[Rezension] „Das Siegel von Rapgar“ von Alexey Pehov

csm_produkt-11961_e059dade5eTill er’Cartya treibt nur eines an: Er will den wahren Mörder finden. Den Mann, für den er damals unschuldig ins Gefängnis gewandert ist. Der Mann, der wirklich den Mord begangen hat, für den Till vor etwa sieben Jahren verurteilt wurde.

Eines Tages trifft er auf eine junge Frau namens Erin, die von mehreren Männern verfolgt wird. Till versucht, Erin zu verteidigen und gerät damit nicht nur wieder in den Fokus der Squagen Chause (der Polizei in Rapgar), sondern scheinbar auch in den Fokus von Erins Verfolgern. Wer ist diese geheimnisvolle und schöne Frau, die so schnell wieder verschwindet, dass Till nur der Gedanke an sie bleibt? Und warum wird sie wirklich verfolgt?

Till macht sich in seiner Heimatstadt Rapgar auf die Suche nach Erin, die er nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Doch Rapgar ist derzeit alles andere als ein sicheres Pflaster, wird es doch wieder und wieder von dem brutalen Dunkelschlächter heimgesucht …

Wer ein Buch von Alexey Pehov liest, muss sich auf einiges einlassen: Es wimmelt nur so von unbekannten Kreaturen. So leben in Rapgar, einer Stadt zwischen Magie und technischem Fortschritt, zum Beispiel Murzer (Katzenwesen), Kagas (die laut Pehov wie fette Maulwürfe aussehen), das kleine Volk, Amnes (magische Wesen, die in unbelebte Gegenstände wie einen Spazierstock gebannt wurden) oder Haplopelmas (riesige Wächterspinnen, igittt!). Ich mag es, dass Pehov sich nicht an die gängige Fantasy-Bevölkerung (Zwerge, Elfen, Trolle usw. hält), trotzdem fällt der Einstieg in eine neue Welt des russischen Autors immer etwas schwer.

„Das Siegel von Rapgar“ scheint ein Einzelband zu sein, was wirklich schade ist, denn gerade auf den letzten hundert Seiten hatte ich das Gefühl, so richtig in der Geschichte zu sein. Ich muss gestehen: Anfangs habe ich sogar mit dem Gedanken gespielt, das Buch abzubrechen, aber HALLO? Es ist Pehov, einer meiner Lieblingsautoren.

Wie mir das Buch tatsächlich gefallen hat, kann ich schwer sagen: Am Anfang war es mir zu kompliziert und etwas träge, in der Mitte konnte es mich nicht immer ganz fesseln und die letzten hundert Seiten habe ich verschlungen. Ich bin mir aber sicher: Wenn ich die Chance hätte, ein weiteres Abenteuer mit Till er’Cartya und seinen beiden Amnes, dem sehr redseligen Spazierstock Stephan und der etwas blutrünstigen Klinge Angel, zu verbringen, würde ich sofort zugreifen! 7 von 10 Sternen!

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Das Siegel von Rapgar – Alexey Pehov – Klappbroschur – 592 Seiten – 17,00 € – ISBN 978-3-492-70273-7 – erschienen: April 2018 (Piper) – Übersetzung: Christiane Pöhlmann

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[Rezension] „Vielleicht passiert ein Wunder“ von Sara Barnard

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„Wie viele Wörter hast du heute gesagt?“
Ich überlege: „Weniger als zwanzig, mehr als zehn.“ (S. 28)

Steffi ist stumm – zumindest meistens. Sie hat eine schwere soziale Angststörung, die sich in einer Form des selektiven Mutismus äußert. Steffi kann nur schwer mit fremden Personen oder in großen Gruppen reden. An ihrem ersten Tag in der Oberstufe wird ihr ein neuer Schüler vorgestellt: Rhys. Rhys ist gehörlos und kommuniziert in Gebärdensprache, die Steffi auch ein wenig beherrscht.

