[Rezension] „Hyde“ von Antje Wagner

bgHC_wagner_hyde_u1R.inddKatrina hatte eine wundervolle Kindheit: Gemeinsam mit ihrer Schwester Zoe und ihrem Vater lebte sie in Hyde: einer kleinen, abgelegenen Hütte mitten im Wald. Hier hat sie gelernt die Rufe der Vögel zu verstehen, hat gelernt mit welchen Pflanzen man heilen kann und wie Holz am besten bearbeitet wird. Hier war sie glücklich. Hier war sie lebendig.

Schaut euch das Feuer an, es flüstert.
Papas Stimme.
Wir lagen in unseren Bettennestern, Zoe und ich, die Kerze auf dem Boden flackerte. Alles war weich im Flammenlicht, alles floss und die Wände pulsierten wie etwas Lebendiges. (S. 45)

Jetzt ist Katrina gerade 18 Jahre alt geworden und alles andere als glücklich. Offiziell ist sie auf der Walz – den Wanderjahren nach ihrem Abschluss der Lehre als Tischlerin. Doch eigentlich sinnt sie auf Rache. Rache für den Tod an ihrer Schwester und ihrem Vater. Warum mussten Katrinas Vater und ihre Schwester sterben? Wie hat Katrina die Jahre dazwischen verbracht? Und warum kann sie sich an nicht mehr an alles erinnern?

Antje Wagner gehört zu meinen liebsten Jugendbuchautorinnen. Sie schreibt einfach unfassbar einnehmend und atmosphärisch dicht. Ihre Beschreibungen von Hyde, die Geborgenheit, die Katrina dort empfunden hat, sind beim Lesen zum Greifen nah. Ich konnte beim Lesen förmlich die Blätter rascheln hören, den See und den Wald riechen und den weichen Boden fühlen.

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Antjes Bücher sind aber oft auch anspruchsvoller und literarischer als viele andere Jugendbücher. Die verschiedenen Ebenen werden miteinander verwoben, Gegenwart und Vergangenheit begegnen sich, Erinnerung und Gefühle treffen aufeinander, Reales und Mystisches vermischen sich und sind kaum noch trennbar.

„Hyde“ hat mir in ganz vielen Aspekten gut gefallen. Ich mochte Katrina, die gleichzeitig so tough, aber auch so verletztlich ist. Ich mochte es, Stück für Stück mit Katrina ihre Vergangenheit zu erforschen, in den vielen Rückblenden zu erfahren, wie Katrina zu der liebenswerten Frau wurde, die sie jetzt ist. Die Geschichte hält einige spektakuläre Wendungen für den Leser parat, so dass es schwer fällt, das Buch auch nur für einen kurzen Moment beiseite zu legen.

Wie oben schon angedeutet gibt es in den Büchern von Antje Wagner oft noch eine zweite Ebene, eine mystische, nicht ganz reale Erzählperspektive. Zum Beispiel in „Unland“ oder „Vakuum“ hat mir diese zweite Sichtweise wirklich gut gefallen. In „Hyde“  konnte ich damit nicht so viel damit anfangen, sie hat mein Lesevergnügen allerdings auch nicht geschmälert.

„Hyde“ ist das neue, literarisch hochwertige Jugendbuch der sympathischen Autorin Antje Wagner. Die spannend und sehr einnehmend erzählte Geschichte konnte mich voll und ganz in ihren Bann ziehen, obwohl mir persönlich die leicht mystische Handlungsebene der Geschichte nicht komplett gefallen hat. Antje Wagner weiß mit Worten umzugehen und eine Atmosphäre zu schaffen, die ihre Leser nicht loslässt. Ich vergebe insgesamt 8 von 10 Sternen!

stern 8

Hyde – Antje Wagner – Hardcover – 408 Seiten – 17,95 € – ISBN: 978-3-407-75435-6 – erschienen: Juli 2018 (Beltz)

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[Rezension] „Der Libellenflüsterer“ von Monika Feth

Reiheninfo:

