer zu früh, zu spät oder genau rechtzeitig?

Die Frage ist einfach zu beantworten: Grundsätzlich immer ein paar Minuten zu früh. Ich habe in den letzten Jahren aber hart an mir gearbeitet und so bereitet es mir mittlerweile keinen Stress mehr, „nur“ pünktlich zu sein.

4. Mit wem verbringst du am liebsten einen freien Tag?

Hach, das ist schwierig: Spontan fallen mir da direkt mehrere Personen ein. Ich war im Juli gerade mit meiner lieben Freundin Derya im Kurzurlaub und die freien Tage, die wir gemeinsam verbracht haben, waren total schön. Genauso ist es immer mit meinem guten Freund Martin. Wir können so herrlich zusammen lachen und Blödsinn reden, um in der nächsten Minute mitten in einem ernsten Gespräch zu stecken. Einer meiner absoluten Lieblingsmenschen ist mein Bruder. Auch mit ihm verbringe ich sehr gerne meine freien Tage. Ich muss sagen, dass ich ab und an meinen freien Tag gerne mit mir alleine verbringe. Ich brauche das nicht oft, aber manchmal gibt es nichts Schöneres, als alleine zu wandern, die Wohnung ganz alleine für mich zu haben oder alleine durch die Geschäfte zu bummeln. Und last but not least: Mein Herzensmann, der mich jeden Tag auf’s neue glücklich macht und mit dem das Zusammensein einfach wunderschön und entspannt ist.
Aber es ist auch ganz klar, wenn ich mich entscheiden müsste, mit wem ich alle freien Tage der Zukunft verbringen möchte, dann würde ich meinen Herzensmann wählen. (Zu ihm habe ich gerade gesagt: „Du bist einfach am erträglichsten!“)

5. Welches legendäre Fest wird dir in Erinnerung bleiben?

Hmm, wie uncool wirke ich jetzt wohl, wenn ich schreibe: „Gar keins!“? Ich gehe nicht so gerne auf Partys oder Feiern. Es gibt ein paar schöne Hochzeiten von lieben Freunden, an die ich mich wohl immer erinnern werde. Dann wird mir sicherlich auch das erste Weihnachten, das ich gemeinsam mit meinem Herzensmann verbracht habe, in Erinnerung bleiben. ODER (Hah, ich habe doch noch ein legendäres Fest gefunden) der 23. Geburtstag meines Bruders, an dem ich (sehr erfolglos) versucht habe, einen Haufen Studenten unter den Tisch zu trinken. 😀

[Geplauder] Urlaubsimpressionen

Vor genau einer Woche bin ich mit einer lieben Freundin für ein paar Tage nach Egmond aan Zee in Holland gefahren, um ein bisschen Meeresluft zu schnuppern und zu entspannen. Abgesehen davon, dass unsere Unterkunft weit entfernt von perfekt war, hatten wir aber eine tolle Zeit. Wir haben das Meer genossen, waren in einem herrlichen Naturschutzgebiet wandern und haben uns die schöne Stadt Alkmaar angesehen.
Glücklich sind wir dann Mitte der Woche wieder nach Hause gefahren und ich bin total begeistert, wie viel Erholung mir diese Tage gebracht haben.

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[Geplauder] Der Umwelt zuliebe

Ich bin ein bisschen stolz. Ja, sicherlich gibt es total viele Menschen, die sehr viel mehr für die Umwelt tun. Menschen, die ihren Fleischkonsum drastisch reduziert haben oder überall nur noch mit dem Fahrrad hinfahren. Natürlich könnte ich noch mehr darauf achten, nur Getränke in Glasflaschen zu kaufen oder öfter die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, aber soweit bin ich (noch) nicht.

Und trotzdem habe ich das Gefühl, dass ich – zumindest im Kleinen – die Welt ein kleines bisschen besser mache. Schon seit längerem benutzen mein Freund und ich für unseren samstäglichen Großeinkauf Einkaufsnetze für Obst und Gemüse und vermeiden so ein bisschen Plastik. Vor einiger Zeit habe ich dann Bienenwachstücher anstelle von Alufolie gekauft, um zum Beispiel belegtes Brot darin einzuschlagen. (Die überzeugen mich allerdings noch nicht hundertprozentig, weil ich die Reinigung schwierig finde.) Letzte Woche haben wir dann zum ersten Mal eigene Dosen mit zum Markt genommen, um unsere geliebten Fetacremes direkt darin abfüllen zu können. Und heute haben wir an der Fleischtheke eine große Dose rübergegeben, die dann mit Hackfleisch gefüllt wurde. Schon wieder ein bisschen unnötiges Plastik gespart.

