[Rezension] „Der Rithmatist“ von Brandon Sanderson

Reiheninfo:

  1. „Der Rithamtist“
  2. engl.: „The Aztlanian“ (erscheint vorauss. 2016)

Klappentext:

Wie wird man Magier, wenn man nicht zaubern kann? Mit diesem Problem kämpft Joel tagtäglich, denn nichts wünscht er sich sehnlicher, als ein Rithmatist, ein berühmter Kreidemagier, zu werden. Doch so sehr er sich auch bemüht, seine Kreidefiguren bleiben leblos – bis zu dem Tag, an dem plötzlich das Schicksal aller Rithmatisten auf Joels Schultern ruht. Einem Tag, an dem eine lange verborgene Gabe in ihm erwacht … (Quelle)

Meine Meinung:

„Kreidlinge. Sie wurden aus Formlinien entwickelt und bildeten den Kern eines jeden rithmatischen Angriffs. Nalizar zeichnete schnell und zielstrebig und erschuf Kreidlinge, die an kleine Drachen erinnerten. Sie besaßen Flügel und hatten biegsame Hälse. Sobald er den ersten vollendet hatte, erwacht er bebend zum Leben und flog über den Boden zu Professor Fitch.“ (S. 24)

Etwas komplett Neues zu schreiben, ein Thema zum Mittelpunkt einer Geschichte zu machen, das es so vorher noch nie gegeben hat – sowas scheint nicht einfach zu sein. Dazu gibt es einfach schon viele Ideen und Geschichten. Und doch hat Brandon Sanderson es mit diesem Buch geschafft.

Rithmatisten duellieren sich mt Kreide, in dem sie komplizierte Verteidigungskreise, Wirklinien, Kreidlinge und vieles mehr auf den Boden zeichnen. Joel ist von den einzelnen Strategien sehr fasziniert. Interessiert nimmt er alles an Wissen auf, das er bekommen kann. Auch zeichnerisch ist er nicht unbegabt. Nur erwachen seine Kreidlinge einfach nicht zum Leben – Joel ist nämlich leider kein Rithmatist, sondern wird nur an der gleichen Schule wie diese unterrichtet.

Doch als mit einem Mal einer der Rithmatistenschüler spurlos verschwindet und alles darauf hindeutet, dass rithmatische Zeichnungen und wilde Kreidlinge im Spiel waren, steckt Joel mittendrin…

Wie schon in „Steelheart“ konnte mich der Autor auch hier mit der Grundidee, seiner kurzweiligen Schreibweise und den Charakteren begeistern. Joel ist kein typischer Held: Er ist eben kein Rithmatist, kommt anders als seine Mitschüler aus schlichten Verhältnissen und wird auch nicht im Laufe der Geschichte urplötzlich total beliebt. Das hat mir wirklich gut gefallen.

Die Handlung an sich ist nicht unbedingt besonders: Schüler verschwinden, das Verbrechen muss aufgeklärt werden und Joel befindet sich plötzlich im Mittelpunkt der Ermittlungen. Das Ende hingegen ist ziemlich komplex und ich fand es stellenweise etwas verwirrend. Ich denke, dass ich den Schluss, bevor ich den zweiten Teil lesen werde (und das werde ich), noch ein Mal lesen muss, um wirklich alle Informationen parat zu haben.

„Der Rithmatist“ ist ein mehr als gelungener Auftaktband zu einer neuen Jugendfantasyreihe von Brandon Sanderson. Mich hat vor allem die originelle Idee der Rithmatie, also der Kreidemagie, begeistert. Die Geschichte liest sich leicht und wird nicht langweilig. Einzig und allein der Schluss war mir etwas zu verwirrend und komplex – vielleicht hätte ich ihn aber einfach auch langsamer lesen sollen. Ich freue mich auf das Erscheinen des Folgebands und vergebe 8 von 10 Sternen.

stern 8

Der Rithmatist – Brandon Sanderson – Hardcover mit SU – 432 Seiten – 14,99 € – ISBN: 978-3-453-26986-6 – erschienen: Juli 2015 (Heyne fliegt) – Übersetzung: Jürgen Langowski – Altersempfehlung: ab 12 Jahren

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[Kurzer Leseeindruck] „Das Juwel: Die Gabe“ von Amy Ewing

Klappentext:

Violet Lasting ist etwas Besonderes. Sie kann durch bloße Vorstellungskraft Dinge verändern und wachsen lassen. Deshalb wird sie auserwählt, ein Leben im Juwel zu führen. Sie entkommt bitterer Armut und wird auf einer großen Auktion an die Herzogin vom See verkauft, um bei ihr zu wohnen. Eine faszinierende, prunkvolle Welt erwartet sie. Doch das neue Leben fordert ein großes Opfer von ihr: gegen ihren Willen und unter Einsatz all ihrer Kraft soll sie der Herzogin ein Kind schenken.
Wie soll Violet in dieser Welt voller Gefahren und Palastintrigen bestehen? Als sie sich verliebt, setzt sie nicht nur ihre eigene Freiheit aufs Spiel. (Quelle)

