[Geplauder] 1. Advent 2019

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Wahnsinn: Es ist Dezember und der 1. Advent ist da. Letzte Woche noch habe ich das Herbstlaub genossen und nun steht die Adventsdeko.  Wie es bei uns Tradition ist, hatten wir schon seit Mitte November einen Tannenbaum. Mit Weihnachtsmusik im Hintergrund haben der Herzensmann und ich heute früh geschmückt: den Baum und den Rest des Wohnzimmers. Wir haben Lichterketten aufgehängt, Engel und Rentiere verteilt und der Herzensmann hat unser schönes Adventsgesteck gezaubert. Zwar ganz anders, als ich es mir vorgestellt habe (das war erstmal ein bisschen doof 😀 ), aber am Ende dann mindestens genauso schön.

Wie ihr vielleicht gemerkt habt, ist bei uns langsam ein bisschen Ruhe eingekehrt. Ich war drei Tage krank zu Hause und habe die genutzt, um mich viel zu erholen, Hörbücher zu hören und zu lesen. Folgende Bücher werden mich vermutlich – je nach Leselaune – im Dezember begleiten:

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„Skandinavische Weihnachten“ habe ich mir gestern in der Buchhandlung hier in unserem Örtchen gekauft. Ich bin sehr gespannt auf die einzelnen Geschichten. Allein die Aufmachung ist total schön. „Die Muskeltiere und das Weihnachtswunder“ habe ich mir schon vor ein paar Wochen gekauft. Und „Zimtsterne mit Zuckerkuss“ habe ich mal geschenkt bekommen. Ich glaube von Konstanze von Alles außer Lyrik. Stimmt das, Konstanze?

Auf meinem Blog habe ich bisher die folgenden Weihnachtsbücher rezensiert. Vielleicht ist ja auch etwas für euch dabei? 🙂
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wunder-einer-winternacht  dash-lily  the-christmas-cookie-clubsc3bcc39fe-geschenke-zu-weihnachten  geschenke-aus-der-kc3bcche

[Geplauder] Wohltuende Lesemomente in stressigen Zeiten

Ihr Lieben!

Ihr glaubt es kaum, aber obwohl wir schon nach zwei Wochen im Haus annähernd fertig waren, hängt mir der Umzug immer noch nach. Alles, was ich in der Zeit nicht an Unterricht vorbereiten konnte, zieht sich bis jetzt so durch. Anstrengende Zeiten! In dieser Woche stehen auch noch zwei Beratungstage (ähnlich wie Elternsprechtage) an, so dass ich das Gefühl habe, ich könnte auch einfach gleich in der Schule schlafen.

Aber: Heute Morgen nehme ich mir bewusst Zeit, um ein Stündchen zu lesen. Um mal kurz zur Ruhe zu kommen. Um einfach mal durchzuatmen.

[Geplauder] Umzugswahnsinn mit gutem Ende

Sooo, in den letzten Wochen war es eher still auf meinem Blog. Das hatte dieses Mal auch einen wirklich guten Grund: Ich hatte euch ja schon mal berichtet, dass mein Herzensmann und ich ein Häuschen gekauft haben.

Am 29.9. sollte es dann endlich soweit sein: Mit den Vorbesitzern war die Übergabe für 16 Uhr abgestimmt. Wir waren beide total aufgeregt. Immer wieder fragten wir uns: „Und, wie aufgeregt bist du auf einer Skala von 1-10?“ Gleichzeitig haben wir Pläne geschmiedet: „Wir machen erst schnell die Übergabe und dann sind wir endlich alleine in unserem Haus. Dann machen wir noch ein Foto von uns vor der Haustür und dann … dann genießen wir unser Häuschen.“ In meinem Kopf sollte das ein wunderschöner Tag werden.

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Als wir dann um 16 Uhr beim Haus ankamen, zerplatze diese schöne Wunschvorstellung wie eine Seifenblase: Die Vorbesitzer waren gar nicht zu Hause (nur die Kinder), das Erdgeschoss und der Keller waren noch mit Möbel und vor allem mit Müll. Wie kann man nur so viel Müll ansammeln? Ein wütendes und überhaupt nicht gewinnbringendes Telefonat mit den Vorbesitzern später war klar: Wir haben ein Problem. Morgens hatten wir uns schon einen Transporter gemietet, der voll mit Vinyl, Trittschalldämmung, einer schweren Massivholzkommode usw. Die ganzen Sachen wollten wir heute noch in UNSER Haus bringen. Das Haus, das uns übrigens schon seit August gehörte und für das die Vorbesitzer nur noch zwei Monate Nutzungsrecht bekommen hatten.