Wie schon gesagt: Das sind Kleinigkeiten und an vielen Stellen in meinem Leben würde so manch umweltbewusster Mensch sicherlich den Kopf schütteln. Aber: Ich finde es sind kleine Schritte in die richtige Richtung und vielleicht inspirieren oder motivieren sie ja noch jemanden, der dann so wie ich – stolz wie bolle – mit seiner gefüllten Dose vom Markt oder der Fleischtheke nach Hause geht. 😉

[Geplauder] Von meiner aktuellen Leseflaute, den möglichen Gründen dafür und dem tollsten Mann der Welt

Ich würde wirklich gerne mal wieder eine Rezension oder über etwas Buchiges hier schreiben, aber leider komme ich nicht dazu. Aktuell lese ich so gut wie gar nicht. Das letzte Mal vor zwei Wochen beim Friseur, als ich darauf gewartet habe, dass die Farbe für meine Strähnchen einwirkt. Da musste ich sowieso still sitzen und hatte nichts anderes zu tun.

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Damit der Beitrag nicht so leer ist. 🙂

Woran das liegt? Ich glaube, das gibt es wirklich viele Gründe. Manche etwas blöder, manche etwas toller. Zum einen macht mir mein Rücken immer noch etwas zu schaffen. Der mag nach wie vor nicht gerne lange sitzen. Und so nutze ich fast alle „Sitz-Zeit“, um zu arbeiten.

Gerade gibt es in der Schule wirklich viel zu tun. Ich fühle mich überhäuft mit Aufgaben und habe oft gar keine Idee, wann und wie ich die alle erledigen soll. Zum Glück sind in drei Wochen Sommerferien und langsam wird der Berg an Arbeit zumindest ein klitzekleines Bisschen weniger.

Dann kommt noch dazu, dass mich mein aktuelles Buch irgendwie nicht so sehr fesseln kann. „Kompass ohne Norden“ von Neil Shusterman ist ja für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert, weswegen ich es mir auch von meinem allerliebsten Lieblingsbruder (Keine Sorge: Ich habe nur einen!) zum Geburtstag gewünscht habe. Leider komme ich mit der einen Erzählperspektive nicht so gut zurecht. Sie verwirrt mich total und fesselt mich gar nicht. Kann mir jemand sagen, ob das noch besser wird?

Ansonsten gibt es große Neuigkeiten: Der Herzensmann und ich haben ein Haus gekauft. Unser eigenes kleines Häuschen. Unfassbar. Und so tingeln wir gerade gefühlt in der Hälfte unserer freien Zeit von einem Notartermin zum nächsten, nur um dann wieder zum Unterschreiben von Verträgen zur Bank zu fahren. Aber: Wir werden ab Oktober ein eigenes Haus haben. Ein eigenes Haus!!! ❤

Der Herzensmann ist ein gutes Stichwort. Wir lagen gestern Abend gemeinsam im Bett und ich habe ein bisschen gejammert: „Ich möchte endlich mal wieder lesen. Endlich mal wieder lange genug sitzen können, um zu lesen.“
Er: „Ein Hörbuch ist da keine Alternative, ne?“
Ich: „Nein!“
Er: „Und wenn ich dir vorlese?“
Ich (etwas gnatschig): „Nein, leider auch nicht. Das ist ja auch nichts anderes als ein Hörbuch!“
Der tollste Mann der Welt: „Aber das Buch wäre in deiner unmittelbaren Nähe. Du könntest es riechen und hören wie die Seiten umgeblättert werden.“

Hach! ❤  ❤  ❤

[Momentaufnahme] Unser erstes Abenteuer in Andor

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Mein aktuelles Buch „Liebes Kind“ von Romy Hausmann ist zwar gar nicht schlecht, trotzdem habe ich mich heute Abend nicht in den Lesesessel, sondern mit dem Herzensmann an den Esstisch gesetzt, um unsere erste Legende von Andor zu bestreiten. Was soll man sagen? Die Helden waren erfolgreich! 😊

Kennt ihr „Die Legenden von Andor“? Wie findet ihr es? Nach dem Einführungsspiel habe ich direkt Lust, mich in das nächste Abenteuer zu stürzen.

[Geplauder] Lesevorlieben

Lesevorlieben

Habt ihr ein bevorzugtes Genre?

Wenn ihr mir diese Fragen vor etwa einem Monat gestellt hättet, hätte ich euch geantwortet, dass ich vor allem Jugendbücher und Fantasy lese. An Jugendbüchern mag ich, dass sie so oft so leichtlesig sind und – wenn man nur lange genug sucht – auch eine große Themenvielfalt bieten. Die Fantasyliteratur lässt mich neue Welten entdecken, Zwerge, Elfen und Drachen begleiten und mit Schwertern und Magie für das Gute kämpfen.

In den letzten anderthalb Monaten hat sich bei mir aber etwas verändert. Angefangen hat es mit „Vanitas – Schwarz wie Erde“ von Ursula Poznanski. Das Buch habe ich an einem Stück gelesen. Endlich mal wieder. So ein schönes Gefühl. Schnell folgten „Sündengräber“ von Kristina Ohlsson und „Die Opfer, die man bringt“ von Hjorth & Rosenfeldt. Schon lange nicht mehr habe ich so viel und so begeistert am Stück gelesen. Schon lange nicht mehr blieb der Fernseher so oft aus und mein Herzensmann musste am Wochenende Dinge ohne mich machen.

