[Rezension] „Die Ehre der Orks“ von Michael Peinkofer

Reiheninfo:

  1. „Die Rückkehr der Orks“
  2. „Der Schwur der Orks“
  3. „Das Gesetz der Orks“
  4. „Die Herrschaft der Orks“
  5. „Die Ehre der Orks“

Klappentext:

Sie gewannen Kriege. Sie wurden zu Königen ihres Volkes. Sie beleidigten ihre Gegner. Und manchmal auch ihre Verbündeten … Die rauflustigen Brüder Balbok und Rammar haben alles erreicht, was man sich als Ork aus echtem Tod und Horn erträumen kann. Doch sie haben noch eine Rechnung offen – mit ihrer Vergangenheit. Und der unmöglichen ersten Mission, mit der all ihre Abenteuer begannen. (Quelle)

Meine Meinung:

Ich glaube, ich brauche nicht extra zu erwähnen, dass ich vermutlich der weltgrößte Peinkofer-Fan der Welt bin! Natürlich war deswegen auch das neueste Abenteuer der Orks ein Muss für mich.

„Es kommt nicht darauf an, wie stark einer ist, sondern wofür er kämpft.“ (S. 364)

In diesem letzten Abenteuer der beiden Orks Rammar und Balbok führt uns Peinkofer weit zurück in die Jugend der beiden liebenswerten Unholde. Er erzählt davon, wie Rammar versucht, ein faihok (ein orkischer Krieger) zu werden, wie er sich immer wieder über seinen Bruder Balbok ärgert und wie die beiden schließlich aufbrechen, um ihr erstes großes Abenteuer zu bestreiten. Außerdem darf man als Leser hautnah miterleben, wie Rammar beinahe so etwas wie Gefühle zeigt – zum Glück wirklich nur beinahe, denn ein Ork aus echtem Tod und Horn hat natürlich keine Gefühle. Das ist ja ganz klar.

Mit „Die Ehre der Orks“ geht eine Ära zuende. Das elfte Buch, das in Erdwelt spielt, soll laut Peinkofer auch das letzte sein. Und obwohl ich den Autoren für diese Entscheidung bewundere – man soll schließen gehen, wenn es am schönsten ist – bin ich schon auch sehr wehmütig, denn ich habe die beiden Unholde doch sehr ins Herz geschlossen. Bevor ich das erste Buch dieser Reihe gelesen habe, war ich mir unsicher: Würde ich eine Geschichte, in der zwei Orks (eigentlich die Hassgegner von Zwergen und Elfen) die Hauptrolle spielen, wirklich mögen können? Ja, ja und nochmals: Ja!

Michael Peinkofer erfindet in seinen Büchern das Rad nicht jedes Mal neu. Und dennoch ist das Lesen der Erdwelt-Romane für mich wie das Schauen einer Lieblingsserie: Ich komme zurück zu geliebten Charakteren, finde mich schnell in der Welt zurecht und fühle mich wohl. Jedes Mal auf’s Neue!

stern 9

Die Ehre der Orks – Michael Peinkofer – Klappbroschur – 448 Seiten – 16,99 € – ISBN: 978-3-492-70341-3 – erschienen: März 2016 (Piper)

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[Rezension] „Sieg der Könige“ von Michael Peinkofer

Reiheninfo:

  1. „Die Könige. Orknacht“
  2. „Kampf der Könige“
  3. „Sieg der Könige“

Klappentext:

Nach Jahrhunderten des Kampfes, des Sieges und der Niederlagen beginnt die alles entscheidende Schlacht um Erdwelt: Daghan von Ansun, Aryanwen, Balbok, Rammar und ihre Verbündeten setzen alles daran, den Untergang noch abzuwenden. Verfolgt von grausamen Schattendrachen, Kaldronen und Kriegern der Finsternis, müssen sich die Gefährten ein letztes Mal ihrem mächtigsten Feind stellen – dem Dunklen König.

