[Geplauder] Meine Summer-Bucket-List // 10 Wünsche für den Sommer

Diesen Tag habe ich auf Meine Lieblingsbücher entdeckt und hatte direkt Lust mitzumachen. Mal sehen, wie viele der Wünsche ich mir am Ende tatsächlich erfüllt habe – dazu wird es dann am Ende der Sommerferien (Heute beginnen sie übrigens: juhu!) wieder einen kleinen Beitrag geben.

Hier nun also meine zehn Wünsche für die Sommerferien:

1. Stressfreier Umzug

Ich werde mal wieder umziehen müssen. Argh! Umzüge machen mir so gar nicht Spaß, deswegen hoffe ich, dass dieser hier stressfrei wird, möglichst viele Helfer mit anfassen und alles reibungslos abläuft. Das wäre toll!

2. Lange Wanderung

Ich möchte gerne mal wieder eine richtig lange Wanderung (am liebsten mehr als 12 km) machen und zwar alleine. Ich gehe auch total gerne mit anderen Menschen wandern, aber ich glaube, die Zeit alleine für mich würde mir auch mal wieder gut tun.

3. Urlaubswoche in der Heimat

Meer, Sonne, Wind, Möwengekreische: Ich möchte eine schöne und entspannte Urlaubswoche in der Heimat verbringen, mich von Mama verwöhnen lassen, lesen und die Seele baumeln lassen.

4. Die Terrasse ausgiebig genießen

Sei es gemeinsam mit Freunden beim Grillen oder Quatschen, sei es alleine mit einem guten Buch: Meine Terrasse in dieser Wohnung ist so toll, dass ich sie nochmal ausgiebig genießen möchte.

5. Nanni sehen

Nanni und ich habe viele Pläne für die Sommerferien: Eigentlich würden wir uns gerne gegenseitig und dann gemeinsam noch verschiedene Freundinnen besuchen. Wie genau das alles klappt, steht noch in den Sternen, aber eines ist klar: In den Sommerferien möchte ich meine liebe Freundin auf jeden Fall ein Mal sehen.

6. Eis essen mit meinem Bruder

Mein kleiner (großer) Bruder ist mir unglaublich wichtig. Hoffentlich liest er das hier nicht, „Gefühlsausbrüche“ solcher Art sind nicht so seins. 😀 Wir sehen uns nicht so oft, weil wir doch relativ weit auseinander wohnen, aber wenn ich in der Heimat bin, ist es auch zu ihm nicht mehr weit und wir haben auf jeden Fall vor, gemeinsam ein leckeres Eis zu essen: Am besten irgendwo an der Flensburger Förde!

7. Low Carb-Ernährung

Ohne das großartig zum Thema machen zu wollen: Ich möchte in den Ferien irgendwann wieder auf die Low Carb-Ernährung umstellen. Es tut mir einfach gut. Allerdings noch nicht ganz am Anfang, denn dann könnte ich ja z.B. Punkt 6 nicht mehr erfüllen. 😀

8. Im neuen Zuhause einen Lesetag verbringen

Ich schreibe diesen Bericht vor und weiß gerade noch nicht, wo mein neues Zuhause sein wird, aber ich weiß, wann ich umziehen werde. Bevor die Ferien dann bald wieder vorbei sein werden, möchte ich im neuen Zuhause einen gemütlichen Lesetag verbringen, denn was gibt es besseres als das, um sich irgendwo heimisch zu fühlen.

9. Kreativ werden

Ich weiß noch nicht, auf welche Art und Weise genau, ob es um’s Basteln, Fotografieren oder Werkeln gehen soll, aber ich möchte gerne wieder etwas kreativer werden. Das ist wegen der wenigen Zeit in den letzten Jahren etwas zu kurz gekommen, dabei macht kreativ sein glücklich!

10. Schwimmen gehen

Egal ob nun in der Nordsee, am See oder im Freibad: Ich möchte in den Ferien gerne mal wieder schwimmen gehen, denn das war ich viel zu lange nicht mehr.