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Ich finde es spannend, zu beobachten, wie sich Lesegewohnheiten und Lesevorlieben immer wieder etwas verändern und verschieben. Im Moment fesseln mich Thriller einfach am meisten. Und so habe ich in der letzten Woche seit langer Zeit mal wieder in der Krimiabteilung der Buchhandlung gestöbert – und bin fündig geworden.

Vor einigen Jahren habe ich schon mal fast ausschließlich Krimis und Thriller gelesen: Jeffery Deaver, Karen Rose, Andreas Franz, Joy Fielding und Cody McFadyen – meine Regale waren voll mit den Büchern dieser Autoren.

Ich bin sehr gespannt, was für Bücher am Ende des Jahres auf meiner Leseliste stehen werden, ob ein Genre überwiegen wird und welches das sein wird. Aber vor allem freue ich mich, meine Lesebegeisterung zurückgewonnen zu haben. Und welches Genre das dann hervorgerufen hat, ist ja eigentlich auch ganz egal. 🙂

[Geplauder] Freuden des Alltags

„Die wahre Lebenskunst besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen.“ (von Pearl. S. Buck)

Als ich neulich mit meiner lieben Freundin Nanni gesprochen habe, sind wir darauf gekommen, wie viel Wahrheit in diesem Zitat von Pearl S. Buck (übrigens eine amerikanische Schriftstellerin) steckt. Wie wunderbar ist es doch, sich an den kleinen Dingen zu erfreuen und glücklich durch Alltägliches zu werden.

Das Gespräch hat mich motiviert, über meine kleinen Freuden des Alltags nachzudenken und spontan sind mir diese hier eingefallen:

Mein Garten

Blümchen

Mein Lieblingsmann und ich haben angefangen, ein bisschen im Garten rumzuwurschteln. Vertrocknete Blätter und Pflanzen sind raus gekommen und einige Frühblüher haben wir reingesetzt. Nun gehe ich mehrere Male pro Tag raus, schaue mir unsere Blümchen an und freue mich.

Schülergeschichten

Ich kann mich unglaublich darüber freuen, wenn mein Schüler K. sich zum Beispiel endlich mal traut, sich im Deutschunterricht zu melden, oder wenn mein Schüler M. ganz stolz ist, weil er „bei Gott im Chemieunterricht gut mitgemacht hat“.  🙂

Sonntagsspaziergänge

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Mein Lieblingsmann und ich gehen mittlerweile jeden Sonntag ein bisschen spazieren. Mal sind es 3 km, mal sind es knapp 6 km. Das gemeinsame Gehen, das Erhaschen von ein paar Sonnenstrahlen macht mich einfach glücklich.

Der Lieblingsmann (und seine kleinen Aufmerksamkeiten)

Ja, tatsächlich gehört auch der Lieblingsmann zu den Freuden des Alltags, über die ich mich wirklich täglich freue. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht beinahe vor Glücksgefühl platze, weil ich einen so tollen Mann an meiner Seite habe. Dazu kommt noch, dass dieser es genießt, mich mit kleinen Aufmerksamkeiten zu erfreuen. Und so kommt es wirklich oft vor, dass ich einen Strauß Blumen bekomme, dass er mir schon das warme Körnerkissen ins Bett gelegt hat oder für mich kocht und nebenbei auch noch alle Kerzen im Wohnzimmer anzündet. ❤

Welches sind eure Freuden des Alltags? Welche vermeintlichen Kleinigkeiten machen euch glücklich?

[Glücksmomente] Von dem Gefühl, ein Buch an einem Stück zu lesen

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Die meisten von euch haben dieses Gefühl bestimmt ganz oft, bei mir ist es etwa ein halbes Jahr her, dass ich ein Buch einfach so am Stück gelesen haben – innerhalb eines Tages.

Gestern war es mal wieder so weit: Ich lag den ganzen Tag zu Hause auf dem Sofa. Zuerst habe ich mein aktuelles Buch „Die Abenteuer des Apollo 2: Die dunkle Prophezeiung“ zuende gelesen. Und dann: Dann habe ich zu dem erst einen Tag zuvor gekauften Buch von Ursula Poznanski gegriffen. Frau Poznanski ist eigentlich eine meiner Lieblingsautorinnen (mittlerweile habe ich 12 Bücher von ihr in meinen Regalen stehen), doch ihre letzten Werke gefielen mir nicht mehr ganz so überragend wie die ersten Bücher von ihr. Aber „Vanitas – Schwarz wie Erde“ hatte mich im Buchladen so sehr angesprochen, dass ich es doch unbedingt mitnehmen musste. Und – ihr könnt es euch denken: Ich habe es verschlungen. In einem Stück. Hach! ❤ Ich war mittendrin in der Geschichte, wollte unbedingt die Auflösung wissen und musste bis zur letzten Seite lesen.

Ein tolles Gefühl! Dankeschön, liebe Frau Poznanski, für dieses tolle Buch und das schöne Lesegefühl!