[Rezension] „Sieg der Könige“ von Michael Peinkofer

Reiheninfo:

  1. „Die Könige. Orknacht“
  2. „Kampf der Könige“
  3. „Sieg der Könige“

Klappentext:

Nach Jahrhunderten des Kampfes, des Sieges und der Niederlagen beginnt die alles entscheidende Schlacht um Erdwelt: Daghan von Ansun, Aryanwen, Balbok, Rammar und ihre Verbündeten setzen alles daran, den Untergang noch abzuwenden. Verfolgt von grausamen Schattendrachen, Kaldronen und Kriegern der Finsternis, müssen sich die Gefährten ein letztes Mal ihrem mächtigsten Feind stellen – dem Dunklen König.

Meine Meinung:

„Signale erklangen, der spröde Ton der Hörner, in die die Clanleute stießen, vereinte sich mit einem blechernen Klang zwergischer Kriegstrompeten zu einem infernalischen Heulen, das durch Mark und Bein ging und weithin zu hören war. Gleichzeitig setzte Trommelschlag ein, und Tausende von Kehlen verfielen in wildes Gebrüll.“ (S. 45)

Es ist soweit: Der finale Band der Könige-Reihe von Peinkofer ist erschienen und der finale Kampf gegen den Dunklen König beginnt. Und den können die Völker Erdwelts nur dann gewinnnen, wenn sie gemeinsam Seite an Seite kämpfen, ihre früheren Konflikte vergessen und Rivalitäten beiseite schieben.

Nachdem es etwa ein Jahr her ist, dass ich den zweiten Band gelesen hatte, fiel es mir kurz schwer, mich an die Details aus „Kampf der Könige“ zu erinnern. Doch hier macht es der Autor dem Leser sehr leicht und flicht kurze Rückblenden und Wiederholungen in das aktuelle Geschehen mit ein. So war der Einstieg leicht und ich war sehr schnell mitten in der Geschichte.

Wie in all seinen Büchern mag ich es, wie Michael Peinkofer schreibt: Ich mag seine Figuren, den Humor und die Art, wie sich die Geschichten aufbauen. Ohne Frage würde ich von ihm so ziemlich alles lesen. In diesem Band gab es mir stellenweise etwas zu viele Kampfszenen, aber das ist vermutlich in einem finalen Fantasyband einfach nötig.

In dem letzten Band einer Reihe geht es natürlich auch immer darum, Handlungsstränge zusammenzuführen und zu einem sauberen Abschluss zu bringen: In „Sieg der Könige“ laufen die verschiedenen Fäden, die Michael Peinkofer in den vorherigen Bänden gesponnen hat, tatsächlich geschickt zusammen. Für mich blieben keine offenen Fragen. Was mich allerdings etwas störte, war die Tatsache, dass der Autor, um unsere Helden zum Sieg zu führen, das ein oder andere Mal doch ziemlich tief in seine Trickkiste greifen musste.

„Sieg der Könige“ ist ein gelungener Abschluss einer toller Fantasytrilogie, in der Michael Peinkofer ein weiteres Mal beweist, dass man die Völker Erdwelts auch zusammenarbeiten lassen kann. Außerdem zeigt er, dass Highfantasy nicht notwendigerweise unglaublich kompliziert geschrieben werden und nicht ausschließlich aus Schachtelsätzen bestehen muss. Das ist etwas, was ich an ihm sehr schätze. In meinen Augen war dieser finale Band allerdings etwas schwächer als seine Vorgänger: Mir persönlich gab es zu lang andauernde Kampfszenen und zu viele kleine „Wunder“. Insgesamt gibt es von mir 7 von 10 Sternen.

stern 7

Sieg der Könige – Michael Peinkofer – Klappbroschur -576 Seiten – 16,99 € – ISBN: 978-3-492-70315-4 – erschienen: September 2015 (Piper)

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[Kurzer Leseeindruck] „Der Ernst des Lebens macht auch keinen Spaß“ von Christoph Wortberg

Klappentext:

Lenny hat seinen älteren Bruder Jakob immer bewundert. Den Großen, den Alleskönner. Doch jetzt ist Jakob tot. Lenny beginnt, Fragen zu stellen. Wer war sein Bruder? Wer ist er selbst? Und was, zum Teufel, ist der Sinn des Lebens ohne Jakob? Da trifft Lenny auf Rosa. Sie kannte seinen Bruder. Besser als er ahnt … Und je mehr Lenny über Jakob erfährt, desto näher kommt er sich selbst. (Quelle)

Mein Eindruck:

„Mein Bruder Jakob sagte: Ich bin ich und die anderen sind die anderen. Er sagte: Ich habe nur dieses eine Leben. Dann ging er.
Mein Bruder war ein Held.“ (S. 7)

Was tut  man, wenn der ältere Bruder plötzlich stirbt? Der Bruder, der einen immer beschützt und die Familie zusammengehalten hat? Und was macht man, wenn die Eltern vollkommen vergessen, dass sie noch einen zweiten Sohn haben? Und warum hat Jakob bezüglich des Wanderausflugs, auf dem er gestorben ist, gelogen?

