[Rund um’s Buch] Die SERAPH-Longlist 2016

Schon vor zwei Wochen etwa wurde die Longlist des SERAPH veröffentlicht, nun komme ich endlich mal dazu, die Nominierten kurz aufzulisten. Ich habe ja ein etwas zwiegespaltenes Verhältnis zu diesem Phantastik-Preis, dennoch verfolge ich ihn natürlich!

Der SERAPH ist ein Jurypreis, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die besten Romane des Phantastik-Genres zu prämieren.
Jährlich verleiht die Phantastische Akademie im Rahmen der Leipziger Buchmesse den Literaturpreis in den Kategorien Bester Roman und Bestes Debüt. Der Förderpreis für Nachwuchstalente (Bestes Debüt) ist mit einem Preisgeld dotiert.
2016 wird der Preis außerdem in den Kategorien Bester Independent-Autor sowie Fantasy-Liebling verliehen. (Quelle)

Nominiert für „Bestes Debüt“

  1. Boege, Luise: Kaspers Freundin
  2. Brox, Kirsten: Matamba
  3. Capiti, Carmen: Das letzte Artefakt
  4. Illger, Daniel: Skargat – Der Pfad des schwarzen Lichts
  5. Loewe, Maja: Die Augen des Iriden
  6. Pfyl, Luzia: Cesario Aero
  7. Riescher, Bianca M.: Mitternachtsrot – Eine Erzählung aus Dschanor
  8. Waßmann, Arndt: Der Weg der Maga
  9. Weinert, Simon: Tassilo, der Mumienabrichter

Nominiert für „Bestes Buch“

  1. Aster, Christian von: Das eherne Buch
  2. Blazon, Nina: Der Winter der schwarzen Rose
  3. Brandhorst, Andreas: Das Schiff
  4. Corzilius, Thilo und Siegmund, Fabienne: Das Mädchen und der Leuchtturm
  5. El-Bahay, Akram: Flammenwüste 2 – Der Gefährte des Drachen
  6. Funke, Cornelia: Reckless 3 – Das goldene Garn
  7. Gates, Robin: Feuermuse
  8. Gläser, Mechthild: Die Buchspringer
  9. Hasse, Stefanie: BookElements 1 – Die Magie zwischen den Zeilen
  10. Mocikat, Anna: MUC – Die verborgene Stadt
  11. Orgel, T.S.: Die Blausteinkriege 1 – Das Erbe von Berun
  12. Reß, Alessandra: Spielende Götter
  13. Schreckenberg, Michael: Nomaden
  14. Speer, Natalie: Frostseelen
  15. Trecksel, Bernhard: Nebelmacher

Nominiert für „Bester Independent-Autor“

  1.  Mengel, Regina: Windsbraut
  2. Lanvall, Mark: Lichtsturm
  3. Graßhoff, Marie: Kernstaub
  4. Pharo, Miriam: Der Bund der Zwölf
  5. Anderfeldt, M.P.: Wolfsnacht
  6. Dean, Annie J.: Lana – Schattenbilder
  7. Kuhlmann, Hanna: Nachtschatten
  8. Thomas, Christin: Hope
  9. Labas, Laura: Pharos
  10. Karl, Werner: Druide der Spiegelkrieger

Wie ihr seht, habe ich insgesamt nur eines der Bücher gelesen. Und ihr? Gibt es eines, dass ich eurer Meinung nach unbedingt noch lesen sollte?

 

[Rund um’s Buch] Deutscher Jugendliteraturpreis 2015 – die Gewinner

Soeben sind die diesjährigen Gewinner des Deutschen Jugendliteraturpreises verkündet worden.

Die Preisträger sind:

Kategorie Bilderbuch: „Herr Schnuffels“ von David Wiesner (Text, Illustration)

Kategorie Kinderbuch:„Der Träumer“ von Pam Muñoz Ryan (Text) und Peter Sis (Illustration)

Kategorie Jugendbuch: „Schneeriese“ von Susan Kreller

Kategorie Sachbuch: „Und dann platzt der Kopf“ von Kristina Röckl (Text, Illustration)

Kategorie Preis der Jugendjury: „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ von David Levithan

Sonderpreis für Illustration: Sabine Friedrichson

Hmm, in der Sparte Jugendbuch hatte ich eindeutig andere Favoriten, wie ihr hier nachlesen könnt. Trotzdem gönne ich der sympathischen Bielefelderin Susan Kreller, die ich schon auf einer Lesung erleben durfte, den Preis, da ich ihr vorheriges Jugendbuch „Elefanten sieht man nicht“ sehr mochte.

Mit „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ von David Levithan bin ich zufrieden, denn es ist ein Buch, das vor allem eine spannende und unterhaltsame Geschichte enthält.  🙂

Herzlichen Glückwunsch an alle PreisträgerInnen!

