[Rezension] „Alexander von Humboldt oder Die Sehnsucht nach der Ferne“ von Volker Mehnert (Text) und Claudia Lieb (Illustration)

CollageMaker_20190827_161920722.jpg

Leute! Was für ein Buch! Ich bin begeistert. Unendlich begeistert. Und ich habe ein bisschen Sorge, dass ich nicht alle, die diesen Beitrag lesen, dazu bringen kann, sich auch dieses Buch zu kaufen. Denn das ist mein erklärtes Ziel! 🙂

„Wir konnten auf dem Gipfel des Vulkans die Farbe des azurblauen Himmelsgewölbes nicht genug bewundern.“ (S. 22)

Also: „Alexander von Humboldt oder Die Sehnsucht nach der Ferne“ ist ein Kindersachbuch, wie ich es mir wünsche. Es ist anschaulich, informativ und unterhaltsam.

Das Buch beginnt mit einem Inhaltsverzeichnis, gefolgt von einem Kartenausschnitt des Atlantiks und Süd- und Mittelamerika, denn hier verbrachte Alexander seine erste wirklich große Forschungsreise, der sich das Buch zu einem Großteil widmet. Immer wieder habe ich zwischendrin zurückgeblättert, um mich sowohl räumlich als auch zeitlich wieder zu orientieren. Versehen ist der Kartenausschnitt nämlich mit den einzelnen Orten, an denen sich Humboldt länger aufgehalten hat, seiner Reiseroute und den Reisedaten. Sehr übersichtlich.

„Die Fahrt auf dem Fluss ist spannender als die Reise durch die Llanos, aber auch noch gefährlicher. Die Krokodile, die am Ufer dösen oder im Fluss schwimmen, sind nicht zu zählen. Riesenschlangen schlafen auf den Bäumen oder schlängeln sich im Wasser. Jaguare schleichen durch den Dschungel.“ (S. 42)

In kurzen, spannenden Kapiteln wird über das Leben von Alexander von Humboldt berichtet: Von seiner Zeit als Jugendlicher und Student des Bergbaus, über seine große Forschungsreise nach Amerika, bis hin zu seinem Leben als angesehener und berühmter Wissenschaftler in Europa. Unterbrochen sind die Schilderungen durch wundervolle Illustrationen und kurze Exkurse zu einzelnen Sachverhalten, z.B. den Passatwinden, den Inkas oder dem Mammutbaum. Diese sind so in das Layout eingebunden, das man sie bei Interesse gut lesen, sie aber genauso gut überspringen kann. Immer wieder werden auch Zitate Humboldts eingestreut, die seine absolute Begeisterung für die Natur, die Menschen und vor allem für den großen Zusammenhang zwischen allem deutlich machen.

„Ich hatte seit meiner ersten Jugend den glühenden Wunsch nach einer Reise in entfernte und von den Europäern wenig besuchte Länder.“ (S. 11)

Immer wieder habe ich das Lesen unterbrochen, um meinem Freund zwischendurch von Humboldt zu erzählen. Einige Kapitel habe ich ihm sogar voller Begeisterung vorgelesen. Ich wollte mein Wissen, meine Freude und meinen Enthusiasmus einfach mit jemandem teilen. Sehr schnell sind übrigens auch weitere Bücher aus dem Gerstenberg Verlag auf meine Wunschliste gewandert. Ein Titel („Verborgene Schätze. Versunkene Welten“) liegt zum Glück schon griffbereit.

„Alexander von Humboldt oder Die Sehnsucht nach der Ferne“ vereint für mich alles, was ich von einem Sachbuch erwarte. Ich lerne dazu, ich fühle mich unterhalten und ich werde begeistert. Was kann ein Buch mehr erreichen?

stern 10

Alexander von Humboldt oder Die Sehnsucht nach der Ferne – Volker Mehnert (Text) und Claudia Lieb (Illustration) – Hardcover – 112 Seiten – 25,00 € – ISBN 978-3-8369-5999-5 – erschienen: Juni 2018 (Gerstenberg) – Altersempfehlung: ab 10 Jahren

[Rezension] „Good Night Stories for Rebel Girls 2. Mehr außergewöhnliche Frauen“ von Francesca Cavallo & Elena Favilli

Im März 2018 habe ich den ersten Band „Good Night Stories for Rebel Girls.100 außergewöhnliche Frauen“ gelesen und wirklich sehr gerne gemocht. Das Buch gehörte (trotz minikleiner Kritikpunkte) sogar zu meinen Jahreshighlights. Nun ist endlich der Folgeband erschienen und ich habe es auch dieses Mal sehr genossen, kurz in die einzelnen Lebensgeschichten von so verschiedenen Frauen einzutauchen.