  1. “Der Erdbeerpflücker
  2. “Der Mädchenmaler”
  3. “Der Scherbensammler”
  4. “Der Schattengänger”
  5. “Der Sommerfänger”
  6. “Der Bilderwächter”
  7. „Der Libellenflüsterer“

Klappentext:

Jettes Freundin Merle ist Tierschützerin mit Leib und Seele. Als sie für einen Artikel zum Thema Tierquälerei recherchiert, wird sie mit einem Fall aus ihrer Vergangenheit konfrontiert: Ein Hund, den sie einst vermittelt hatte, starb wenige Wochen später auf grausame Weise. Der neue Besitzer wurde angeklagt und aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Nun kreuzen sich ihre Wege erneut und Merle kommt einem weit gefährlicheren Geheimnis auf die Spur… (Quelle)

Meine Meinung:

Dass ich ein riesiger Fan von Monika Feth bin, muss ich vermutlich eigentlich gar nicht mehr schreiben. Ich kann in ihren Büchern wunderbar abtauchen, genieße die Spannung, die Entwicklung der Charaktere von Buch zu Buch und das gleichbleibend hohe Niveau ihres Schreibstils. Um es schon mal vorwegzunehmen: Auch mit „Der Libellenflüsterer“ konnte mich die Autorin vollkommen zufriedenstellen.

Im Mittelpunkt dieser Geschichte steht Jettes beste Freundin Merle, die sich seit jeher für den Tierschutz engagiert und auch im Tierheim arbeitet. Nun bekommt sie die große Chance, für eine renommierte Zeitschrift einen Artikel zum Thema Tierquälerei zu schreiben. Dabei erinnert sie sich an einen ganz besonderen Fall: Vor Jahren vermittelte sie einem Familienvater und jungen Förster einen Hund. Kurz darauf wurde dieser tot aufgefunden. War der Mann damals wirklich so unschuldig, wie es vor Gericht schien? Kurzentschlossen macht sich Merle auf den Weg zum Forsthaus, um sich selbst einen Eindruck zu verschaffen. Was sie nicht ahnt: Sie begibt sich dadurch direkt in die Arme eines Psychopathen…

„Mama hat ihre Sonnenbrille aufgesetzt. Obwohl die Sonne im Haus gar nicht scheint. Obwohl es hier nicht mal besonders hell ist.“ (S. 49)

Monika Feth widmet sich in ihren Büchern immer ganz besonderen Themen wie zum Beispiel Stalking, multiplen Persönlichkeitsstörungen oder Schwulenhass. In diesem Buch geht es um häusliche Gewalt, ein schwieriges Thema. Mein Eindruck ist, dass die Autorin auch hier wieder ein Mal viel Zeit auf die Recherche verwandt hat. Ihre Beschreibungen sind glaubhaft und eindringlich. Was mir besonders gut gefällt ist, dass der Täter auch in diesem Buch nicht nur eindimensional als böse dargestellt wird, sondern ich ihn als Leser zunächst in einer sehr sympathischen Rolle kennenlernen durfte. Diese verschiedenen Perspektiven auf und Facetten des Täters machen Monika Feths Thriller nur noch faszinierender.

Ich liebe die Bücher von Monika Feth: Ich weiß, dass ich sie – einmal begonnen – in einem Stück verschlinge, vollkommen in der Geschichte abtauche und das Buch am Ende zufrieden (und ein kleines Stückchen traurig) zuklappe. „Der Libelleflüsterer“ macht hier keine Ausnahme. Mir bleibt nichts mehr als festzustellen, dass die Thriller der Autorin ein Garant für gute und spannende Leseunterhaltung sind. 9 von 10 Sternen!

stern 9

Der Libellenflüsterer – Monika Feth – Klappbroschur – 528 Seiten – 10,99 € – ISBN: 978-3-570-30957-5 – erschienen: August 2010 (cbt) – Altersempfehlung: ab 14 Jahren

[Rezension] „Feuer & Flut“ von Victoria Scott

Reiheninfo:

  1. „Feuer & Flut“
  2. „Salz & Stein“

Klappentext:

Die 17-jährige Tella zögert keine Sekunde, als sie eine Einladung zum mysteriösen Brimstone Bleed erhält, einem tödlichen Wettrennen, das sie und andere Teilnehmer durch einen tückischen Dschungel und eine sengend heiße Wüste führt. Als Preis winkt das Heilmittel für ihren todkranken Bruder. Zur Seite steht ihr ein Pandora, ein genetisch verändertes Tier, das sie bei ihrer Aufgabe unterstützen soll. In ihrem Fall ist es ein Fuchs namens Madox, und gemeinsam kämpfen sie sich durch die erste Etappe des mörderischen Rennens. Doch es kann nur einen Sieger geben, und jeder Teilnehmer ist bereit, sein Leben für das eines geliebten Menschen aufs Spiel zu setzen. Tella muss mehr über das Brimstone Bleed erfahren, bevor ihre Zeit abläuft. Doch dann verliebt sie sich in den mysteriösen Guy – und alle freundschaftlichen Gefühle scheinen dahin, als es auf die Zielgerade zugeht … (Quelle)

Meine Meinung:

Als Tella die Möglichkeit bekommt, am Brimstone Bleed teilzunehmen und damit die Chance zu erhalten, das Heilmittel für ihren sterbenskranken Bruder zu gewinnen, zögert sie nicht, sondern macht sich auf den Weg. Das Brimstone Bleed ist ein legendäres Rennen durch vier Elemente: den Urwald, die Wüste, das Meer und die Berge. Am Ende jeder Etappe bekommt der Schnellste eine Belohnung, doch nur der Endsieger hat die Aussicht auf das Heilmittel für eine geliebte, im Sterben liegende Person. Während des Rennens bekommt jeder Teilnehmer Unterstützung durch ein Pandora, eine Art künstlich erschaffenes Tier mit besonderen Fähigkeiten.

Die Grundidee dieser Geschichte hat mich direkt fasziniert: Dystopische Elemente, die z.B. aus „Die Tribute von Panem“ bekannt sind, werden mit der für mich neuartigen Idee der Pandoras verknüpft. Auch die Umsetzung hat mir gut gefallen. Durch den Wechsel des Szenarios innerhalb der verschiedenen Etappen müssen die Teilnehmer mit immer neuen Gefahren und Schwierigkeiten umgehen. Auch die Fähigkeiten der Pandoras offenbaren sich erst im Laufe der Geschichte, so dass es immer spannend bleibt.

Die unterschiedlichen Charaktere, die man im Laufe des Buches kennenlernt, haben mich schnell mitgerissen. Sie bieten durch ihre Verschiedenheit definitiv Identitätsmöglichkeiten, machen interessante Entwicklungen durch und sorgen so für die ein oder andere Überraschung.

Der erste Teil dieser zweiteiligen Reihe endet so spannend, dass ich mir direkt nach dem Lesen den zweiten Band als E-Book auf englisch gekauft habe, um sofort weiterlesen zu können.

„Feuer & Flut“ hat mich nicht nur durch die spannende Grundidee, sondern auch durch die gelungene Umsetzung vollkommen überzeugt. Die Geschichte ist mitreißend geschrieben und konnte mich einige Male überraschen. Ich hatte viel Freude beim Lesen und vergebe 8 von 10 Sternen!

stern 8

Feuer & Flut – Victoria Scott – Hardcover mit SU – 448 Seiten – 16,99 € – ISBN: 978-3-570-16293-4 – erschienen: Mai 2015 (cbt) – Altersempfehlung: ab 14 Jahren

[Reihenrezension] „Monument 14“ von Emmy Laybourne

Reiheninfo:

  1. „Monument 14“
  2. „Monument 14 – Die Flucht“
  3. „Monument 14 – Die Rettung“

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Inhalt:

Wir befinden uns im Jahr 2045. Für Dean und seinen jüngeren Bruder beginnt der Tag wie jeder andere auch: Sie sitzen im Bus und sind unterwegs zur Schule. Dort werden sie allerdings nie ankommen. Ein noch nie dagewesenes Unwetter zieht auf und unglaublich große Hagelkörner demolieren den Bus und die ganze Stadt. Die Busfahrerin schafft es gerade noch, den vollständig zerstörten Bus in einen großen Supermarkt zu lenken, um dann loszuziehen und Hilfe zu suchen. Während die Welt quasi vor ihren Augen untergeht, sitzen die insgesamt 14 überlebenden Kinder und Jugendliche im Greenway fest.
Wer glaubt, dass damit das Weltuntergangsszenario schon vollständig ist, hat sich allerdings geirrt: Aufgrund des Unwetters entweicht einer nahegelegenen Chemiefabrik eine Giftwolke, was verheerende Folgen hat: Die Chemikalien haben nämlich furchtbare Folgen: Je nach Blutgruppe führen sie zu schlimmen Verletzungen, schweren Aggressionen oder paranoiden Zuständen. Wie sollen die vierzehn Jugendlichen dies überstehen?

Meine Meinung:

Das Szenario, das Emmy Laybourne in dieser Trilogie entwirft ist ebenso altbekannt wie neu. Ein Widerspruch? Nein! Eine Gruppe von Protagonisten zu isolieren und von der Außenwelt abzuschneiden, ist nichts Neues. Sie dann aber noch giftigen und wesensverändernden Dämpfen auszusetzen schon.
Mit diesem Szenario ist der Autorin meiner Meinung nach ein wahrer Glücksgriff gelungen: Die Angst vor der Außenwelt und die Notwendigkeit sich innerhalb des Supermarkts miteinander auseinander setzen zu müssen, wird so absolut glaubhaft.

Die Charaktere sind sehr unterschiedlich, was notwendigerweise zu einigen Konflikten führt. Dazu kommt noch, dass Dean schon seit Ewigkeiten in Astrid verliebt ist, die auch zu den vierzehn Überlebenden zählt. Dass er allerdings so gar nicht zu den coolen Jungs gehört und mit ihm auch noch der gutaussehende Footballspieler Jake im Supermarkt eingesperrt ist, macht die Sache nicht einfacher. Gelungen fand ich, dass die Jugendlichen während der drei Bände einige Entwicklungen durchmachen und nicht schwarz-weiß gezeichnet sind.

Die Reihe bleibt von Buch zu Buch spannend: Mir hat zwar der erste Band am besten gefallen, einfach weil die Idee da noch so neuartig war, aber im Laufe der Trilogie habe ich einfach so viele der Charaktere liebgewonnen, dass ich die drei Bücher innerhalb von drei Tagen verschlungen habe. Und ich finde, das sagt schon alles.
Die einzelnen Teile sind zwar nicht unbedingt in sich abgeschlossen und weisen am Ende auch immer auf den nächsten Band hin, aber trotzdem wird man als Leser nicht komplett in der Luft hängen gelassen und kann zwischendurch einmal durchatmen. Trotzdem empfehle ich, die Folgebände parat liegen zu haben: Ihr werdet weiterlesen wollen. 🙂

Die Schreibweise der Autorin ist jetzt nicht besonders poetisch oder hochwertig, aber eben leichtlesig und mitreißend. Und das finde ich bei einem Jugendbuch mit am Wichtigsten.

Die „Monument 14“-Reihe ist eine tolle Jugendbuchtrilogie im Endzeit-Stil. Das Szenario ist absolut überzeugend und leider gar nicht mal so unrealistisch, auch wenn die Handlung zwanzig Jahre in der Zukunft spielt. Die Charaktere sind vielschichtig und interessant. Mir hat besonders gefallen, dass auch viele der Nebenfiguren detailliert gezeichnet sind und ihren ganz eigenen Charakter haben. Die Handlung bleibt von Buch zu Buch spannend, auch wenn man die Geschichte sicherlich auch in zwei Bänden hätte erzählen können. Ich hatte zum Glück alle Bände zuhause, so dass ich die Bücher in einem Rutsch durchlesen konnte. Man darf aber stellenweise nicht zu zart besaitet sein, denn die Handlung ist teilweise recht brutal. Ich vergebe insgesamt 8 Sterne!