[Interview] Kathrin Schrocke

Foto Kathrin Schrocke

Kathrin Schrocke

Liebe Kathrin, schön, dass du dir Zeit für dieses Interview nimmst. Du bist Kinder- und Jugendbuchautorin und veröffentlichst sowohl unter deinem echten Namen als auch unter dem Pseudonym Amina Paul. Damit wir dich ein bisschen besser kennenlernen können: Beschreibe dich selbst als Mensch, als Autorin und als Leserin jeweils mit zwei Adjektiven!

KS:

Mensch: neugierig, tolerant

Autorin: rastlos, selbstkritisch

Leserin: süchtig, genussvoll

Ich kenne bisher vier deiner Bücher („Freak City“, „Verdammt gute Nächte“, „Mein Leben und andere Katastrophen“ und „Finding Alex“). Die Bücher behandeln sehr unterschiedliche Themen. Wie entscheidet sich, worum es in deinen Büchern geht? Gibt es ein Thema, das dir besonders am Herzen liegt, das du bisher noch nicht in einem Buch verwirklichen konntest?

KS: Ich schreibe fast immer über Themen, die es so im Jugendbuch bislang nicht oder ganz selten gab. Nischenthemen, die es erst einmal schwer auf dem Markt haben, weil scheinbar keine Zielgruppe existiert. Es macht mir Spaß zu beweisen, dass man Jugendliche auch für Stoffe interessieren und begeistern kann, die kein Mainstream sind. Außerdem liebe ich Außenseiter – oder besser gesagt: die unfreiwillige Außenseiterrolle. Der Clou in meinen Geschichten nämlich ist, dass es meist die ganz „normalen“ 0815-Typen sind, die ungewollt zu Sonderlingen werden. In „Freak City“ ist nicht die gehörlose Figur die Hauptprotagonistin, sondern ein ganz durchschnittlicher Junge, der durch seine Verliebtheit in ein taubes Mädchen plötzlich der Kritik der Außenwelt ausgesetzt ist. In „Mein Leben und andere Katastrophen“ kommt zwar ein schwules Väterpaar vor – die Geschichte aber handelt von einem völlig normalen Mädchen, das eben in diese Familienverhältnisse hineingeboren wurde. Zwei Themen über die ich seit Jahren schreiben will – und einfach nichts aufs Papier bekomme: Umweltaktivisten und Flüchtlinge.

Jugendbücher

Jugendbücher von Kathrin Schrocke

Mir ist beim Lesen aufgefallen, dass deine Geschichten sowohl männliche als auch weibliche Ich-Erzähler haben. Gibt es eine Perspektive, die dir leichter fällt zu schreiben? Warum ist das so?

KS: Mir fällt es komischerweise leichter aus männlicher Perspektive zu schreiben. Vielleicht weil diese Sichtweise komplett auf Beobachtung, Interpretation und Fiktion basiert. Bei einer weiblichen Perspektive mache ich unbewusst immer den Realitätscheck: war das bei mir damals so? Habe ich als Mädchen wirklich so oder so gedacht?

Dein aktuelles Buch „Mein Leben und andere Katastrophen“ beschäftigt sich mit Themen wie Regenbogenfamilien (Kinder leben mit zwei gleichgeschlechtlichen Erwachsenen als Eltern zusammen) und Teenagerschwangerschaften. Was war für dich der Anlass dieses Buch zu schreiben und warum sind dir gerade diese Themen wichtig?

KS: Es gab zwei Auslöser für das Schreiben des Buches. Zum einen die Bürgerbewegung, die sich in Baden-Württemberg formiert hat, nachdem das Thema „sexuelle Vielfalt“ in die Lehrpläne aufgenommen werden sollte. Mich hat schockiert, wie viele Menschen der Meinung sind, dass es schädlich für Jugendliche sein könnte, im Unterricht über Themen wie Homosexualität oder Transsexualität zu sprechen. Die tollste Entwicklung der letzten Jahre ist doch gerade, dass man offen über solche Dinge diskutieren darf. Denn es gibt all das, egal wie man dazu stehen mag: schwule und lesbische Teenager, Mütter mit Lebensgefährtinnen und Väter mit Partnern. Kinder, die in diesen Familien aufwachsen. Menschen, die sich falsch in ihrem biologischen Körper fühlen. Sie haben ein Recht darauf, dass man sie nicht unsichtbar macht und totschweigt. Im gleichen Jahr der Debatte in Deutschland entstanden Gesetze in Russland, die es gesetzlich verboten, mit Jugendlichen über Homosexualität zu sprechen. Mein Gedanke damals war ganz einfach: Worüber du nicht sprechen darfst, darüber musst du schreiben! Diese Macht haben wir Autoren.

Die Hauptperson der Geschichte, die 13-jährige Barnie, hat zwei Väter: Dad und Papa. Für sie ist das völlig normal und kein besonderes Thema. Glaubst du, dass das in der Realität auch so ist? Hast du vielleicht sogar mit Kindern aus Regenbogenfamilien über dieses Thema gesprochen?