So anders und doch so gleich: Steffi und Rhys haben beide Probleme, sich mit anderen zu unterhalten. Doch tatsächlich verstehen sich die beiden gut: tagsüber in der Schule mithilfe der Gebärdensprache, abends dann über Nachrichten. Die beiden werden Freunde – und bald wird klar: Steffi mag Rhys. Und Rhys mag auch Steffi.

Die Geschichte, die hinter „Vielleicht passiert ein Wunder“ steckt, ist wunderschön. Und zum Glück völlig untypisch für eine Liebesgeschichte in einem Jugendbuch. Es gibt kein künstliches Hin und Her. Nicht nur dem Leser, sondern auch den beiden Hauptfiguren ist schnell klar, dass sie zusammengehören – zumindest für den Moment. Und so darf man teil haben an den ersten vorsichtigen Momenten der Annäherung, den ersten Begegnungen mit den Eltern, den ersten Unsicherheiten, den ersten Abenteuern, die die beiden gemeinsam erleben.

„Ich lehne mich an ihn, schmiege den Kopf an seine Brust, schließe die Augen. Für eine Umarmung muss niemand hören oder sprechen können.“ (S. 414)

Und obwohl die Liebesgeschichte sicherlich den größten Teil der Handlung ausmacht, gerät die Besonderheit der beiden Hauptfiguren nie in den Hintergrund. Insbesondere Steffis Entwicklung steht im Fokus: Sie gewinnt im Laufe der Geschichte immer mehr an Selbstsicherheit. Doch wer ist sie eigentlich, wenn sie sprechen kann?

Ich habe „Vielleicht passiert ein Wunder“ unglaublich gerne gelesen. Es birgt eine so liebevoll erzählte Geschichte um liebenswerte Hauptfiguren. Eine absolute Leseempfehlung! 9 von 10 Sternen!

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Vielleicht passiert ein Wunder – Sara Barnard – Hardcover – 416 Seiten – 16,99 € – ISBN: 978-3-7373-5560-5 – erschienen: Mai 2018 (Sauerländer) – Übersetzung: Ilse Layer

 

[Rezension] „Irgendwas von dir“ von Gayle Forman

u1_978-3-8414-2238-5Cody und Meg sind unzertrennlich, die besten Freundinnen, beinahe schon Schwestern. Doch dann bekommt Cody eine E-Mail:

„Ich bedaure, Euch mitteilen zu müssen, dass ich meinem Leben ein Ende setzen musste. Dieser Entschluss hat mich schon eine lange Zeit begleitet, und ich habe ihn allein getroffen. Ich weiß, dass ich Euch damit Schmerzen zufüge, und das tut mir leid, aber Ihr müsst wissen, dass ich meinen eigenen Schmerz nicht länger ertragen konnte.“ (S. 7)

Was tust du, wenn sich deine beste Freundin umbringt? Wie gehst du damit um, dass du sie nicht retten konntest? Und wie überstehst du die Schuldgefühle, dass du noch nicht mal geahnt hast, wie schlecht es ihr ging?

Nach Megs Selbstmordversuch ist in Codys Leben nichts mehr so, wie es vorher war. Die beiden waren ja schließlich fast eine Person. Wer ist Cody noch ohne Meg?

Als Megs Eltern Cody bitten, die Sachen ihrer Tochter aus ihrer Studentenwohnung zu holen, stößt Cody in Megs Email-Postfach auf einige Unstimmigkeiten. Warum hat Meg so viele der gesendeten und empfangenen Mails gelöscht? Hat sie die Entscheidung, ihrem Leben ein Ende zu setzen, doch nicht allein getroffen? Und was hat der Bassist Ben mit der ganzen Geschichte zu tun? Ist er der Grund für Megs Suizid?

Codys Suche nach Antworten ist eigentlich auch eine Suche nach sich selbst. Und obwohl sie auf ihrer verzweifelten Suche nach einem anderen Schuldigen in einen gefährlichen Sog gerät, erfährt sie auch einiges über sich selbst, lernt neue Leute und findet sogar mehr, als sie erwartet hat.

