[Stöckchen] Lesegewohnheiten

Zwar geht es bei diesen Fragen eigentlich nicht unbedingt um Lesegewohnheiten, ich finde sie aber trotzdem nett und gerade ist mir danach, mal wieder so ein Stöckchen aufzufangen und anzuknabbern zu beantworten. (Gefunden habe ich es übrigens bei *Live.Love.Read*)

1. Wenn dein Leben ein Buch wäre, welches wäre es?

Als erstes dachte ich, mir würde hier nichts einfallen, denn mein Leben ist nicht sonderlich spannend. Und wer schreibt schon – mit Absicht – ein nicht sonderlich spannendes Buch. Aber dann fiel es mir ein: „Schab nix gemacht: Geschichten aus der Hauptschule“ IST quasi mein Leben. 😀 Zwar arbeite ich derzeit an einer Gesamtschule, aber eine Hauptschule und eine Förderschule waren auch schon dabei. Und die vielen Anekdoten, die es in dem Buch zu lesen gibt, passieren in der Realität wirklich, das kann ich nur bestätigen.

2. Bücher sammeln oder lesen und weg damit?

Eigentlich sammel ich Bücher, bzw. gebe nur in 0,1% aller Fälle ein Buch nach dem Lesen weg. Jetzt bin ich aber ja gerade umgezogen und habe einfach aufgrund von Platzmangel und akuter Umzugsunlust einige Bücher verschenkt, verkauft und in Bücherschränke gestellt. Mal sehen, wann ich das bereuen werde.

3. Das Buch, das dich am meisten bewegt hat?

Puh, das ist so eine dieser Killerfragen: „Nenne DAS Buch, das dich am meisten bewegt hat“ – Singular! Wie soll ich das denn machen? Unter „bewegt hat“ versteh ich dann mal nicht ein mitreißendes Fantasybuch oder ein lustiges Jugendbuch, sondern wirklich ein Buch, das etwas mit mir gemacht hat. Spontan fallen mir da aber zwei Bücher ein. Zum einen „Gut gegen Nordwind“. Das Buch hat insofern etwas mit mir gemacht, als dass es mich dazu gebracht hat, während des Lesens ganz anders zu denken. Zum anderen „abends um 10“, das wirklich einfach genial ist. Und während ich tippe, fällt mir auch noch „Wer die Nachtigall stört“ ein. Also unmöglich, diese Frage nur mit einem Buch zu beantworten.

4. Drei Bücher, die du immer und immer wieder lesen könntest?

„Gut gegen Nordwind“, „Nennt mich nicht Ismael!“ und „Splitterwelten“.

5. Welches Buch würdest du gerne einmal verfilmt sehen?

Uff, hier muss ich passen. Ich bin nicht so der Freund von Buchverfilmungen, erst Recht nicht von Lieblingsbüchern.

6. Lieblingsdetektiv/-ermittler?

Hmm, auch schwierig, denn ich mag viele ErmittlerInnen. Aber vermutlich ist es Lisbeth Salander, aus der grandiosen Millenium-Trilogie von Stieg Larsson.

7. Was liegt momentan auf deinem Nachttisch?

Die Fachbücher zu den Themen „Unterricht entwickeln“, „Kooperatives Lernen“ und „Matheunterricht“ (haha, siehe Frage 1) und „Das Weihnachtsgeheimnis“ von Jostein Gaarder, das ich noch nicht zuende gelesen habe.

8. Optimales Ambiente für die Lektüre eines guten Buches?

Ruhe – Zeit – Knabberzeug – Schoki – Cola – heißer Kakao – Decke – Wärmflasche

9. Gibt es ein Genre mit dem man dich jagen kann?

Ich lese nicht gerne anspruchsvolle Belletristik, das strengt mich einfach zu sehr an. Und die meisten Bücher aus dem Romantasy-Genre üben so gar keinen Reiz auf mich aus.

10. Welches Buch wolltest du schon immer lesen, bist aber bisher nie dazu gekommen?

Oh, da gibt es so einige: „Die Orks“-Reihe von Peinkofer, „Running Man“ von Michael Gerard Bauer, „Vango 2“ von de Fombelle… wie lang darf die Liste werden???

So, wer mag, beantwortet die Fragen auch! Es wäre schön, wenn ihr mir dann eure Links hier in die Kommentare kopiert! 🙂 Freu mich drauf! 🙂

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[Stöckchen] Buchfragen

Im Seitenteich habe ich dieses wirklich schöne Stöckchen schwimmen sehen und da mir viele Frage sehr interessant vorkamen, bin ich mal reingehüpft und habe es mitgenommen. 😉

1. Zu welcher Tageszeit würdest du am liebsten lesen, wenn du keinerlei zeitliche Einschränkungen hättest?

Ich glaube, ich bin ein später Vormittagleser. 🙂 Wenn ich keine zeitlichen Einschränkungen hätte, könnte ich ja morgens ausschlafen. Ich bin jetzt nicht so der Langschläfer, aber bis halb neun zu schlafen, wäre schon nett. Dann würde ich mir ein gemütliches Frühstück machen und im Bett, in der sonnigen Küche oder in einem netten Frühstückscafé einfach nur lesen.