KS: Ja, natürlich habe ich Kinder aus Regenbogenfamilien kennen gelernt. Es ist immer die Realität, in die man hineinwächst, die man als „richtig“ und als „normal“ auffasst. Die Kinder von Michael Jackson wachen ja auch nicht jeden Morgen auf und denken sich als erstes: „Wow! Ich bin ein Promi-Kind!“ Für die ist das Normalität. Ein Thema wird es erst, wenn andere ein Problem damit haben und es thematisieren oder gar kritisieren. Barnie findet ihre Familie völlig ok – erst als ihr Freund Sergej sich abfällig äußert, gibt sie sich dem Gedankenspiel hin, wie es wäre, in einer Familie mit Mutter und Vater aufzuwachsen. Vermutlich gibt es viele Kinder aus Regenbogenfamilien, die im Lauf der Pubertät plötzlich Unbehagen empfinden, einfach weil keiner aus der Reihe tanzen will oder seltsam beäugt werden möchte. Aber das betrifft ja nahezu alle menschlichen Bereiche. Als Teenager ist es einem auch peinlich, wenn der Vater Hausmann ist, wenn die Mutter Übergewicht hat, die Eltern ein uncooles Auto fahren. Erwachsene Kinder aus Regenbogenfamilien sind meiner Erfahrung nach meist sehr stolz auf ihre Mütter und Väter, selbstbewusst – und natürlich nicht zwangsweise selbst homosexuell 🙂

Wenn ich mir vorstelle, dieses Buch mit meinen Achtklässlern zu lesen, kämen sicherlich sehr unterschiedliche Reaktionen von den Schülern. Meiner Erfahrung nach haben oft insbesondere Jungen mit wenig Selbstbewusstsein ein Problem mit Homosexualität. Wie sind da deine Eindrücke?

KS: Es ist spürbar, dass sich in den letzten 10 Jahren enorm viel getan hat. Ich habe damals den Roman „Finding Alex“ geschrieben – über einen transsexuellen Jungen. Wenn ich damit vor Klassen auftrat, herrschte erst mal schockiertes Schweigen oder peinliches Lachen. Es fielen dann tatsächlich Sätze wie: „Das ist total krank!“ oder „Igitt! Ist der etwa schwul?“ Vor zwei Wochen hatte ich eine Lesung aus meinem Buch „Mein Leben und andere Katastrophen“ vor einer 6. Klasse. Vor allem die Jungs waren begeistert vom Text. Fast jeder kannte jemanden, der homosexuell ist – und es ist kein einziges abfälliges Wort gefallen. Das fand ich schon richtig erstaunlich. Und bin hoch erfreut aus der Veranstaltung gegangen.

Ausgewählte Kinderbücher

Einige Kinderbücher, die unter dem Pseudonym Amina Paul erschienen sind

Meiner Einschätzung nach spricht „Mein Leben und andere Katastrophen“ eine sehr viel jüngere Zielgruppe an als beispielsweise „Verdammt gute Nächte“. War das beim Schreiben auch deine Absicht? Wie stellst du dich auf unterschiedliche Zielgruppen ein, worauf achtest du?

KS: „Verdammt gute Nächte“ beinhaltet explizite sexuelle Inhalte. Nicht, weil ich provozieren oder schockieren wollte, sondern weil es das Thema verlangt. Es geht mir im Buch ganz klar um Identität, Begehren und sexuelle Entwicklung. Damit war aber von Anfang an klar, dass sich die Geschichte eher an ältere Leser/innen richten würde. „Mein Leben und andere Katastrophen“ hingegen behandelt, auch wenn es viel um Aufklärungsunterricht geht und die Teenager bei einem Babyprojekt mitmachen, um das Thema Familie. Was macht Familie eigentlich aus? Sind zwei Schüler mit einer Plastikpuppe eine Familie? Zwei Männer mit einer Tochter? Eine alleinstehende Frau mit Hund? Ich versuche, den unterschiedlichen Zielgruppen auf einer unterschiedlichen sprachlichen Ebene zu begegnen. Auch der Humor ist ein völlig anderer. Als 13-jährige lacht man über gänzlich andere Dinge als als 16-jähriger. Auf diese beiden Bereiche lege ich meinen Fokus.

Zum Abschluss noch meine zwei Standardfragen: Welche Frage bekommst du in einem Interview viel zu oft gestellt und von welcher Frage wünscht du dir seit jeher, dass sie dir endlich mal gestellt wird?

KS: Ich werde erstaunlich oft gefragt, ob ich die Geschichten in meinen Büchern selbst erlebt habe. Was ich hingegen nie gefragt werde und mich manchmal selbst frage: Würde ich meiner 16-jährigen Tochter raten, selbst einmal Autorin zu werden? Da ich aber keine 16-jährige Tochter habe, erübrigt sich die Antwort 🙂

Hier geht es zur Facebook-Seite der Autorin.
Hier kommt man zur Homepage von Kathrin Schrocke.

