[Rezension] „We could be heroes“ von Laura Kuhn

9783551316912Klappentext:

Der Umzug aufs Land kommt für Lou gerade recht. Denn seit sie ihre beste Freundin geküsst hat und von ihr zurückgewiesen wurde, weiß Lou gar nicht mehr, was los ist. Doch dann trifft sie in ihrer neuen Schule die schöne und geheimnisvolle Elia und es ist, als hätte ein Blitz in ihrem Leben eingeschlagen. Lou fällt es nicht leicht, mit ihren Gefühlen umzugehen, doch sie will zu ihnen stehen – egal, was passiert. (Quelle)

Meine Meinung:

Lou ist froh, als sie umziehen muss und einige Kilometer sie von ihrer besten Freundin in der alten Heimat trennen. Denn obwohl sie die furchtbar vermisst, kann sie ihr nur schwer in die Augen sehen. Warum? Lou empfindet mehr für Nathalie als nur Freundschaft. So viel mehr, dass sie sie neulich auf einer Party einfach geküsst hat.

Im neuen Haus auf dem Land meint Lou ihren Gefühlen erstmal aus dem Weg gehen zu können – bis sie plötzlich Elia an ihrer Schule sieht! Elia, die so wunderschön ist und Lou einfach nicht mehr aus dem Kopf geht.

„Was soll ich bloß tun? Seit Tagen und Wochen geht mir diese Frage nicht mehr aus dem Kopf. Es ist erstaunlich, dass sie da überhaupt noch ein bisschen Platz gefunden hat – neben Elias Lächeln, Elias Gesicht, Elias Stimme.“ (S. 121)

Lou muss nun an der neuen Schule nicht nur Freunde finden und herausfinden, ob und wie sie die Freundschaft zu ihrer besten Freundin Nathalie aufrecht erhalten möchte. Nun muss sie auch noch eine Möglichkeit finden, wie sie Elia näher kennenlernen kann. Und sie muss sich mit ihren eigenen Gefühlen auseinander setzen.

An manchen Stellen des Buches könnte man der Autorin sicherlich vorwerfen, dass sie etwas zu kitschig und gefühlsduselig geschrieben hat. Mich hat dies aber gar nicht gestört. Im Gegenteil: Während des Lesens war ich selbst auch sehr fasziniert von Elia – vielleicht sogar ein bisschen verliebt. Und trotzdem ist das Buch, zumindest in meinen Augen, keine klasse Liebesgeschichte, denn viel von der Handlung findet in Lous Innerem statt. Diese Entwicklung zu begleiten, hat mir wirklich viel Freude gemacht.

Die Geschichte, die sich zwischen den Buchdeckeln befindet, ist genauso schön wie das Cover: Man spürt Wärme, Lebensfreude und die Freiheit der Gefühle! 8 von 10 Sternen!

stern 8

We could be heroes – Laura Kuhn – Taschenbuch – 256 Seiten – 7,99 € – ISBN: 978-3-551-31691-2 – erschienen: März 2017 (Carlsen)

 

[Kurzer Leseeindruck] „Isla. Schwanenmädchen“ von Lucy Christopher

Isla SchwanenmädchenKlappentext:

Jedes Jahr warten wir auf sie. Sie kommen, wenn es kalt wird. Papa sagt, sie kündigen Wundervolles an. Wir stehen ganz früh auf und beobachten, wie sie über dem See kreisen, im Wasser landen und dann weiterziehen. Sie sind so schön und stolz – und auch ein bisschen unheimlich. Aber in diesem Jahr ist gar nichts wundervoll. Papa muss ins Krankenhaus, weil er was Schlimmes am Herzen hat. Und ein einzelner Schwan bleibt einfach auf dem See zurück, ganz allein. Irgendwas stimmt nicht mit ihm, so wie bei Papa. Wenn ich es schaffe, dass der Schwan wieder fliegt und seine Familie findet, vielleicht wird Papa dann ja wieder gesund. (Quelle)

Mein Eindruck:

Lucy Christopher konnte mich bisher mit und „Stolen“ und „Kiss me, kill me“ voll und ganz überzeugen. Während sich diese beiden Bücher eher an ältere Jugendliche richten, ist „Isla. Schwanenmädchen“ sicherlich vor allem etwas für Leser im Alter von 11-14 Jahre. Die Geschichte, die Lucy Christopher hier erzählt, ist so vieles: Traurig und mutmachend. Sanft und aufregend. Und vor allem: magisch! Ich mag ihren einnehmenden Schreibstil. Beim Lesen fühle ich mich immer so, als stände ich unmittelbar neben der Hauptperson und würde das selbe fühlen, sehen und riechen wie sie. Von mir eine absolute Leseempfehlung!

stern 9

Das Buch ist aktuell nur gebraucht zu erstehen.