Dieses Buch beschäftigt sich auf leichte und teilweise humorvolle Art und Weise mit diesen Fragen. Man begleitet Lenny dabei, wie er versucht, mehr über seinen Bruder herauszufinden, und endlich aus seinem Schatten heraustritt. Die Kapitel des Buches sind sehr kurz, insgesamt liest sich die Geschichte ziemlich schnell. Meiner Meinung nach ist das ein eindeutiges Plus für ein Jugendbuch. Andererseits ist die Geschichte nicht ganz so gehaltvoll, wie ich sie mir stellenweise gewünscht hätte.

„Der Ernst des Lebens macht auch keinen Spaß“ beschäftigt sich mit der Trauer nach dem Tod eines geliebten Menschen und mit der Frage nach dem Warum. Gleichzeitig geht es aber auch darum, wie man im Schatten eines von allen geliebten und geachteten Bruder zu sich selbst finden kann. Insgesamt ein gutes Jugendbuch, dass auf wenigen Seite interessante Denkanstöße bietet. 7 von 10 Sternen.

stern 7

„Der Ernst des Lebens macht auch keinen Spaß“ war 2015 für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert.

Der Ernst des Lebens macht auch keinen Spaß – Christoph Wortmann – Klappbroschur – 191 Seiten – 12,95 € – ISBN: 978-3-407-81158-5 – erschienen: September 2015 (Beltz) – Altersempfehlung: ab 14 Jahren

[Rezension] „Schneeriese“ von Susan Kreller

Klappentext:

Seit er denken kann, lebt der 14-jährige Adrian neben Stella Maraun, die fast nicht lispelt und die beste Freundin ist, die er je hatte. Es kümmert sie nicht, dass Adrian wächst und wächst – 2,07 m soll er werden! – und sie nennt ihn liebevoll Einsneunzig, obwohl auch das schon nicht mehr stimmt.
Doch als Datos Familie in das leerstehende Dreitotenhaus nebenan einzieht, entspinnt sich zwischen Stella und Dato eine zarte Liebesgeschichte. Adrian muss den ersten furchtbaren Liebeskummer überleben – und vielleicht trotzdem schaffen, Stellas Freund zu bleiben. (Quelle)

Meine Meinung:

„Elefanten sieht man nicht“ von Susan Kreller habe ich im letzten Jahr gelesen und sehr gemocht. Nachdem nun auch „Schneeriese“ für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert wurde, war klar, dass ich es auch lesen würde.

Anders als in „Elefanten sieht man sich“, das sich mit dem Thema der häuslichen Gewalt beschäftigt, geht es in diesem Buch um ein eher „kleines“ Thema – zumindest erscheint es erstmal eher klein und unscheinbar: Adrian ist, seit er denken kann, mit seiner Nachbarin Stella befreundet. In der letzten Zeit aber empfindet er mehr für sie: Er möchte sie gerne zeichnen, nicht nur ihre Hände und Füße, sondern auch ihr Gesicht, denn das wäre die perfekte Ausrede, um sie möglichst lange ansehen zu können. Adrian ist in Stella verliebt. Doch die verliebt sich in den gerade erst hergezogenen Dato. Das kann Adrian kaum ertragen: Der Schmerz und die Trauer verändern ihn.

Und Adrian dachte, ja, tatsächlich, da gäbe es zwei oder zehn Kleinigkeiten, die dringend mal für mich zu tun wären. Du könntest mich fragen, ob ich dein Gesicht zeichnen will, ich selber frag ja nicht, du könntest mich anrufen jeden Tag, du könntest vor meiner Zimmertür stehen und Los, Beeilung! rufen, du könntest mit mir und der Misses auf der Schaukel sitzen und gar nichts tun, du könntest laut sagen, Dato, was für ein bescheuerter Name aber auch, wie kann einer bloß Dato heißen, du könntest mich einfach mal ansehen, du könntest mich Einsneunzig nennen, du könntest sagen, tut mir leid, dass ich dich aus Versehen vergessen hab, das kommt nie wieder vor in den nächsten fünf Wochen,“ (S. 53)

Freundschaft – Verliebtsein – unerwiderte Liebe: All das sind Themen, die Jugendliche sicherlich sehr beschäftigen. Ich bewundere die Autorin, wie sie sich ein kleines Stückchen dieser Themen nimmt und damit ein komplettes Buch füllt. Eigentlich passiert innerhalb der Geschichte recht wenig – und dann doch wieder so viel. Schwierig hingegen finde ich die Sprache: Wie auch schon in „Elefanten sieht man nicht“ ist die wörtliche Rede auch in diesem Buch nicht gekennzeichnet. Damit aber nicht genug: Wörtliche Rede, Erzählung und Gedanken gehen oft nahtlos ineinander über, was das Lesen wirklich schwer macht. Man muss sehr konzentriert sein, manchmal einen Satz ein zweites Mal lesen. All das ist nichts Schlimmes, aber doch frage ich mich: Für wen wurde dieses Buch geschrieben? Meiner Meinung nach für Erwachsene oder für Jugendliche, die es im Deutschunterricht in der Schule lesen, aber ich glaube kaum, dass junge Leser dieses Buch in ihrer Freizeit in die Hand nehmen.