Mein Eindruck:

Lila, glitzernd, eine junge Frau in einem Ballkleid: Das Cover von „Das Juewel: Die Gabe“ wirkt so, als wäre die Geschichte eher seicht und kitschig. Zum Glück ist dem gar nicht so. Amy Ewing hat mich mit dem fantastisch-dystopischen Setting und vor allem durch Violet als sympathische Ich-Erzählerin ziemlich schnell in den Bann gezogen. Die Entwicklung der Geschichte ist zwar stellenweise etwas vorhersehbar, wird allerdings nie langweilig und endet mit einer für mich absolut überraschenden (und sehr genialen) Wendung der Handlung, so dass ich am liebsten direkt weitergelesen hätte, der zweite Band erscheint allerdings im Englischen erst im Oktober 2015.

„Das Juwel: Die Gabe“ ist ein toller Reihenauftakt hinter dem sich mehr verbirgt, als ich es zunächst vermutet hatte. Die Geschichte ist spannend und leichtlesig und von der Grundidee her tatsächlich neu. 8 von 10 Sternen.

stern 8

Das Juwel: Die Gabe – Amy Ewing – Hardcover mit SU – 448 Seiten – 16,99 € – ISBN: 978-3-8414-2104-3 – erschienen: August 2015 (Fischer) – Übersetzung: Andrea Fischer – Altersempfehlung: 14-17 Jahre

[Rezension] „Das Apfelkuchenwunder oder die Logik des Verschwindens“ von Sarah Moore Fitzgerald

Klappentext:

Ein wunderbares Buch über das Anderssein, über wahre und falsche Freundschaft und darüber, dass die Rettung manchmal von unerwarteter Seite kommt:

Oscar ist Megs bester Freund. Er hat ein besonderes Gespür für seine Mitmenschen und ist mit seinem Apfelkuchen stets zur Stelle, wenn er gebraucht wird. Doch als er selbst Hilfe braucht, ist Meg am anderen Ende der Welt. Und auch sonst ist niemand für ihn da. Oscar verschwindet spurlos – und alle befürchten das Schlimmste. Alle, bis auf Meg. Sie ist fest entschlossen, herauszufinden, was wirklich passiert ist … (Quelle)

Meine Meinung:

Meg und Oscar sind seit ihrer Kindheit befreundet: Sie sind Nachbarn und ihre Zimmer liegen so, dass sie sich von Fenster zu Fenster unterhalten können. Oscar hat in seinem Zimmer einen Ast liegen, mit dem er  an Megs Fenster kratzen und sie aufwecken kann – für Meg das schönste Geräusch auf der Welt. Um so schlimmer ist es für sie, als ihre Eltern beschließen, für einige Monate nach Neuseeland zu ziehen und ihr Haus unterzuvermieten.

„Oscar hatte ein unverstelltes, fröhliches Lächeln mit Grübchen. Dieses Lächeln war nur eine von tausend tollen Sachen an ihm.“ (S. 35)

Das Buch beginnt mit einem Trauergottesdienst für Oscar, der fast einer Beerdigung gleicht, denn Oscar ist spurlos verschwunden und so ziemlich jeder glaubt, dass er tot ist. Meg und ihre Eltern sind sofort, nachdem sie die Nachricht gehört haben, zurückgekehrt und nun versucht Meg zu begreifen, was in den letzten Monaten ihrer Abwesenheit eigentlich tatsächlich passiert ist…

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Meg und von Oscar, der tatsächlich nicht tot ist, erzählt. Und da es einige Missverständnisse zwischen den beiden gab, ergibt sich für den Leser auch nur durch die beiden Perspektiven das Gesamtbild.

„Ich habe es nicht geschafft, mich umzubringen. Und als mir klar wurde, dass ich nicht einmal das richtig hinkriege, beschloss ich, das Zweitbeste zu tun: fortzubleiben und so zu tun, als wäre ich tot. Ein Teil von mir sehnte sich allerdings nach einer Weile danach, dass jemand kommen und mich finden würde.“ (S. 21)

Eine Freundin von mir beschrieb das Buch mit märchenhaft, was ich spontan verneint habe. Mittlerweile stimme ich ihr aber in manchen Bereichen zu: Die Geschichte und vor allem Oscars sind einfach magisch, denn Oscar hat die Fähigkeit zu spüren, wann Menschen seine Hilfe benötigen: Er backt dann einen Apfelkuchen und schon beim ersten Bissen wissen die Menschen, dass alles wieder gut werden wird. Auch böse Hexen und vor allem eine gute Fee gibt es in dieser Geschichte: Sie sehen nur ganz anders aus, als man es vermutet.