Isla. Schwanenmädchen – Lucy Christopher – Hardcover – 336 Seiten – 12,95 € – ISBN: 9783551520173 – erschienen: August 2011 (Carlsen)

[Rezension] „Eine Woche, ein Ende und der Anfang von allem“ von Nina LaCour

Klappentext:

Auf nach Europa! Die Schule ist geschafft, jetzt werden Colby und Bev reisen, ein Jahr lang. Das bedeutet Abenteuer, Freiheit – und vielleicht Liebe? Darauf hofft zumindest Colby, der schon ewig in seine beste Freundin verknallt ist. Doch bevor die zwei losfliegen, geht es noch für eine Woche mit Bevs Girlband auf Tour durch Kalifornien, im alten VW-Bus von Colbys Onkel.
Was als cooler Roadtrip beginnt, wird zum Desaster, als Bev die Bombe platzen lässt: Sie will nicht mit nach Paris, sondern stattdessen studieren. Colby ist fassungslos. Wann hat Bev ihre Pläne geändert? Warum wusste er nichts davon? Und was zum Teufel soll er jetzt bloß anfangen – ohne sie? (Quelle)

Meine Meinung:

Es soll das beste Jahr seines Lebens werden: Die Schule ist vorbei und alle seine Mitschülern gehen direkt aufs College. Das haben Colby und seine beste Freundin Bev aber nicht vor. Schon seit Jahren planen die beiden, gemeinsam durch die Welt zu reisen. Doch bevor es losgeht, steht noch eine einwöchige Tour mit Bevs Freundinnen an, mit denen sie in einer Girlband singt. Doch dann passiert das, was Colby sich nie hat vorstellen können: Bev, für die er mehr als nur Freundschaft empfindet, gesteht ihm, dass sie sich doch heimlich an einem renominierten College beworben und einen Platz bekommen hat. Alle Träume von Colby zerplatzen wie eine Seifenblase. Nun muss er einen Weg finden, mit dieser Situation umzugehen.

„Was ist, wenn unsere Enttäuschungen und Zweifel nicht bedeutungslos oder beliebig sind? Was ist, wenn sich mehr dahinter verbirgt?“ (S. 147)

Von Nina LaCour habe ich vor einigen Jahren „Ich werde immer da sein, wo du auch bist“ gelesen. Das Buch hat mir damals sehr gut gefallen, so dass es außer Frage stand, dass ich auch dieses neue Werk der Autorin lesen würde. In beiden Büchern geht es darum, dass die Hauptperson mit einem Schicksalsschlag umgehen, sich finden und weiter entwickeln muss.

„Es ist hart.“
„Was ist hart“, frage ich.
Bev schüttelt den Kopf, als wäre die Antwort zu gewichtig, um sie in Worte zu fassen.
Schließlich sagt sie: „Erwachsen zu werden.“ (S. 202/203)

Gemeinsam mit der inneren Reise auf dem Weg zu sich selbst und seiner Zukunft begleiten wir Colby auf der richtigen Reise durch Californien – ein Roadtrip also, auf dem die vier die unterschiedlichsten Menschen und Geschichten kennenlernen. Anfangs war mir Bev eher unsympathisch, doch ist das vermutlich von der Autorin auch so gewollt. Im Laufe der Geschichte erfährt man nämlich Stück für Stück mehr über das toughe und scheinbar etwas gefühlskalte Mädchen, das plötzlich verletzlich und unsicher erscheint.

„Eine Woche, ein Ende und der Anfang von allem“ ist ein typischer Coming of Age-Roman. Colby muss erwachsen werden, muss herausfinden, wer er wirklich ist – so ganz ohne Bev. Der Autorin gelingt es sehr gut, das Roadtrip-Gefühl auf den Leser zu übertragen. Besonders gut haben mir die kleinen Weisheiten und klugen Worte gefalle, die es an vielen Stellen zu entdecken gibt. Insgesamt bekommt die Geschichte von mir 8 von 10 Sternen.

stern 8

Eine Woche, ein Ende und der Anfang von allem – Nina LaCour – Hardcover mit SU – 272 Seiten – 16,99 € – ISBN 978-3-551-58334-5 – erschienen: Juli 2015 (Carlsen) – Übersetzung: Brigitte Jakobeit – Altersempfehlung: ab 14 Jahren

[Rezension] „Schneeriese“ von Susan Kreller

Klappentext:

Seit er denken kann, lebt der 14-jährige Adrian neben Stella Maraun, die fast nicht lispelt und die beste Freundin ist, die er je hatte. Es kümmert sie nicht, dass Adrian wächst und wächst – 2,07 m soll er werden! – und sie nennt ihn liebevoll Einsneunzig, obwohl auch das schon nicht mehr stimmt.
Doch als Datos Familie in das leerstehende Dreitotenhaus nebenan einzieht, entspinnt sich zwischen Stella und Dato eine zarte Liebesgeschichte. Adrian muss den ersten furchtbaren Liebeskummer überleben – und vielleicht trotzdem schaffen, Stellas Freund zu bleiben. (Quelle)

Meine Meinung:

„Elefanten sieht man nicht“ von Susan Kreller habe ich im letzten Jahr gelesen und sehr gemocht. Nachdem nun auch „Schneeriese“ für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert wurde, war klar, dass ich es auch lesen würde.