„Schneeriese“ erzählt auf gelungene Weise von dem vierzehnjährigen Adrian, der in seine beste Freundin und Nachbarin verliebt ist und irgendwie damit zurecht kommen muss, dass diese nicht das Gleiche für ihn empfindet. Thematisch und auch von der Entwicklung der Figuren her hat das Buch eine Menge zu bieten. Sprachlich besticht es durch eine nicht einfache, teilweise schon fast lyrische Erzählweise, die das Lesen kompliziert macht. Ich vergebe insgesamt 7 von 10 Sternen!

stern 7

Schneeriese – Susan Kreller – Hardcover mit SU – 208 Seiten – 14,90 € – ISBN: 978-3-551-58318-5 – erschienen: September 2014 (Carlsen) – Altersempfehlung: ab 12 Jahren

[Rezension] „Flügel aus Papier“ von Marcin Szczygielski

Klappentext:

Warschau um 1942: Rafal flieht vor der grausamen Wirklichkeit des Ghettos in die Bibliothek, in die Welt der Bücher. In H. G. Wells ›Zeitmaschine‹ entdeckt er Parallelen zwischen der Realität und der im Roman beschriebenen Welt. Schließlich gelingt es seinem Großvater, Rafal aus dem Ghetto zu schmuggeln. Er versteckt sich im Warschauer Zoo. Aber die Nazis sind ihm auf der Spur … (Quelle)

Meine Meinung:

Der Holocaust – erzählt aus der Sicht eines kleinen Jungen: Das kommt sicherlich nicht nur mir bekannt vor. „Flügel aus Papier“ erinnert von der Erzählweise und eben vor allem wegen der Erzählperspektive ein wenig an „Der Junge im gestreiften Pyjama“. Doch während Bruno dort zunächst unbeteiligt die Menschen im gestreiften Pyjama hinter dem Zaun beobachtet, ist Rafal mittendrin:

„Es soll früher einmal gar nicht so wichtig gewesen sein, woran jemand glaubte oder welche Farbe seine Haut, seine Haare und seine Augen hatten. Es zählte nur, was er für ein Mensch war.“ (S. 27)

Seine Erzählung beginnt zunächst eher harmlos: Bruno lebt mit seinem Großvater im Ghetto, was ihm anfangs aber noch nicht bewusst ist, er liest gerne und ärgert sich, wenn ihm die Damen in der Bibliothek nur Kinderbücher verleihen. Ganz beeindruckt ist er dann von „Die Zeitmaschine“ von H.G. Wells. Dieses Buch wird im Laufe der Erzählung noch ein wichtigen Part einnehmen, gelingt es Rafal doch sich mit Hilfe der Zeitmaschine vor den Nazis zu retten. Der Autor verknüpft an dieser Stelle die Vergangenheit mit der Gegenwart. Dieses unrealistische Element hat mir erstaunlich gut gefallen, ich hätte es mir sogar noch intensiver gewünscht.

Intensiv ist für mich ein gutes Stichwort, denn mir fehlte während des Lesens allgemein die Tiefe. Natürlich bewegt dieses Buch schon allein aufgrund seiner Thematik, aber ich hätte mir gewünscht, noch öfter mitgerissen zu werden und emotional komplett dabei zu sein. Ich habe das Buch gerne gelesen, mochte einige Zitate wie das oben auch besonders gerne, aber war einfach recht unbeteiligt während des Lesens. Hier wäre definitiv noch mehr möglich gewesen.

„Flügel aus Papier“ erzählt die Flucht des Jungen Rafal vor den Nazis. Realistische Erzählungen werden hierbei mit einigen wenigen science-fictionhaften Elementen verknüpft, die Vergangenheit mit der Gegenwart. Dies gelingt dem Autor so gut, dass ich mir mehr davon gewünscht hätte. Insgesamt war mir die Erzählung der Geschichte allerdings nicht intensiv genug, ich war emotional kaum beteiligt. Ich vergebe knappe 7 von 10 Sterne und bin sehr auf andere Meinungen gespannt.

stern 7

Flügel aus Papier – Marcin Szczygielski – Hardcover – 288 Seiten – 13,99 € – ISBN: 978-3-7373-5212-3 – erschienen: Februar 2015 (Sauerländer) – Altersempfehlung: ab 10 Jahren

