[Montagsfrage] Happy End erwünscht?

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Das ist ja mal eine interessante Frage, bei der ich auch sehr gespannt auf die Antwort der anderen Teilnehmer bin.

Also, natürlich freue ich mich, wenn es für meine liebgewonnenen Charaktere am Ende gut ausgeht, aber ich möchte mir dessen nicht zu sicher sein können. Auf dem Weg zum Happy End darf es gerne auch mal den ein oder anderen Verlust geben, den ich dann tränenreich betrauere (ich denke gerade an den ersten großen Verlust bei Harry Potter). Ich möchte nicht ein Buch lesen und mir ganz sicher sein können, dass alles rosaglitzernd mit Sternchen und Herzchen abläuft, dann ist ja keine Spannung mehr da.

Andererseits kann ich auch gut mit anderen Enden leben, sie lösen ja beim Leser viel mehr aus und bringen ihn zum Nachdenken, warum der Autor zum Beispiel seinen Figuren kein Happy End gönnt. Das ist ja meist realistischer, im wahren Leben gibt es nun mal auch nicht immer ein Happy End. Man kann vielleicht festhalten, dass es auch ein bisschen zum Buch passen muss: Ein wunderschön leichter Sommerliebesroman braucht natürlich eher ein Happy End, als ein aufrührendes Buch über Gewalt und Drogen.

Also: Ich bin da sehr flexibel und respektiere in den meisten Fällen die Entscheidung des Autors. Ob ein Happy End angebracht ist, hängt oft vom Genre ab, insbesondere bei Fantasybüchern möchte ich aber nicht , dass das Happy End zu offensichtlich und zu leicht erreicht wird.

Und ihr?