[Momentaufnahme] Der perfekte Morgen

Aufwachen und zum Steg gehen. Die Ruhe des Morgens genießen – unterbrochen nur von Vogelgezwitscher, Wassergeplätscher und dem Ruf einiger Gänse. Atmen. Lesen. Die Morgensonne genießen. Einfach nur sein.

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[Momentaufnahme] Neuer Lesesessel

Aus irgendwelchen Gründen auch immer (nein, mit dem Alter wird es bestimmt nichts zu tun haben …) habe ich gerade Probleme mit meinem Rücken, so dass ich in meinem alten Lesesessel nicht mehr so gut sitzen konnte. Kurzerhand haben der Herzensmann und ich also einen neuen gekauft und ich muss sagen, dass mir meine neue Leseecke wirklich gut gefällt.

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[Geplauder] Lesevorlieben

Lesevorlieben

Habt ihr ein bevorzugtes Genre?

Wenn ihr mir diese Fragen vor etwa einem Monat gestellt hättet, hätte ich euch geantwortet, dass ich vor allem Jugendbücher und Fantasy lese. An Jugendbüchern mag ich, dass sie so oft so leichtlesig sind und – wenn man nur lange genug sucht – auch eine große Themenvielfalt bieten. Die Fantasyliteratur lässt mich neue Welten entdecken, Zwerge, Elfen und Drachen begleiten und mit Schwertern und Magie für das Gute kämpfen.

In den letzten anderthalb Monaten hat sich bei mir aber etwas verändert. Angefangen hat es mit „Vanitas – Schwarz wie Erde“ von Ursula Poznanski. Das Buch habe ich an einem Stück gelesen. Endlich mal wieder. So ein schönes Gefühl. Schnell folgten „Sündengräber“ von Kristina Ohlsson und „Die Opfer, die man bringt“ von Hjorth & Rosenfeldt. Schon lange nicht mehr habe ich so viel und so begeistert am Stück gelesen. Schon lange nicht mehr blieb der Fernseher so oft aus und mein Herzensmann musste am Wochenende Dinge ohne mich machen.

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Ich finde es spannend, zu beobachten, wie sich Lesegewohnheiten und Lesevorlieben immer wieder etwas verändern und verschieben. Im Moment fesseln mich Thriller einfach am meisten. Und so habe ich in der letzten Woche seit langer Zeit mal wieder in der Krimiabteilung der Buchhandlung gestöbert – und bin fündig geworden.

Vor einigen Jahren habe ich schon mal fast ausschließlich Krimis und Thriller gelesen: Jeffery Deaver, Karen Rose, Andreas Franz, Joy Fielding und Cody McFadyen – meine Regale waren voll mit den Büchern dieser Autoren.

Ich bin sehr gespannt, was für Bücher am Ende des Jahres auf meiner Leseliste stehen werden, ob ein Genre überwiegen wird und welches das sein wird. Aber vor allem freue ich mich, meine Lesebegeisterung zurückgewonnen zu haben. Und welches Genre das dann hervorgerufen hat, ist ja eigentlich auch ganz egal. 🙂

[Sonntagsgeplauder] 25.10.2015

Buchgeplauder

Ja, die Ferien sind wieder vorbei. Das merke ich leider auch an meinem Lesepensum. Dass ich eine neue Serie für mich entdeckt habe, tut dann ihr übriges 😀

Seit dem letzten Sonntag habe ich „Glück ist eine Gleichung mit 7“ von Holly Goldberg Sloan ( ❤ ) und „Lockwood & Co: Die raunende Maske“ von Jonathan Stroud (auch toll) gelesen.

Aktuell lese ich „Battlemage: Tage des Krieges“ von Stephen Aryan. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, wie gut es mir gefällt, weil ich noch eher am Anfang bin. Aber ich glaube, es kann gut werden.

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Auch diese Woche sind neue Bücher bei mir angekommen. Bei „Fireflight“ von Sanderson handelt es sich um die langersehnte Fortsetzung zu „Steelheart“. „Der Rat der Wächter“ (Link zum Verlag) von Hartley klingt nach einer Mischung aus Narnia und Percy Jackson. Ich freu mich total darauf!