[Rund um’s Buch] Von Preisträgern und Nominierten

Heute ist der erste Tag der Leipziger Buchmesse und schon regnete es Preisträger und Nominierte. Bestimmt habe ich noch einige übersehen, aber das hier sind für mich die wichtigsten:

Leipziger Lesekompass

Die Stiftung Lesen hat wieder den Leipziger Lesekompass vergeben. Für die Altersklasse 10-14 Jahre wurden folgende Bücher empfohlen:

  • Neal Shusterman/Eric Elfman: „Teslas unvorstellbar geniales und verblüffend katastrophales Vermächtnis“
  • Sally Gardner: „Zerbrochener Mond“
  • Jörg Isermeyer: „Alles andere als normal“
  • Peter Lerangis: „Seven Wonders – Der Koloss erwacht“
  • Annika Langa: „Napoleon & T-Kex“
  • Charlotte Inden: „Operation 5 minus“
  • Vince Vawter: „Wörter auf Papier“ (Rezension)
  • Adam Rex/Cathlen Gawlich (Sprecherin): „Happy Smekday oder der Tag, an dem ich die Welt retten musste“
  • David Levithan: „Letztendlich sind wir dem Universum egal“
  • Jürgen Brater: „Rasend schnell und tierisch langsam – 60 extreme Gegensätze, die verblüffen“

Gelesen habe ich nur „Wörter auf Papier“, aber ich weiß, dass Nanni „Zerbrochener Mond“ auf jeden Fall sehr interessant fand. Und „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ war ja sowieso in aller Mund.

Durch den Rest werde ich mich nach meiner Prüfung stöbern. HIER findet ihr alle Infos und auch die Preisträger in den anderen Altersklassen.

SERAPH 2015

Leider habe ich noch keine richtig detaillierten Informationen zu diesem Preis gefunden. Von der Facebook-Seite von Thomas Finn weiß ich aber, dass Kai Meyer mit „Die Seiten der Welt“ den Preis für das beste Buch und Akram El-Bahay den Preis für das beste Debüt mit „Flammenwüste“ erhalten hat.

Nominierungen für den Deutschen Jugendliteraturpreis

In der Sparte Jugendbuch:

  1. „Schneeriese“ von Susan Kreller
  2. „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ von David Levithan
  3. „Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums“ von Benjamin Alire Sáenz
  4. „Der Ernst des Lebens macht auch keinen Spaß“ von Christoph Wortberg
  5. „Jenseits der blauen Grenze“ von Dorit Linke
  6. „Die unterirdische Sonne“ von Friedrich Ani

In der Sparte Jugendjury

  1. „Der Circle“ von Dave Eggers
  2. „Auf der richtigen Seite“ von William Sutcliffe
  3. „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ von David Levithan
  4. „Wenn ihr uns findet“ von Emily Murdoch
  5. „Wo ein bisschen Zeit ist“ von Emil Ostrovski
  6. „Echt“ von Christoph Scheuring (Rezension)

„Echt“ war toll, „Schneeriese“ möchte ich unbedingt noch lesen. Und von „Die unterirdische Sonne“ habe ich eher skeptische Meinungen gehört. Ansonsten sind für mich einige Überraschungen und vor allem viele mir unbekante Bücher dabei.

[Rund um’s Buch] Die Shortlist des SERAPH 2015

Ich bin mit meinem Beitrag immer einige Tage zu spät, aber ich möchte euch doch nicht vorenthalten, wer auf der Shortlist des SERAPH 2015 gelandet ist:

[Rund um’s Buch] Die Seraph-Longlist und die Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendien

Die Leipziger Buchmesse steht vor der Tür, was traditionell auch mit der Vergabe einiger Literaturpreise verbunden ist. So wird zum Beispiel wieder der SERAPH vergeben, für den vor einigen Tagen die Longlist veröffentlicht wurde. Außerdem stehen schon die beiden Preisträger der Kranichsteiner Literatur-Stipendien fest.

Longlist des SERAPH 2015

Bestes Debüt:

  • Alexander, Martin: Meister der Türme
  • Böhm, Nicole: Seelenwächter
  • Daut, Tom: Die Sinistra
  • El-Bahay, Akram: Flammenwüste
  • Gwisdek, Robert: Der unsichtbare Apfel
  • Jahnke, Alex: Neuschwabenland
  • Reschke, Jan: Die Ummauerte Stadt

Bestes Buch

  • Bagus, Anja: Waldesruh
  • Brandhorst, Andreas: Das Kosmotop
  • Corvus, Robert: Schattenkult
  • Damerow, Christian: Des Schrecklichen Anfang
  • Ecker, Christopher: Die letzte Kränkung
  • Finn, Thomas: Aquarius
  • Hohlbein, Wolfgang: Der Ruf der Tiefen
  • lo Cascio, Priska: Die Herrscher von Dhaleth
  • Meyer, Kai: Die Seiten der Welt
  • Mützlitz, Henning: Wächter der letzten Pforte
  • Oldenburg, Jan: Kampf des Jahrhunderts
  • Peinkofer, Michael: Kampf der Könige
  • Perplies, Bernd: Imperium der Drachen 1
  • Schenkel, Daniel: Die Mürenberg-Chroniken
  • Stein, Maike: Du oder sie oder beide

Nanni und ich planen auch noch ein kleines Buchgeflüster zum SERAPH im März. Mal sehen, wie wir das umsetzen. Ich drücke auf jeden Fall schon mal ganz fest die Daumen für Michael Peinkofer und Thomas Finn! Die Shortlist wird vermutlich in den nächste Tagen erscheinen.
Welche der Bücher habt ihr gelesen und welche könnt ihr eventuell sogar empfehlen?

Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendien

Die Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendien werden seit 2010 jährlich vom Deutschen Literaturfonds und vom AKJ vergeben. Sie sind gedacht für Autoren von Jugendbüchern, die bereits erste überzeugende Titel veröffentlicht haben und eine positive literarische Entwicklung erkennen lassen, sich aber bisher keine starke Marktposition erarbeiten konnten. Ihnen soll die Möglichkeit gegeben werden, ein nächstes Buchprojekt unabhängig von den Anforderungen des Marktes und unter finanziell gesicherten Lebensumständen verwirklichen zu können. Beide Preisträger erhalten ein jeweils sechsmonatiges Stipendium in Höhe von 12.000 Euro. […]
Das Auswahlverfahren ist an den Deutschen Jugendliteraturpreis angebunden. Eine Bewerbung um ein Stipendium erfolgt automatisch durch die Einreichung eines deutschsprachigen Jugendbuchs für den Deutschen Jugendliteraturpreis. (Quelle)

Die Preisträger 2015

Corinna Antelmann für „Der Rabe ist Acht“

Martin Kordic für „Wie ich mir das Glück vorstelle“

Insbesondere das erste Buch interessiert mich sehr und kommt auf meine innere „Will ich haben“-Liste. 😉

[Eine Woche mit den Königskindern] Der Königskinder Verlag – Interview mit dem Lektorat

Banner Eine Woche mit den Königskindern

In einer Themenwoche zum Königskinder Verlag wollen Caroline und ich euch das Imprint an sich, aber vor allem das Buch „Wörter auf Papier“ von Vince Vawter näher vorstellen.

Der Königskinder Verlag ist spätestens seit dem Herbst letzten Jahres so ziemlich jedem Leser von tollen Jugendbüchern ein Begriff. Als Imprint des Carlsen Verlags veröffentlichte der Verlag bisher sieben Jugendbücher, unter anderem von namenhaften Autoren wie Andreas Steinhöfel, aber auch tolle Debüts wie beispielsweise das von Vince Vawter.

Bereits erschienene Titel

Bereits erschienene Titel aus dem Königskinder Verlag

Im April werden die nächsten fünf Bücher des Verlags erscheinen. Es wird also dringend Zeit, sich dieses Imprint genauer anzusehen. Einen kleinen Eindruck gibt uns netterweise Frau Kopper, die Lektorin des Verlags:

Liebe Frau Kopper, vielen Dank, dass Sie sich Zeit für ein kleines Interview nehmen, um uns das neue Imprint des Carlsen Verlags etwas näher zu bringen!
Wie können wir uns den Königskinder Verlag denn vorstellen? Wie viele Personen arbeiten beispielsweise dort und wie kam es zu dem besonderen Namen?

Kerstin Kopper: Vielen Dank für das Interesse!
Vor etwas mehr als einem Jahr wurde unter dem Dach des Carlsen Verlags dieses Imprint, sozusagen ein „Verlag im Verlag“ gegründet. Wir arbeiten in einem sehr kleinen Team: Die ganze Woche hier sind nur die Verlegerin, Barbara König (daher kommt übrigens auch der Verlagsname), und ich. Aber wir werden unterstützt von einer Herstellerin, einer Grafikerin und einer Assistentin.

Die Buchcover des aktuellen Verlagsprogramms sind alle einheitlich in schlichten und vor allem in wenigen Farben gehalten. Wer hat sich dieses Konzept überlegt? Wird es auch bei den weiteren Büchern, die im Königskinder Verlag erscheinen, so fortgeführt?

Kerstin Kopper: Barbara Königs Idee, dass unser erstes Programm schwarz-weiß-gold sein sollte, entstand bei einem der ersten Königskinder-Treffen überhaupt. Da saßen wir zu viert zusammen: die Grafikerin, die Herstellerin, die Verlegerin und ich. Es ging uns um einen geschlossenen Auftritt, alle Bücher sollen unter einer ästhetischen Klammer erscheinen. Die wird nicht immer gleich sein – im nächsten Programm zum Beispiel wird es sehr bunt! Und im übernächsten gibt es dann wieder eine neue Überraschung.

Titel im April 2015

Die Neuerscheinungen des Verlags für April 2015

Und nun konkret zu dem Buch, um das es sich bei unseren Königskinder-Tagen vor allem dreht: Warum wollten Sie „Wörter auf Papier“ auf jeden Fall im Königskinder Verlagsprogramm dabei haben?

Kerstin Kopper: Das Buch ist so ein typisches Königskinder-Buch, das auf vielen Ebenen funktioniert und die unterschiedlichsten Leser anspricht. Es ist ja stark autobiographisch (und historisch – es spielt in den 50-ern), was v.a. die älteren Leser interessieren dürfte. Jüngere Leser wird eher die spannende Geschichte von Victor selbst fesseln und die Frage, ob und wie er die Herausforderung meistert.
Darüber hinaus ist es natürlich auch literarisch überzeugend und hervorragend erzählt. Eine tolle Geschichte über einen bewundernswerten Jungen, der sich nicht unterkriegen lässt.