Anders als in „Elefanten sieht man sich“, das sich mit dem Thema der häuslichen Gewalt beschäftigt, geht es in diesem Buch um ein eher „kleines“ Thema – zumindest erscheint es erstmal eher klein und unscheinbar: Adrian ist, seit er denken kann, mit seiner Nachbarin Stella befreundet. In der letzten Zeit aber empfindet er mehr für sie: Er möchte sie gerne zeichnen, nicht nur ihre Hände und Füße, sondern auch ihr Gesicht, denn das wäre die perfekte Ausrede, um sie möglichst lange ansehen zu können. Adrian ist in Stella verliebt. Doch die verliebt sich in den gerade erst hergezogenen Dato. Das kann Adrian kaum ertragen: Der Schmerz und die Trauer verändern ihn.

Und Adrian dachte, ja, tatsächlich, da gäbe es zwei oder zehn Kleinigkeiten, die dringend mal für mich zu tun wären. Du könntest mich fragen, ob ich dein Gesicht zeichnen will, ich selber frag ja nicht, du könntest mich anrufen jeden Tag, du könntest vor meiner Zimmertür stehen und Los, Beeilung! rufen, du könntest mit mir und der Misses auf der Schaukel sitzen und gar nichts tun, du könntest laut sagen, Dato, was für ein bescheuerter Name aber auch, wie kann einer bloß Dato heißen, du könntest mich einfach mal ansehen, du könntest mich Einsneunzig nennen, du könntest sagen, tut mir leid, dass ich dich aus Versehen vergessen hab, das kommt nie wieder vor in den nächsten fünf Wochen,“ (S. 53)

Freundschaft – Verliebtsein – unerwiderte Liebe: All das sind Themen, die Jugendliche sicherlich sehr beschäftigen. Ich bewundere die Autorin, wie sie sich ein kleines Stückchen dieser Themen nimmt und damit ein komplettes Buch füllt. Eigentlich passiert innerhalb der Geschichte recht wenig – und dann doch wieder so viel. Schwierig hingegen finde ich die Sprache: Wie auch schon in „Elefanten sieht man nicht“ ist die wörtliche Rede auch in diesem Buch nicht gekennzeichnet. Damit aber nicht genug: Wörtliche Rede, Erzählung und Gedanken gehen oft nahtlos ineinander über, was das Lesen wirklich schwer macht. Man muss sehr konzentriert sein, manchmal einen Satz ein zweites Mal lesen. All das ist nichts Schlimmes, aber doch frage ich mich: Für wen wurde dieses Buch geschrieben? Meiner Meinung nach für Erwachsene oder für Jugendliche, die es im Deutschunterricht in der Schule lesen, aber ich glaube kaum, dass junge Leser dieses Buch in ihrer Freizeit in die Hand nehmen.

„Schneeriese“ erzählt auf gelungene Weise von dem vierzehnjährigen Adrian, der in seine beste Freundin und Nachbarin verliebt ist und irgendwie damit zurecht kommen muss, dass diese nicht das Gleiche für ihn empfindet. Thematisch und auch von der Entwicklung der Figuren her hat das Buch eine Menge zu bieten. Sprachlich besticht es durch eine nicht einfache, teilweise schon fast lyrische Erzählweise, die das Lesen kompliziert macht. Ich vergebe insgesamt 7 von 10 Sternen!

stern 7

Schneeriese – Susan Kreller – Hardcover mit SU – 208 Seiten – 14,90 € – ISBN: 978-3-551-58318-5 – erschienen: September 2014 (Carlsen) – Altersempfehlung: ab 12 Jahren

[Rezension] „Die Nacht gehört dem Drachen“ von Alexia Casale

Die Nacht gehört dem DrachenKlappentext:

Endlich hat Evie ihren Adoptiveltern von ihrer gebrochenen Rippe erzählt und endlich ist sie die ständigen Schmerzen los. Nur eine Narbe ist geblieben und das Stück Knochen selbst, dass man herausoperiert hat. Zusammen mit ihrem Onkel Ben hat sie einen Drachen daraus geschnitzt, als Glücksbringer und Zeichen neuer Stärke.
Nichts wünscht sie Evie sehnlicher, als dass der Drache lebendig wäre und ihr Wunsch scheint tatsächlich in Erfüllung zu gehen. Denn in den dunklen Nächten scheint der Drache mit ihr zu reden, ihr Mut zuzusprechen und Geduld einzufordern. Denn als Evie langsam zu Kräften kommt, wird deutlich, dass ihre Eltern eines nicht für sie erreichen können: Gerechtigkeit für das, was ihr angetan worden ist.