stern 8

Bd. 1: Monument 14 – Taschenbuch – 336 Seiten – 8,99 € – ISBN: 978-3-453-41163-0 – erschienen: Januar 2014 (Heyne fliegt)
Bd. 2: Monument 14: Die Flucht – Taschenbuch – 304 Seiten – 8,99 € – ISBN: 978-3-453-53455-1 – erschienen: Mai 2014 (Heyne fliegt)
Bd. 3: Monument 14: Die Rettung – Taschenbuch – 384 Seiten – 8,99 € – ISBN: 978-3-453-53471-1 – erschienen: Dezember 2014 (Heyne fliegt)

[Rezension] „Aquarius“ von Thomas Finn

AquariusKlappentext:

Bei den Bergungsarbeiten an einer alten Seemine geschieht ein Unglück: Die Mine explodiert. Als Berufstaucher Jens Ahrens wieder zu Bewusstsein kommt, findet er sich in einem Keller wieder, gefangen mit anderen Männern, die unter Drogen gesetzt und so wehrlos gemacht wurden. Nur mit Mühe kann er sich befreien und flüchtet nach Egirsholm, eine kleine, wohlhabende Küstensiedlung. Diese aber wird zum Schauplatz rätselhafter Todesfälle. Menschen ertrinken – und das sogar auf der Landstraße oder in ihrem Haus! Etwas geht vor sich, in das Jens so schnell und tief hinab gesogen wird, dass er sich nicht mehr entziehen kann. Das Meer ist unruhig. Und es ist wütend. (Quelle)

Meine Meinung:

„Aquarius“ ist ein Mistery Thriller.
Grundsätzlich lese ich keine Mystery Thriller und mag sie auch nicht besonders.
Ich fand „Aquarius“ genial.

Diese drei Aussagen sollen deutlich machen, wie gut dieses Buch ist und wie toll Thomas Finn schreiben kann. Denn er hat es tatsächlich geschafft, mich ein Stückchen von diesem Genre zu überzeugen.

Vielleicht stellt sich jetzt zunächst die Frage, warum ich dieses Buch überhaupt gelesen habe, wenn es mich doch gar nicht so sehr zu Mystery Thriller hinzieht. Das liegt vor allem daran, dass ich Thomas Finn auf der Frankfurter Buchmesse live erleben durfte und von ihm und allem, was er zu diesem Buch erzählte, begeistert war. Ich glaube, besonders beeindruckt hat mich seine Schilderung, wie genau er für seine Bücher grundsätzlich und für „Aquarius“ im Speziellen recherchiert hat. Und wenn zu diesem Zeitpunkt noch Überzeugungsarbeit nötig gewesen wäre, dann tat die Tatsache, dass die Handlung in der Nähe meiner Heimatstadt Husum spielt, ihr Übriges.

Zurück zum Buch: Man merkt der Geschichte wirklich die lange und genaue Recherchezeit an. Finn verknüpft gekonnt alte Sagen und Mythen mit der heutigen Zeit. Er beschreibt Schauplätze und den besonderen Schlag Menschen glaubwürdig. Und wenn mir morgen jemand erzählen würde, dass es Sirenen tatsächlich gibt, dann wäre ich gar nicht mal abgeneigt, der Person zu glauben.

Ich hoffe, dies liest sich nicht so, als würde das Buch eine Aneinanderreihung verschiedener Sagen und historischer Fakten sein, denn dem ist nicht so. „Aquarius“ ist unheimlich spannend und mitreißend geschrieben. Ich konnte das Buch wirklich nicht aus der Hand legen und das – das möchte ich an dieser Stelle nochmal betonen – , obwohl es ja gar nicht unbedint meinem üblichen Lesefutter entsprach.

