[Rezension] „Sterntaler“ von Kristina Ohlsson

SterntalerReiheninfo:

  1. „Aschenputtel“
  2. „Tausendschön“
  3. „Sterntaler“
  4. -dt. Titel noch unbekannt-

Klappentext:

Seit vielen Jahren hat die einst gefeierte Kinderbuchautorin Thea Aldrin mit niemandem mehr gesprochen. Doch jeden Samstag schickt ihr ein Fremder einen Strauß Blumen und eine Karte, auf der ein einziges Wort steht: Danke. Dann besucht eine Studentin sie im Pflegeheim – und verschwindet kurz danach spurlos. Zwei Jahre später wird die Leiche der jungen Frau in einem Waldstück in Midsommarkransen gefunden. Daneben: eine weitere Leiche, die schon deutlich länger tief in der Erde liegt. Und schließlich: eine dritte. Welches Geheimnis verschweigt die stumme Autorin? (Quelle)

Meine Meinung:

Seit ich vor zweieinhalb Jahren das erste Buch dieser Reihe gelesen habe, freue ich mich immer auf die Winterzeit. Denn etwa dann erscheint im jährlichen Rhythmus ein neuer Band der Krimireihe um das Ermittlerteam von Fredrika Bergmann, Alex Recht und Peter Rydh . Im letzten Jahr habe ich das Erscheinen irgendwie verpasst und mich dann im Frühjahr sehr gefreut, denn ich hatte ja schließlich noch ein ungelesenes Buch vor mir. Juhu!

Ich bin eigentlich längst aus dem Krimi- und Thrillerfieber raus, aber die Bücher von Ohlsson stellen genauso wie die des auch aus Schweden stammende Autorenduos Hjorth & Rosenfeldt eine Ausnahme dar. Sie bieten für mich die perfekte Mischung aus einem interessanten Fall und dem Privatleben der Ermittler.

Bei dieser Reihe finde ich es besonders gelungen, dass die drei Hauptermittler von Buch zu Buch eine Entwicklung durchmachen. Sie bleiben sich treu, aber treten dabei nicht auf der Stelle. Es ist wirklich so, als würde man alten Bekannten begegnen, die man länger nicht gesehen hat: Man erkennt sich wieder, fühlt sich wohl und ist gespannt, was im Leben des Gegenübers passiert ist.

Ein kleines Manko in diesem Buch war für mich die Tatsache, dass die Vermischung vom Privatleben und dem Fall etwas sehr extrem und für mich nicht unbedingt glaubwürdig war.
Dies wurde aber definitiv dadurch ausgeglichen, dass die Autorin auf eine geniale Idee in der Erzählstruktur gekommen ist: Die eigentliche Handlung und die Aufdeckung des Falls wurden linear erzählt – unterbrochen allerdings durch kurze Befragungen der obigen Ermittler durch eine Art Untersuchungsausschuss. Man weiß als Leser also von Anfang an, dass bei den Ermittlungen etwas gewaltig schief gelaufen ist. Außerdem erfährt man Stück für Stück schon einige prägnante Details, die neugierig auf den weiteren Verlauf der Geschichte machen. Ein wirklich genialer Schachzug!

„Sterntaler“ weiß durch Altbewährtes wie einem interessanten Ermittlerteam und der fesselnden Schreibweise der Autorin zu begeistern. Außerdem ist Kristina Ohlsson in Bezug auf die Erzählstruktur der Geschichte ein Geniestreich gelungen. Ich freue mich sehr auf den vierten Band dieser Reihe und vergebe 9 von 10 Sterne!

stern 9

Sterntaler – Kristina Ohlsson – Hardcover mit SU – 544 Seiten – 19,99 € – ISBN: 978-3-8090-2617-4 – erschienen: Oktober 2013

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„Der Kater, meine Nachbarn und ich“ von Maria Ernestam

Der Kater, meine Nachbarn und ichKlappentext:

Mit dem Umzug aufs Land haben sich Sara und Björn einen Traum erfüllt. Endlich weg aus dem engen Mietshaus in der Stadt, endlich weg von den spießigen Nachbarn, die jeden ihrer Schritte beobachteten. Mit dabei: Ihre Katze Mischka, die bereits vorsichtig den märchenhaft verwilderten Garten ihres neuen Hauses in Südschweden auskundschaftet. Doch schnell legt sich ein Schatten über das anfängliche Idyll. Denn das so freundliche Ehepaar von nebenan mit dem akkurat gestutzten Rasen und dem eigensinnigen Kater, der Mischka partout nicht zu dulden scheint, entpuppt sich schon bald als ziemlich sonderlich … (Quelle: btb)

Meine Meinung:

Lange lag dieses Buch auf meinem Stapel ungelesener Bücher, weil es mich einfach nicht so wirklich interessierte. Da es aber ein sehr dünnes Büchlein ist, habe ich es mir irgendwann doch mal mit ins Bett genommen und es an einem Sonntagvormittag gemütlich in kurzer Zeit gelesen.

Doch wie schon vermutet, entsprach die Geschichte nicht so wirklich meinem Geschmack. Die Schilderung der schwedischen Landschaft, der Häuser, Gärten und des Sees ist zwar wunderschön, aber reicht eben nicht aus, um mich für ein Buch zu begeistern. Die eigentliche Handlung nämlich hat mich nicht wirklich interessiert. Es geht hier auch nur am Rande um den Nachbarskater, sondern viel mehr um das Ehepaar von nebenan.

Nachdem sich Sara und Björn anfangs gut mit ihnen verstanden haben, wird die Kommunikation immer schwieriger. Es kommt zu merkwürdigen Unterhaltungen und Eifersüchteleien. Das klingt an sich auch noch spannend und die Anlegung der Figuren ist auch nicht uninteressant gestaltet, doch auf den etwas mehr als hundert Seiten kann die Geschichte ihr Potenzial nicht ausschöpfen. Der Schluss selber ist dann auch wie der Rest des Buches: nett gedacht, aber irgendwie doch nicht gelungen.

„Der Kater, meine Nachbarn und ich“ ist ein kleines Büchlein über zwei zunächst befreundete Nachbarschaftspaare in Schweden. Grundsätzlich sind Figuren und Handlung nicht uninteressant, die Geschichte wirkt aber irgendwie nicht ganz zu Ende gedacht. Mich hat das Geschriebene nicht berührt, gefesselt oder mitgenommen. Ich konnte das Buch gemütlich in etwas mehr als einer Stunde lesen und habe mich auch nicht gelangweilt, aber unterhalten gefühlt habe ich mich auch nicht. Und so vergebe ich 4 von 10 Sternen.

stern 4

Der Kater, meine Nachbarn und ich – Maria Ernestam – Hardcover mit SU – 128 Seiten – 12,99 € – ISBN: 978-3-442-75385-7 – erschienen: Oktober 2012 (btb)

[Rezension] „Tausendschön“ von Kristina Ohlsson

TausendschönReiheninfo:

  1. “Aschenputtel”
  2. “Tausendschön”
  3. “Sterntaler” 
  4. – dt. Titel noch unbekannt –

Inhalt:

In einer Wohnung in Stockholm werden ein Pfarrer und seine Frau tot aufgefunden. Im Fall eines überfahrenen Einwanderers ermittelt die Polizei wegen Fahrerflucht. Und dann gibt es noch eine Drogentote, die Tochter des verstorbenen Ehepaars.

Ob all diese Fälle und eine Vergewaltigung vor vielen Jahren tatsächlich zusammenhängen?

Meine Meinung:

Schon von „Aschenputtel“ war ich letztes Jahr sehr begeistert. Ohlsson hat eine Art, Thriller zu schreiben, die mich sehr fesselt. Umso mehr habe ich mich darauf gefreut, dass die schwedische Autorin ihr Ermittlerteam um Alex Recht, Peder und Fredrika weiterarbeiten lässt. Um es schon vorweg zu nehmen: Ich wurde nicht enttäuscht.

