[Aktion] Fünf Fragen am Fünften – September 2019

Es ist mal wieder soweit: Es ist der 5. des Monats und damit Zeit für die 5 Fragen von Luzia Pimpinella.

1. Wofür bist du dir zu schade?

Huiui, die Frage geht ja direkt ins Eingemachte. Aber man soll ja das aufschreiben, was einem als erstes einfällt, oder? Ich bin mir zu schade (und zu wichtig), um mich von der schlechten Laune anderer Leute herunterziehen zu lassen. Ich habe da den ein oder anderen Menschen bei der Arbeit im Kopf. Viel zu oft wird gemeckert, viel zu viel ist immer nur blöd. Das möchte ich nicht. Ich möchte trotzdem gute Laune haben, möchte meine Arbeit gerne machen und meine Schülerchen mögen.

2. Was isst du, wenn du frustriert bist?

Früher war ich ein absoluter Frustesser. Und ein Langeweileesser. Und ein Genussesser. Das hat sich zum Glück deutlich verbessert, seit ich mich seit mittlerweile 4 Jahren kohlenhydratarm (und mehr oder weniger LCHF – low carb, high fat) ernähre. Trotzdem esse ich immer noch gern und sicherlich oft auch etwas mehr. Aber schmeckt einfach auch so lecker. 😉
Ich glaube, bei Frust esse ich oft irgendwas Fertiges, für das ich mich nicht noch lange in die Küche stellen muss. Da gibt es für mich gar nicht so viel – die meisten Fertiggerichte enthalten Kohlenhydrate. Zum Glück gibt es noch Camembert, Mozzarrellasticks und neuerdings sogar ein leckeres low carb Eis. 😛

3. Wann bist du das letzte Mal in einem Vergnügungspark gewesen?

Das war damals (ich schätze 2012 oder 2013) mit meiner lieben Förderschulklasse aus Leverkusen. Ich bin absolut kein Fan von Vergnügungsparks. Das ist mir alles viel zu aufregend und gefährlich. Ich weiß noch, dass ich als Kind mit meinem Onkel mal im Heidepark war und er ganz enttäuscht war, weil ich immer nur mit dem Tretboot im Kreis fahren wollte. 😀

4. Welches Getränk bestellst du am liebsten in einer Kneipe?

Hmm, in der Regel eigentlich eine Cola Zero, manchmal möglichst sprudeliges Mineralwasser  oder – wenn ich mir mal was gönnen möchte – eine Erdbeer-Basilikum-Limonade. Bei Getränken bin ich mit zumindest beim Weggehen nicht ganz so streng mit den Kohlenhydraten.

5. In welcher Kleidung fühlst du dich am wohlsten?

Hmm, das ist eine schwierige Frage, weil sie so situationsabhängig ist. Zu Hause: Am liebsten eine bequeme, gammelige Jogginghose und irgendein Top. Das ist eigentlich immer das erste, was ich nach der Arbeit anziehe. Gerade in diesem Sommer habe ich weite Haremshosen für mich entdeckt. Kombiniert mit einem kurzen weiten oder einem etwas engeren Oberteil mit nicht zu langen Armen. Mir ist eigentlich tagsüber grundsätzlich warm. Ich bin immer die erste, die im Frühjahr die Jacke weglässt und immer die letzte die Tops gegen Pullover tauscht. (Fun Fact: Nachts brauche ich es aber immer eher warm. Ab unter 20 Grad ist das Körnerkissen ein beliebter Bettbegleiter.)

[Aktion] Fünf Fragen am Fünften – Juli 2019

Wenn ich gerade schon nicht reglemäßig Rezensionen schreiben kann, weil ich gar nicht so viel lese, dann kann ich ja zumindest mal bei einer neuen Aktion mitmachen. Ich habe die „Fünf Fragen am Fünften“ gerade bei Nanni entdeckt. Grundsätzlich kommt die Aktion allerdings von Luziapimpinella.