Meine Meinung:

„Signale erklangen, der spröde Ton der Hörner, in die die Clanleute stießen, vereinte sich mit einem blechernen Klang zwergischer Kriegstrompeten zu einem infernalischen Heulen, das durch Mark und Bein ging und weithin zu hören war. Gleichzeitig setzte Trommelschlag ein, und Tausende von Kehlen verfielen in wildes Gebrüll.“ (S. 45)

Es ist soweit: Der finale Band der Könige-Reihe von Peinkofer ist erschienen und der finale Kampf gegen den Dunklen König beginnt. Und den können die Völker Erdwelts nur dann gewinnnen, wenn sie gemeinsam Seite an Seite kämpfen, ihre früheren Konflikte vergessen und Rivalitäten beiseite schieben.

Nachdem es etwa ein Jahr her ist, dass ich den zweiten Band gelesen hatte, fiel es mir kurz schwer, mich an die Details aus „Kampf der Könige“ zu erinnern. Doch hier macht es der Autor dem Leser sehr leicht und flicht kurze Rückblenden und Wiederholungen in das aktuelle Geschehen mit ein. So war der Einstieg leicht und ich war sehr schnell mitten in der Geschichte.

Wie in all seinen Büchern mag ich es, wie Michael Peinkofer schreibt: Ich mag seine Figuren, den Humor und die Art, wie sich die Geschichten aufbauen. Ohne Frage würde ich von ihm so ziemlich alles lesen. In diesem Band gab es mir stellenweise etwas zu viele Kampfszenen, aber das ist vermutlich in einem finalen Fantasyband einfach nötig.

In dem letzten Band einer Reihe geht es natürlich auch immer darum, Handlungsstränge zusammenzuführen und zu einem sauberen Abschluss zu bringen: In „Sieg der Könige“ laufen die verschiedenen Fäden, die Michael Peinkofer in den vorherigen Bänden gesponnen hat, tatsächlich geschickt zusammen. Für mich blieben keine offenen Fragen. Was mich allerdings etwas störte, war die Tatsache, dass der Autor, um unsere Helden zum Sieg zu führen, das ein oder andere Mal doch ziemlich tief in seine Trickkiste greifen musste.

„Sieg der Könige“ ist ein gelungener Abschluss einer toller Fantasytrilogie, in der Michael Peinkofer ein weiteres Mal beweist, dass man die Völker Erdwelts auch zusammenarbeiten lassen kann. Außerdem zeigt er, dass Highfantasy nicht notwendigerweise unglaublich kompliziert geschrieben werden und nicht ausschließlich aus Schachtelsätzen bestehen muss. Das ist etwas, was ich an ihm sehr schätze. In meinen Augen war dieser finale Band allerdings etwas schwächer als seine Vorgänger: Mir persönlich gab es zu lang andauernde Kampfszenen und zu viele kleine „Wunder“. Insgesamt gibt es von mir 7 von 10 Sternen.

stern 7

Sieg der Könige – Michael Peinkofer – Klappbroschur -576 Seiten – 16,99 € – ISBN: 978-3-492-70315-4 – erschienen: September 2015 (Piper)

[Rezension] „Dunkeljäger“ von Alexey Pehov

DunkeljägerKlappentext:

Der Elf Lass lebt in einer vom Krieg zerrütteten Welt: Die mächtigen Elfenhäuser sind über einen alten Konflikt, dessen Ursprung kaum jemand mehr kennt, in scheinbar unüberwindbare Feindschaft geraten. In seinem Bemühen, zwischen den Häusern Frieden zu schaffen, wird Lass zur Hassfigur beider Seiten und muss fliehen. Doch nicht nur die Elfenkrieger sind ihm fortan auf den Fersen, auch Orks, Zwerge und Dämonen verfolgen ihre eigenen Ziele, um dem geschwächten Elfenreich den entscheidenden Schlag zu versetzen … (Quelle)

Meine Meinung:

Bücher von Alexey Pehov sind immer ein ganz besonderes Lesevergnügen, denn er schafft es jedes Mal auf’s Neue, Geschichten und Welten zu schaffen, die mir so noch nicht bekannt waren.