Was sind eure zehn Wünsche für diesen Sommer? Ich tagge jetzt niemanden speziell, wäre aber bei vielen sehr interessiert an ihrer Summer Bucket List. Macht doch mit und schickt mir den Link. 🙂

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[Doppelrezension] „Sannah & Ham“ von Tom Ellen & Lucy Ivison

Der Carlsen Verlag hat pünktlich zum Erscheinen von „Sannah & Ham“ eine Bloggeraktion ausgerufen. Und zwar konnte man sich gemeinsam mit einer guten Bloggerfreundin dafür bewerben, zu dem Buch eine Doppelrezension zu schreiben. Die Gelegenheit wollten Nanni und ich uns natürlich nicht entgehen lassen. Das Ergebnis sind zwei ganz verschiedene Rezensionen, die sich aber ziemlich gut ergänzen und zusammen einen sehr guten Einblick in das Buch bieten – finden wir zumindest. Lest selbst! 🙂
(Zuerst findet ihr meine und darunter dann Nannis Rezension.)


sannah & HamInhalt:

„Wir grinsten uns an und in mir stieg ein warmes, prickelndes Gefühl auf, wie man es manchmal hat, wenn man entdeckt, dass jemand, der einem sympathisch ist, das Gleiche denkt wie man selber.“ (S. 54)

Hannah und Sam lernen sich auf der Party von Hannahs bester Freundin Stella kennen – wenn man denn bei einem kurzen Gespräch auf dem Klo schon von kennenlernen sprechen kann. Doch beide fühlen sich zueinander hingezogen, finden alles so unkompliziert. Aber dann stürmt plötzlich Hannahs Freundin Grace ins Badezimmer, um Hannah lauthals mitzuteilen, dass Freddie, an den Hannah doch noch heute Abend ihre Jungfräulichkeit verlieren möchte, endlich auf der Party angekommen ist.
Und so nimmt das Leben seinen Lauf: Für Hannah und ihre Freundinnen und auch für Sam und seine Jungs ist es der Sommer nach den letzten Prüfungen, der Sommer vor dem Erwachsenwerden. Der Sommer, in dem sich Hannah und Sam mehr als ein Mal über den Weg laufen. Und doch wird es den ganzen Sommer brauchen, bis die beiden tatsächlich zusammen kommen und aus Hannah und Sam Sannah und Ham wird.

Meine Meinung:

Ich muss ganz ehrlich sagen, dieses Buch hatte es nicht leicht mit mir. Das Cover fand ich eher doof und den Titel auch. Und dann begann das Buch auch noch in der grässlichsten Jugendsprache, die man sich vorstellen kann. Die Mädchen redeten von ihren Mösen, die Jungen prahlten damit, wie viele Mädchen sie schon „gebangt“ hatten. So redet doch kein Jugendlicher!

Ich war anfangs also eher skeptisch eingestellt, aber dann Seite für Seite hatte mich das Buch immer mehr. Die Sprache war nicht mehr ganz so künstlich aufgesetzt (oder fiel mir zumindest nicht mehr auf), die Charaktere waren interessant: insbesondere Hannahs Verhältnis zu ihrer besten Freundin, die immer besser, schöner und beliebter ist als Hannah. Plötzlich konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, wollte wissen, wie es mit Hannah und Sam weitergehen würde, obwohl ich das Ende ja schon kannte. Wollte dabei sein, wenn sich die beiden endgültig fanden. Und vor allem wollte ich miterleben, wie sich Hannah endlich mal gegenüber Stella behaupten würde.

Die beiden Autoren, die übrigens schon seit der 6. Klasse miteinander befreundet sind, verleihen jeweils Hannah und Sam abwechselnd ihre Stimme. Ein mittlerweile beliebtes Erzählmittel in Jugendbüchern. Und auch hier führt es dazu, dass man wahlweise Hannah oder Sam gerne schütteln und rufen würde: „Was erzählst du da für ein Mist, er/sie mag dich doch auch. Ihr könntet doch sofort miteinander glücklich werden!“ – aber dann wäre die Geschichte eben auch schon nach wenigen Seiten zuende und würde gar nicht mehr so viel Platz für alles andere haben.

Die Geschichte von Hannah und Sam ist nämlich wirklich schön und doch steht sie für mich gar nicht unbedingt im Vordergrund. Für mich geht es in diesem Buch viel mehr darum, dass Sam und vor allem Hannah ein Stückchen erwachsen werden und erkennen, dass das nichts damit zu tun hat, ob man nun noch vor dem College seine Jungfräulichkeit verliert oder nicht, sondern viel mehr damit, sich selbst besser kennenzulernen, zu wissen, wer man ist und was man wirklich will.