Ich kürze ein bisschen ab: Nach ganz viel Traurigkeit, Stress, Sprachlosigkeit und Unverständnis konnten wir dann um 20:45 Uhr die Übergabe machen – und mussten ganz viele Kompromisse eingehen. Das Haus wurde in einem Zustand an uns übergeben, den wir im Nachhinein nicht hätten akzeptieren dürfen. Aber wir waren froh: Die Vorbesitzer waren endlich aus unserem Haus!!!

In den nächsten 2,5 Wochen – in denen wir natürlich beide krank geworden sind – haben wir so gut es ging, geackert und geschuftet. Wir haben Vinyl verlegt, Wände gestrichen, Fußleisten angebracht und Möbel aufgebaut. Unzählige Möbel aufgebaut. Vor 4 Tagen war dann der Umzug, für den wir uns zum Glück ein Umzugsunternehmen gegönnt haben. Nun sind unsere Möbel in unserem Haus und wir haben mittlerweile fast alle Spuren der Vorbesitzer beseitigt. Mit jeder schmutzigen Wand, die wir überstrichen haben, mit jedem gammeligen Kellerregal, was wir rausgetragen haben, wurde unser Haus ein Stückchen mehr zu unserem.

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Wir sind zwar noch nicht ganz fertig, aber heute ist der erste Tag, an dem ich mich guten Gewissens mal wieder mit dem Laptop hinsetzen und ein bisschen bloggen mag. Und wenn ich durch das Haus gehe (wusstet ihr eigentlich, wie sehr man Muskelkater hat, wenn man ständig vom Keller ins Dachgeschoss gehen muss???), fühle ich mich schon sehr wohl. Immer mehr Räume und Ecken werden fertig. Nachher baue ich noch das letzte neue Bücherregal auf und dann kann es ans Einräumen gehen. Und dann: Ja, dann bin ich wirklich angekommen.

Denn: Zuhause ist da, wo meine Bücher sind! 🙂

Wenn ich dann die Regale einsortiert habe und unser Wohnzimmer nicht mehr komplett voll mit den verschiedensten Werkzeugen steht, dann bekommt ihr auch nochmal ein paar Fotos. 🙂

P.S.: Ja, am Rande habe ich mitbekommen, dass Frankfurter Buchmesse war und der Jugendliteraturpreis vergeben wurde. Aber wirklich nur am Rande, denn ausnahmsweise gab es tatsächlich mal wichtigeres.

 

[Aktion] Fünf Fragen am Fünften – September 2019

Es ist mal wieder soweit: Es ist der 5. des Monats und damit Zeit für die 5 Fragen von Luzia Pimpinella.

1. Wofür bist du dir zu schade?

Huiui, die Frage geht ja direkt ins Eingemachte. Aber man soll ja das aufschreiben, was einem als erstes einfällt, oder? Ich bin mir zu schade (und zu wichtig), um mich von der schlechten Laune anderer Leute herunterziehen zu lassen. Ich habe da den ein oder anderen Menschen bei der Arbeit im Kopf. Viel zu oft wird gemeckert, viel zu viel ist immer nur blöd. Das möchte ich nicht. Ich möchte trotzdem gute Laune haben, möchte meine Arbeit gerne machen und meine Schülerchen mögen.