[Rezension] „Der Tag, an dem wir begannen, die Wahrheit zu sagen“ von Susan Juby

Klappentext:

Das Leben ist nichts für Feiglinge…
… denken sich die drei Freunde Dusk, Neil und Normandy, zu Beginn des 11. Schuljahres und starten ein gewagtes Experiment: Einmal jede Woche wird abwechselnd einer der drei einem Menschen aus ihrer Schule eine Frage stellen, die bisher keiner auszusprechen wagte, obwohl alle nach der Antwort lechzen. (Quelle)

Meine Meinung:

Alles begann damit, dass Aimee, die Mitschülerin von Dusk, Neil und Normandy, nach den Ferien mit einem deutlich größeren Busen und einer sehr viel schmaleren Nase in die Schule kommt. Neil beschließt, Aimee darauf anzusprechen. Und obwohl die beiden anderen erwarten, dass es ihr unangenehm sein würde, reagiert Aimee total positiv und dankbar. Aus diesem Grund gründen die drei die Wahrheitskommission und beschließen, wöchentlich neue Wahrheiten herauszubekommen.
Doch gerade Normandy hat so ihre Probleme mit diesem Projekt, was vor allem daran liegt, dass es bei ihr zu Hause niemand wagt, die Wahrheit auszusprechen…

„‚Das hat nichts mit Klatsch und Tratsch zu tun‘, sagte ich. ‚Leute auf die Wahrheit anzusprechen, hat eine spirituelle Funktion.‘
Mr Thomas‘ breites Grinsen wurde ernst. ‚Dann muss ich das falsch verstanden haben. Ich dachte immer, be so spirituellen Geschichten ginge es in erster Linie darum, die Wahrheit über sich selbst herauszufinden.'“ (S. 138)

Im Laufe der Geschichte finden Dawn und Neil nicht nur so einige Wahrheiten über ihre Mitschüler heraus, sondern vor allem beginnt Normandy etwas über ihre Familie und über sich selbst herauszufinden. Diese Entwicklung fand ich total interessant und spannend zu begleiten. Für mich stellt dies die eigentliche Handlung der Geschichte dar.

Ein Großteil der Handlung findet an der Green-Pastures-Academy statt, einer Schule für künstlerisch besonders begabte Jugendliche. Das Setting hat mir richtig gut gefallen, denn es bietet viel Potenzial für besondere Haupt- und Nebenfiguren. Derzeit schreibt die Autorin an einem weiteren Buch, das an der Akademie spielt. Ich kann mir gut vorstellen, auch das zu lesen.

Die Schreibweise ist allerdings etwas gewöhnungsbedürftig und anstrengend. Die Geschichte wird in Essayform aus der Sicht von Normandy erzählt und beinhaltet viele Fußnoten, die ich ehrlich gesagt oft überlesen habe, da sie den Lesefluss ziemlich unterbrechen.

Insgesamt geht es in diesem Buch weniger um Liebe und Highschool-Tralala, als man angesichts des Covers denken mag. In meinen Augen geht es vor allem darum, dass Normandy versucht herauszufinden, was in ihrer Familie eigentlich schief läuft. Sie versucht sich von ihrer sehr erfolgreichen Schwester abzugrenzen und herauszufinden, wer sie wirklich ist. Die Thematik und auch die Charaktere finde ich unglaublich spannend. Die Umsetzung ist nicht durchweg gelungen. Dennoch würde ich einem zweiten Buch der Autorin gerne eine Chance geben. Ich vergeb hierfür 7 von 10 Sternen.

stern 7

Der Tag, als wir begannen, die Wahrheit zu sagen – Susan Juby – Hardcover mit SU – 352 Seiten – 16,99 € – ISBN: 978-3-570-15998-9 – erschienen: April 2015 (cbj) – Altersempfehlung: ab 12 Jahren

[Rezension] „Aprikosensommer“ von Deniz Selek

Klappentext:

Eve fliegt mit ihrer Mutter nach Istanbul, um ihren Vater ausfindig zu machen. Fünfzehn Jahre lang hat ihre Mutter alle Fragen nach ihm abgeblockt. Als er dann tatsächlich vor Eve steht, hat sie das Gefühl, endlich den fehlenden Teil ihrer Identität gefunden zu haben. Und dann ist da auch noch ihr Dolmetscher Sinan, in den sie sich Hals über Kopf verliebt … (Quelle)

Meine Meinung:

Der Klappentext zu diesem Buch ist etwas irreführend. Er suggeriert, dass ein Großteil der Handlung in Istanbul spielt. Tatsächlich findet die Handlung aber zunächst lange Zeit in Deutschland statt: Eve will seit jeher wissen, wer ihr Vater ist. Doch immer wieder sperrt sich ihre Mutter und scheint selbst nicht in dieses Kapitel ihres Lebens eintauchen zu wollen. Doch für Eve wird es immer wichtiger, mehr über ihren Vater zu erfahren und so den fehlenden Teil ihrer Identität zu ergänzen. Schließlich gibt ihre Mutter mit großem Zögern nach…

„Aprikosensommer“ ist eine Geschichte, in der es vor allem um die eigene Identität, um Gefühle und Erinnerungen geht. Es ist weniger eine Liebesgeschichte – auch hier weist der Klappentext in eine etwas falsche Richtung. Der Wunsch von Eve, mehr über ihren türkischen Vater zu erfahren, ist absolut nachvollziehbar und wird überzeugend dargestellt.