Meine Meinung:

Fairerweise muss ich gleich zu Beginn sagen, dass ich leider schon vor dem Lesen wusste, wie das Buch enden würde. Den Schluss habe ich irgendwann mal auf einem Blog gelesen – leider! Denn ich glaube, dass das mein Lesevergnügen etwas geschmählert hat.

„Die Nacht gehört dem Drachen“ erzählt gleichzeitig eine traurige und eine schöne Geschichte. Traurig, denn das, was  Evie passiert ist, bevor sie zu ihren Adoptiveltern gekommen ist, wünscht man keinem Kind. Mir hat es sehr gefallen, dass die Autorin hier alles nur vorsichtig angedeutet hat. Schön ist das Buch, weil Evie bei ihren Adoptiveltern wahre Liebe, Fürsorge und Geborgenheit erfährt. Auch ihr Onkel und ihre Englischlehrerin sind sehr liebevoll und toll gezeichnet.

„Manches muss man für sich behalten. Man darf es nicht unverblümt und unumwunden erzählen. Nein, man muss es umschreiben. Lücken und Leerstellen lassen. Andere Wörter dafür benutzen, umständlich und verschlungen erklären. Auf jeden Fall, was die schlimmsten Dinge betrifft. Sie müssen in einer Art Nebel bleiben. Wörter sind gefährlich.“ (S. 67)

Die Erzählung von allem, was Evie tagsüber erlebt, wie sie sich in der Schule behauptet, wie ihre Adoptiveltern Stück für Stück ihr eigenes Trauma überwinden, all das hat mir wirklich gut gefallen. Allerdings konnte ich mit den Szenen, die in der Nacht spielen, gar nichts anfangen. Evie streift mit dem Drachen, den sie aus ihrer Rippe geschnitzt hat, und der nachts in Evies Augen zum Leben erwacht, durch die Gegend. Und der Drache hat einen Plan, von dem er Evie aber noch nichts erzählen kann… Psychologisch gesehen ist auch dieser Teil wirklich genial, trotzdem hat er einfach nicht meinem Geschmack entsprochen.

„Die Nacht gehört dem Drachen“ hat viele tolle Szenen und eine einnehmende Atmosphäre. Da mir aber immer die Teile des Buches, die nachts gespielt haben, nicht so gut gefallen haben (vielleicht auch, weil ich schon das Ende kannte), kann ich nur 7 von 10 Sternen geben.

stern 7

„Die Nacht gehört dem Drachen“ wurde 2014 für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert.

Die Nacht gehört dem Drachen – Alexia Casale – Hardcover mit SU – 320 Seiten – 14,90 € – ISBN: 978-3-551-58310-9  – erschienen: Oktober 2013 (Carlsen) – Altersempfehlung: ab 14 Jahren

[Kurzer Leseeindruck] „Wie ein leeres Blatt“ von Boulet & Pénélope Bagieu

Wie ein leeres BlattKlappentext:

Die junge Pariserin Eloise kommt eines Abends auf einer Bank zu sich und weiß nicht mehr, wer sie ist. Langsam erforscht sie ihr eigenes, leider viel zu banales Leben, in dem sie sich weder als Geheimagentin noch als Klon ihrer Selbst oder als Verbrecherin entpuppt. Ohne je herauszufinden, was ihr zugestoßen ist, ergreift sie die Chance und betrachtet ihr Leben noch einmal neu – wie ein leeres Blatt. (Quelle)

Mein Eindruck:

Dieses Buch habe ich mir bestellt, weil es für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2014 nominiert ist. Als ich es im Buchladen abgeholt habe, habe ich erstaunt festgestellt, dass es sich um eine Graphic Novel handelt, also um einen Roman, der im Comicstil illustriert ist. Ich war ganz gespannt, denn dies war meine erste Graphic Novel.

Die Geschichte an sich auf der einen Seite kurz erzählt: Eloise findet sich eines Abends auf einer Bank wieder und weiß nichts mehr über ihre Identität. Im Laufe der Geschichte, versucht sie also mehr über sich selbst und ihre Vergangenheit herauszufinden. Auf der anderen Seite untermalen die Illustrationen von Pénélope Bagieu die Geschichte so wunderbar und vermitteln ganz viel Atmosphärische und Gefühle. Da hat mir ziemlich gut gefallen, auch wenn ich mir mehr Handlung gewünscht hätte.