Kurz und knapp (Ich habe nämlich das Gefühl, gar nicht richtig in Worte fassen zu können, wie gut ich dieses Buch fand): „Aquarius“ ist super! Es glänzt durch Spannung, Innovation (endlich mal keine Zwerge, Drachen, Elfen, sondern Sirenen), sympathische Charaktere und dem Gefühl, dass sich der Autor wirklich gut mit dem Thema auseinander gesetzt hat. Ich bin schon auf der Suche nach dem nächsten Buch des Autors und vergebe erstmal gute 9 von 10 Punkten.

stern 9

Hier findet ihr übrigens einen sehr spannenden Werkstattbericht des Autors.

Aquarius – Thomas Finn – Klappbroschur – 416 Seiten – 16,99 € – ISBN: 978-3-492-70337-6 – erschienen: Oktober 2014 (Piper)

[Rezension] „Die Vernichteten“ von Ursula Poznaksi

Die VernichtetenReiheninfo:

  1. „Die Verratenen“
  2. „Die Verschworenen“
  3. „Die Vernichteten“

Achtung, diese Rezension enthält Spoiler zu den ersten beiden Bänden!

Klappentext:

Nun kennt Ria das schreckliche Geheimnis, den Grund dafür, dass der Sphärenbund sie töten wollte. Trotz widriger Umstände macht sie sich auf den Weg, um die drohende Katastrophe zu verhindern und das Leben von Clans und Sphärenbewohnern zu schützen. Doch dann offenbart sich ihr etwas, womit sie nicht gerechnet hat. Etwas von solcher Grausamkeit, dass es fast unvorstellbar scheint. Etwas, das alles, was sie bisher an Verschwörungen aufgedeckt hat, bei Weitem übertrifft. (Quelle)

Meine Meinung:

Wer sich noch an meine Rezensionen zu den beiden Vorgängern erinnert, weiß, dass ich ein großer Fan dieser Reihe bin. Sowieso bin ich eigentlich grundsätzlich ein Fan von allen Büchern von Ursula Poznanksi und wurde bisher auch noch nie enttäuscht. Dieses Buch ist aber der erste Abschlussband einer Reihe (es gibt ja außer der Eleria-Trilogie ja bisher auch nur die Reihe um die Ermittlerin Beatrice). An das Ende einer Reihe habe ich immer besondere Ansprüche: Ich erwarte, dass mir das Ende gut gefällt, dass die losen Fäden zusammenlaufen und ich das Gefühl habe: Das war eine runde Sache!

Ich könnte jetzt noch lange drumherum reden bzw. schreiben, aber wer Frau Poznanski kennt, ahnt es vermutlich schon: Sie hat mal wieder alle meine Erwartungen erfüllt und sogar übertroffen.

Schon nach kurzer Zeit war ich wieder voll und ganz im Geschehen, denn die Autorin lässt geschickt die notwendigsten Infos aus den ersten beiden Bänden mit einfließen. Und dann war es wie immer: Ich konnte das Buch nicht aus den Händen legen, war mittendrin, wurde aus dem Clan der Schwarzdornen verstoßen und bin durch die gefährliche und karge Landschaft gewandert, auf der Suche nach der Lösung für mein Problem: Aureljo und Dantorian zu retten ohne die Clans zu verraten.

„Vielleicht hat Quirin recht. Vielleicht geht es ihm wie mir in diesem Moment: Ich kann die Sentinel schon förmlich über die Hügel kommen sehen, mit ihren Gewehren im Anschlag, mit denen sie das Gebiet … säubern.
Dhalion könnte sie aufhalten. Möglicherweise. Würde dabei aber Tausende Menschen töten, die nichts böses im Sinn haben. Mit Sicherheit.
Wenn die Clans ausgerottet, niedergemetzelt werden – ist das dann meine Schuld? Weil ich ihnen die eine Chance, den Kampf zu gewinnen, genommen habe?“ (S. 243)

Ich war nicht alleine unterwegs, sondern in Begleitung toller Figuren – Altbekannte, aber auch neue Freunde. Bei manchen war ich mir sicher, dass sie wie ein Fels in der Brandung an meiner Seite stehen werden (Andris zum Beispiel), bei anderen war ich unsicher und das machte meine Reise umso spannender. Das Ende dieser Reise hat mich voll und ganz zufrieden gestellt, mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.