In diesem Fall lernen wir Lass, einen Elfen, und ein Welt kennen, die von Luftschiffen, bzw. Kampflugzeugen (Aeroplanen) geprägt ist. Lass ist ein naher Verwandter der derzeitigen, sehr srukpellosen Elfenherrscherin. Nachdem er sie aber zuletzt nicht mehr unterstützt hat, muss er mit einem Aeroplan, das wie alle Aeroplane von Dämonen betrieben wird, fliehen. Der Klappentext suggeriert an dieser Stelle, dass Lass für das Elfenreich und dessen Bestehen kämpft. Tatsächlich aber befindet er sich eigentlich nur dauerhaft auf der Flucht vor seinen elfischen Verfolgern und versucht auf entfernten Inseln unerkannt zu überleben und Geld zu verdienen. Warum er allerdings plötzlich so penetrant von Margudiern, echsenhaften Wesen, verfolgt wird, weiß er auch nicht so genau.

So sehr mich dieses Buch begeistert hat, so sehr hat es mich auch verwirrt. Das liegt zum einen daran, dass der Inhalt dem Klappentext nicht wirklich entspricht und auch nicht immer einen roten Faden aufweist. Zum anderen ist mir nicht klar ist, ob dieses Buch ein Einzelband ist oder nicht. Laut dem Piper Verlag ist „Dunkeljäger“ bisher als Einzelband geplant, liest sich aber eher so wie der Auftakt zu einer neuen Reihe. Zwar ist ein Teil der Geschichte am Ende des Buches abgeschlossen, allerdings bleiben auch noch ganz viele Dinge offen, ungeklärt und unerzählt. Ich würde mich sehr freuen, demnächst mehr von Lass zu lesen.

Und obwohl ich während des Lesens aus den oben genannten Gründen oft etwas irritiert war und obwohl Pehov mit neuen Wesen und Rassen nur so um sich wirft, habe ich die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite genossen. Lass ist eine absolut sympathische Hauptfigur und seine Abenteuer, die vielfach in der Luft ausgetragen wurden, habe ich einfach sehr gerne gelesen. Wie in all seinen Bücher überzeugt mich der Autor vor allem durch seine Charaktere. Besonders angetan war ich von Ogg, einem Ork, der nach einiger Zeit mehr oder weniger gezwungener Maßen an Lass‘ Seite kämpft. Ja, das soll man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Ein Elf und ein Ork, die gemeinsam kämpfen – und das auf einem Aeroplan! Ich sag ja: Die Geschichten, die Pehov schreibt, sind so noch nie da gewesen.

„Dunkeljäger“, das neueste Werk von Alexey Pehov, hat durchaus seine kleinen Schwachstellen und konnte mich dennoch beinahe restlos überzeugen. Der nicht immer vorhandene rote Faden und die Ungewissheit, ob es sich um einen Einzelband oder einen Reihenauftakt handelt, werden ausgeglichen durch spannende Abenteuer, tolle Charaktere und dem Gefühl eine Geschichte zu lesen, die es so definitiv noch nicht gibt. Ich vergebe 9 von 10 Sternen!

stern 9

Dunkeljäger – Alexey Pehov – Klappbroschur – 432 Seiten – 16,99 € – ISBN: 978-3-492-70299-7 – erschienen: Oktober 2014 (Piper)

[Rezension] „Die Zauberer“ von Michael Peinkofer

Die ZaubererReiheninfo:

  1. „Die Zauberer“
  2. „Die Zauberer: Die erste Schlacht“
  3. „Die Zauberer: Das dunkle Feuer“

Klappentext:

Der Große Krieg hat den Kontinent Erdwelt nahezu vernichtet. Inzwischen herrschen Elfenkönige gemeinsam mit dem Hohen Rat der Zauberer über das Land. Ihre Aufgabe ist es, den Frieden zu wahren. Doch finstere Verschwörer streben nach Macht. In diesen ungewissen Zeiten ruht die Hoffnung aller ausgerechnet auf drei jungen Novizen: der verführerischen Elfin Alannah, dem ehrgeizigen Elf Aldur und dem undurchsichtigen Menschen Granock. Ihre Ausbildung zum Zauberer hat gerade erst begonnen. Der Krieg aber steht unmittelbar bevor … (Quelle)

Meine Meinung:

Vor einiger Zeit schon hatte ich das Buch gelesen, nun, da ich den zweiten Teil lesen wollte, habe ich den ersten nochmal als Hörbuch gehört. Zum Glück, denn ich hatte doch schon viel vergessen.

Den ersten Teil des Buches nutzt Peinkofer, um die verschiedenen Charaktere einzuführen: Alannah und Granock waren mir auf Anhieb sympathisch, während Aldur erstmal sehr arrogant, hochnäsig und gemein daher kommt. Dass Granock der erste Mensch ist, der je eine Ausbildung zum Zauberer genossen hat, ist für den Leser von Vorteil, denn so kann man gemeinsam mit ihm die Welt der Elfen und des Hohen Rates entdecken.

Die drei Novizen stecken eigentlich noch mitten in ihrer Ausbildung, als Gerüchte um ein Massaker sie und ihre Meister in die Ferne nach Arun treiben. Und schon beginnt die erste schwere Aufgabe…

Die Geschichte, die Peinkofer erzählt, ist von Anfang bis Ende spannend. Interessant ist auch, dass man zwischendurch die Handlung auch aus dem Blickwinkel einiger Widersacher erfährt und so manchmal mehr weiß oder ahnt, als die Personen im Buch selber. Besonders schön fand ich die Idee, dass jeder Zauberer seine eigene besondere Gabe hat: So kann Granock beispielsweise die Zeit anhalten, Alannah gebietet über das Eis und Aldur über das Feuer.

„Die Zauberer“ ist ein wirklich interessanter Auftakt zu einem Epos über die Magier von Erdwelt. Johannes Steck gefällt mir als Sprecher von Fantasy-Geschichten auch hier wieder unheimlich gut. Seine Fähigkeit, den einzelnen Personen einprägsame und individuelle Stimmen zu verleihen, ist unglaublich. Ich vergebe sehr gute 7 von 10 Sternen, da ich vermutlich für die Folgebände Luft nach oben brauche.

stern 7

Die Zauberer – Michael Peinkofer – Taschenbuch – 592 Seiten – 9,99 € – ISBN: 9783492267328 – erschienen: Januar 2011 (Piper)

Hörbuchversion: Gekürzte Ausgabe – Sprecher: Johannes Steck – 10 Stunden 6 Minuten

[Blogtour] „Die Könige“ Leseprobe + Gewinnspiel

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Heute endet die Blogtour zu „Die Könige“ von Michael Peinkofer. Hier nochmal alle Stationen im Überblick:

Ab heute habt ihr also die Chance, bei dem Gewinnspiel eines von zwanzig signierten Exemplaren des Buchs zu gewinnen. Hierzu müsst ihr auf allen viel Blogs die Fragen beantworten und die Lösungswörter, bzw. auf einem Blog den Lösungssatz per Mail an kontakt@piper-fantasy.de senden. Teilnahmeschluss ist der 30.9.2013!

Falls ihr neugierig geworden, aber noch nicht ganz sicher seid, ob das Buch etwas für euch ist, guckt doch hier einfach mal in die XXL-Leseprobe oder lest euch meine Rezension durch. 🙂

Abschließend bleibt mir nur noch zu sagen: Danke an den Piper Verlag und Michael Peinkofer für die Möglichkeit, an der Blogtour teilzunehmen! ♥

[Rezension] „Die Könige: Orknacht“ von Michael Peinkofer

Die KönigeReiheninfo:

Die Könige:

  1. „Orknacht“
  2. Titel noch unbekannt
  3. Titel noch unbekannt

Inhalt:

Nach der letzten großen Schlacht wird Erdwelt von dem Zwergenkönig Winmar regiert. Doch dieser scheint neuerdings dem Wahnsinn verfallen zu sein: Immer mehr hört er auf die Stimme in seinem Kopf, immer grausamer regiert er das Land und immer enger arbeitet er mit den Alchemisten zusammen, die er eigentlich verabscheut.