20190109_153920.jpg

Bevor ich euch ein bisschen an den für mich spannendsten Geschichten teilhaben lasse und euch hoffentlich ein wenig neugierig mache, muss ich aber doch noch einen kleinen Kritikpunkt äußern, der mich schon beim Lesen des ersten Bandes beschäftigt hat. In beiden Bänden werden Frauen wie z.B. Anne Bonny beschrieben. Anne Bonny war eine Piratin, die plündernd, kapernd und mordend durch die Karibik segelte. Ja, mit Sicherheit ist sie eine außergewöhnliche Frau gewesen, aber ein Vorbild? In meinen Augen definitiv nicht.

Aber nun schnell wieder zu den wirklich spannenden und beeindruckenden Frauen, die in diesem Buch vorgestellt werden.

So hat mich zum Beispiel die Tennisspielerin Billie Jean King sehr beeindruckt, die für gleiche Preisgelder für Männer und Frauen im Tennis gekämpft hat.

„In Sicherheit zu leben sollte ein angeborenes Recht jedes Menschen sein.“ (S. 60)

Dies ist ein Zitat von Clemantine Wamariya, eine Geschichtenerzählerin und Aktivistin. Sie überlebte den Völkermord in Ruanda und versucht nun, mit ihrer Geschichte anderen Flüchtlingen zu helfen.

Ebenso eine Aktivistin ist die noch sehr junge Yeonmi Park, die mit ihrer Mutter aus Nordkorea floh. Ihr Buch „Meine Flucht aus Nordkorea“ habe ich direkt auf meine Wunschliste gesetzt.

Zu guter Letzt möchte ich euch noch ganz kurz Shamsia Hassani vorstellen, die eine Graffitikünstlerin aus Afghanistan ist. Shamsia sprayt dort vor allem Bilder von Frauen an Hauswände und Gassen, um etwas für die Frauenrechte in ihrem Land zu tun.

„Die Frauen, die ich male, sind keine Frauen, die zu Hause bleiben. Es sind neue Frauen, voller Energie.“ (S. 182)

Es ist immer wieder erstaunlich und erschreckend, in wie vielen Bereichen des Lebens es immer noch keine Gleichberechtigung gibt. Umso beeindruckender war es, die Geschichten der Frauen zu lesen, die sich von den vorherrschenden Umständen nicht haben unterkriegen lassen und das getan haben, was ihnen wichtig war. Immer wieder habe ich zwischendurch nach Zusatzinfos gesucht, mir z.B. Bilder von der Graffitikünstlerin oder Videos der Spinnenfrau Luo Dengping angesehen.

Auch der zweite Band hat mir sehr gut gefallen und ich habe nur einen kleinen Kritikpunkt. Schade, dass ich mit der Lektüre schon wieder durch bin, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass ich in ein paar Jahren das Buch nochmal zur Hand nehme. 8 von 10 Sternen.

stern 8

Good Night Stories for Rebel Girls 2. Mehr außergewöhnliche Frauen – Cavallo & Favilli – Hardcover – 224 Seiten – 24,00 € – ISBN 978-3-446-26106-8 – erschienen: November 2018 (Hanser)

[Rezension] „Sophie Scholl: Die Comic-Biografie“ von Ingrid Sabisch und Heiner Lünstedt

Collage 2

Den Namen „Sophie Scholl“ haben sicher die meisten schon ein Mal gehört. Vermutlich wissen auch die allermeisten, dass sie Mitglied der Widerstandsbewegung „Die weiße Rose“ war. Sophie kämpfte während des zweiten Weltkriegs unter anderem gemeinsam mit ihrem Bruder gegen den Nationalsozialismus. Im Februar 1943 wurde sie dabei entdeckt, wie sie Flugblätter in der Münchener Universität verteilte. Daraufhin wurde sie der Gestapo übergeben und kurz danach hingerichtet.

„Ich bin nach wie vor der Meinung, das Beste getan zu haben, was ich gerade jetzt für mein Volk tun konnte. Ich bereue daher meine Handlungsweise nicht und will die Folgen, die daraus erwachsen, auf mich nehmen.“ (S. 48)

Collage 1

Eine Comic-Biographie kann natürlich nicht so im Detail informieren, wie es eine ausführliche und schriftliche Biographie kann. Was aber das vorliegende Buch durchaus kann, ist neugierig machen und einen groben Überblick über das Leben und die Denkweise dieser mutigen, tapferen jungen Frau zu geben. Die nötige historische Grundlage für das Buch entsteht durch den tatsächlichen Briefwechsel zwischen Sophie Scholl und ihrem Verlobten Fritz Hartnagel.