Wer sich wie ich auf dieses spannende Abenteuer einlassen, Antworten auf ungeklärte Fragen finden und darum kämpfen möchte, das Richtige zu tun, dem empfehle ich ganz klar den Griff zu diesem Buch! Ich kann gar nicht anders, als wieder die volle Punktzahl zu geben.

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Die Vernichteten – Ursula Poznaksi – Hardcover mit SU – 528 Seiten – 18,95 € – ISBN 978-3-7855-7548-2 – erschienen: Juli 2014 (Loewe)

[Rezension] „Fragmente. Partials 2“ von Dan Wells

FragmenteReiheninfo:

  1. „Aufbruch“
    Zwischenband: „Isolation“
  2. „Fragmente“
  3. engl.: „Ruins“

Achtung, diese Rezension enthält Spoiler zum ersten Band!

Klappentext:

In ferner Zukunft wurde die Menschheit durch den Isolationskrieg fast vollständig vernichtet – besiegt von den Partials, künstlichen Kriegern, die die Menschen selbst erschaffen hatten. Eine der letzten Überlebenden ist Kira Walker, die erfahren hat, dass sie selbst ein verhängnisvolles Erbe in sich trägt, von dem sie nichts ahnte. Auf der Suche nach ihrer eigenen Herkunft muss sie sich ausgerechnet auf die Hilfe zweier Partials verlassen – Samm und Heron, die als Einzige ihr Geheimnis kennen. Kiras Weg führt sie durch das verwüstete Land, das der Isolationskrieg aus dem nordamerikanischen Kontinent gemacht hat – und dort wird sie dem schrecklichsten Feind begegnen, den die Menschheit je gekannt hat … (Quelle)

Meine Meinung:

Nachdem ich schon den ersten Band dieser neuen, eher für (junge) Erwachsene geschriebenen Dystopie wirklich andersartig interessant und spannend fand, war klar, dass ich auch den Folgeband lesen musste.

Kurz fiel es mir etwas schwer, mich an die letzten Erkenntnisse und Geschehen aus dem vorherigen Teil zu erinnern, doch der Autor hat es mir leicht gemacht und wirklich dezent und unauffällig die nötigen Informationen in die laufende Geschichte eingestreut. Und schon war ich wieder mittendrin und Kiras Jagd nach Informationen über die Menschen, die Partials – und über sie selbst!

Wie auch schon im ersten Band konnte mich Dan Wells auch hier vor allem mit seinen bildhaften Beschreibungen fesseln. Ich konnte mir die verfallenen und verlassenen Städte wie in einem Film (Hey, das wäre doch mal eine interessante Buchverfilmung!) vor mir sehen: die liegen gebliebenen Autos, die Wildnis, die unsere ehemalige Zivilisation überwuchert, die verlassenen Hochhäuser….

Anders als in „Aufbruch“ ist die Handlung aber weniger rasant, sondern tritt fast schon ein wenig auf der Stelle. Kira braucht einfach ziemlich lange, bis sie an die Informationen gelangt, die sie benötigt. Das fand ich aber eher positiv, denn es ist einfach realistisch, dass sie nicht direkt beim ersten Anlauf Antworten auf alle Fragen findet. Zum Ende hin nimmt die Handlung dann auch wieder Fahrt auf und wird all jene Leser zufrieden stellen, die den actionhaften Schreibstil Wells so gerne mögen.

„Fragmente“ ist ein toller zweiter Teil, der anders als viele Mittelbände einer Trilogie schon einige Antworten für den Leser bereit hält und mich vor allem durch seine bildhafte und spannende Erzählweise begeistern konnte, so dass ich hautnah mit Kira mitgefiebert habe. 8 von 10 Sternen.