„Die Wolken am Himmel sahen aus, als würden sie Fangen spielen. Um sie herum schien alles seinen unveränderten Weg zu gehen, während ihre eigene Welt soeben auf ewig in Scheiben geschlagen worden war. Sie blieb auf der Wiese liegen, bis man sie vermisste und sie suchen ging. Und als man sie endlich fand, war sie bereits eine andere geworden.“ (S. 11)

Schon der Prolog, der übrigens wieder gänsehauterweckend ist, hat mich gefesselt. Und diese Spannung und das Gefühl, unbedingt weiter lesen zu müssen, ließ mich auch bis zum Schluss nicht los. In „Tausendschön“ geht es nicht nur um einige Todesfälle, sondern vor allem auch um das Thema der illegalen Einwanderungen und Flüchtlinge aus dem nahen Osten. Kristina Ohlsson war selber im schwedischen Außen- und Verteidigungsministerium tätig und ich habe das Gefühl, man merkt ihr an, dass das ihr dieses Thema wichtig ist.

Es gibt einige Handlungsstränge, neben dem Beruflichen geht es auch wieder um das Privatleben der Ermittler, so dass mir wirklich nie langweilig wurde. Immer wieder habe ich selber versucht, den Fall zu lösen und durch geschickte Andeutungen meint man, den Figuren auch manchmal ein Stück voraus zu sein. Doch spannend blieb es für mich bis zum Ende.

„Tausendschön“ ist ein Buch, das mir mal wieder deutlich macht, warum ich vor einigen Jahren so viele Thriller gelesen habe. Es hat mich von der ersten Seite an gepackt und nicht wieder losgelassen. Dass es nebenher auch noch um ein hochinteressantes Thema geht, war das Tüpfelchen auf dem I. Ich möchte behaupten – aber das auch nur ganz vorsichtig -, dass dieses Buch von Ohlsson eine gewisse Ähnlichkeit mit der Millenium-Trilogie von Larsson hat. Und das ist aus meinem Mund ein hohes Lob. Ich vergebe gerne 9 von 10 Sterne.

stern 9

Tausendschön – Kristina Ohlsson – Hardcover mit SU – 464 Seiten – 19,95 € – ISBN-13: 978-3809025924 – erschienen: September 2012 (Limes)

[Rezension] „Aschenputtel“ von Kristina Ohlsson

AschenputtelReiheninfo:

  1. „Aschenputtel“
  2. „Tausendschön“
  3. „Sterntaler“
  4. – dt. Titel noch unbekannt –

Inhalt:

Eigentlich wollte die junge Mutter, während der Zug unerwartet am Bahnhof warten muss, nur kurz auf dem Gleis ein Telefonat führen. Früher als angegeben geht die Fahrt dann doch weiter, allerdings ohne Sara. Als der Zug im Zielbahnhof ankommt, ist die kleine Tochter von Sara spurlos verschwunden.

„’Lillian, zieh deine Schuhe aus, wenn du mit den Füßen auf den Sitz willst’, hörte er die Frau zu dem Kind sagen, als er sich umdrehte, um die Fahrtkarte des nächsten Reisenden abzustempeln. Als er ihnen danach noch einen Blick zuwarf, hatte das Kind die kleinen Sandalen bereits abgeschüttelt und die Beine unter sich gezogen. Die Sandalen würden dort noch liegen, als das Mädchen schon verschwunden war.“ (S. 18)

Das dreiköpfige Ermittlerteam um Alex Recht ist sich in seinen Ermittlungen uneinig: Alex und Peder verfolgen Spuren, die sich mit dem gewalttätigen Vater des Kindes beschäftigen. Einzig Frederika ist der Meinung, dass man andere Hinweise nicht außer acht lassen sollte.