An jedem Fünften des Monats gibt es fünf neue Fragen, die mal tiefere mal weniger tiefe Einblicke über denjenigen geben, der die Fragen beantwortet. Also: Los geht’s! 🙂

1. Bestellst du im Restaurant immer das Gleiche?

Ähhhm, maaanchmal bestelle ich auch was anderes, aber grundsätzlich: Ja! Schnitzel! Immer her mit dem Schnitzel! Es gibt nichts besseres, als ein leckeres, gut gemachtes Schnitzel mit einem frischen Salat.  Da ich mich ja lowcarb ernähre, ist meine Auswahl oft auch ziemlich beschränkt. Außerdem mag ich nicht so viel (Im Norden würde man sagen, dass ich krütsch bin). Neulich habe ich aber mal etwas ganz Neues probiert und mochte es wirklich gerne: Feta im Speckmantel mit Feigenhonig. Mmmh!
In einigen Tagen werde ich einen Kurzurlaub in Holland machen und habe mir überlegt, dass ich am besten vorher schon mal Karten auf holländisch drucke, auf denen steht: „Einmal Schnitzel ohne Pommes, stattdessen mit etwas mehr Salat, bitte!“ Kann mir das jemand übersetzen?

2. Genierst du dich dafür, dass du bestimmte TV-Formate schaust?

Nein! Zum einen weil ich kein Fernsehen an sich gucke (wir sind gut mit Netflix und Co ausgestattet), zum anderen: Warum sollte ich mich für etwas schämen, was mir gefällt? Sollte nicht jeder das gucken dürfen, was ihn entspannt / begeistert / interessiert / unterhält / glücklich macht?

3. Wann hast du zuletzt deine Frisur geändert?

Hmm, ist es eine Veränderung die Haare NICHT zu schneiden? Ich trage meine Haare am liebsten irgendwas zwischen kinn- und schulterlang. Mein Freund mag es lieber etwas länger, also sind sie im Moment für meine Verhältnisse ganz schön lang. Ich habe ihm aber heute schon angekündigt, dass das vermutlich nicht mehr lange so bleiben wird. 😀

4. Wann hast du zum letzten Mal einen Sonnenaufgang beobachtet?

Ganz ehrlich: Ich glaube noch nie! Oha! Ich bin ein absoluter Morgenmensch, aber ich kann mich nicht daran erinnern, mal bewusst einen Sonnenaufgang beobachtet zu haben, obwohl ich auch gerne früh draußen bin. Aber selbst wenn ich aktuell oft schon morgens um 6 Uhr einen Spaziergang mache, ist das ja sogar schon zu spät für einen Sonnenaufgang. Vielleicht im anstehenden Urlaub? An meinen letzten schönen Sonnenuntergang kann ich mich aber ganz gut erinnern. Das war vor einem Jahr im Dänemarkurlaub mit meinem Bruder.

5. Welches Kunstwerk hat dich stark beeindruckt?

Da kann ich tatsächlich zwei Werke nennen, die ganz unterschiedlich sind. Zum einen mag ich die Stilrichtung des blauen Reiters sehr gerne. Besonders angetan hat es mir hier „Die gelbe Kuh“ von Franz Marc, weil sie für mich so viel Fröhlichkeit vermittelt.

© Franz Marc, Die gelbe Kuh

Zum anderen mag ich den Fotografen Albert Watson sehr gerne. Ich war mal gemeinsam mit meinem Bruder und meinem Vater auf einer Fotoausstellung in Hamburg. Das Bild eines jungen Mädchens hat mich am meisten beeindruckt. Ich finde es spannend, welche unterschiedlichen Emotionen die unterschiedlichen Betrachter in ihrem Blick sehen. Für mich wirkt sie stark, aber auch ein wenig trotzig. Ich höre sie beinahe denken: „Das Leben ist zwar hart, aber ich bin stark genug. Ich schaffe das!“
Was seht ihr in ihr?

© Albert Watson, Maria Baba Ahmed
Dawra, Morocco, 1998

Das hat mir Spaß gemacht und ich denke, dass ich auch im August wieder dabei sein werde. 🙂