Dies ist mittlerweile das fünfte Buch, das ich von Gayle Forman gelesen haben. Ich bin immer wieder beeindruckt, wie die Autorin es schafft, wirklich schwierige Themen mit einer Leichtigkeit zu erzählen, ohne sie dabei zu trivialisieren. Codys Schuldgefühle und Einsamkeit sind beim Lesen zum Greifen nah. Genauso wie die Wut, die sie kaum zulassen kann. Schließlich hatte Meg doch all das, was sich Cody schon immer gewünscht hat: eine Familie, Eltern, die sie lieben, und ein richtiges Zuhause.

Ob man in eine solche Geschichte noch eine beginnende Liebesbeziehung mit einbauen muss, kann man sicherlich hinterfragen. Trotzdem stand für mich beim Lesen immer die Beziehung zwischen Meg und Cody im Vordergrund, genauso wie Codys eigene Geschichte mit all ihren Wünschen, Sehnsüchten und Ängsten.

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Irgendwas von dir – Gayle Forman – Klappbroschur – 352 Seiten – 14,99 € – ISBN: 978-3-8414-2238-5 – erschienen: April 2018 (FJB) – Übersetzung: Stefanie Schäfer

 

[Fotoprojekt] Wochenaufgabe 1: Licht

Hier hatte ich euch ja bereits von dem Fotoprojekt aus dem Buch von Lars Poeck erzählt. In dem Buch gibt es 52 verschiedene kreative Wochenaufgaben. Die Aufgabe für die erste Woche war, sich auf das Licht in der eigenen Wohnung zu konzentrieren und damit zu spielen. Wie fällt es? Wie sind die unterschiedlichen Lichtverhältnisse? Was macht den Unterschied zwischen dem Licht am Morgen und am Abend? Irgendwie habe ich mich mit dieser Aufgabe sehr schwer getan und habe beim Ergebnis auch ein wenig geschummelt. Mein Foto lebt nämlich mehr durch den Schatten. Ich glaube aber, dass mir die nächste Wochenaufgabe deutlich mehr liegt.

Woche 1 - Licht

Der Rosengarten

Ich habe mir übrigens vorgenommen, mir für die einzelnen Wochenaufgaben so viel Zeit zu nehmen, wie ich gerade brauche. Das Ganze soll ja Spaß machen und nicht zur lästigen Aufgabe werden.

[Glücksmomente] Der eigene kleine Garten mit dem Lieblingsmann

Ich hatte euch ja in meinem letzten Geplauder schon erzählt, dass mein Freund zu mir zieht. Gemeinsam haben wir jetzt in den letzten zwei Wochen aus dem wirklich verwahrlosten Beet neben unserer Terrasse unseren eigenen kleinen Garten gestaltet – mit vielen Kräutern, Rosen, einem hoffentlich bald blühenden Fliederbusch, kleinen Zäunchen und vor allem mit ganz viel Liebe.

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Der Anfang – das pure Durcheinander!

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Harte Arbeit

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Ein Zwischenergebnis, das glücklich macht

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Hach ja …

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So schön!

[Fotoprojekt] „Kreative Foto-Aufgaben. Woche für Woche bessere Fotos“ von Lars Poeck

Eine kleine, wenn auch in der letzten Zeit etwas eingeschlafene, Leidenschaft von mir ist das Fotografieren. Damals im Studium habe ich lange gespart, um mir eine relativ gute Kamera zu kaufen, die eigentlich noch ein bisschen mehr kann als ich. Leider hat man zu Zeiten des Smartphones immer selten die Kamera dabei, kann man doch auch mit dem Handy ziemlich gute Fotos machen und muss viel weniger mitschleppen. Aber eigentlich fehlt mir das bewusste Fotografieren ein wenig.