Am Mittwoch geht es dann hier und auf Carolines Blog weiter mit unseren Rezensionen zu „Wörter auf Papier“.

[Rund um’s Buch] Der Kilifü lässt die Wunschliste lang werden

wpid-20141213_084505.jpgAm Wochenende trudelte der langersehnte „Kilifü 2014/15. Der Almanach der Kinderliteratur“ bei mir ein.

„Der Almanach umfaßt über 300 aktuelle Buchempfehlungen – von uns entdeckt, gelesen und getestet, ergänzt durch Berichte rund um das Kinderbuch.  […] Buchhändler/innen können den Kilifü kaufen und als exklusives Werbegeschenk weiterverbreiten.“ (Quelle)

Mein Kilifü stammt, wie ihr sehen könnt, vom Buchladen am Freiheitsplatz, dem vermutlichen nettes Buchladen weltweit. 😉

Ich finde dieses Projekt richtig toll, denn Kindern und Jugendlichen Lust auf Geschichten, Bücher und das Lesen zu machen, halte ich für sehr wichtig.
Und der Kilifü wirkt! Ich habe in die Empfehlungen in der Sparte „Für Große“ reingeblättert und es direkt bereut, meine Wunschzettel für Weihnachten schon verteilt zu haben. 😀 Besonders in’s Auge gefallen sind mir die folgenden Bücher:

„Die Geschwister Gadsby“ von Natasha Farrant

Bluebells Familie wird täglich verrückter: Die ständig über Wochen abwesenden Eltern; die große Schwester Flora mit dem Hang zum Drama und den ständig wechselnden Haarfarben; Jasmin und Twig mit ihren geliebten Ratten, die sich plötzlich drastisch vermehren (obwohl doch angeblich alle Weibchen waren); der Au-Pair-Student Zoran, der den ganzen Laden mit Würstchen und gesundem Menschenverstand zusammenhält. Dann zieht im Nachbarhaus auch noch Joss ein, und er ist doch netter, als Bluebell zuerst dachte … (Quelle)

„Spurlos“ von Ashley Elston

Zum sechsten Mal in acht Monaten wird Meg Jones mitten in der Nacht aus ihrem Leben gerissen. Ohne Vorwarnung, ohne Abschied, ohne Aussicht auf Rückkehr …

Meg Jones ist nicht ihr richtiger Name. Seit die 17-Jährige mit ihrer Familie im Zeugenschutzprogramm lebt, hat sie ihre Identität verloren, ihre Freunde, ihre Heimat. In ständiger Angst vor ihren Verfolgern trägt sie immer eine Tasche bei sich mit den wichtigsten persönlichen Dingen. Und eigentlich hat sie sich vorgenommen, keine neuen Freundschaften zu schließen. Doch dann taucht Ethan auf … (Quelle)

„Panic“ von Lauren Oliver

HEATHER hatte nie vor, an dem verbotenen Spiel für Schulabgänger teilzunehmen. Denn der Gewinn ist zwar hoch, aber der Einsatz auch, und sie ist keine Kämpferin. Doch schnell wird ihr klar, dass es nur den richtigen Grund braucht, um dabei sein zu wollen. Und dass Mut auch eine Frage von Notwendigkeit ist.
DODGE war sich immer sicher, dass er bei Panic mitmachen würde. Er hat keine Angst, denn es gibt ein Geheimnis, das ihn durchs Spiel pushen wird. Aber um zu gewinnen, muss man auch seine Gegner kennen. (Quelle)

Wenn ihr jetzt neugierig geworden seid, auch in dem Kilifü stöbern und eure Wunschlisten ein bisschen füttern möchtet, dann macht euch auf den Weg zum Buchhändler eures Vertrauens, der den Kilifü hoffentlich vorrätig hat, oder bestellt ihn hier.

[Blogtour] zu „Hochverrat“ von Sebastien de Castell – Inhaltsangabe zu „Blutrecht“

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Wer kennt es nicht: Man liest den ersten Band einer Reihe, ist begeistert, fliegt nur so über die Seiten – und wenn dann (Monate später) der Folgeband erscheint, weiß man von dem ersten Buch nur noch die Hälfte.

Um euch den Einstieg in den zweiten Band der Greatcoats-Reihe zu erleichtern, gibt es hier zu Beginn der Blogtour eine kleine Inhaltsangabe zu „Blutrecht. Greatcoats 1“. Diese ist selbstverständlich nicht spoilerfrei. Wer den ersten Band also noch lesen möchte, sollte an dieser Stelle nicht weiterlesen und sich besser nur von meiner Rezension anstecken lassen. 😉

Zusammenfassung des Inhalts von „Blutrecht“

Greatcoats - BlutrechtSchon als kleiner Junge hatte Falcio beschlossen, irgendwann Mitglied der sagenumwobenen Greatcoats zu werden. Ein schwerer Schicksalsschlag soll dazu führen, dass sich sein Traum Jahre später erfüllt. Denn als eines Tages der König und einer seiner Herzöge an Falcios Haus Rast machen, fordern sie nicht nur Essen und Getränke, sondern auch seine geliebte Frau Aline, die sie mitnehmen, vergewaltigen und später töten. Falcio sinnt auf Rache und macht sich auf den Weg zum Schloss des Königs, ohne zu wissen, dass dieser bereits tot und sein Sohn Paelis auf dem Thron sitzt.