„Da, wo bei den meisten Menschen ein Bild ist, wenn sie an ihren Vater denken, war bei mir nur ein leerer Rahmen. Ich besaß kein einziges Foto von ihm, ich wusste nicht, wie er aussah oder wie er war. Das Einzige, was mir meine Mutter irgendwann verraten hatte, war, dass er Cengiz hieß und Türke war.“ (S. 42)

Irgendwann aber kann Eve ihre Mutter überzeugen und die beiden reisen nach Istanbul, damit Eve ihren Vater kennenlernen kann. Die Beschreibungen der Stadt sind wundervoll und haben dazu geführt, dass ich Istanbul irgendwann ein Mal tatsächlich erleben möchte. Die Atmosphäre, die die Autorin hier erschafft, ist mit den Händen greifbar.

Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich die Beziehung zwischen Eve und ihrer Mutter. Sie wird sehr unterschiedlich dargestellt. Mal scheint es so, als würden sich die beiden – abgesehen von dem ewigen Konflikt um die Identität von Eves Vater – ganz gut verstehen, dann wieder zweifelt Eve an der Liebe ihrer Mutter. Mich persönlich hat das beim Lesen etwas gestört. Ich weiß aber von einer Freundin, dass es ihr gar nicht negativ aufgefallen ist.

Insgesamt ist „Aprikosensommer“ ein tolles Jugendbuch, das gerade in der Zeit, in der viele Jugendliche ihren Vater nicht kennen, brandaktuell ist. Es besticht durch den überzeugenden Wunsch von Eve, endlich ihren Vater kennenzulernen, und durch die tolle Atmosphäre, die man beim Lesen der Beschreibungen der Erlebnisse in Istanbul greifen kann. Aufgrund kleiner Kritikpunkte muss ich jedoch ein paar Sterne abziehen und vergebe insgesamt 7 von 10 Sternen.

stern 7

Aprikosensommer – Deniz Selek – Klappbroschur – 288 Seiten – 9,99 € – ISBN: 978-3-7335-0066-5 – erschienen: März 2015 (Fischer) – Altersempfehlung: ab 12 Jahren

[Rezension] „Rain: Das tödliche Element“ von Virginia Bergin

Klappentext:

Samstag, Partyabend. Ruby und ihre Freunde feiern ausgelassen bis in die Nacht. Was keiner ahnt: Es wird das letzte Mal sein. Ruby wird ihre Freunde niemals wiedersehen. Und sie wird auch Caspar zum ersten und letzten Mal geküsst haben. Denn in dieser Nacht kommt der giftige Regen, der ein tödliches Virus bringt. Die Menschheit rast ihrem Untergang entgegen. Wer nicht gleich stirbt, kämpft mit allen Mitteln ums Überleben. Freunde werden zu Feinden, Kinder zu Waisen, Nachbarn zu Gesetzesbrechern. Auch Ruby ist von einem Tag auf den anderen völlig auf sich allein gestellt. (Quelle)

Meine Meinung:

Es gibt Bücher, bei denen möchte man gerne nach wenigen Seiten aufhören zu lesen. „Rain: Das tödliche Element“ war für mich eines dieser Bücher. Ich habe es aber nicht abgebrochen – und bin total froh darum!

Der Anfang der Geschichte ist wirklich hart, was an dem Schreibstil liegt. Die Geschichte wird aus der Sicht von Ruby erzählt, die ihre Leser zwischendurch immer mal wieder anspricht. „Kommentierende Ich-Erzählung“ nennt man das wohl, habe ich neulich gehört. Dieser Erzählstil liegt mir grundsätzlich eher nicht, hier habe ich ihn aber als besonders plump und wenig gelungen empfunden. Ich war wirklich kurz davor, das Buch abzubrechen, habe es dann aber doch nicht getan. Zum Glück, denn mit einem Mal hatte mich die Handlung gepackt und zwar auf eine Art und Weise, die ich nur selten erleben.