Gerade in der heutigen Zeit, während der aktuellen politischen Situation, in der es scheinbar mehr und mehr in Ordnung ist, auch als Politiker rechte Parolen zu äußern, zeigt die Lebensgeschichte von Sophie Scholl, wie wichtig es ist, laut zu sein, seine Meinung zu äußern und zu gewissen Werten und Idealen zu stehen!

Wer bisher noch nicht so viel von Sophie Scholl weiß, aber Interesse an dem Leben einer tapferen Widerstandskämpferin hat, für den ist diese Comic-Biographie sicherlich ein guter Einstieg. Mich hat das Buch neugierig gemacht. Außerdem bin ich dankbar, dass es Menschen wie Sophie Scholl gibt, die mutig für das einstehen, woran sie glauben.

stern 8

Sophie Scholl: Die Comic-Biographie – Ingrid Sabisch und Heiner Lünstedt – Hardcover – 59 Seiten – 19,95 € – ISBN 978-3-86873-807-0 – erschienen: September 2015 (Knesebeck)

[Rezension] „Total verrückte Wörter – Eine Sammlung unübersetzbarer Wörter aus der ganzen Welt“ von Nicola Edwards (Text) und Luisa Uribe (Illustration)

6818651400001z

Du möchtest wissen, wie die Isländer es nennen, wenn ein Wetter so ungemütlich ist, dass man es sich zwar gerne vom Fenster aus ansieht, aber nicht hinausgehen möchte? Du möchtest außerdem wissen, warum Island gerade für uns Buchliebhaber so ein attraktives Land ist? Es interessiert dich, warum ich Kawaakari mal so gerne mit meinem Freund erleben möchte und woher der Begriff Gobbledygook stammt? Du bist neugierig, was ein traditionelles Längenmaß der Finnen mit Rentieren zu tun hat?

Dann solltest du dir unbedingt „Total verrückte Wörter“ kaufen, denn dieses Buch ist ein wahrer Bücherschatz. Auf liebevoll gestalteteten und wundervoll illustrierten Doppelseiten wird jeweils ein Wort vorgestellt, das es in einer anderen Sprache gibt und das wir so nicht eins zu eins übersetzen können. Nebenbei gibt es noch ein paar kurze Informationen – mal zu dem Wort an sich, mal zu dem Land oder der Sprache, aus der es stammt.

In diesem Sinne: Für mehr Gökotta und Nakama und weniger Shlimazl auf der Welt!

stern 9

Total verrückte Wörter – Eine Sammlung unübersetzbarer Wörter aus aller Welt – Nicola Edwards (Text) und Luisa Uribe (Illustration) – Hardcover – 64 Seiten – 14,90 € – ISBN: 9783961850082 – erschienen: April 2018 (360 Grad) – Altersempfehlung: ab 8 Jahren – Übersetzung: Beatrix Rohrbacher

[Rezension] „Good Night Stories for Rebel Girls: 100 außergewöhnliche Frauen“ von Elena Favilli und Francesca Cavallo

artk_ct0_9783446256903_00012

„Niemand soll sich anmaßen, mir zu sagen, was ich kann und was nicht.“ (Amna al Haddad, S. 26)

Dieses Buch ist in der Buchwelt schon lange sehr bekannt. Viele haben es gelesen, alle haben es geliebt – so war zumindest mein Eindruck. Ich habe mich lange Zeit gescheut, es zu lesen. Zum Glück wanderte es zu Beginn der Woche dann doch in meine Einkaufstasche und dann zu mir nach Hause.

In „Good Night Stories for Rebel Girls“ geht es, wie auch der Untertitel schon sagt um die Geschichten von 100 außergewöhnlichen Frauen. Auf einer Doppelseite werden sie jeweils in Text und Bild porträtiert. Die Illustrationen stammen von über 60 Künstlerinnen. Da das Buch für junge Leser geschrieben wurde, sind die Texte leichtlesig und nicht überladen mit Fakten. Seite für Seite habe ich gelesen. Irgendwie konnte ich gar nicht aufhören. Und das, obwohl das Buch ein Sachbuch ist.