„Sannah & Ham“ ist nicht einfach nur eine wunderschöne Liebesgeschichte, sondern viel mehr als das. Es ist ein Buch über das Erwachsenwerden, eine Geschichte von Freundschaft und der Suche nach sich selbst. Und obwohl ich anfangs von der sehr aufgesetzten Jugendsprache etwas genervt war, konnte mich das Buch Seite für Seite von sich überzeugen.  8 von 10 Sternen!

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Sannah & Ham englisches Cover

Das UK-Cover

 

„Neue Jungs kennenlernen ist ein Thema, über das wir ständig reden. Und es steht ganz oben auf unserer To-do-Liste.“

Jungs kennen lernen, am Wunsch-College aufgenommen werden und die Wichtigkeit der richtigen Klamotten. Themen, die Hannah und ihre Freundinnen Grace, Stella und Tilly beschäftigen. Mädchensachen eben. Und wie ist das bei Jungs? College ebenfalls, klar. Das ist wichtig für die Zukunft. Und sonst so? Partys, feiern und die Jungfräulichkeit verlieren. Ganz wichtig, um erwachsen zu werden. Ein Setting, das den Leser zurückversetzt in die Jugend. Erzählt aus den Perspektiven von Hannah und Sam, deren einzelne Lebensgeschichten sich immer wieder überschneiden. Zum ersten Mal auf einem Klo…

„ ‚Ich finde Abklatschen gut’, sagte ich. ‚Das ist nett und unverbindlich und man kommt nicht so in Verlegenheit. Außer wenn man Probleme mit der Handkoordination hat und den anderen voll ins Gesicht klatscht oder so…’“

Es ist der Sommer, in dem Hannah, ihre Freundinnen und auch Sam und seine Freunde, wichtige Schritte ins Erwachsenenleben unternehmen. In dem sie den ersten Grundstein für ihre Zukunft legen. Sie stehen kurz davor aufs College zu wechseln und ebenso dicht daran sich zum ersten Mal richtig zu verlieben. Keine leichte Aufgabe, wie Hannah und Sam feststellen müssen. Viel zu viele Fettnäpfchen stehen vor dem ersten Kuss, ja sogar dem ersten Wort, denn das muss schon passend gewählt sein. Außerdem muss man viel Mut haben. Mut neuen Situationen zu begegnen und das Vertrauen zu haben sich einem anderen Menschen zu öffnen.

„Für sie war es ein Missverständnis, weiter nichts. Aber für mich fühlte sich der ganze Sommer falsch an – da steckte mehr dahinter als nur Sam.“

Es ist nicht einfach diese Schritte zu gehen. Auch Freundschaften verändern sich. Entwickeln sich weiter oder verlieren sich. Auch, wenn man die Chance hat, noch einen anderen Abzweig zu wählen oder auch mal ein paar Schritte zurückzugehen, ist es nun soweit den Weg in die Zukunft zu beschreiten. Das Abenteuer beginnt.

„Zum ersten Mal seit ich denken konnte, hatte ich absolut keine Ahnung, was das Leben noch für mich bereithielt. Und das war klasse.“

Lucy Ivison und Tom Ellen haben ein Debüt geschaffen, das mit locker leichter Sprache, witzigen Elementen und sympathischen Protagonisten zu fesseln weiß. Es hat mir so viel Spaß gemacht den beiden Autoren, die abwechselnd aus Hannahs und Toms Perspektive erzählen, zu folgen, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Es gab die ein oder andere Handlung, die mich ein bisschen genervt hat und die Geschichte war auch anders, als ich es zunächst erwartet hatte, aber dennoch mochte ich die Liebesgeschichte zwischen Hannah und Sam, ihre Stolpersteine aus Freundschaft und Erwachsenwerden richtig gern. Eine Empfehlung für Alle, die sich noch mal in ihre Jugendzeit versetzen lassen möchten, für Alle, die charmante Lovestorys mögen und für diejenigen, die den Sommer einfach nicht gehen lassen können.