In dem Buch geht es darum, dass mit einem Mal der Regen giftig ist. Wird man auch nur minimal von ihm getroffen, stirbt man einen qualvollen Tod. Und so ist schnell nicht nur der Regen gefährlich, sondern auch alle Gewässer, die Pflanzen usw. Besonders wertvoll ist entsprechend das Trinkwasser. Die Menschen plündern Supermärkte und Häuser von verstorbenen Nachbarn, nur um an etwas Trinkbares zu gelangen. Und plötzlich während des Lesens – es regnete übrigens – erwischte ich mich dabei, meine eigenen Wasservorräte zu überprüfen… um mich dann selbst etwas zu belächeln.

Und so bleibe ich etwas hin- und hergerissen, wie ich „Rain“ nun entgültig finde: Bin ich genervt von dem Erzählstil? Oder bin ich begeistert, weil mir die Handlung (und anscheinend dann doch auch die Schreibweise der Autorin) so gefesselt hat? Ich bin mir entsprechend auch noch nicht sicher, ob ich den Folgeband lesen werde, denn dies ist der Auftakt zu einer Trilogie (so zumindest ist mein Stand der Dinge).

„Rain: Das tödliche Element“ ist ein Buch, das mich etwas zwiegespalten zurücklässt: Einerseits fand ich die kommentierende Ich-Erzählung etwas anstrengend, andererseits hat mich die Handlung wirklich mitgerissen. Die Geschichte ist auf jeden Fall ein interessanter Auftakt einer neuen Dystopie-Apokalypse-Reihe, die ich im Auge behalten werde. Insgesamt vergebe ich knappe 7 von 10 Sternen.

stern 7

Rain: Das tödliche Element – Virginia Bergin – Hardcover mit SU – 416 Seiten – 16,99 € – ISBN: 978-3-7373-5155-3 – erschienen: Februar 2015 (Fischer) – Altersempfehlung: ab 14 Jahren

[Rezension] „Zum Glück bemerkt mich niemand … dachte ich“ von Liv Marit Weberg

Klappentext:

Was macht man, wenn man zum ersten Mal alleine wohnt, aber viel zu schüchtern ist, um mit der neuen Freiheit etwas anzufangen? Anne Lise versteckt sich erfolgreich in ihrem Schneckenhaus und lässt nicht einmal ihren Freund Tore so richtig an sich heran. Bis Tore genug davon hat und sie völlig entnervt verlässt. Bis sie ihren Studienplatz verliert. Und bis ihre Eltern ihr den Unterhalt streichen. Aber so ohne weiteres gibt Anne Lise nicht auf! Kurzerhand nimmt sie ihr Leben selbst in die Hand und sucht sich einen Job. Und dabei wird Anne Lise bemerkt und gegen ihren Willen kennengelernt. Zum Glück! (Quelle)

Meine Meinung:

Merkwürdig! Dieses Buch ist definitiv merkwürdig! Ob das gut oder schlecht ist, kann ich gar nicht so genau sagen.

Anne Lise zieht zum Studieren nach Oslo; zwar nur in eine winzig kleine Wohnung, doch das ist ihr erstmal egal, denn sie hat große Pläne.

„Mein Plan für die nächsten drei Jahre steht. Wichtige Jahre sollen es werden. Jahre, in denen ich lache und weine, mir eine Existenz aufbaue, allein oder mit jemandem zusammen (das wird die Zeit zeigen, denke ich).“ (S. 8)

Doch gleich am ersten Unitag, an dem sie ihre Kommilitonen kennenlernen soll, kommt sie zu spät – und traut sich dann gar nicht mehr, zu den anderen zu gehen. Und so verbringt sie, abgesehen von einer kurzen Beziehung mit Tore, ihre Zeit alleine in ihrer Wohnung.

„Ich fühle mich in meiner Schuhschachtel mit der Zeit immer mehr zuhause. Sie ist zwar in keinerlei Hinsicht komfortabel, aber zweckmäßig. Ein Aufenthaltsraum, ein Schutzraum. Ähnlich einem Luftschutzbunker.“ (S. 73)

Irgendwann muss sie feststellen: Sie ist komplett alleine, sie hat noch nie eine Vorlesung besucht und das Geld geht ihr auch aus. Es muss sich etwas ändern.

Die Geschichte von Anne Lise wird genauso erzählt, wie ich mir das junge Mädchen auch vorgestellt habe: Die Kapitel sind ziemlich kurz und eher emotionslos. Es passiert nicht viel. Oft hatte ich das Bedürfnis, Anne Lise (wahlweise auch das Buch) zu schütteln, um mal ein bisschen Schwung in ihr Leben zu bringen, doch die Geschichte plätschert so dahin – antriebslos und fremdgesteuert.