Die beschriebenen Frauen sind aus den unterschiedlichsten Gründen so außergewöhnlich: Manche aufgrund einer Sportlerkarriere, manche weil sie etwas erreicht haben, was noch nie eine Frau vor ihnen erreicht hat oder erreichen durfte. Es geht zum Beispiel um Naturwissenschaftlerinnen, Künstlerinnen, Politikerinnen oder Aktivistinnen.

„Wenn die ganze Welt schweigt, kann auch einzige Stimme mächtig sein.“ (Malala Yousafzai, S. 114)

Immer wieder habe ich während des Lesens meinem Freund von der ein oder anderen Frau erzählt. Besonders beeindruckt hat mich die Kenianerin Wangari Maathai, die durch ihre Initiative dafür sorgte, dass in Kenia über 40 Millionen neue Bäume gepflanzt wurden, um der Dürre entgegen zu wirken. Sie erhielt für ihre Arbeit den Friedensnobelpreis.

Die Geschichte jeder einzelnen Frau ist auch gleichzeitig die Geschichte einer bestimmten Zeit, eines bestimmten Landes und einer bestimmten Kultur. Spannend, in diese so zumindest für einen kurzen Moment eintauchen zu können. Beim Lesen wird mir bewusst: Was habe ich für ein Glück im Leben. Glück genau das sein zu dürfen, was ich sein möchte. Ohne dabei aufgrund meines Geschlechts benachteiligt zu werden.

„Hab keine Angst, die einzige Mohnblume in einem Feld voller Nazissen zu sein.“ (Michaela Deprince, S. 150)

Und trotzdem – vermutlich lehne ich mich jetzt weit aus dem Fenster: Ich hätte mich auch über ein Buch gefreut, in dem es einfach um außergewöhnliche Personen geht, egal ob sie nun Männer oder Frauen waren. Denn verdient es nicht jeder, der etwas Herausragende bewirkt hat und der auf seine Art außergewöhnlich ist, in diesem Buch erwähnt zu werden?

„Schreib auf, was nicht in Vergessenheit geraten darf.“ (Isabel Allende, S. 82)

„Good Night Stories for Rebel Girls“ war beim Lesen ein Herzensbuch und wird es  sicherlich auch danach noch für lange Zeit bleiben. Es regt zum Nachdenken und zum Austausch an. Deswegen möchte ich auch unbedingt wissen: Habt ihr das Buch schon gelesen? Welche der vorgestellten Frauen hat euch besonders nachhaltig beeindruckt?

stern 9

Good Night Stories for Rebel Girls: 100 außergewöhnliche Frauen – Elena Favilli & Francesca Cavallo – Hardcover – 224 Seiten – 24,00 € – ISBN 978-3-446-25690-3 – erschienen: September 2017 (Hanser Verlag) – Altersempfehlung: ab 12 Jahren – Übersetzung: Birgitt Kollmann

 

„Geschenke aus der Küche – Kulinarisches lecker verpackt“ von Anne Iburg & Anna Anlauft

Geschenke aus der KücheKlappentext:

Kreative Ideen aus der Küche! Ein kleines Mitbringsel muss her, ein Gastgeschenk für eine liebe Freundin oder eine Überraschung für die Mama. Selbstgemachte Leckereien aus der Küche sind immer ein tolles Mitbringsel für unterschiedliche Anlässe! Dazu gibt es jetzt das Buch Geschenke aus der Küche – Kulinarisches lecker verpackt aus unserer kreativen Manufaktur! Zahlreiche Rezepte für köstliches Pesto, leckere Marmelade, tolle Gewürzmischungen oder hochwertiges Kräuteröl warten auf Sie! Passend dazu gibt es zu jedem Rezept eine schöne Verpackungsidee – da freut sich der Gastgeber schon beim Anblick des kleinen Geschenks. Sie haben nur wenig Zeit? Kein Problem, für jedes Zeitbudget finden Sie hier die passende Idee! Schenken Sie mit Herz – persönliche Geschenke aus der Küche sind immer willkommen! (Quelle: Topp-Verlag)

Meine Meinung:

Langsam wird es kalt draußen, ich verbringe sehr viel mehr Zeit in der Wohnung und habe endlich wieder Lust, zu basteln, zu werkeln und neue Rezepte auszuprobieren.

Und genau für diese Zeit und diese Laune ist „Geschenke aus der Küche“ das perfekte Buch.