„ ‚Es ist ein altes thailändisches Sprichwort, das bedeutet: ’Der Vogel, der am höchsten fliegt, wird nie im Käfig enden.’ Ich finde es gut, weil es mich daran erinnert, dass man immer zu den Sternen greifen muss, um frei zu bleiben.’“

Sannah & Ham – Tom Ellen & Lucy Ivision – Klappbroschur – 400 Seiten – 14,99 € – ISBN: 978-3-551-52066-1  – erschienen: August 2014 (Carlsen) – Altersempfehlung: ab 14 Jahren

[Lovelybooks Lesesommer] Mein liebstes Sommerbuch // Meine besten Neuerscheinungen im Sommer

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Die nächste Aufgabe bei der Aktion von Lovelybooks ist es, mein liebstes Sommerbuch zu präsentieren. Hier können zum Beispiel Bücher genannt werden, die im Sommer spielen oder solche, die wir im Sommer geesen haben und mit denen wir besondere Erinnerungen verknüpfen.

Das erste Buch, was mir einfällt, ist ganz klar „Vergiss den Sommer nicht“ von Morgan Matson und es erfüllt beide Kriterien. Das Buch ist tatsächlich ein Sommerbuch und ich habe es im letzten Jahr während meines Türkeiurlaubs am Strand gelesen und ich kann jetzt fast noch das Salz auf meiner Haut spüren, wenn ich an die Zeit zurück denke.


Die nächste Aufgabe, die ich auch direkt an diesem Samstag beantworte, weil ich ein paar Wochen im Rückstand bin, fragt nach unseren liebsten Neuerscheinungen des Sommers – gemeint sind hiermit Bücher, die im Juli, August oder September 2014 erscheinen. Grundsätzlich lohnt sich hier immer ein Blick auf meine Liste der Neuerscheinungen zu werfen, die ich relativ aktuell halte. Besonders gefreut habe ich mich auf „Die Vernichteten“ von Ursula Poznanski, aber auch auf den dritten Teil von Rainer Wekwerth „Das Labyrinth ist ohne Gnade“. Im August erscheinen „Krähenmann“ von Corina Bomann, das mich sehr interessiert, und „Der Wald der träumenden Geschichten“ von McNeill. Für den September habe ich gerade noch gar keine tolle Neuerscheinung parat, aber da stöbere ich nachher einfach mal in den Tipps der anderen Teilnehmer.
Ich kann euch leider gerade keine Bilder der Cover hier einstellen, weil mein Laptopdisplay kaputt ist und ich alles nur über mein Tablet schreibe. Ich hoffe, das wird bald wieder anders.

[Rezension] „Der Geschmack des Sommers“ von Sarah Ockler

Der Geschmack des SommersKlappentext:

Delilahs Leben fällt überall auseinander: ihre schulischen Leistungen sind miserabel, sie hat einen Nicht-Freund, mit dem sie nichts außer der Möglichkeit zu vergessen verbindet, und die Beziehung zu ihrer Mutter Claire ist alles andere als harmonisch. Vor allem der große Familienstreit vor acht Jahren steht zwischen ihnen. Als ihre Großmutter plötzlich stirbt, kehrt Delilah mit Claire in das Haus zurück, in dem sie früher jeden Sommer verbracht haben. Und dort begegnet sie nicht nur der Vergangenheit, sondern auch Patrick – ihrem gut aussehenden Freund von damals … (Quelle)

Meine Meinung:

Sarah Ockler ist bekannt dafür, schöne Sommerbücher für Jugendliche zu schreiben, in denen gleichzeitig auch ein ernstes Thema behandelt wird. In „Die Sterne leuchten immer noch“ ging es um das Thema Tod, in „Verlieb dich nie in einen Vargas“ um Demenz und in ihrem neuen Roman „Der Geschmack des Sommers“ geht es nicht nur um familiäre Probleme, sondern auch in Ansätzen um Depressionen.

Delilah hat kein gutes Verhältnis zu ihrer Mutter, die sich voll und ganz um ihren Beruf kümmert und dabei ihre Tochter total aus den Augen verliert. Außerdem hat Delilah seit der Beerdigung ihres Großvaters vor acht Jahren auch keinen Kontakt mehr zu ihrer Oma, denn sie, ihre Mutter und ihre Tante sind damals überstürzt abgereist. Über das, was damals passiert ist, wird nicht gesprochen.

Als jetzt auch Delilahs Großmutter verstirbt und Delilah mit ihrer Mutter aufbricht, um den Sommer im Haus ihrer Großeltern zu verbringen, scheint es unausweichlich, dass sich die beiden endlich der Vergangenheit und ihrer gemeinsamen Gegenwart stellen. Sehr glaubhaft schildert die Autorin das Verhältnis zwischen Delilah und ihrer Mutter. Für mich war Delilahs Einsamkeit und Verlassenheit beinahe greifbar.