„Das Apfelkuchenwunder oder die Logik des Verschwindens“ ist die magische und stellenweise tatsächlich etwas märchenhafte Version einer Geschichte über eine ganz besondere Freundschaft, über Liebe und Intrigen. Mich konnte vor allem Oscar mit seinem sanften, aber sehr selbstbewussten Charakter begeistern. Insgesamt vergebe ich 8 von 10 Sternen.

stern 8

Das Apfelkuchenwunder oder die Logik des Verschwindens – Sarah Moore Fitzgerald – 256 Seiten – 14,99 € –  ISBN: 978-3-7373-5196-6 – erschienen: August 2015 (Fischer) – Übersetzung: Adelheit Zöfel – Altersempfehlung: ab 12 Jahren

[Rezension] „Schau mir in die Augen, Audrey“ von Sophie Kinsella

Klappentext:

Audrey ist Mitglied einer ziemlich durchgeknallten Familie: Ihr Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine hysterische Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter, ein bisschen schluffiger Teddybär. Doch damit nicht genug – Audrey schleppt noch ein weiteres Päckchen mit sich herum: Nämlich ihre Sonnenbrille, hinter der sie sich wegen einer Angststörung versteckt. Bloß niemandem in die Augen schauen! Als sie eines Tages auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre verrückte Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres großen Bruders vor die Linse – Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, was viel mehr ist, als der Beginn einer wunderbaren Freundschaft … (Quelle)

Meine Meinung:

Sophie Kinsella ist den meisten vermutlich durch ihre Schnäppchenjägerin-Romane ein Begriff. Mit „Schau mir in die Augen, Audrey“ hat sie ihr erstes Jugendbuch veröffentlicht.

Kinsella selbst ist Mutter von vier Söhnen und einer Tochter und genau das merkt man beim Lesen auch, finde ich. Das Familienleben von Audrey wird einfach absolut treffend und humorvoll geschildert und macht für mich den Charme dieser Geschichte aus. Besonders begeistert war ich von Audreys Mutter, die ihre Kinder über alles liebt und immer versucht, eine möglichst gute Mutter zu sein. Dass sie den Bogen dabei ab und an etwas überspannt, sieht man zum Beispiel in der Szene, in der sie – angeregt durch einen Ratgeber, wie man am besten mit seinen Kindern kommunizieren sollen – versucht mit Audreys älterem Bruder über seine Unordnung zu sprechen:

„Also, Frank, mir ist aufgefallen, dass du gestern in deinem Zimmer zwei nasse Handtücher auf dem Boden liegen gelassen hast“, beginnt sie betont sachlich. „Das hat ein Gefühl der Überraschung in mir ausgelöst. Was für ein Gefühl hat es bei dir ausgelöst?“
„Hä?“, macht Frank und starrt sie verwirrt an.
„Ich glaube, dass wir für dein Handtuch-Problem gemeinsam eine Lösung finden können“, fährt Mum fort. „Ich glaube, das wäre eine Herausforderung, die uns beiden total Spaß machen könnte.“ (S. 186)

Für mich waren die Entwicklung von Audrey und die vorsichtige Liebesbeziehung zwischen ihr und Linus eher zweitrangig, obwohl ich es positiv finde, dass ein so wichtiges Thema wie die Angststörung, an der Audrey leidet, in den Vordergrund gerückt wird. Die kleinen und großen Erfolge, die Audrey im Laufe der Geschichte, für sich verbuchen kann, sind zwar in meinen Augen etwas unrealistisch und die Entwicklung an sich zu positiv, aber dafür ist der Jugendroman einfach flockig leicht und sehr angenehm lesbar. Außerdem kann ich mir gut vorstellen, dass vor allem jugendliche Leserinnen ebenso wie Audrey ganz verliebt in Linus sind. Ich wäre es vor 15 Jahren bestimmt gewesen.

„Schau mir in die Augen, Audrey“ ist ein Buch, das bei mir einfach dadurch gepunktet hat, dass es mich wunderbar unterhalten hat. Es mag zwar aus psychologischer Sicht stellenweise etwas unrealistisch sein, aber die Schilderung von Audrey und ihrer herrlich durchgeknallten (und dabei ganz normalen) Familie hat mich Seite für Seite lesen und immer mal wieder leise kichern lassen. Und dafür gibt es von mir 8 von 10 Sternen!

stern 8

Schau mir in Augen, Audrey – Sophie Kinsella – Klappbroschur – 384 Seiten – 14,99 € – ISBN: 978-3-570-17148-6 – erschienen: Julie 2015 (cbj) – Altersempfehlung: ab 12 Jahren

[Rezension] „Liebe ist was für Idioten. Wie mich“ von Sabine Schoder

Klappentext:

Optimistisch gesehen ist Vikis Leben eine Vollkatastrophe. Da kann man schon mal aus Frust ein paar Tüten zu viel rauchen. Da kann es auch passieren, dass man nach einem Konzert mit dem Sänger der Band im Bett landet, obwohl man den eigentlich total bescheuert findet. […] (Quelle)

Meine Meinung:

Als ich den Klappentext gelesen habe, hatte ich ein locker leichtes Jugendbuch erwartet: ein paar typische Jugendprobleme und eben das ganz große Thema: Liebe. Vielleicht hat mich die Geschichte auch genau deswegen so umgehauen, denn sie ist sehr viel weniger locker leicht als eben erwartet.