„Wie ein leeres Blatt“ hat mich überrascht: nicht nur damit, dass es eine Graphic Novel ist, sondern vor allem auch durch das besondere Ende, das mich erst irritiert, dann aber begeistert hat. Der Comicstil birgt in meinen Augen sowohl Vor- als auch Nachteile: Durch die wunderschönen Zeichnungen wird die Stimmung der Geschichte auf eine tolle Weise transportiert, allerdings ist die Geschichte rein inhaltlich dadurch nicht so umfassend, wie ich es mir gewünscht hätte.

stern 7

„Wie ein leeres Blatt“ war 2014 für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert.

Wie ein leeres Blatt – Boulet & Pénélope Bagieu – Flexocover mit Gummiband – 208 Seiten – 17,90 € – ISBN: 978-3-551-75109-6 – erschienen: März 2013 (Carlsen) – Altersempfehlung: ab 14 Jahren

[Doppelrezension] „Sannah & Ham“ von Tom Ellen & Lucy Ivison

Der Carlsen Verlag hat pünktlich zum Erscheinen von „Sannah & Ham“ eine Bloggeraktion ausgerufen. Und zwar konnte man sich gemeinsam mit einer guten Bloggerfreundin dafür bewerben, zu dem Buch eine Doppelrezension zu schreiben. Die Gelegenheit wollten Nanni und ich uns natürlich nicht entgehen lassen. Das Ergebnis sind zwei ganz verschiedene Rezensionen, die sich aber ziemlich gut ergänzen und zusammen einen sehr guten Einblick in das Buch bieten – finden wir zumindest. Lest selbst! 🙂
(Zuerst findet ihr meine und darunter dann Nannis Rezension.)


sannah & HamInhalt:

„Wir grinsten uns an und in mir stieg ein warmes, prickelndes Gefühl auf, wie man es manchmal hat, wenn man entdeckt, dass jemand, der einem sympathisch ist, das Gleiche denkt wie man selber.“ (S. 54)

Hannah und Sam lernen sich auf der Party von Hannahs bester Freundin Stella kennen – wenn man denn bei einem kurzen Gespräch auf dem Klo schon von kennenlernen sprechen kann. Doch beide fühlen sich zueinander hingezogen, finden alles so unkompliziert. Aber dann stürmt plötzlich Hannahs Freundin Grace ins Badezimmer, um Hannah lauthals mitzuteilen, dass Freddie, an den Hannah doch noch heute Abend ihre Jungfräulichkeit verlieren möchte, endlich auf der Party angekommen ist.
Und so nimmt das Leben seinen Lauf: Für Hannah und ihre Freundinnen und auch für Sam und seine Jungs ist es der Sommer nach den letzten Prüfungen, der Sommer vor dem Erwachsenwerden. Der Sommer, in dem sich Hannah und Sam mehr als ein Mal über den Weg laufen. Und doch wird es den ganzen Sommer brauchen, bis die beiden tatsächlich zusammen kommen und aus Hannah und Sam Sannah und Ham wird.

Meine Meinung:

Ich muss ganz ehrlich sagen, dieses Buch hatte es nicht leicht mit mir. Das Cover fand ich eher doof und den Titel auch. Und dann begann das Buch auch noch in der grässlichsten Jugendsprache, die man sich vorstellen kann. Die Mädchen redeten von ihren Mösen, die Jungen prahlten damit, wie viele Mädchen sie schon „gebangt“ hatten. So redet doch kein Jugendlicher!

Ich war anfangs also eher skeptisch eingestellt, aber dann Seite für Seite hatte mich das Buch immer mehr. Die Sprache war nicht mehr ganz so künstlich aufgesetzt (oder fiel mir zumindest nicht mehr auf), die Charaktere waren interessant: insbesondere Hannahs Verhältnis zu ihrer besten Freundin, die immer besser, schöner und beliebter ist als Hannah. Plötzlich konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, wollte wissen, wie es mit Hannah und Sam weitergehen würde, obwohl ich das Ende ja schon kannte. Wollte dabei sein, wenn sich die beiden endgültig fanden. Und vor allem wollte ich miterleben, wie sich Hannah endlich mal gegenüber Stella behaupten würde.

Die beiden Autoren, die übrigens schon seit der 6. Klasse miteinander befreundet sind, verleihen jeweils Hannah und Sam abwechselnd ihre Stimme. Ein mittlerweile beliebtes Erzählmittel in Jugendbüchern. Und auch hier führt es dazu, dass man wahlweise Hannah oder Sam gerne schütteln und rufen würde: „Was erzählst du da für ein Mist, er/sie mag dich doch auch. Ihr könntet doch sofort miteinander glücklich werden!“ – aber dann wäre die Geschichte eben auch schon nach wenigen Seiten zuende und würde gar nicht mehr so viel Platz für alles andere haben.