2. Was isst du, wenn du frustriert bist?

Früher war ich ein absoluter Frustesser. Und ein Langeweileesser. Und ein Genussesser. Das hat sich zum Glück deutlich verbessert, seit ich mich seit mittlerweile 4 Jahren kohlenhydratarm (und mehr oder weniger LCHF – low carb, high fat) ernähre. Trotzdem esse ich immer noch gern und sicherlich oft auch etwas mehr. Aber schmeckt einfach auch so lecker. 😉
Ich glaube, bei Frust esse ich oft irgendwas Fertiges, für das ich mich nicht noch lange in die Küche stellen muss. Da gibt es für mich gar nicht so viel – die meisten Fertiggerichte enthalten Kohlenhydrate. Zum Glück gibt es noch Camembert, Mozzarrellasticks und neuerdings sogar ein leckeres low carb Eis. 😛

3. Wann bist du das letzte Mal in einem Vergnügungspark gewesen?

Das war damals (ich schätze 2012 oder 2013) mit meiner lieben Förderschulklasse aus Leverkusen. Ich bin absolut kein Fan von Vergnügungsparks. Das ist mir alles viel zu aufregend und gefährlich. Ich weiß noch, dass ich als Kind mit meinem Onkel mal im Heidepark war und er ganz enttäuscht war, weil ich immer nur mit dem Tretboot im Kreis fahren wollte. 😀

4. Welches Getränk bestellst du am liebsten in einer Kneipe?

Hmm, in der Regel eigentlich eine Cola Zero, manchmal möglichst sprudeliges Mineralwasser  oder – wenn ich mir mal was gönnen möchte – eine Erdbeer-Basilikum-Limonade. Bei Getränken bin ich mit zumindest beim Weggehen nicht ganz so streng mit den Kohlenhydraten.

5. In welcher Kleidung fühlst du dich am wohlsten?

Hmm, das ist eine schwierige Frage, weil sie so situationsabhängig ist. Zu Hause: Am liebsten eine bequeme, gammelige Jogginghose und irgendein Top. Das ist eigentlich immer das erste, was ich nach der Arbeit anziehe. Gerade in diesem Sommer habe ich weite Haremshosen für mich entdeckt. Kombiniert mit einem kurzen weiten oder einem etwas engeren Oberteil mit nicht zu langen Armen. Mir ist eigentlich tagsüber grundsätzlich warm. Ich bin immer die erste, die im Frühjahr die Jacke weglässt und immer die letzte die Tops gegen Pullover tauscht. (Fun Fact: Nachts brauche ich es aber immer eher warm. Ab unter 20 Grad ist das Körnerkissen ein beliebter Bettbegleiter.)

[Geplauder] Laufen, Lesen, Lieblingsmenschen – das waren meine Sommerferien 2019

Habt ihr die tolle Alliteration im Titel bemerkt? Hah, wenn das kein Eyecatcher ist! 😉

Heute ist der letzte (wirklich der allerletzte) Tag meiner Sommerferien. Gestern und heute war ich schon wieder in der Schule, aber ein bisschen Zeit zum Durchatmen und letzten Genießen bleibt heute doch noch. Zeit, um kurz auf die vergangenen Wochen zurückzublicken. Ich muss sagen: Ich hatte eine wirklich schöne Zeit!

Laufen

Mein Rücken möchte weiterhin, dass ich möglichst viel laufe und so habe ich mein Schrittziel in den Ferien zunächst von 10.000 auf 12.000 und dann auf 13.000 Schritte erhöht – und an den allermeisten Tagen sogar erreicht.

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Ich bin ja ein kleiner Zahlenfreund (die Mathelehrerin lässt grüßen) und so konnte ich gerade nicht anders als die Schritte der letzten Tage zusammenzurechnen. In den 6 Wochen Sommerferien bin ich insgesamt 506.499 Schritte gegangen. Das macht im Schnitt (trotz der heißen Tage) von 12.060 Schritten am Tag.

Lesen

Gelesen habe ich in den Sommerferien zum Glück wieder richtig viel. Insgesamt konnte ich 11 Bücher beenden, die mir auch ausnahmslose alle wirklich gut gefallen haben. Hier ein wirklich kurzer Kurzüberblick:

  1. Der Hummelreiter Friedrich Löwenmaul“: Kinderbuch – liebevoll – hummelig
  2. „Mein Sommer mit Mucks“: bewegend – Lieblingsautorin – Schullektüre
  3. „Ein Sommer in Sommerby“: Nanni-Tipp – Sommerfeeling – herzerwärmend
  4. „Todesmärchen“: dritter Band – spannend – Maarten S. Sneijder
  5. „Zerschmettert“: würdiger Reihenabschluss – Slomo, das Faultier – Urban Fantasy
  6. „Der Sound meins Lebens“: Urlaubsbuch – sarkastisch – unterhaltsam
  7. „Die Stille zwischen den Sekunden“: überraschend – psychologisch durchdacht – bewegend
  8. „Suche mich nicht“: spannend – geschickt konzipiert – neue Autorenentdeckung
  9. „Der lächelnde Odd und die Reise nach Asgard“: Kinderbuch – wunderschöne Illustrationen – Götter und Helden
  10. „Blind“: Be My Eyes – interessant – Pageturner
  11. „Alexander von Humbold oder Die Sehnsucht nach der Ferne“: informativ – unterhaltsam – toll illustriert
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Blogarbeit mit leckeren Low-Carb-Waffeln

Tatsächlich habe ich in diesem Ferien auch ziemlich viel gebloggt. Ich schaffe es ja selten, mir Blogbeiträge als Entwürfe für stressige Zeiten aufzusparen, obwohl ich mir das immer vornehme. Aber wenn ich dann einen Beitrag oder eine Rezension fertig habe, dann möchte ich sie einfach auch gerne teilen.

Lieblingsmenschen

Tatsächlich habe ich in den Ferien sehr viel Zeit mit vielen verschiedenen Lieblings-menschen verbracht. Mit einer lieben Freundin war ich für ein paar Tage in Holland, mit meinem Herzensmann im Urlaub in Polen. Dann gab es viele Spieleabende, nettes Brunchen, Grillen, spontane Spaziergänge und IKEA-Besuche mit meinem besten Freund. Ich habe mehrere Male Minigolf gespielt, war Bogenschießen und mit einer lieben Freundin und ihrem Sohn im Zoo. Tolle Gespräche, viel Lachen und angenehmes miteinander Schweigen.

Ich muss in meinen Ferien auch gar nicht unbedingt lange Fernreisen machen. Es macht mich auch glücklich, einfach vor Ort mal Zeit und Muße für die Menschen zu haben, die mich glücklich machen.

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In diesem Sinne: Ich wünsche euch eine tolle Zeit – ob alleine oder mit Lieblingsmenschen, ob im Urlaub oder während der Arbeitszeit. Immer!

 

[Geplauder] Urlaubsimpressionen

Vor genau einer Woche bin ich mit einer lieben Freundin für ein paar Tage nach Egmond aan Zee in Holland gefahren, um ein bisschen Meeresluft zu schnuppern und zu entspannen. Abgesehen davon, dass unsere Unterkunft weit entfernt von perfekt war, hatten wir aber eine tolle Zeit. Wir haben das Meer genossen, waren in einem herrlichen Naturschutzgebiet wandern und haben uns die schöne Stadt Alkmaar angesehen.
Glücklich sind wir dann Mitte der Woche wieder nach Hause gefahren und ich bin total begeistert, wie viel Erholung mir diese Tage gebracht haben.

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[Geplauder] Der Umwelt zuliebe

Ich bin ein bisschen stolz. Ja, sicherlich gibt es total viele Menschen, die sehr viel mehr für die Umwelt tun. Menschen, die ihren Fleischkonsum drastisch reduziert haben oder überall nur noch mit dem Fahrrad hinfahren. Natürlich könnte ich noch mehr darauf achten, nur Getränke in Glasflaschen zu kaufen oder öfter die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, aber soweit bin ich (noch) nicht.

Und trotzdem habe ich das Gefühl, dass ich – zumindest im Kleinen – die Welt ein kleines bisschen besser mache. Schon seit längerem benutzen mein Freund und ich für unseren samstäglichen Großeinkauf Einkaufsnetze für Obst und Gemüse und vermeiden so ein bisschen Plastik. Vor einiger Zeit habe ich dann Bienenwachstücher anstelle von Alufolie gekauft, um zum Beispiel belegtes Brot darin einzuschlagen. (Die überzeugen mich allerdings noch nicht hundertprozentig, weil ich die Reinigung schwierig finde.) Letzte Woche haben wir dann zum ersten Mal eigene Dosen mit zum Markt genommen, um unsere geliebten Fetacremes direkt darin abfüllen zu können. Und heute haben wir an der Fleischtheke eine große Dose rübergegeben, die dann mit Hackfleisch gefüllt wurde. Schon wieder ein bisschen unnötiges Plastik gespart.