Doch dann passiert etwas, das die Ermittler zur Eile zwingt…

Meine Meinung:

Dieses Buch lag etwas länger als nötig auf meinem SUB. Irgendwie hatte ich nicht die höchsten Erwartungen an das Debüt der schwedischen Jungautorin. Meine Erfahrung hat bisher gezeigt, dass Thriller aus skandinavischen Ländern mehr in Richtung Krimi gehen und damit meinen Geschmack oft nicht ganz treffen.

Doch schon die ersten Seiten des Buches zeigten mir, dass ich mit meiner Einschätzung falsch gelegen habe. Der Epilog aus Sicht des Täters macht direkt neugierig, erzeugt eine ungemeine Spannung und erweckte in mir die beliebte Faszination des Ekels.

„Er lag im Dunkeln, lächelte und betrachtete die neue Puppe, die er sich ausgesucht hatte. […] Vorsichtig strich er ihr über den Rücken. Aus Versehen – oder vielleicht auch weil der die Verletzungen, die er ihr zugefügt hatte, wirklich nicht sah – strich er über einen der ganz frischen Blutergüsse. Wie ein dunkler, kleiner See lag er auf ihrem Schulterblatt. Sie wachte mit einem Ruck auf und drehte sich zu ihm um. Ihre Augen glänzten vor Angst. Sie wusste nie, was sie erwartete, wenn die Dunkelheit kam.“ (S. 13)

Besonders interessant wird dieses Buch durch die Figurenkonstellation: Alex und Peder sind erfahrene, intuitiv handelnde Ermittler. Frederika ist die Neue. Sie verlässt sich weniger auf ihr Bauchgefühl, sondern geht akribisch jedem Hinweis nach. Alex und Peder finden, dass sie nicht für die Polizeiarbeit geeignet ist, und zeigen ihr dies auch mehr oder weniger deutlich. Insbesondere Peder steht in einem ständigen Konkurrenzkampf mit ihr, denn er buhlt um die Anerkennung seines Chefs.

Und obwohl meine Sympathien eindeutig auf Frederika liegen, sind mir die beiden anderen Ermittler, die übrigens auch eine interessante Entwicklung durchmachen, nicht unsympathisch.

Ingesamt sind die Charaktere so konzipiert, dass dem Leser viele persönliche Hintergründe geboten werden und Stoff für weitere Bände vorliegt. Ein kurzer Blick ins Internet bestätigt meine Hoffnung: Im Schwedischen gibt es bereits drei weitere Bände um Frederika Bergmann und Alex Recht. Man kann nur auf eine schnelle deutsche Übersetzung hoffen. (Für alle, die hierbei zusammenzucken: Man kann „Aschenputtel“ wunderbar als abgeschlossenen Einzelband lesen.)

Der einzige Kritikpunkt, den ich habe, hat mich erstaunlich wenig gestört: Mir war schon sehr früh klar, worauf die Geschichte hinauslaufen würde. Den Ermittlern war ich leider meilenweit voraus. Ein bisschen mehr Spannung bezüglich der Auflösung des entsprechenden Falls wäre schön gewesen.

Ich bin von „Aschenputtel“ und Kristina Ohlsson absolut positiv überrascht worden: ein schwedischer Thriller, der sich nicht vor seinen amerikanischen Kollegen verstecken muss. Durch den fesselnden Schreibstil und interessante Charaktere weiß das Buch zu überzeugen. Einzig wegen der zu großen Vorhersehbarkeit ziehe ich zwei Sterne ab und vergebe so 8 von 10 Sternen.

stern 8

Aschenputtel – Kristina Ohlsson – Hardcover mit SU – 480 Seiten – 19,99 € – ISBN-13: 978-3809025917 – erschienen: Oktober 2011 (Limes)

[Rezension] „Vom Glück, ein Briefträger zu sein“ von Charlotte Weitze

!!! Abgebrochen !!!Vom Glück, ein Briefträger zu sein

Inhalt:

BriefträgerKaspar ist überglücklich. Er hat endlich eine Stelle als Briefträger gefunden, die er auch annehmen kann. Kaspar ist nämlich Albino und kann nicht dem Sonnenlicht ausgesetzt werden. Und so ist die Stelle in einem kleinen Ort in Skandinavien, an dem so gut wie nie die Sonne scheint, für Kaspar perfekt.