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Neulich bin ich auf das Buch „Kreative Foto-Aufgaben. Woche für Woche bessere Fotos“ von Lars Poeck gestoßen und habe es mir direkt bestellt. Das Buch ist eine sehr gelungene Mischung aus Praxistipps, sehr verständlicher Theorie zu Themen wie Blenden, Belichtungs- und Verschlusszeiten oder ISO-Werten und Kreativaufgaben. Ich habe mich tatsächlich nach vielen, vielen Jahren das erste Mal getraut, andere Programme als das Automatikprogramm meiner Kamera zu nutzen.

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Lars Poeck schreibt unterhaltsam, verständlich und motivierend. Er vermittelt schnell, dass man nicht alles sofort können muss, aber motiviert dazu, Dinge einfach auzuprobieren. Besonders reizt mich der letzte Teil des Buches, in dem der Autor dem Leser für jede Woche eine Aufgabe gibt. Die Herausforderung möchte ich gerne annehmen. Mal sehen, was sich an meiner Fotografie verändert, wie mein Blick geschulter und das Handling der Kamera souveräner wird (hoffentlich!).

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Als Einstimmung auf die Wochenaufgaben gab es übrigens die Aufgabe, in 52 Minuten 52 Bilder zu machen – und das, ohne großartig draußen auf Motivsuche zu gehen. Gar nicht mal so einfach. Die Ergebnisse davon seht ihr in diesem Beitrag. Bei mir waren es übrigens insgesamt nur 11 Fotos, die ich nicht gelöscht habe.

[Geplauder] Ferien – Zeit zum Durchatmen

Feriengeplauder

Es sind Ferien. Endlich. Die Zeit zwischen Weihnachten und Ostern ist echt immer lang, sowohl für die Lehrer als auch die Schüler. Ich weiß, ich weiß: Als Lehrer darf man sich nicht über zu wenig Urlaub beschweren. Deswegen freue ich mich auch einfach nur darüber.

Obwohl meine to-do-Liste auch echt lang ist (mal sehen, was davon ich alles schaffe), habe ich mir gestern und vorgestern auch schon ganz viel Schönes gegönnt. Ich war ein bisschen bummeln, bei der Massage und konnte das gute Wetter nutzen, um mal draußen mal wieder eine kleine Runde zu drehen.

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Apropos: Ich glaube, so langsam hat die Wandersaison wieder begonnen. Juhu. Ich mag den Frühling. Zum Wandern gibt es kaum besseres Wetter. Nun müsste nur noch meine Kondition langsam aus dem Winterschlaf erwachen. 😀

Über Ostern geht es ein paar Tage in den Norden, wo die Familien von mir und meinem Freund herkommen. Ich hoffe, ich kann auch ein bisschen Meeresluft schnuppern. Außerdem würde ich mich danach gerne mal dem kleinen Stückchen Garten und meiner Terrasse widmen. Ich hoffe, das Wetter spielt mit. Heute ist es leider eher usselig.

Lesegeplauder

Im Moment komme ich zum Glück wieder relativ viel zum Lesen. Nachdem ich das Graphic Diary „Das Tagebuch der Anne Frank“ gelesen habe, ging es direkt mit dem tollen Buch „Das tiefe Blau der Worte“ weiter. Ich werde es vermutlich nicht rezensieren, deswegen verlinke ich euch einfach mal die Rezension der lieben Damaris, die so herrlich davon schwärmt.

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Nun stapeln sich hier bei mir die Bücher, die ich gerne als nächstes lesen würde. Und ich kann mich einfach nicht entscheiden. Im Moment reizt mich vor allem „Aufgespießt. Die Chroniken des eisernen Druiden 8“. Mal sehen, wozu ich nachher greife.

Lebensgeplauder

Ansonsten ist mein Leben gerade sehr schön, aber auch ziemlich aufregend. Nachdem wir jetzt etwas mehr als ein Jahr zusammen sind, zieht mein Freund zu mir. Wir wurschteln an den Wochenenden schon ganz fleißig in der Wohnung und machen sie uns noch schöner. Außerdem wird geputzt, geplant, gekauft und geträumt. Ja: Schön und aufregend!