„Zum Glück bemerkt mich niemand … dachte ich“ erzählt auf sehr realistische Art und Weise, wie es ist, ein Leben als kontaktscheuer und antriebsloser Mensch zu leben. Die Erzählstimme passt unheimlich gut zur Geschichte, reizt die Geduld des Lesers aber auch sehr aus. Und so ist dieses Buch gleichzeitig gut, aber auch sehr anstrengend. Und vor allem merkwürdig! Aber auf eine gute Art! Ich vergebe knappe 7 von 10 Sternen!

stern 7

Zum Glück bemerkt mich niemand … dachte ich – Liv Marit Weberg – Hardcover – 224 Seiten – 12,99 € – ISBN: 978-3-7373-5170-6 – erschienen: Februar 2015 (Sauerländer) – Altersempfehlung: 14-17 Jahre

[Rezension] „Lieber jetzt als irgendwann“ von Lauren Graham

Klappentext:

Franny Banks ist zwar ein bisschen chaotisch, aber vor allem witzig, charmant und klug – eigentlich müsste sie alle ihre Ziele erreichen können:

– Schauspielerin werden
– den Durchbruch schaffen
– Mann fürs Leben finden

Für den Notfall hat sie trotzdem einen Plan B:

– langjährigen Freund Clark heiraten
– Englisch-Lehrerin werden
– in einen Vorort ziehen

Doch ihr „Ultimatum zur Traumverwirklichung“ von drei Jahren läuft bald ab. Als sich herausstellt, dass sogar Plan B geplatzt ist, lautet Frannys Motto deshalb: Lieber jetzt als irgendwann. (Quelle)

Meine Meinung:

Lauren Graham dürfte den meisten von uns vor allem durch die Serie „Gilmore Girls“ bekannt sein, in der sie die ewig quasselnde, kaffeesüchtige und liebenswerte Lorelai spielt. Nun hat Lauren Graham also ein Buch geschrieben und wäre es mir nicht vom Verlag aus ans Herz gelegt worden, hätte ich es sicherlich nicht gelesen, denn ich bin immer etwas skeptisch, wenn sich Schauspieler plötzlich auch als Autoren verdingen. Ich kann schon mal vorweg nehmen, dass ich froh bin, dieses Buch doch gelesen zu haben.

Auf der Rückseite des Buches kann man folgendes Zitat lesen: „Lauren Graham, bekannt aus „Gilmore Girls“ erzählt eine Geschichte, die ihre eigene sein könnte.“ Ich weiß nicht viel über den Menschen Lauren Graham, aber ich hatte ein wenig Angst, dass das Buch quasi ein Abklatsch ihrer Lorelai-Rolle werden würde. Dem ist zum Glück nicht so.

Die Hauptperson Franny Banks ist eher etwas schüchtern, ist weit von der Hosengröße 27, die ihr im Laufe der Geschichte ans Herz gelegt wird, entfernt und hat einen Plan: Sie hat sich ein Ultimatum von drei Jahren gesetzt, um ihren Traum, Schauspielerin zu werden, den Durchbruch zu schaffen und den Mann fürs Leben zu finden, umzusetzen. Wir steigen in Frannys Geschichte ein, als ihr Ultimatum ihr nur noch ein halbes Jahr lang andauert.

„Mein Herz macht einen Sprung, als ich meinen Namen bei „Besetzung“ an erster Stelle sehe. Unter „Figur“ steht „Ehefrau“. Bei dem anderen Werbespot war ich nur „Pullovermädchen Nr. 3″. Ich träume schon von dem Tag, an dem ich jemanden mit einem richtigen Namen spiele.“ (S. 111)

Die Story, die erzählt wird, ist absolut nicht neu. Ich glaube, beinahe jedes Detail kennt man schon aus einem anderen Buch oder Film. Und trotzdem war es schön, die Geschichte zu lesen, denn Franny ist einfach sehr sympathisch, obwohl man sie als Leser das ein oder andere Mal schütteln und wach rütteln möchte. Lauren Graham schreibt wirklich unterhaltsam und erinnert dabei ansatzweise (nur ansatzweise) an Marian Keyes.

Besonders gefallen hat mir, dass die Geschichte teilweise auch in Form von Filofax-Kalenderseiten erzählt wird. Vor jedem Kapitel gibt es eine Wochenübersicht aus Frannys Kalender, auf der sie notiert hat, welche Termine sie hat, wie viele Kilometer sie gelaufen ist, was sie anhatte usw. Wochen, in denen nichts Besonderes passiert, bekommen dann nur so eine Filofax-Doppelseiten und werden in der Geschichte nicht mehr groß erwähnt. Eine wirklich nette Idee.