Meine Meinung:

Ja, genau, diese kurze Inhaltsangabe, die auch den Anfang des Buches ziemlich gut beschreibt, klingt eigentlich gut. Der Beginn der Geschichte las sich auch recht angenehm, zwar musste ich auch hier und da aufgrund der Handlung und des Schreibstils stocken, doch etwa bis zur Hälfte des Buches, also bis zur Seite 100 war alles noch relativ normal. Die Geschichte entwickelte sich mehr oder weniger fröhlich dahin, alles war noch relativ realistisch. Doch dann mit einem Mal wurde es sehr, sehr merkwürdig. Neben wirren Träumen und/oder Tagträume der Hauptperson, hohlen Geisterschafen mit einem enorm schnell wachsenden Fell, von den Toten auferstandenen Postboten, kam es zu für mich absolut unnachvollziehbaren Morden und die Geschichte nahm ihren Lauf. Eigentlich hatte ich vor, das Buch trotzdem zu Ende zu überfliegen, doch ca. 40 Seiten vor Schluss muss ich aufgeben. Zu abstrus und merkwürdig ist die Handlung geworden.

Absolut nicht empfehlenswert, auch wenn es sich so anhört. Ich tu mich sehr schwer hier überhaupt einen Stern zu geben. (Und lasst euch auch nicht durch das schöne Cover täuschen!)

stern 1

[Rezension] „Nichts – was im Leben wichtig ist“ von Janne Teller

NichtsInhalt:

„Nichts bedeutet irgendetwas,

das weiß ich seit Langem.

Deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun.

Das habe ich gerade herausgefunden.“

Das sind die Worte mit denen Pierre Anthon seine Mitschüler erschüttert. Sie können und wollen nicht akzeptieren, dass nichts eine Bedeutung hat, und suchen nach Wegen ihren Mitschüler eines besseren zu belehren. Und damit fängt alles an.

Denn die Schüler der siebten Klasse einer dänischen Schule beschließen nun, Dinge zu sammeln, die für den einzelnen Bedeutung haben. Was mehr oder weniger harmlos beginnt, artet schnell aus. Jeder, der etwas von Bedeutung zur Sammlung beigetragen hat, erwartet, dass der folgende etwas von noch größerer Bedeutung beiträgt. Und bald bleibt es nicht bei heiß geliebten neuen Schuhen oder einer Buchsammlung, bald werden viel höhere Einsätze gefordert…

Meine Meinung:

Dieses Buch gilt als Sensation, wurde anfangs an dänischen Schulen verboten und soll Jugendliche zum Nachdenken und Philosophieren anregen. 2001 wurde „Nichts“ mit dem Kinderbuchpreis des dänischen Kultusministeriums ausgezeichnet und ist seit 2010 auch als deutsche Taschenbuchausgabe erhältlich.

Ehrlich gesagt, verstehe ich den Wirbel um dieses Buch nicht so ganz. Ja, es ist anders als andere Bücher. Ja, es mag vielleicht zum Nachdenken und Philosophieren anregen und jedem einzelnen bewusster machen, was denn nun tatsächlich von Bedeutung ist und ob es so was wie Bedeutung überhaupt gibt.

Mich hat dieses Buch allerdings nicht so in den Bann gezogen. Anfangs brauchte ich ein wenig, um in die Geschichte zu finden und dann hatte ich es auch schon fast durch, denn mit knapp 140 Seiten ist „Nichts“ sehr kurz. Natürlich wollte ich auch wissen, welche Entwicklung die Geschichte nehmen würde, aber ansonsten… 😦

Vielleicht bin ich auch einfach kein philosophischer Mensch oder die Geschichte wirkt bei mir erst in einigen Stunden, aber derzeit kann ich nur sagen: Ja, ein interessantes Buch, aber auch nicht mehr. Ich gebe dem Buch gut gemeinte 6 von 10 Sternen!

stern 6