 

[Rezension] „DUMPLIN‘ – Go big or go home“ von Julie Murphy

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„Aber so bin ich nun mal. Ich bin dick. Das ist kein Schimpfwort. Keine Beleidigung. Jedenfalls nicht, wenn ich es sage.“ (S. 11)

Dumplin‘ heißt eigentlich Willowdean. Die meisten ihrer Freunde nennen sie Will, doch von ihrer Mutter wird sie immer Dumplin‘ genannt: Knödel. Ja, Willowdean ist dick, aber sie hat eine beste Freundin und viel Selbstbewusstsein. Dass sie dick ist, stört sie nicht. Eigentlich nicht. Doch dann verliebt sich sie in Bo. Bo ist unglaublich sportlich und unglaublich gutaussehend. Auf einer Skala von 1-10 ist er eindeutig eine 10. Und einen Pfirsichpo hat er auch noch. Und das Verrückteste: Bo scheint sich auch in Willowdean zu verlieben. Aber kann das überhaupt sein? Und würden nicht alle anderen über die beiden lachen, wenn sie gemeinsam irgendwo auftauchen würden?

Bodyshaming oder self-accpetance? Kann man schön sein, auch wenn man dick ist? Und noch viel wichtiger: Kann man glücklich sein, auch wenn man dick ist? Oder wäre man vielleicht noch glücklicher, wenn man schlank wäre? Ich finde, dass sich die Autorin an ein wirklich schwieriges Thema herangewagt, denn hier gibt es keine schwarz-weiß Antworten. Es gibt kein klares Ja oder Nein.

„Ich habe schon mein ganzes Leben lang einen Körper, der zu allen möglichen Kommentaren einlädt, und wenn ich irgendwas davon gelernt habe, dann ist es das hier: Wenn es nicht dein eigener Körper ist, dann hast du ihn auch nicht zu kommentieren. Dick. Dünn. Klein. Groß. Völlig egal.“ (S. 43)

Der Sommer, in dem sich Willowdean in Bo verliebt, ist für sie in vielerlei Hinsicht nicht ganz einfach. Wenn Bo sie an ihrem Bauch oder ihrer Hüfte berührt, fühlt sie sich plötzlich doch nicht mehr so selbstbewusst und normal. Im Gegenteil: Jedes Gramm, das sie mehr als andere Mädchen auf den Hüften hat, ist ihr bewusst. Dazu kommt noch, dass sie und ihre beste Freundin sich immer mehr auseinander leben. Und das gerade jetzt, wo Willowdean Ellen doch so sehr brauchen würde. Und wäre das alles nicht genug, findet wieder der alljährliche Schönheitswettbewerb in der Stadt fand, der von Willdowdeans Mutter geleitet wird. Dafür hat sie nun eigentlich so gar nichts übrig … oder doch?

Ich mochte „DUMPLIN'“ insbesondere deswegen so gerne, weil es zum Nachdenken anregt. Nicht alle Handlungen von Willowdean sind nachvollziehbar. Sie macht auch mal Fehler, ist auch mal unfair. Und genau das macht sie so authentisch und menschlich.

Während des Lesens habe ich mich gefragt, was die Autorin wohl als Quintessenz darstellen wird: Muss Willowdean abnehmen, um glücklich zu sein? Oder endet die Geschichte mit einem klaren „Nur das Innere zählt“? Um nicht zu viel vorweg zu nehmen, kann ich nur sagen: Ich bin zufrieden. Mit Willowdean, mit der Geschichte und der Art, wie mit dem Thema umgegangen wurde.

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DUMPLIN‘ – Julie Murphy – Hardcover – 400 Seiten – 18,99 € – ISBN 978-3-8414-2242-2 – erschienen: März 2018 (Fischer Verlage) – Übersetzung: Kattrin Stier