2. Wer hat dich am besten an das Lesen herangeführt (Vorlesen, animieren usw.)?

Ich habe das große Glück, dass meine Eltern beide gerne lesen. Meine Mutter hat mir unheimlich viel vorgelesen. Mein Vater hat viel selber gelesen. Und ansonsten hatte ich schon als Kind viele Hörspiele, die ich neben dem puzzlen gehört habe. Ich war also eigentlich ständig von Geschichten umgeben. Dann in meiner Jugendzeit hatte ich das Glück, das meine beste Freundin genauso gerne las wie ich. So wurde Lesen nie uncool, wir konnten uns über Bücher austauschen und die ersten vier oder fünf Harry-Potter-Bände hat sie mir sogar auf englisch komplett vorgelesen. ♥

3. Du hast ein Ticket, mit dem du an einen Ort in einem deiner Lieblingsbücher reisen kannst, wohin gehst du?

Oha, das ist eine sehr schwierige Frage. So ein Ticket würde ich natürlich nutzen, um einen Ort zu sehen, der mir sonst verwehrt bleibt. Die Welten der meisten High-Fantasy-Bücher sind mir zu gefährlich, da ich ja nicht automatisch auch zaubern, kämpfen oder ähnliches kann. Vielleicht würde ich nach Hogwarts reisen und hoffen, zumindest ersteres dort zu erlernen. 🙂

4. Nenne mir ein Buch, das du am liebsten nach den ersten 20 Seiten schon in die Ecke geworfen hättest, was dich jedoch später noch positiv überrascht hat?

Zunächst mal: Ich werfe keine Bücher in die Ecke! Pff, was für eine Frage! 😉 So spontan fiel mir zunächst eigentlich kein Buch ein, aber ich weiß, dass mich die Artemis-Fowl-Bücher erst ziemlich irritiert und dann total begeistert haben.

5. Nenne mir ein Buch, das du am liebsten nach den ersten 20 Seiten schon in die Ecke geworfen hättest, und es später auch getan hast?

Ich konnte zum Beispiel mit „Faust“ nie etwas anfangen. Ich habe das Buch oft angefangen, aber es nie zuende lesen können.

6. Wer ist dein absoluter Lieblingsermittler? (Buch oder Film spielt hier keine Rolle).

Oh, ich liebe Lisbeth Salander aus der Millenium-Trilogie von Stieg Larsson. Es gibt bestimmt noch viele andere, die mir nur gerade nicht einfallen.

7. Was war deine schönste Liebesgeschichte, die du je gelesen oder gesehen hast?

Endlich mal eine leichte Frage: „Gut gegen Nordwind“. Das Buch ist einfach soooo schön!!!!

8. Welcher Autor beherrscht deine ganz persönliche Bibliothek?

Bis vor kurzem wäre es noch Andreas Franz gewesen, doch da ich viele Bücher wegen eines bevorstehenden Umzugs aussortiert habe, weiß ich es jetzt gerade gar nicht so genau. Es könnte z.B. Ursula Poznaksi sein, aber auch von Karen Rose, Rebecca Gablé und Markus Heitz habe ich zum Beispiel einige Bücher im Regal. Wie es vorher in meinen Regalen aussah, könnt ihr sehen, wenn ihr rechts in der Sidebar auf die Kategorie „Blick ins Regal“ klickt.

9. Über welche Romanfigur hast du am lautesten gelacht?

Laut lachen tu ich definitiv bei den Büchern von Kerstin Gier und Michael Gerard Bauer. Bei letzterem vor allem über die Dialoge zwischen Razza und Prindable. 🙂

10. Was war (ist) das Lieblingsbuch deiner Großeltern? Ich bin gespannt, ob du das beantworten kannst.

Das weiß ich so überhaupt nicht! Bei meinen Großeltern väterlicherseits habe ich keine Idee. Mütterlicherseits las, soweit ich weiß, nur meine Oma und die mochte vermutlich gerne Kochbücher oder Bücher über Nordfriesland um 1900. Da kann ich aber auch total daneben liegen.

11. Welches Buch steht an Position 11 von rechts deines Bücherregals?

Oh nein, dafür müsste ich aufstehen. Ich nehm (Faulheit sei gegrüßt) einfach mein Regal mit den ungelesenen Büchern, das steht direkt vor meiner Nase. Dann ist es ein Schuber mit den Büchern von „Skippy stirbt“.

So, wer mitmachen möchte, ist hiermit herzlich eingeladen. Ich freue mich über Links zu euren Posts oder Antworten in den Kommentaren 🙂