Wie schon gesagt: Das sind Kleinigkeiten und an vielen Stellen in meinem Leben würde so manch umweltbewusster Mensch sicherlich den Kopf schütteln. Aber: Ich finde es sind kleine Schritte in die richtige Richtung und vielleicht inspirieren oder motivieren sie ja noch jemanden, der dann so wie ich – stolz wie bolle – mit seiner gefüllten Dose vom Markt oder der Fleischtheke nach Hause geht. 😉

[Geplauder] Von meiner aktuellen Leseflaute, den möglichen Gründen dafür und dem tollsten Mann der Welt

Ich würde wirklich gerne mal wieder eine Rezension oder über etwas Buchiges hier schreiben, aber leider komme ich nicht dazu. Aktuell lese ich so gut wie gar nicht. Das letzte Mal vor zwei Wochen beim Friseur, als ich darauf gewartet habe, dass die Farbe für meine Strähnchen einwirkt. Da musste ich sowieso still sitzen und hatte nichts anderes zu tun.

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Damit der Beitrag nicht so leer ist. 🙂

Woran das liegt? Ich glaube, das gibt es wirklich viele Gründe. Manche etwas blöder, manche etwas toller. Zum einen macht mir mein Rücken immer noch etwas zu schaffen. Der mag nach wie vor nicht gerne lange sitzen. Und so nutze ich fast alle „Sitz-Zeit“, um zu arbeiten.

Gerade gibt es in der Schule wirklich viel zu tun. Ich fühle mich überhäuft mit Aufgaben und habe oft gar keine Idee, wann und wie ich die alle erledigen soll. Zum Glück sind in drei Wochen Sommerferien und langsam wird der Berg an Arbeit zumindest ein klitzekleines Bisschen weniger.

Dann kommt noch dazu, dass mich mein aktuelles Buch irgendwie nicht so sehr fesseln kann. „Kompass ohne Norden“ von Neil Shusterman ist ja für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert, weswegen ich es mir auch von meinem allerliebsten Lieblingsbruder (Keine Sorge: Ich habe nur einen!) zum Geburtstag gewünscht habe. Leider komme ich mit der einen Erzählperspektive nicht so gut zurecht. Sie verwirrt mich total und fesselt mich gar nicht. Kann mir jemand sagen, ob das noch besser wird?

Ansonsten gibt es große Neuigkeiten: Der Herzensmann und ich haben ein Haus gekauft. Unser eigenes kleines Häuschen. Unfassbar. Und so tingeln wir gerade gefühlt in der Hälfte unserer freien Zeit von einem Notartermin zum nächsten, nur um dann wieder zum Unterschreiben von Verträgen zur Bank zu fahren. Aber: Wir werden ab Oktober ein eigenes Haus haben. Ein eigenes Haus!!! ❤

Der Herzensmann ist ein gutes Stichwort. Wir lagen gestern Abend gemeinsam im Bett und ich habe ein bisschen gejammert: „Ich möchte endlich mal wieder lesen. Endlich mal wieder lange genug sitzen können, um zu lesen.“
Er: „Ein Hörbuch ist da keine Alternative, ne?“
Ich: „Nein!“
Er: „Und wenn ich dir vorlese?“
Ich (etwas gnatschig): „Nein, leider auch nicht. Das ist ja auch nichts anderes als ein Hörbuch!“
Der tollste Mann der Welt: „Aber das Buch wäre in deiner unmittelbaren Nähe. Du könntest es riechen und hören wie die Seiten umgeblättert werden.“

Hach! ❤  ❤  ❤

[Momentaufnahme] Unser erstes Abenteuer in Andor

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Mein aktuelles Buch „Liebes Kind“ von Romy Hausmann ist zwar gar nicht schlecht, trotzdem habe ich mich heute Abend nicht in den Lesesessel, sondern mit dem Herzensmann an den Esstisch gesetzt, um unsere erste Legende von Andor zu bestreiten. Was soll man sagen? Die Helden waren erfolgreich! 😊

Kennt ihr „Die Legenden von Andor“? Wie findet ihr es? Nach dem Einführungsspiel habe ich direkt Lust, mich in das nächste Abenteuer zu stürzen.