Das beginnt schon mal damit, dass Viki aus wirklich schwierigen Verhältnissen kommt. Ihre Mutter ist gestorben, als sie noch ein Kind war. Ihr Vater, mit dem sie sich eine Wohnung teilt, scheint keinerlei Gefühle für seine Tochter zu haben, trinkt regelmäßig viel zu viel und neigt zu Gewaltausbrüchen.

Und auch die sich langsam entwickelnde – Viki verneint lange Zeit, dass es überhaupt um Liebe geht – zwischen ihr und Jay ist komplizierter, als es zunächst scheint. Jay geht nämlich seit neuestem nicht mehr in die Schule. Den Grund dafür verbirgt er vor Viki. Und auch sonst ranken sich eininge Gerüchte um den beliebten Sänger der Band „Major Malfunction“.

„Liebe ist was für Idioten. Wie mich“ ist meiner Meinung nach ein überaus gelungenes Jugendbuch: Es ist sehr leichtlesig und unterhaltsam und behandelt dennoch interessante Themen und ist nicht nur oberflächlich. Für mich als erwachsene Leserin hätte es an manchen Stellen noch ein kleines bisschen mehr in die Tiefe gehen können. Ich glaube aber, dass jugendliche Leser genau dieses Mittelmaß zu schätzen wissen.

Die perfekte Mischung aus Unterhaltung, sympathischen Charakteren und ernsten Themen: „Liebe ist was für Idioten. Wie mich“ bietet mehr, als der Klappentext zunächst vermuten lässt, und konnte mich damit ziemlich mitreißen. Ein sehr gelungenes Debüt von Sabine Schoder. 8 von 10 Sternen!

stern 8

Liebe ist was für Idioten. Wie mich – Sabine Schoder – Klappbroschur – 352 Seiten – 12,99 € – ISBN: 978-3-7335-0151-8 – erschienen: Juli 2015 (Fischer) – Altersempfehlung: ab 14 Jahren

[Rezension] „Feuer & Flut“ von Victoria Scott

Reiheninfo:

  1. „Feuer & Flut“
  2. „Salz & Stein“

Klappentext:

Die 17-jährige Tella zögert keine Sekunde, als sie eine Einladung zum mysteriösen Brimstone Bleed erhält, einem tödlichen Wettrennen, das sie und andere Teilnehmer durch einen tückischen Dschungel und eine sengend heiße Wüste führt. Als Preis winkt das Heilmittel für ihren todkranken Bruder. Zur Seite steht ihr ein Pandora, ein genetisch verändertes Tier, das sie bei ihrer Aufgabe unterstützen soll. In ihrem Fall ist es ein Fuchs namens Madox, und gemeinsam kämpfen sie sich durch die erste Etappe des mörderischen Rennens. Doch es kann nur einen Sieger geben, und jeder Teilnehmer ist bereit, sein Leben für das eines geliebten Menschen aufs Spiel zu setzen. Tella muss mehr über das Brimstone Bleed erfahren, bevor ihre Zeit abläuft. Doch dann verliebt sie sich in den mysteriösen Guy – und alle freundschaftlichen Gefühle scheinen dahin, als es auf die Zielgerade zugeht … (Quelle)

Meine Meinung:

Als Tella die Möglichkeit bekommt, am Brimstone Bleed teilzunehmen und damit die Chance zu erhalten, das Heilmittel für ihren sterbenskranken Bruder zu gewinnen, zögert sie nicht, sondern macht sich auf den Weg. Das Brimstone Bleed ist ein legendäres Rennen durch vier Elemente: den Urwald, die Wüste, das Meer und die Berge. Am Ende jeder Etappe bekommt der Schnellste eine Belohnung, doch nur der Endsieger hat die Aussicht auf das Heilmittel für eine geliebte, im Sterben liegende Person. Während des Rennens bekommt jeder Teilnehmer Unterstützung durch ein Pandora, eine Art künstlich erschaffenes Tier mit besonderen Fähigkeiten.

Die Grundidee dieser Geschichte hat mich direkt fasziniert: Dystopische Elemente, die z.B. aus „Die Tribute von Panem“ bekannt sind, werden mit der für mich neuartigen Idee der Pandoras verknüpft. Auch die Umsetzung hat mir gut gefallen. Durch den Wechsel des Szenarios innerhalb der verschiedenen Etappen müssen die Teilnehmer mit immer neuen Gefahren und Schwierigkeiten umgehen. Auch die Fähigkeiten der Pandoras offenbaren sich erst im Laufe der Geschichte, so dass es immer spannend bleibt.