Falcio freundet sich mit König Paelis an und dieser verspricht ihm, ihm irgendwann seine tote Frau Aline wiederzugeben, solange Falcio ihm jetzt helfen würde, die Greatcoats neu zu formieren und sein Reich mit guter Hand zu führen. Und so arbeitet Falcio einige Jahre gemeinsam mit seinen Freunden Brasti und Kest als Greatcoats für den König. Als ein Heer der Herzöge kurz davor steht, den König umzubringen, gibt dieser Falcio den Befehl, dass alle Greatcoats die Waffen gegenüber den Herzögen fallen lassen sollen, um dadurch Amnestie zu erreichen. Infolge dessen stirbt König Paelis, was sich Falcio nie so ganz verzeihen kann. Die letzte Aufgabe, die der König Falcio auftrug, war, die Charoite (Edelsteine) des Königs zu finden.

Nun – fünf Jahre später – gelten die Greatcoats als Verräter und werden vierlerorts als Trattari (Lumpenmäntel) beschimpft. Falcio und seine beiden Freunde Kest und Brasti verdienen sich ihr Geld, indem sie als Leibwächter für reisende Händler arbeiten. Als dann eines Tages ein Händler, den sie beschützen sollten, kaltblütig ermordet wird und alles so aussieht, als wären Falcio und seine Freunde die Mörder, wird ihnen klar, dass sie in eine Falle getappt sind. Sie müssen fliehen.

Um ungesehen aus der Stadt zu kommen, schließen sich die drei einer Karawane an, die nach Rijou, der Stadt des Streits, unterwegs ist. Dort angekommen stellt sich heraus, dass die bis dahin unbekannte Lady im Hauptwagen der Karawane Prinzessin Valiana ist. Als Tochter der Herzogin von Hervor und des Herzogs von Rijou ist sie eine perfekte Anwärterin auf den Thron und die Chance der Herzöge, das Land komplett zu regieren.
Des Weiteren müssen Falcio und seine Freunde feststellen, dass in Rijou gerade die Blutwoche herrscht, was bedeutet, dass es dort neun Tage lang keine Gesetze gibt und jeder tun und lassen kann, was er will. Infolge der ersten Nacht der Blutwoche wird das Haus der adligen Familie Tiarren, die dem König sehr nahe stand, ausgeräuchert. Die einzige Überlebende ist die dreizehnjährige Tochter, die (ebenso wie Falcios verstorbene Frau) Aline heißt. Von alten Gefühlen, aber auch der Hoffnung, dass die Tiarrens einen Hinweis über den Verbleib der Edelsteine des Königs haben, getrieben, beschließt Falcio, Aline bis zum letzten Tag der Blutwoche zu beschützen. Die Karawane hingegen verlässt gemeinsam mit Kest und Brasti wieder die Stadt.
Zunächst scheint es so, als wenn Falcio und Aline sich retten können, doch geraten sie dann in die Gefangenschaft von der Herzogin von Hervor, Lady Patriana, die wissen will, wo sich die übrigen Greatcoats aufhalten. Des Weiteren ist ihr Plan, Falcio genauso zu brechen, wie das Fabelpferd, das sie zu diesem Zweck gefangen und immer wieder malträtiert hat, bis es grausam und bösartig geworden ist. Um Falcio weiter zu foltern, schickt sie Aline in den Käfig zu  eigentlich legendären, mittlerweile aber brutalen Pferd, doch Falcio gelingt es, zu dem Fabeltier durchzudringen und es davon abzuhalten, Aline zu töten. Auf dem Pferd, das sie Ungeheuer nennen, gelingt ihnen die Flucht und sie schaffen es rechtzeitig zum Ende der Blutwoche zu dem Stein, an dem die Adligen das Blutrecht ihres Namens erneuern können. Doch der Herzog von Rijou versucht durch eine List, Aline auch nach der Blutwoche zu töten, so dass Falcio und sie gemeinsam mit Ungeheuer aus der Stadt fliehen müssen.