"Firefight" // "Der Rat der Wächter"

„Firefight“ // „Der Rat der Wächter“

Rezensiert habe ich übrigens in dieser Woche „Das Eherne Buch“ und „Layers“, außerdem habe ich einen kleinen Bericht zu meinem Buchmessebesuch geschrieben.

Lebensgeplauder

Die Woche startete genauso anstrengend, wie es vor den Ferien aufgehört hatte. Das hat leider dazu geführt, dass ich jetzt endgültig krank geworden bin. Langsam wird es aber besser: Schlaf, Serien und Nichtstun hilft einfach am besten.

Ich liebe übrigens den Herbst. Mein Kerzenverbrauch ist gerade unglaublich. Aber es gibt doch kaum etwas gemütlicheres als Lesen mit heißem Kakao und Kerzenlicht.

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Ansonsten gibt es diese Woche nichts besonderes zu berichten, einfach weil ich die Tage krank zu Hause verbracht habe. Eigentlich wollte ich eine liebe Freundin und ehemalige Mitbewohnerin besuchen, aber das mussten wir leider verschieben.

Bloggereigeplauder

Mara ist ja beruflich bedingt nach Hamburg umgezogen und hat dort eine neue Heimatbuchhandlung gefunden.

Mareike hat ein total süßes Kinderbuch rezensiert: „Herr Lotti findet ein Paket“.

Binea schwärmt ganz begeistert von „Liebe ist was für Idioten. Wie mich.“.

Moena zeigt uns in ihrer Momentaufnahme, was in Berlin für Leute getan wird, die Zug oder U-Bahn fahren müssen und kein Buch dabei haben. Toll!

[Montagsfrage] Am Stück oder häppchenweise?

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Leider immer mehr häppchenweise… 😦 Ich kann mich nur noch vage daran erinnern, wann ich zuletzt ein Buch wirklich am Stück gelesen habe. Ich glaube bei „Bäume reisen nachts“ war es mal so, ich bin mir aber auch gar nicht sicher. Das liegt zum einen daran, dass ich einfach oft viel zu viel zu tun habe, um ein Buch am Stück zu lesen, und zum anderen daran, dass ich oft einfach sehr müde und erschöpft bin. Das heißt, dann, wenn ich mal Zeit dazu hätte, ein Buch am Stück zu lesen (abends, am Wochenende), dann schlafe ich regelmäßig dabei ein – egal wie gut und spannend das Buch ist.

Dabei liebe ich es, ein Buch am Stück zu lesen und wirklich komplett in der Geschichte zu versinken. Mit den Büchern von Monika Feth geht das immer sehr gut.

Ich achte aber immer darauf, dass die Häppchen nicht zu klein werden. Ich weiß, dass viele in jeder freien Minute das Buch in die Hand nehmen, um 3-5 Seiten zu lesen. Das mache ich nicht, denn damit zerlese ich mir das Buch. Es sind eigentlich schon immer Happen, die ich zu mir nehme. 😉

Aber: In etwa einem Monat fangen die Sommerferien in NRW an, da werd ich einfach die ersten Tage nur schlafen, um dann hoffentlich wach genug zu sein, um das ein oder andere Buch in einem Stück zu verschlingen. 😀

[Montagsfrage] Gibt es Situationen, in denen du nicht lesen kannst?

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Oh ja!!! Viele sogar!!!

Fangen wir mal an mit Hintergrundgeräuschen: Die nerven mich ziemlich schnell, sei es Musik, andere Leute, das regelmäßige Stampfen einer Waschmaschine im Schleudergang… ich bin da ziemlich – äh – pingelig! Vor einigen Monaten hatte ich noch kein Auto und musste regelmäßig längere Strecken mit dem Zug fahren. Dafür gab es dann auch ganz spezielle Zugfahrbücher (fesselnd, sprachlich aber nicht zu anspruchsvoll, keine Fantasy), die ich trotz des Lärmpegels in so einem IC lesen konnte.