Die unterschiedlichen Charaktere, die man im Laufe des Buches kennenlernt, haben mich schnell mitgerissen. Sie bieten durch ihre Verschiedenheit definitiv Identitätsmöglichkeiten, machen interessante Entwicklungen durch und sorgen so für die ein oder andere Überraschung.

Der erste Teil dieser zweiteiligen Reihe endet so spannend, dass ich mir direkt nach dem Lesen den zweiten Band als E-Book auf englisch gekauft habe, um sofort weiterlesen zu können.

„Feuer & Flut“ hat mich nicht nur durch die spannende Grundidee, sondern auch durch die gelungene Umsetzung vollkommen überzeugt. Die Geschichte ist mitreißend geschrieben und konnte mich einige Male überraschen. Ich hatte viel Freude beim Lesen und vergebe 8 von 10 Sternen!

stern 8

Feuer & Flut – Victoria Scott – Hardcover mit SU – 448 Seiten – 16,99 € – ISBN: 978-3-570-16293-4 – erschienen: Mai 2015 (cbt) – Altersempfehlung: ab 14 Jahren

[Rezension] „Die Zwerge 5: Der Triumph der Zwerge“ von Markus Heitz

Reiheninfo:

  1. „Die Zwerge“
  2. „Der Krieg der Zwerge“
  3. „Die Rache der Zwerge“
  4. „Das Schicksal der Zwerge“
  5. „Der Triumph der Zwerge“

Achtung, diese Rezension enthält einige wenige Spoiler zu den vorherigen Bänden.

Klappentext:

Der Krieg um das Geborgene Land scheint vorüber. Frieden kehrt ein und die Völker festigen ihre Freundschaft, um geeint jeder Gefahr zu trotzen. Doch die Elben schmieden in ihren alten Reichen einen bedrohlichen Bund. Und im Grauen Gebirge wird ein Menschenkind aus dem Jenseitigen Land gefunden, das die Sprache der Albae spricht. Auf wundersame Weise gewinnt das Mädchen die Gunst vieler Bewohner des Geborgenen Landes, während die Zwerge dem Neuankömmling misstrauisch gegenüberstehen. Als ein übermächtiger Feind im Gebirge gesichtet wird, stellt sich heraus, dass das Mädchen ein Geheimnis hat, das die Zukunft des Volkes der Zwerge verändern wird. Wird eine letzte Schlacht geschlagen werden müssen? Und handelt es sich bei dem zurückgekehrten Tungdil tatsächlich um den legendären Helden der Axtschwinger? (Quelle)

Meine Meinung:

„Der Name des Empfängers war deutlich eingepunzt.
‚Für Ingrimmsch‘, las er entgeistert.
Es fiel ihm nur ein Zwerg ein, der sich nach Phondrasôn begeben hatte und der wusste, dass es ihn gab.“ (S. 63)

Die Zwerge-Reihe von Markus Heitz gehört zu meinen liebsten Fantasy-Reihen überhaupt. Ich mag seine liebenswerten Charaktere, die Kämpfe und den immer mal wieder durchblitzenden Humor. Als klar war, dass es noch einen fünften Band geben würde, war ich natürlich total begeistert und es war selbstverständlich, dass ich ihn lesen würde.

Das geborgene Land scheint zunächst ruhiger und friedlicher als jemals zuvor. Die Albae sind geschlagen und die restlichen Völker tun alles, um ein friedliches Bündnis untereinander zu erreichen. Und doch droht wieder Gefahr: sowohl aus dem Inneren als auch von außerhalb der schützenden Mauern des geborgenen Landes. Viele freuen sich, dass gerade jetzt Tungdil aus Phondrasôn zurückkehrt. Andere zweifeln: Ist es dieses Mal der echte?

Es war wirklich schön, wieder ein Mal in das Geborgene Land zurückzukehren und gemeinsam mit einigen wohlbekannten und liebgewonnenen Zwergen Schlachten zu schlagen und gegen das Böse zu kämpfen. Ich weiß nicht genau, zum wie vielten Mal ich den angefangenen Witz von Ingrimmsch gelesen habe. Es ist wirklich ein toller Running-Gag, dass er ihn nie zuende erzählen darf.

„Ingrimmsch zwinkerte ihm zu. ‚Sag, kennst du den Witz vom Ork, der den Zwerg nach dem Weg fragt, und der Zwerg antwortet…'“ (S. 88)

Und doch hatte ich mir noch mehr das Gefühl von Zurückkommen erhofft, aber dafür lag sicherlich auch zu viel Zeit zwischen dem Erscheinen des vierten und des fünften Bandes. Eine Besonderheit bei Heitz‘ Büchern ist es ja, dass z.B. die Zwerge-Reihe und die Albae-Reihe ineinander greifen. Die Handlungen ergänzen und vervollständigen sich. Das bietet zum einen die Möglichkeit, immer mal wieder auf alte Bekannte zu treffen. Zum anderen aber hatte ich das Gefühl, mir würden hier und da kleine Einzelheiten fehlen, weil ich eben nur die ersten drei Bände der Albae-Reihe gelesen habe.