Nach kurzer Zeit treffen sie wieder auf die Karawane und Brasti und Kest, doch schon bald werden sie von Patriana und einigen Kämpfern aufgehalten. Es stellt sich heraus, dass Valiana gar nicht die Tochter der Herzogin ist, sondern die Kammerdienerin Trin, die Valiana über all die Jahre begleitet hat. Die Herzogin ließ Trin in diese Rolle schlüpfen, um den Herzog von Rijou durch die unschuldige Valiana davon zu überzeugen, eine willenlose Marionette vor sich zu haben, so dass er die Abstammungsurkunde unterschreiben würde.
Dank des Hauptmanns Feltock können Valiana, Aline, Falcio, Brasti und Kest fliehen. In einem Dorf treffen sie auf die Schneiderin des Königs, die sich in Rijou als die Kinderfrau von Aline ausgegeben hat. Die Schneiderin kann ihnen für einen kurzen Moment Unterschlupf bieten, den Valiana dafür nutzt, um Aline ewige Treue zu schwören. Sie erhält von der Schneiderin auch einen der legendären Greatcoats.
Doch dann müssen die Gefährten direkt den nächsten Kamf bestreiten, denn Patriana lauert ihnen gemeinsam mit dem Heiligen der Schwerter auf. Obwohl dies unmöglich erscheint, besiegt Kest den Heiligen und erneut gelingt es ihnen für einen Augenblick, der Gefahr zu entkommen. Das Heer des Herzogs holt sie allerdings schnell ein. Ein Sieg scheint unmöglich. Doch wiederum tritt die Schneiderin auf – ein Heer neuer Greatcoats mit sich bringend. Nachdem die Schlacht geschlagen ist, wird klar, was die Schneiderin zu dieser Aktion angetrieben hat: Sie ist die Mutter des ermordeten Königs Paelis.
Zum Schluss gibt es noch ein letztes Zusammentreffen zwischen Falcio und Patriana, das Falcio im Gegensatz zur Herzogin knapp überlebt. Ihm wird klar, dass Aline die uneheliche Tochter von Paelis und damit einer der gesuchten „Edelsteine“ des Königs ist.

[Rund um’s Buch] Halbjahresfazit

Huch? Das erste halbe Jahr ist schon rum. Das ging irgendwie sehr schnell, ich kann es kaum fassen. Da ich seit gestern Sommerferien habe – ein weiteres Schmankerl des Lehrerdaseins -, finde ich jetzt hoffentlich öfter Zeit zum Bloggen. Heute möchte ich auf jeden Fall einen kleinen Blick auf das letzte halbe Jahr werfen.

Literarisch

Ich habe in den ersten sechs Monaten sensationelle 46 Bücher gelesen. Ich bin wirklich zufrieden, dass ich insbesondere seit März wieder öfter zum Buch greife, um am Feierabend noch etwas „runterzukommen“. Leider habe ich von diesen 46 Büchern (2 Hörbücher inklusive) bisher nur 29 rezensiert. Das ist mir etwas zu wenig, aber da muss ich im Moment wohl mit leben. Ich hoffe, in den nächsten Tagen einige (Kurz-)Rezensionen schreiben zu können. Zu manchen Büchern möchte ich auch eine Reihenrezension schreiben. Hier gelangt ihr übrigens zu meiner doch immer recht aktuellen Leseliste.

Genremäßig sieht es recht gemischt aus: Natürlich überwiegen die Fantasy- und Jugendbücher, aber einige Romane und Krimis/Thriller sind auch dabei. Folgende Bücher sind mir dabei besonders im Kopf geblieben:

Sturm Die Schakkeline ist voll hochbegabt Elefanten sieht man nicht Das unerhörte Leben des Alex Woods Die Toten die niemand vermisst

Alles, was ich sage, ist wahr Ich und die Menschen Die Wahrheit wie Delly sie sieht Greatcoats - Blutrecht Junkgirl

(Wenn es schon eine Rezension zu dem Buch gibt, gelangt ihr mit einem Klick auf das Bild dahin.)

Ich habe in diesem Jahr an einer Lesung teilgenommen (naja, unfreiwillig noch an einer zweiten, sehr, sehr schlechten von einem recht bekannten Kinderbuchautoren, der sich sehr selbstbeweihräuchert hat) und habe mit der sympathischen Antje Wagner ein Interview geführt. Das Project 10 Books habe ich erfolgreich beendet, wobei ich eines der Bücher („Feind“) abgebrochen habe. Auch wenn ich es die letzten Mittwochs (Mittwoche?) nicht geschafft habe, mag ich meine neue Kategorie [Lieblingsblogs] und auch die kurzen [Momentaufnahmen]. Ich hoffe, mir geht es nicht alleine so. 😀

Wie oben schon gesagt: Ich bin sehr zufrieden mit dem letzten Lesehalbjahr. Ich habe tolle Bücher gelesen und vor allem meinen SUB etwas abgebaut – wenig Geld zu haben, kann also auch von Vorteil sein. 😉

Leben

Seit acht Monaten wohne und lebe ich jetzt in Bielefeld und muss sagen, dass ich doch ganz gut angekommen bin. Die Arbeit an der neuen Schule macht mir Spaß, die Schüler sind toll und geben mir unheimlich viel zurück. Langsam entwickeln sich vorsichtig die ersten richtigen Freundschaften (die Ostwestfalen brauchen hier anscheinend etwas länger als die Rheinländer) und ich genieße die Natur in meiner unmittelbaren Nähe und den Teutoburger Wald. Zufrieden! 🙂