„Lieber jetzt als irgendwann“ erzählt eine Geschichte, die man definitiv schon kennt: Junges Mädchen möchte in der Großstadt den Durchbruch als Schauspielerin schaffen und sucht nebenbei nach der großen Liebe! Und trotzdem ist dieses Buch lesenswert, denn Franny Banks ist eine sehr sympathische Hauptperson, die Idee mit den Filofax-Kalenderseiten hat mich begeistert: Und seien wir mal ehrlich: Ab und an tauchen wir doch alle gerne mal in so einen typischen Frauenroman ab! 7 von 10 Sternen!

stern 7

Lieber jetzt als irgendwann – Lauren Graham – Taschenbuch – 432 Seiten – 9,99 € – ISBN 978-3-596-19844-3 – erschienen: Januar 2015 (Fischer)

[Rezension] „Open Minds – Gefährliche Gedanken“ von Susan Kaye Quinn

Reiheninfo:

Mindjack

  1. „Open Minds – Gefährliche Gedanken“
  2. „Closed Hearts – Gefährliche Hoffnung“
  3. „Free Souls – Gefährliche Träume“ (erscheint im April 2015)

Klappentext:

Die sechzehnjährige Kira Moore ist eine Null, jemand der weder Gedanken lesen, noch von anderen gelesen werden kann. Nullen sind Außenseiter, denen man nicht vertrauen kann, weswegen sie auch keine Chancen bei Raf hat, einem normalen Gedankenleser und ihrem besten Freund, in den sie heimlich verliebt ist. Als sie aus Versehen die Kontrolle über Rafs Verstand übernimmt und ihn dadurch beinahe umbringt, versucht Kira ihre unheimliche, neue Fähigkeit vor ihrer Familie und dem zunehmend misstrauischer werdenden Raf zu verbergen. Aber sie verstrickt sich in ihren Lügen und wird immer tiefer in eine geheime Unterwelt voller Gedankenkontrollierer gezogen. (Quelle)

Meine Meinung:

Zu Beginn der Geschichte ist Kira eine Null. Und das ist in einer Welt, in der alle die Gedanken der anderen lesen können, wahrlich kein Vergnügen. Ihre Freundinnen von früher haben sich von ihr abgewandt, dem Unterricht kann sie nur schwer folgen, denn er findet via Gedanken statt, und dann wird sie immer wieder von Jungen belästigt, schließlich sendet eine Null wie sie keine negativen Gedankenemotionen aus, wenn sie ungewollt berührt wird. Ihr einziger Freund ist Raf, der sie nimmt, wie sie ist und für den sie mehr empfindet, als sie sich selbst eingestehen mag. Ihr größter Wunsch ist es, sich endlich in eine Leserin zu verwandeln. Doch dann passiert etwas, das alles verändert:

„Alle sagten, dass sie sich bei ihrer Veränderung anders im Gehirn gefühlt hätten. Ich wusste, dass sich irgendetwas in mir verschoben hatte, aber es war nicht die Art Veränderung auf die ich all die Jahre gewartet hattet. Stattdessen hatte ich mich in etwas Gefährliches verwandelt.“

Es stellt sich heraus, dass Kira eine Mindjackerin ist, was bedeutet, dass sie nicht nur die Gedanken anderer lesen, sondern diese auch übernehmen und manipulieren kann. Der einzig andere Mindjacker, den Kira noch kennt, ist Simon. Er unterstützt und erklärt Kira vieles von dem, was für sie beängstigend und neu ist, und die beiden kommen sich näher. Und doch scheint Simon ganz eigene Pläne zu haben…

„Open Minds“ ist eine tolle Geschichte, die irgendwo zwischen Dystopie und Fantasy anzusiedeln ist und durch die wirklich neuartige Idee überzeugt. Das Mindjacken an sich birgt schon großes Potenzial: Es ist für Kira gleichzeitig faszinierend und beängstigend. Und außerdem gibt es Jacker wie Simon, die diese Fähigkeit rücksichtlos nutzen, um für sich einen Vorteil aus allem herauszuschlagen. Wann ist es hilfreich und notwendig die Gedanken anderer zu kontrollieren, wann ist es unethisch?

Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen. Zwischendurch hatte es einen kleinen Tiefpunkt, aber dann hatte mich die Story auch schon wieder gepackt, die durch viele kleine Höhepunkte lebt. Kira ist eine tolle Protagonistin, die mir schnell ans Herz gewachsen ist. Ich hätte mir nur auch etwas mehr Tiefe bei den anderen Charakteren gewünscht.

„Open Minds – Gefährliche Gedanken“ punktet mit einer tollen, neuen Idee, die ich so noch nirgendwo gelesen habe, einer locken-leichten Schreibe und einer spannungsgeladenen Handlung. Kleine Mankos sind die etwas blassen Nebencharaktere und die ab und an fehlenden Kommas in der deutschen Übersetzung. Ich werde den zweiten Band, der gerade erschienen ist, aber mit Sicherheit auch noch lesen und kann auch dieses Buch nur empfehlen. Gute 7 von 10 Sternen!

stern 7

Open Minds – Gefährliche Gedanken – Susan Kaye Quinn – E-Book – ungefähr 326 Seiten – 0,99 € (Stand: Januar 2015)
Taschenbuchausgabe: ISBN: 978-1497408555 – 10,69 € – erschienen: März 2014