[Geplauder] Lesevorlieben

Lesevorlieben

Habt ihr ein bevorzugtes Genre?

Wenn ihr mir diese Fragen vor etwa einem Monat gestellt hättet, hätte ich euch geantwortet, dass ich vor allem Jugendbücher und Fantasy lese. An Jugendbüchern mag ich, dass sie so oft so leichtlesig sind und – wenn man nur lange genug sucht – auch eine große Themenvielfalt bieten. Die Fantasyliteratur lässt mich neue Welten entdecken, Zwerge, Elfen und Drachen begleiten und mit Schwertern und Magie für das Gute kämpfen.

In den letzten anderthalb Monaten hat sich bei mir aber etwas verändert. Angefangen hat es mit „Vanitas – Schwarz wie Erde“ von Ursula Poznanski. Das Buch habe ich an einem Stück gelesen. Endlich mal wieder. So ein schönes Gefühl. Schnell folgten „Sündengräber“ von Kristina Ohlsson und „Die Opfer, die man bringt“ von Hjorth & Rosenfeldt. Schon lange nicht mehr habe ich so viel und so begeistert am Stück gelesen. Schon lange nicht mehr blieb der Fernseher so oft aus und mein Herzensmann musste am Wochenende Dinge ohne mich machen.

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Ich finde es spannend, zu beobachten, wie sich Lesegewohnheiten und Lesevorlieben immer wieder etwas verändern und verschieben. Im Moment fesseln mich Thriller einfach am meisten. Und so habe ich in der letzten Woche seit langer Zeit mal wieder in der Krimiabteilung der Buchhandlung gestöbert – und bin fündig geworden.

Vor einigen Jahren habe ich schon mal fast ausschließlich Krimis und Thriller gelesen: Jeffery Deaver, Karen Rose, Andreas Franz, Joy Fielding und Cody McFadyen – meine Regale waren voll mit den Büchern dieser Autoren.

Ich bin sehr gespannt, was für Bücher am Ende des Jahres auf meiner Leseliste stehen werden, ob ein Genre überwiegen wird und welches das sein wird. Aber vor allem freue ich mich, meine Lesebegeisterung zurückgewonnen zu haben. Und welches Genre das dann hervorgerufen hat, ist ja eigentlich auch ganz egal. 🙂

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