„Der Triumph der Zwerge“ folgt dem altbekannten und bewährten Muster aller Zwerge-Bände: Es gibt eine Bedrohung für den Frieden des geborgenen Reiches und die Zwerge stehen parat um diesen mit Kampfkraft und der nötigen Portion Gewieftheit zu verteidigen. Es war schön auf alte Bekannte zu treffen und noch ein Mal ein paar Lesestunden mit den bärtigen Helden zu verbringen. Für mich ist die Reihe hiermit aber abgeschlossen. Ich weiß nicht, ob Markus Heitz noch einen weiteren Band schreiben wird. Ich werde ihn dann aber nicht mehr lesen, denn man soll ja bekanntlich aufhören, wenn es am Schönsten ist. Ich habe diesen fünften Band gerne gelesen, auch wenn er mich nicht in Begeisterungsstürme versetzt hat, und vergebe 8 von 10 Sternen!

stern 8

Der Triumph der Zwerge – Markus Heitz – Klappbroschur – 656 Seiten – 16,99 € – ISBN: 978-3-492-70351-2 – erschienen: Februar 2015 (Piper)

[Rezension] „Das Jahr, in dem ich dich traf“ von Cecelia Ahern

Klappentext:

Jasmine liebt ihre Schwester und ihre Arbeit. Als sie für ein ganzes Jahr freigestellt wird, weiß sie überhaupt nicht mehr, was sie tun soll – und wer sie eigentlich ist.
Matt braucht seine Familie und den Alkohol. Ohne sie steht er vor dem Abgrund.
Jasmine und Matt sind Nachbarn, doch sie haben noch nie miteinander gesprochen. Da Jasmine so viel freie Zeit zu Hause hat, beginnt sie, Matt zu beobachten. Sie macht sich ihre Gedanken über ihn und fängt in ihrem Kopf Gespräche mit ihm an. Nur in echt will sie mit diesem Kerl nichts zu tun haben – dafür hat sie ihre eigenen, guten Gründe.
Doch dann beginnt ein Jahr voll heller Mondnächte, langer Gartentage und berührender Überraschungen – ein Jahr, das alles verändert. (Quelle)

Meine Meinung:

„So gewöhnte ich mir an, immer in Bewegung zu bleiben, Dinge ins Rollen zu bringen. Ich arbeitete in einem Rhythmus, der mich selbst oft so atemlos machte, dass ich kaum einen Augenblick fand, mich zu besinnen, zu mir zurückzufinden.“ (S. 16)

Seit Jasmine mit fünf Jahren erfahren hat, dass auch sie irgendwann sterben wird, will sie jede Minute ihres Lebens unbedingt richtig ausnutzen. Das klingt grundsätzlich erstmal gut, bdeutet für Jasmine aber, dass sie unglaublich viel arbeitet, kaum Zeit für sich hat und eigentlich nie zum Stillstand kommt.

Als sie von ihrem Geschäftspartner auf ein Mal für ein Jahr freigestellt wird, hat sie plötzlich sehr viel Zeit; Zeit, mit der sie gar nichts anzufangen weiß. Und so beginnt sie nicht nur ihren bis dahin zugepflasterten Garten umzugestalten, sondern auch ihren Nachbarn Matt zu beobachten, der oft abends volltrunken nach Hause kommt, um dann dort laut an der Tür Einlass zu fordern. Eher unfreiwillig kommen die beiden sich näher.
In dem Jahr der Freistellung muss Jasmine unheimlich viel lernen: über ihr Verhältnis zu ihrer großen Schwester, die Down-Syndrom hat, über ihre Nachbarn und nicht zuletzt über sich selbst…

Dieses Buch lag einige Monate ungelesen bei mir zu Hause. Irgendwie gab es immer Bücher, die verlockender waren. Dann unterhielt ich mich mit einer Freundin über Cecelina Ahern und wir erinnerten uns an das, was ich auch kurz nach dem Beginn von „Das Jahr, in dem ich dich traf“ feststellen würde: Cecelia Ahern schreibt einfach wundervolle Geschichten, die den Leser komplett einnehmen und mitreißen. Bewundernswert finde ich, dass sie genau die richtige Mischung zwischen Ernsthaftigkeit, Humor, Romantik und Weisheit findet, ohne dabei schnulzig oder kitschig zu schreiben.