Die Geschichte von Hannah und Sam ist nämlich wirklich schön und doch steht sie für mich gar nicht unbedingt im Vordergrund. Für mich geht es in diesem Buch viel mehr darum, dass Sam und vor allem Hannah ein Stückchen erwachsen werden und erkennen, dass das nichts damit zu tun hat, ob man nun noch vor dem College seine Jungfräulichkeit verliert oder nicht, sondern viel mehr damit, sich selbst besser kennenzulernen, zu wissen, wer man ist und was man wirklich will.

„Sannah & Ham“ ist nicht einfach nur eine wunderschöne Liebesgeschichte, sondern viel mehr als das. Es ist ein Buch über das Erwachsenwerden, eine Geschichte von Freundschaft und der Suche nach sich selbst. Und obwohl ich anfangs von der sehr aufgesetzten Jugendsprache etwas genervt war, konnte mich das Buch Seite für Seite von sich überzeugen.  8 von 10 Sternen!

stern 8


Sannah & Ham englisches Cover

Das UK-Cover

 

„Neue Jungs kennenlernen ist ein Thema, über das wir ständig reden. Und es steht ganz oben auf unserer To-do-Liste.“

Jungs kennen lernen, am Wunsch-College aufgenommen werden und die Wichtigkeit der richtigen Klamotten. Themen, die Hannah und ihre Freundinnen Grace, Stella und Tilly beschäftigen. Mädchensachen eben. Und wie ist das bei Jungs? College ebenfalls, klar. Das ist wichtig für die Zukunft. Und sonst so? Partys, feiern und die Jungfräulichkeit verlieren. Ganz wichtig, um erwachsen zu werden. Ein Setting, das den Leser zurückversetzt in die Jugend. Erzählt aus den Perspektiven von Hannah und Sam, deren einzelne Lebensgeschichten sich immer wieder überschneiden. Zum ersten Mal auf einem Klo…

„ ‚Ich finde Abklatschen gut’, sagte ich. ‚Das ist nett und unverbindlich und man kommt nicht so in Verlegenheit. Außer wenn man Probleme mit der Handkoordination hat und den anderen voll ins Gesicht klatscht oder so…’“

Es ist der Sommer, in dem Hannah, ihre Freundinnen und auch Sam und seine Freunde, wichtige Schritte ins Erwachsenenleben unternehmen. In dem sie den ersten Grundstein für ihre Zukunft legen. Sie stehen kurz davor aufs College zu wechseln und ebenso dicht daran sich zum ersten Mal richtig zu verlieben. Keine leichte Aufgabe, wie Hannah und Sam feststellen müssen. Viel zu viele Fettnäpfchen stehen vor dem ersten Kuss, ja sogar dem ersten Wort, denn das muss schon passend gewählt sein. Außerdem muss man viel Mut haben. Mut neuen Situationen zu begegnen und das Vertrauen zu haben sich einem anderen Menschen zu öffnen.

„Für sie war es ein Missverständnis, weiter nichts. Aber für mich fühlte sich der ganze Sommer falsch an – da steckte mehr dahinter als nur Sam.“

Es ist nicht einfach diese Schritte zu gehen. Auch Freundschaften verändern sich. Entwickeln sich weiter oder verlieren sich. Auch, wenn man die Chance hat, noch einen anderen Abzweig zu wählen oder auch mal ein paar Schritte zurückzugehen, ist es nun soweit den Weg in die Zukunft zu beschreiten. Das Abenteuer beginnt.

„Zum ersten Mal seit ich denken konnte, hatte ich absolut keine Ahnung, was das Leben noch für mich bereithielt. Und das war klasse.“

Lucy Ivison und Tom Ellen haben ein Debüt geschaffen, das mit locker leichter Sprache, witzigen Elementen und sympathischen Protagonisten zu fesseln weiß. Es hat mir so viel Spaß gemacht den beiden Autoren, die abwechselnd aus Hannahs und Toms Perspektive erzählen, zu folgen, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Es gab die ein oder andere Handlung, die mich ein bisschen genervt hat und die Geschichte war auch anders, als ich es zunächst erwartet hatte, aber dennoch mochte ich die Liebesgeschichte zwischen Hannah und Sam, ihre Stolpersteine aus Freundschaft und Erwachsenwerden richtig gern. Eine Empfehlung für Alle, die sich noch mal in ihre Jugendzeit versetzen lassen möchten, für Alle, die charmante Lovestorys mögen und für diejenigen, die den Sommer einfach nicht gehen lassen können.