„‚Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass meine Mutter wirklich tot sein soll, Mäuschen.‘
Mäuschen  – ihr alter Name für mich, aus der Zeit als ich noch kleiner war. Aber er wirkt auf mich genauso befremdlich wie ihre Unsicherheit. Ich glaube, uns beiden wird in diesem Augenblick bewusst, wie lange sie ihn schon nicht mehr benutzt hat. Mom schüttelt den Kopf, wie um das Kosewort abzuschütteln, und schaut dann wieder auf den See hinaus.“ (S. 29)

Das ändert sich allerdings sehr schnell, als sie ihren alten Freund Patrick wiedertrifft, zu dem sie sofort wieder ein sehr enges und vertrautes Verhältnis hat. Patrick an sich und auch die sich anbahnende Liebesgeschichte zwischen den beiden hat mir zwar gut gefallen, war mir aber stellenweise etwas zu unrealistisch und einfach.

„Und als ich seine Augen ganz nah vor mir sehe – gold- und bernsteinfarben gesprenkelt, mit einem herausfordernden Lächeln -, kann ich nicht anders. Ich muss lächeln.“ (S. 64)

Ich habe ja oben schon erwähnt, dass das Thema Depressionen an der ein oder anderen Stelle Erwähnung findet. Auch hier geht die Autorin sehr sensibel vor, so dass „Der Geschmack des Sommers“ immer noch ein leichtes Sommerbuch bleibt, aber dennoch an Tiefe gewinnt.

Insgesamt hat mir „Der Geschmack des Sommers“ gut gefallen. Es bietet eine interessante Familienkonstellation, das ein oder andere Geheimnis und eine schöne Liebesgeschichte. Meiner Meinung nach hätte sich diese allerdings etwas langsamer entwickeln können. Aber: Das Buch hält, was es verspricht. Es ist das perfekte Sommerbuch: unterhaltsam, schön und leichtlesig. Ich vergebe gute 7 von 10 Sternen.

stern 7

Der Geschmack des Sommers – Sarah Ockler – Taschenbuch – 416 Seiten – 8,99 € – ISBN: 978-3570309070 – erschienen: Juni 2014 (cbt) – Altersempfehlung: ab 13 Jahren

„Vergiss den Sommer nicht“ von Morgan Matson

Vergiss den Sommer nichtKlappentext:

Immer wenn es brenzlig wird, hat Taylor genau eine Lösung: Sie rennt weg. Doch jetzt ist es die Zeit, die ihr davonläuft. Ihr Vater hat nur noch wenige Wochen zu leben und einen Wunsch: Diesen letzten gemeinsamen Sommer soll die Familie in Lake Phoenix verbringen – so wie früher. Taylor liebt den funkelnden See mit seinen duftenden Wäldern, den Abenden am Strand … doch vor 5 Jahren, hat sie dort nicht nur ihre beste Freundin, sondern auch ihre erste Liebe enttäuscht. Nun versucht Taylor, all das wiedergutzumachen – und diesen Sommer festzuhalten, die letzten Tage mit ihrem Dad, die unwiederbringlich schwinden … (Quelle)

Meine Meinung:

„’Hast du eigentlich Angst?’ Meine Stimme war leiser als ein Flüstern. Aber daran, wie er sein Gesicht ganz leicht verzog, erkannte ich, dass er mich gehört hatte.

Er sagte nichts, sondern nickte nur. Er hob und senkte den Kopf ein einziges Mal.“ (S. 115)

Es gibt Bücher, die verdienen es, dass man viele lobende und große Worte für sie findet. Und dann gibt es Bücher, die verdienen es, dass man sie mit so wenig Worten wie möglich beschreibt, um jedem zukünftigen Leser die Chance zu lassen, dieses Buch ganz alleine und für sich zu entdecken.

„Vergiss den Sommer nicht“ ist genau so ein Buch: traurig und anrührend, aber auch wunderschön und glücklich machend. Den Rest sollte jeder selber lesen! 

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Vergiss den Sommer nicht – Morgan Matson – Taschenbuch – 480 Seiten – 7,99 € – ISBN-13: 978-3570401811 – erschienen: Mai 2013 (cbj) – Altersempfehlung: ab 12 Jahren