Außerdem kann ich ganz schlecht lesen, wenn ich gestresst bin und viele Gedanken im Kopf habe. Also Gedanken à la „Ich muss noch das erledigen und daran muss ich auch noch denken und, oh Gott, bis morgen muss das noch gemacht werden…“. Leider bin ich unter der Woche fast immer in diesem Stadium, wo ich mir dann nur noch ne Serie anschmeiße und irgendwann einschlafe. Mehr geht dann meist nicht.

Außerdem habe ich es in letzter Zeit wirklich oft, dass ich nach dem Beenden eines guten Buches kein neues anfangen mag. Ich kann mich dann einfach für keines entscheiden, finde alle meine Bücher doof und sowieso und überhaupt. 😀 Ein nerviger Zustand!

Ihr seht: Eigentlich ist es ein totales Wunder, dass ich überhaupt jemals zum Lesen komme. 😉

[Geplauder] Einfach mal wieder lesen…

Ich habe immer noch Ferien und eigentlich hatte ich für den Tag heute was ganz anderes geplant: ins Fitnessstudio oder eine größere Runde walken, zu DM, endlich den Schreibtisch aufräumen und meine Steuererklärung machen, am aufgeräumten Schreibtisch puzzlen…
Aber heute morgen hatte ich plötzlich total Lust, endlich mal wieder einen Lesetag zu machen. Und solchen „Gelüsten“ sollte man ja grundsätzlich nachgeben 😉

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[Rezension] „Die souveräne Leserin“ von Alan Bennett

Die souveräne LeserinInhalt:

Schuld sind die königlichen Hunde! Denn nur weil die Hunde den Büchereiwagen von Mr. Hutchings, der jeden Mittwoch vor dem Palast steht, laut anbellen, betritt Ihre Majestät diesen. Sie möchte sich beim Besitzer entschuldigen, denn sie ist ja schließlich eine höfliche Person. Und nur deswegen kommt sie auch in die Verlegenheit, ein Buch auszuleihen. Und noch eins! Und schon hat die Leselust die Queen fest im Griff:

„Sie entdeckte außerdem, wie ein Buch zum nächsten führte, wie sich immer mehr Türen öffneten, wo sie sich auch hinwandte, und dass die Tage für alles, was sie lesen wollte, nicht ausreichten.“ (S. 22)

Meine Meinung:

Was verbindet mehr als das Teilen einer gemeinsamen Leidenschaft? Richtig: nichts! Und so fühle ich mich gerade der Queen sehr verbunden. Und sei es nur der fiktiven Queen von Alan Bennett. Es gelingt dem Autor, dem Leser eine Queen Elizabeth zu präsentieren, wie man sie wohl nicht lieber mögen könnte: Höflich, freundlich, interessiert, fasziniert von der Welt der Bücher. Gesegnet mit einem subtilen Humor, den kaum einer zu bemerken scheint.

Ich zumindest musste beim Lesen oft schmunzeln und war „very amused, indeed“.

Doch muss ich sagen, dass sich die Geschichte, vielleicht auch parallel zu den Lesegewohnheiten der Queen, im Laufe der Zeit ändert. Anfangs war sie überwiegend unterhaltsam. Es gab viele kleine, süße, humorvolle Anekdoten. Nach einiger Zeit allerdings beginnt die Königin mehr und mehr über ihre zunehmend auch anspruchsvolleren Bücher nachzudenken und ich hatte das Gefühl, dass sich dann auch der Grundtenor der Geschichte etwas mehr wandelte. Zwar bleiben die netten kleinen Begebenheiten, doch werden die Gedanken richtig philosophisch. Mir persönlich gefiel die erste Hälfte der Geschichte etwas besser.

Insgesamt ein wirklich schönes, kleines Büchlein, was man sehr gut an einem sonnigen Sonntagvormittag (und auch an anderen Wochentagen) lesen und sich amüsieren kann.

Und wer weiß: Wenn ich das nächste Mal Bilder von der Queen sehe, stelle ich mir vermutlich vor, wie sie im nächsten Augenblick heimlich ein Buch aus ihrer Handtasche zieht, um schnell ein paar Seiten zu lesen.

Ich gebe dem Buch 8 von 10 Sternen.

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Die souveräne Leserin – Alan Bennett – Hardcover – 120 Seiten – 14,90 € – ISBN-13: 978-3803112545 – erschienen: August 2008 (Wagenbach)