„ ‚Es ist ein altes thailändisches Sprichwort, das bedeutet: ’Der Vogel, der am höchsten fliegt, wird nie im Käfig enden.’ Ich finde es gut, weil es mich daran erinnert, dass man immer zu den Sternen greifen muss, um frei zu bleiben.’“

Sannah & Ham – Tom Ellen & Lucy Ivision – Klappbroschur – 400 Seiten – 14,99 € – ISBN: 978-3-551-52066-1  – erschienen: August 2014 (Carlsen) – Altersempfehlung: ab 14 Jahren

[Rezension] „Über ein Mädchen“ von Joanne Horniman

Über ein MädchenKlappentext:

Anna ist schüchtern und einsam – bis sie Flynn trifft, zuerst mit Gitarre auf der Bühne, dann im Café, dann mit vollen Einkaufstaschen auf der Straße. Beide fühlen sich unwiderstehlich zueinander hingezogen. Zusammen zeichnen sie, essen Bananenkuchen, träumen, baden, lachen – und lieben sich. Doch auch zwischen Liebenden gibt es Geheimnisse …
Eine unsterbliche, romantische Liebesgeschichte über zwei junge Menschen, die noch ihren Platz in der Welt suchen – schön wie ein Gemälde. (Quelle)

Meine Meinung:

Ich muss diese Rezension mit einem Geständnis beginnen, das mir nicht ganz leicht fällt: Als ich das erste Mal gelesen habe, worum es in diesem Buch geht, nämlich um eine lesbische Liebe, habe ich das Buch für mich gedanklich beiseite gelegt. Warum? Ich kann es gar nicht ganz genau sagen. Ich glaube, weil ich dachte: Ich bin selbst nicht lesbisch, warum sollte ich dieses Buch lesen?

Jetzt im Nachhinein finde ich mich selber ein bisschen doof für diesen Gedanken. Das Buch ist wundervoll! Es beschreibt unheimlich einnehmend die Liebe in all ihren Facetten: die erste Verliebtheit, das Prickeln, das körperliche Verlangen, die Nähe, aber auch die Angst um den Verlust, den Schmerz und den Liebeskummer. Wer hier wen liebt, ob Mann oder Frau ist vollkommen unerheblich, denn diese Gefühle bleiben immer die gleichen.

“Sie war voller Wärme und funkelndem Licht. Wenn ich bei ihr war, seufzte meine Haut: Die Mitte der Welt ist genau hier. Nirgendwo sonst.” (S. 7)

Allerdings gibt es auch einen Teil der Geschichte, bei dem es nicht egal ist, dass Anna Mädchen mag: der Teil, in dem Anna davon erzählt, wie es war, sich anders zu fühlen, sich selbst nicht zu mögen und sich niemandem anzuvertrauen.

„Über ein Mädchen“ hat mich mit seiner Intensität vollkommen überrumpelt. Ich bin so froh, dass ich das Buch doch gelesen habe, denn ich hätte sonst wirklich etwas verpasst. Sprachgewaltig, ehrlich und voller Gefühle! Ich vergebe 9 von 10 Sternen!

stern 9

Dieses Buch ist für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2014 nominiert.

Über ein Mädchen – Joanne Horiman – Hardcover mit SU – 224 Seiten – 15,90 € – ISBN: 978-3-551-58271-3  – erschienen: April 2013 (Carlsen) – Altersempfehlung: 14-17 Jahre

[Rezension] „Elefanten sieht man nicht“ von Susan Kreller

Elefanten sieht man nichtInhalt:

Und als ich durch das Fenster blickte und etwas sah, das viel mehr war als ein sekundenlang fleckiger Bauch und eine sekundenlang klaffende Wunde an der Stirn, da kriegte ich zum ersten Mal in meinem Leben keine Luft, sie wollte nicht in mich hinein, sondern blieb mit einem Pfeifen in meinem Hals stecken, atmen, dachte ich, atmen […]. (S. 38)

Wie jedes Jahr verbringt Mascha die Sommerferien bei ihren Großeltern in einem kleinen Dorf, in dem alles seinen gewohnten Gang geht: die Vorgärten sind immer gut gepflegt, der Rasen gemäht und jede Woche wird mindestens eine goldene Hochzeit gefeiert.

Mascha langweilt sich zu Tode. Die einzigen beiden Kinder, die mit ihr reden, sind die neunjährige Julia und ihr siebenjähriger Bruder Max. Doch schnell stellt sich heraus, dass die beiden anders sind. Und dann entdeckt Mascha auch noch auf Julias Bauch viele blaue Flecken und an der Stirn von Max eine große, klaffende Wunde. Beunruhigt spricht sie ihre Großeltern darauf an, aber die wollen von allem gar nichts hören – Herr Brandner, der Vater von Julia und Max, sei schließlich ein angesehener Autohändler. Vollkommen allein gelassen mit ihrem furchtbaren Verdacht, greift Mascha schließlich zu einer eher ungewöhnlichen Lösung…

Meine Meinung:

The elephant in the room (englische Redewendung): großes Thema, dessen sich jeder bewusst ist, über das aber – aus Angst oder Bequemlichkeit – niemand spricht

Diese kurze Erklärung stellt Susan Kreller, die Autorin dieses wirklich bewegenden Jugendromans, ihrer Geschichte voraus. Sie erklärt dadurch vor allem den ungewöhnlichen Titel und fasst in meinen Augen sehr gelungen zusammen, worum es in diesem Buch geht: Mascha hat den begründeten Verdacht, dass Julia und Max von ihrem Vater misshandelt werden, aber obwohl alle im Dorf Ähnliches ahnen, will dies keiner so wirklich wahrhaben, denn in ihrem Dorf passiert so was schließlich nicht.