An diesem Buch haben mich vor allem die Charaktere fasziniert: Matt ist eigentlich ein Anti-Held und in vielen Situationen wirkt er eher unsympathisch. Und trotzdem hat man ihn irgendwann gerne und kann sich gar nicht erklären, woran das eigentlich liegt. So geht es Jasmine übrigens auch. Die zweite Person, die mich unheimlich beeindruckt hat, ist dennoch nicht Jasmine, sondern ihre große Schwester Heather, eine junge Frau mit Down-Sydrom. Heather ist ein wundervoller, starker und kluger Charakter, der mich ein Mal sogar zum Weinen gebracht hat.

„Das Jahr, in dem ich dich traf“ ist ein wundervolles Buch, klug und wichtig. Es macht dem Leser bewusst, wie wichtig es gerade in der heutigen Gesellschaft ist, zu entschleunigen und durchzuatmen, bewusst auf seine Mitmenschen und vor allem auf sich selbst zu achten. Die Geschichte überzeugt durch einen für Ahern typischen grandiosen Schreibstil und durch tolle Charaktere. 8 von 10 Sternen.

stern 8

Das Jahr, in dem ich dich traf – Cecelia Ahern – Klappbroschur – 384 Seiten – 14,99 € – ISBN: 978-3-8105-0153-0 – erschienen: Februar 2015 (Krüger Verlag)

[Rezension] „Ein Mädchen, sieben Pfannkuchen und ein roter Koffer“ von Stefan Boonen

Klappentext:

Die Schifferin und allerbeste Pfannkuchenbäckerin des kleinen Dorfes findet am Morgen ein Mädchen am Strand, das der Fluss angespült hat. Mutterseelenallein!
Wie ein Lauffeuer verbreitet sich die Nachricht. Alle sind besorgt. Es wird beschlossen, dass das Mädchen bei drei Familien zur Probe wohnen und dort bleiben soll, wo es ihr am besten gefällt. Richtig spannend wird es, als das Mädchen erfährt, dass der von der Försterin gefangene Bär an den Zoo verkauft werden soll … (Quelle)

Meine Meinung:

Und plötzlich ist es da: das kleine Mädchen mit seinem roten Koffer! Als Frau Karbus, die Schifferin von Wammerswald, das Mädchen am Strand findet, nimmt sie es erst ein Mal mit und backt ihm Pfannkuchen. Das ist nämlich ihre Spezialität.
Danach richtet sich Findling, wie das Mädchen von allen genannt wird, am Strand häuslich ein und fühlt sich dabei pudelwohl. Doch dort kann sie nicht bleiben, darin sind sich alle einig. Schnell finden sich drei Familien, bzw. Personen, die bereit sind, Findling bei sich aufzunehmen.

Bis zu diesem Zeitpunkt las sich das Buch „nur“ nett und lustig. Die Charaktere waren toll und humorvoll beschrieben, so dass nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene beim Lesen in sich hineinkichern. Und dann kam der Moment, ab dem Findling jeweils einen Tag und eine Nacht bei einer der drei Familien wohnt, um zu testen, wo sie später lebenmöchte. Und die Geschichte wurde herzerwärmend, denn die Beweggründe der einzelnen Familien und ihre Versuche, Findling ein Heim zu geben, sind unheimlich liebevoll. Mein heimlicher Lienling ist ganz klar der Große Jos, der – so denkt er zumindest – gar nicht so viel von Kindern versteht, dabei aber ein Herz hat, das fast so riesig ist wie er selbst.

„Ich weiß aber nicht, ob ich gut vorlesen kann“, sagte er zögernd, als er wieder nach unten kam. „Das habe ich noch nie gemacht.“
Findling lachte. „Und ich weiß nicht, ob ich gut zuhören kann. Es ist das erste Mal, dass mir jemand eine Geschichte vorliest.“ (S. 151/152)

Stefan Boonen ist ein wunderbares Buch gelungen, das meiner Meinung nach alles bietet, was das Herz begehrt: Tolle, detailliert beschriebene Charaktere, nette Bilder (von Illustrator Tom Schoonooghe), viel Gefühl und mit der Rettungsaktion für den Bären auch noch die nötige Portion Abenteuer. Ich vergebe insgesamt 8 von 10 Sternen und empfehle das Buch auch erwachsenen (Vor-)Lesern.

stern 8

Ein Mädchen, sieben Pfannkuchen und ein roter Koffer – Stefan Boonen – Hardcover – 272 Seiten – 14,99 € – ISBN: 978-3-7373-5172-0 – erschienen: Februar 2015 (Fischer) – Altersempfehlung: ab 8 Jahen

[Reihenrezension] „Monument 14“ von Emmy Laybourne

Reiheninfo:

  1. „Monument 14“
  2. „Monument 14 – Die Flucht“
  3. „Monument 14 – Die Rettung“

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Inhalt:

Wir befinden uns im Jahr 2045. Für Dean und seinen jüngeren Bruder beginnt der Tag wie jeder andere auch: Sie sitzen im Bus und sind unterwegs zur Schule. Dort werden sie allerdings nie ankommen. Ein noch nie dagewesenes Unwetter zieht auf und unglaublich große Hagelkörner demolieren den Bus und die ganze Stadt. Die Busfahrerin schafft es gerade noch, den vollständig zerstörten Bus in einen großen Supermarkt zu lenken, um dann loszuziehen und Hilfe zu suchen. Während die Welt quasi vor ihren Augen untergeht, sitzen die insgesamt 14 überlebenden Kinder und Jugendliche im Greenway fest.
Wer glaubt, dass damit das Weltuntergangsszenario schon vollständig ist, hat sich allerdings geirrt: Aufgrund des Unwetters entweicht einer nahegelegenen Chemiefabrik eine Giftwolke, was verheerende Folgen hat: Die Chemikalien haben nämlich furchtbare Folgen: Je nach Blutgruppe führen sie zu schlimmen Verletzungen, schweren Aggressionen oder paranoiden Zuständen. Wie sollen die vierzehn Jugendlichen dies überstehen?

Meine Meinung:

Das Szenario, das Emmy Laybourne in dieser Trilogie entwirft ist ebenso altbekannt wie neu. Ein Widerspruch? Nein! Eine Gruppe von Protagonisten zu isolieren und von der Außenwelt abzuschneiden, ist nichts Neues. Sie dann aber noch giftigen und wesensverändernden Dämpfen auszusetzen schon.
Mit diesem Szenario ist der Autorin meiner Meinung nach ein wahrer Glücksgriff gelungen: Die Angst vor der Außenwelt und die Notwendigkeit sich innerhalb des Supermarkts miteinander auseinander setzen zu müssen, wird so absolut glaubhaft.

Die Charaktere sind sehr unterschiedlich, was notwendigerweise zu einigen Konflikten führt. Dazu kommt noch, dass Dean schon seit Ewigkeiten in Astrid verliebt ist, die auch zu den vierzehn Überlebenden zählt. Dass er allerdings so gar nicht zu den coolen Jungs gehört und mit ihm auch noch der gutaussehende Footballspieler Jake im Supermarkt eingesperrt ist, macht die Sache nicht einfacher. Gelungen fand ich, dass die Jugendlichen während der drei Bände einige Entwicklungen durchmachen und nicht schwarz-weiß gezeichnet sind.

Die Reihe bleibt von Buch zu Buch spannend: Mir hat zwar der erste Band am besten gefallen, einfach weil die Idee da noch so neuartig war, aber im Laufe der Trilogie habe ich einfach so viele der Charaktere liebgewonnen, dass ich die drei Bücher innerhalb von drei Tagen verschlungen habe. Und ich finde, das sagt schon alles.
Die einzelnen Teile sind zwar nicht unbedingt in sich abgeschlossen und weisen am Ende auch immer auf den nächsten Band hin, aber trotzdem wird man als Leser nicht komplett in der Luft hängen gelassen und kann zwischendurch einmal durchatmen. Trotzdem empfehle ich, die Folgebände parat liegen zu haben: Ihr werdet weiterlesen wollen. 🙂

Die Schreibweise der Autorin ist jetzt nicht besonders poetisch oder hochwertig, aber eben leichtlesig und mitreißend. Und das finde ich bei einem Jugendbuch mit am Wichtigsten.

Die „Monument 14“-Reihe ist eine tolle Jugendbuchtrilogie im Endzeit-Stil. Das Szenario ist absolut überzeugend und leider gar nicht mal so unrealistisch, auch wenn die Handlung zwanzig Jahre in der Zukunft spielt. Die Charaktere sind vielschichtig und interessant. Mir hat besonders gefallen, dass auch viele der Nebenfiguren detailliert gezeichnet sind und ihren ganz eigenen Charakter haben. Die Handlung bleibt von Buch zu Buch spannend, auch wenn man die Geschichte sicherlich auch in zwei Bänden hätte erzählen können. Ich hatte zum Glück alle Bände zuhause, so dass ich die Bücher in einem Rutsch durchlesen konnte. Man darf aber stellenweise nicht zu zart besaitet sein, denn die Handlung ist teilweise recht brutal. Ich vergebe insgesamt 8 Sterne!

stern 8

Bd. 1: Monument 14 – Taschenbuch – 336 Seiten – 8,99 € – ISBN: 978-3-453-41163-0 – erschienen: Januar 2014 (Heyne fliegt)
Bd. 2: Monument 14: Die Flucht – Taschenbuch – 304 Seiten – 8,99 € – ISBN: 978-3-453-53455-1 – erschienen: Mai 2014 (Heyne fliegt)
Bd. 3: Monument 14: Die Rettung – Taschenbuch – 384 Seiten – 8,99 € – ISBN: 978-3-453-53471-1 – erschienen: Dezember 2014 (Heyne fliegt)