Auf jeweils einer Doppelseite stellen die beiden Autorinnen zunächst das entsprechende Rezept und dann danach eine Verpackungsidee vor. Wunderschöne, wirklich toll fotografierte Bilder geben schnell einen Eindruck wie das Ergebnis aussehen kann und machen wirklich Lust, vieles nachzukochen, nachzubacken, zu basteln und zu verschenken.

Das Buch ist unterteilt in die Sparten „Sommerfrüchte“, „Markttage“, „Kräuterparadies“, „Welt der Gewürze“, „Süße Lust“ und „Wintergenüsse“, zwischendurch kann man durch wenige Seiten der „Kleinen Warenkunde“ auch noch neues über Lebensmittel wie z.B. Küchenkräuter lernen.

Ein großer Vorteil des Buches ist, dass es so übersichtlich gestaltet ist. Zusätzlich zu den benötigten Zutaten und Bastelmaterialien wird auch immer die Zeit angegeben, die zur Herstellung nötig ist. Außerdem variieren die Rezepte von wirklich simpel (z.B. Gewürzmischungen) bis hin zu raffiniert (z.B. Pralinen oder selbstgemachte, getrocknete Tagliatelle). So ist auf jeden Fall für alle etwas dabei!

Der einzige Nachteil, den ich erkennen kann, ist, dass für die Verpackungsbasteleien oftmals Material benötigt wird, das nicht in jedem Haushalt selbstverständlich vorhanden ist. Aber zum einen kann man sich sicherlich schnell einen gewissen Fundus aneignen und zum anderen lassen sich viele Dinge mit ein wenig Kreativität abwandeln und vereinfachen.

„Geschenke aus der Küche – Kulinarisches lecker verpackt“ ist ein tolles Buch für alle, die gerne kochen, basteln und verschenken. Die wunderschöne Aufmachung und die Übersichtlichkeit überzeugen auf den ersten Blick. Gerade jetzt zur Weihnachtszeit, wo es immer wieder liebe Menschen gibt, die viele materielle Dinge selber besitzen, lohnt sich dieses Büchlein… denn etwas Selbstgemachtes kommt einfach von Herzen! 8 von 10 Sternen!

stern 8

Hier geht es zu einer Leseprobe zu dem Buch.

Hier gibt es meine Rezension zu „Süße Geschenke zu Weihnachten“.

[Rezension] „Süße Geschenken zu Weihnachten: Leckereien backen und verpacken“ – Die kreative Manufaktur

Süße Geschenke zu WeihnachtenWer meinen Blog ein bisschen verfolgt, der weiß: Normalerweise rezensiere ich keine Sachbücher, doch für dieses wunderbare Weihnachtskoch- und -backbuch muss ich einfach eine Ausnahme machen.

Wer bis Weihnachten noch ein bisschen Zeit findet, noch ein paar Geschenke sucht und dabei gerne individuell und kreativ wird, sollte jetzt ganz genau hinsehen.

„Süße Geschenke zu Weihnachten“ ist ein Koch-/Backbuch kombiniert mit schönen Bastelanleitungen für die Verpackung der selbstgemachten Geschenke. Auf je einer Doppelseite wird eine kulinarische Köstlichkeit wie zum Beispiel gebrannte Mandeln, Nougatstangen oder Orangeat-Kipferl vorgestellt. Auf der anschließenden Doppelseite gibt es dann eine Verpackungsidee samt Bastelanleitung.

Ein Blick ins Inhaltsverzeichnis macht deutlich: Die Ideen sind vielfältig und thematisch geordnet.

 Inhalt - Kochbuch

Ich habe mich direkt an den Nougatstangen probiert und als Verpackung die bestickten Kästchen gewält. Mit dem Ergebnis bin ich total zufrieden. Und ich denke, meine Mutter wird sich sehr freuen!

Nougatstangen

Vor allem mag ich das Layout und die Aufmachung des Buches: die Fotos sind nicht nur anschaulich und ansprechend, sondern einfach auch schon schön anzugucken. Gerade im schneefreuen Köln macht dieses Buch direkt beim Durchblättern eine heimelige Weihnachtsstimmung.

Von mir gibt es also eine klare Empfehlung: Schenkt leckere, individuelle und kreative Geschenke! Backt, kocht und bastelt noch bis Weihnachten! Kauft dieses Buch!

stern 8

Süße Geschenke zu Weihnachten: Leckereien backen und verpacken – die kreative Manufaktur – gebunden – 111 Seiten – 14,99 € – ISBN-13: 978-3772459016 – erschienen: Oktober 2011 (Frech)