Daghan, Sohn des Herzogs von Ansun, wurde von Winmar geblendet und rettete damit das Leben seiner Geliebten Aryanwen. Er lebt seitdem blind, verzweifelt und voller Selbsthass im Wald, bis ihn eines Tages die Vergangenheit einholt…

Meine Meinung:

Michael Peinkofer ist für Leser deutscher Highfantasy auf jeden Fall kein Unbekannter. Zunächst begeisterte er mit seiner Ork-Reihe, dann mit der Trilogie um die Zauberer. Letztes Jahr konnte er mich mit „Splitterwelten“ fesseln und mehr als begeistern.

„Die Könige: Orknacht“ ist nun der Auftakt zu einer neuen Fantasyreihe, die genauso wie „Die Orks“ und „Die Zauberer“ in Erdwelt spielt und zeitlich an den letzten Band der Orks („Die Herrschaft der Orks“) anschließt. In diesem ersten Teil geht es um Winmar, seine grausame Herrschaft und die Versuche einzelner, sich gegen diese Herrschaft aufzulehnen.

Es wird sehr schnell deutlich, dass Winmar von einer fremden Macht – der Stimme in seinem Kopf – beherrscht wird. Wie mächtig diese Stimme tatsächlich ist und welche Ziele sie verfolgt, ahnt anfangs niemand und schon gar nicht Winmar selbst.

„Die Geschöpfe der alten Zeit sind niemals fort gewesen, sie haben nur geruht und die Jahrtausende überdauert – ob im ewigen Eis oder in der Glut der Tiefe, wer vermag das schon zu sagen? Und nun“, fügte er hinzu, und seine Stimme klang dabei so unheilvoll, dass es Dag nackte Angst einflößte, „sind sie wieder erwacht.“ (S. 127)

„Orknacht“ ist ein typischer erster Band einer neuen Reihe: Der Leser lernt die einzelnen Charaktere, ihre Geschichten und Anliegen kennen. Es gibt in diesem Buch einige Schauplätze, die ich wirklich alle interessant und lesenswert fand. Und wer in der obigen Inhaltsbeschreibung die Orks vermisst hat, kommt natürlich trotzdem auf seine Kosten: Balbok und Rammar – für Leser der Ork-Reihe alte Bekannte – spielen selbstverständlich auch in diesem Buch eine (im wahrsten Sinne) tragende Rolle und fügen dem sonstigen Geschehen die nötige Prise Humor bei.

Ich liebe gute, echte Highfantasy! Bei anderen Büchern dieses Genres habe ich oft das „Problem“, dass sich die Bücher etwas aufwändig lesen und ich sehr lange dafür brauche. Peinkofer schreibt aber angenehm leichtlesig, seine Kapitel sind kurz und regen dazu an, noch ein Kapitel zu lesen und noch eins und doch noch eins… „Orknacht“ ist ein toller erster Band, durch den sich auch neue Leser schnell in Erdwelt wohlfühlen. Ich freue mich, viele von Peinkofers Büchern noch vor mir zu haben. 8 von 10 Sternen.

stern 8

Die Könige: Orknacht – Michael Peinkofer – Klappbroschur – 560 Seiten – 16,99 € – ISBN: 978-3-492-70209-6 – erschienen: Oktober 2013 (Piper)

[Blogtour] „Die Könige: Orknacht“ von Michael Peinkofer

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Jetzt ist es endlich soweit: Am Montag startete die Blogtour auf Philips Welt, gestern war sie bei Nico und heute könnt ihr hier bei mir ein bisschen mehr über den Auftakt zu einer neuen Trilogie auf Erdwelt erfahren. Ich habe das Buch selbstverständlich schon gelesen und mochte es wirklich sehr gerne. Morgen gibt es dann auch die Rezension dazu. Guckt also nochmal vorbei, wenn euch meine Meinung interessiert.