– Du bist verrückt, Mascha, meine Güte.
– Oma, wenn ich’s dir sage. Die schlagen ihre Kinder, das weiß ich.
– Das kann gar nicht sein! Hast du mich verstanden? Das kann nicht sein, Schluss, hör auf damit.
(S. 39/40)

Der Schreibstil ist der Thematik angemessen: sehr eindringlich, manchmal langsam, dann wieder hektisch und etwas wirr; wirr oft dann, wenn es um die Gedanken und Gefühle von Mascha und Julia geht. Julia ist verständlicherweise gehemmt und zurückhaltend und Mascha mit der Situation vollkommen überfordert, insbesondere weil sie eben keine Unterstützung von Erwachsenen bekommt.

Ich möchte an dieser Stelle gar nicht viel mehr zu dem Buch sagen, denn ich finde die Geschichte um Mascha, Julia und Max sollte jeder selber lesen. Lesenswert ist sie nämlich definitiv! In meinen Augen beschreibt die Autorin sehr realistisch einen Fall von häuslicher Gewalt und dem verzweifelten Versuch einer Dreizehnjährigen, dafür eine Lösung zu finden. Ich vergebe volle 10 Sterne, insbesondere weil ich auch das Ende für sehr gelungen halte.

stern 10

„Elefanten sieht man nicht“ war 2013 für den Deutschen Jugendliteraturpreis in der Kategorie Jugendbuch nominiert.

Elefanten sieht man nicht – Susan Kreller – Hardcover mit SU – 208 Seiten – 14,90 € – ISBN-13: 978-3551582461 – erschienen: März 2012 (Carlsen)
Altersempfehlung: 14-17 Jahre

[Rezension] „Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick“ von Jennifer E. Smith

Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten BlickInhalt:

„Ist es möglich, dass du gar nicht weißt, wer dein Typ ist – nicht mal weißt, dass du überhaupt einen Typ hast – bis du ihn ganz plötzlich vor dir siehst?“ (S. 35)

Hadley leidet nicht nur an totaler Flugangst, sie hat außerdem auch deswegen so gar keine Lust auf diesen Flug, weil die Vorstellung auf der Hochzeit ihres Vaters die Brautjungfer für die neue Freundin zu spielen, nicht unbedingt verlockend ist.

Dann verpasst sie auch noch ihren Flug um ein paar wenige Minuten und sitzt für mehrere Stunden auf dem Flughafen fest. Ihre Laune steigt erst wieder, als sie dort auf Oliver trifft, der wie sie mit dem gleichen Flieger nach London fliegt.

Meine Meinung:

Ich habe das Buch eigentlich in der neuen Ausgabe gelesen, in der es „Punktlandung in Sachen Liebe“ heißt. Ich finde aber, dass der Titel zu sehr nach einem rosaroten Jugendbuch klingt und das würde der Geschichte einfach nicht gerecht werden.

Klar, es geht es um die Liebe und das Buch ist auch tatsächlich ein Jugendbuch, aber es dreht sich nicht alles um Hadley und Oliver, sondern es werden noch einige andere, wirklich sensible Themen angeschnitten. So geht es beispielsweise auch um die schon vergangene Liebe zwischen Hadleys Eltern oder um die Situation zwischen Hadley und ihrem Vater.

Sehr behutsam und feinfühlig beschreibt die Autorin diese so verschiedenen Varianten der Liebe, ohne dabei den Blick auf die zu erzählende Geschichte zu verlieren.

Ich habe dieses Buch bis auf wenige Seiten am Anfang komplett in einem Rutsch gelesen und mich dabei einfach sehr wohlig gefühlt. Direkt nach dem Lesen habe ich das Buch kurz gestreichelt und hatte sofort einen Satz im Kopf, mit dem ich diesen kurzen Leseeindruck beenden möchte: Beim Lesen dieses Buches fühlt man sich so warm und geborgen wie während einer festen Umarmung: 9 von 10 Sternen!

stern 9

Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick – Jennifer E. Smith – Hardcover mit SU – 224 Seiten – 16,90 € – ISBN: 978-3-551-58273-7 – erschienen: März 2012 (Carlsen) – Altersempfehlung: ab 14 JahrenTitel des Taschenbuchs: „Punktlandung in Sachen Liebe“