Peinkofer Lesung 1Nach dem Lesen toller Bücher frage ich mich oft, wie diese entstanden sind, wie der Autor beim Schreiben vorgeht, ob die Figuren ein Eigenleben haben usw. Ein paar dieser Fragen werden an dieser Stelle beantwortet, denn Michael Peinkofer hat einen kurzen Werkstattbericht zu seinem neuesten Werk geschrieben: natürlich – wie sollte es bei ihm auch anders sein – aus der Sicht der Orks. Viel Spaß beim Lesen!

Am Ende des Beitrags gibt es noch ein Gewinnspiel und für euch die Chance eines von zwanzig signierten Büchern zu gewinnen.

Orks in Not
Ein Werkstattbericht zu „Die Könige“

Robert E. Howard pflegte zu erzählen, dass er die Figur des Barbaren Conan nicht erfunden hätte; stattdessen sei sie geradewegs in sein Bewusstsein spaziert, fix und fertig und mit all ihren Eigenschaften. Offen gestanden habe ich das immer für Autorenlatein gehalten, für eine Geschichte, die man eben gerne erzählt – bis ich meinen Orks begegnet bin.
Bei Balbok und Rammar war es ähnlich. Ich war mitten in der Planung zu DIE RÜCKKEHR DER ORKS, überlegte mir gerade, wie meine Hauptfiguren aussehen sollten, als die beiden bei mir auftauchten – fix und fertig und mit all ihren Eigenschaften. Das bedeutet nicht, dass sich die beiden im Lauf der Zeit nicht weiterentwickelt hätten – auch Orks können schließlich etwas dazulernen, es dauert nur etwas länger. Aber im Laufe jener vier Bände der Erdwelt-Saga, die sie – sozusagen – miterlebt haben, haben sich die beiden doch ein gutes Stückchen weiterentwickelt, und so ist es immer wieder spannend, sich mit ihnen, naja, zu treffen.
DIE KÖNIGE ist nicht in erster Linie ein Orks-Abenteuer. Wie schon DIE HERRSCHAFT DER ORKS spielt auch die jüngste Trilogie in jener neuen Zeit, die über Erdwelt hereingebrochen ist: Rund 500 Jahre nach den Tagen König Corwyns sehen sich die Menschen in einem gnadenlosen Kampf um das Überleben, denn der grausame Zwergenkönig Winmar führt einen gnadenlosen Krieg gegen sie. Es ist eine neue Zeit, eine Zeit voller Unsicherheit, voller Umbrüche und neuer Erfindungen, in der die Geschichte Erdwelts neu geschrieben wird. Es ist die Geschichte Daghans, des jungen Herzogs von Ansun, der von Winmar geblendet und verstoßen wurde; die Geschichte seiner Geliebten Aranywen, die wider ihren Willen den Marionettenkönig Lavan heiraten musste; es ist die Geschichte der Die KönigeClansleute von Ca’Dur und ihrem erbitterten Kampf gegen das Zwergenreich; des intriganten Vigor und des Alchemisten Ansgar, die um die Gunst des Zwergenkönigs streiten; es ist die Geschichte wagemutiger Reisen und erbitterter Schlachten zu Lande und zur See; und es ist die Geschichte zweier Orks namens Balbok und Rammar, die in diesem Band ihrer bislang wohl größten Herausforderung gegenüberstehen… Hier geht es weiter…!

Was müsst ihr tun, um zu gewinnen?

Beantwortet täglich die Frage auf den jeweiligen Blogstationen, die ihr hier findet. Schreibt am Freitag eine Mail an kontakt@piper-fantasy.de, in der ihr alle gesammelten Lösungswörter und eure Adresse angebt. Viel Glück! 🙂

Meine Frage an euch lautet: Wie heißt der grausame Zwergenkönig, der im ersten Band über Erdwelt herrscht?