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Fragmente – Dan Wells – Hardcover mit SU – 576 Seiten – 19,99 € – ISBN: 978-3-492-70283-6 – erschienen: März 2014 (ivi)

[Rezension] „Vilja und der Räuberschatz“ von Siri Kolu

Vilja und der RäuberschatzReiheninfo:

  1. „Vilja und die Räuber“
  2. „Vilja und das Räuberfest“
  3. „Vilja und der Räuberschatz“

Inhalt:

„Dass Vanamo in die Klauen einer fremden Räuberbande geriet, war einzig und allein meine Schuld.“ (S. 11)

Auf dem letzten Räuberfest im Sommer hat Vilja den Räuberpokal fürs SCHWINDELN bekommen: die Königsdisziplin aller Räuberwettkämpfe. Durch Zufall findet sie darin eine Schatzkarte und zwar nicht nur irgendeine, sondern die zum Ratgeber aller Ratgeber: das Räuberhandbuch, das seit seinem Verschwinden alle Räuberbanden in die Hände bekommen wollen. Um den anderen Sippen zuvor zu kommen, planen Vilja und die Räuberbergs sofort ihre nächsten Schritte. Dass am Ende sogar Viljas große Schwester Vanamo in Gefahr gerät, ahnt zu diesem Zeitpunkt noch keiner.

Meine Meinung:

Als ich das Buch das erste Mal in den Händen hielt, war mir ganz klar, dass ich es unbedingt bei strahlendem Sonnenschein auf dem Balkon lesen wollte, denn die ersten Bände waren ganz klare „Sommerbücher“. Ich war dann etwas verwundert, als ich feststellte, dass die Handlung kurz vor Weihnachten spielt.

Was zunächst ungewohnt war, hatte dann ganz klare und deutliche Vorteile: Die Handlung war eine ganz andere als in den ersten beiden Bänden. Es ging nicht mehr um das große Räuberfest, sondern wirklich nur um die Suche nach dem Räuberschatz: dem von allen gesuchten und begehrten „Ratgeber aller Ratgeber“ (das große Räuberhandbuch). Denn so nett und unterhaltsam das Räuberfest mit den einzelnen Wettkämpfen auch ist, ein bisschen Abwechslung schadet nie.

Was natürlich bleibt, ist der liebevolle und kreative Erzählstil der Autorin, der auch dieses Buch zum puren Lesevergnügen gemacht hat. Vilja ist wieder ein bisschen erwachsener geworden und muss sich – manchmal auch ganz alleine ohne die Hilfe der Räuberbergs – Herausforderungen stellen, die sie vor ein paar Jahren noch nicht gemeistert hätte: Sie ist drum und dran eine echte Räuberin zu werden.

Insgesamt ist es schön, dass Siri Kolu ihren Charakteren Platz lässt, sich zu entwickeln, denn nicht nur Vilja ist älter geworden, auch Kalle emanzipiert sich und Hele wird noch eigenständiger und selbstbewusster. Ich bin gespannt, wann sie ihre eigene Räuberbande eröffnet.

Das einige, was mich ein klitzekleines bisschen stört, ist die Tatsache, dass nicht alle Räuberbergs eine wichtige Rolle in diesem Buch spielen. So genervt ich manchmal auch von den ellenlangen Reden vom Wilden Karlo war, dieses Mal hat er mir manchmal doch gefehlt.

„Vilja und der Räuberschatz“ fand ich wieder genauso toll, lustig und unterhaltsam wie den ersten Band. Das Ende des Buches gefiel mir sehr, insbesondere weil klar ist: Da kommt noch was, es geht weiter mit Vilja und den Räuberbergs. Die Vilja-Bücher bilden eine wundervolle Kinderbuchreihe, die auch mich als Erwachsene begeistert. Räuberische 9 von 10 Sternen!

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Vilja und der Räuberschatz – Siri Kolu – Hardcover – 336 Seiten – 12,99 € – ISBN: 978-3-453-26920-0 – erschienen: Februar 2012 (Heyne) – Altersempfehlung: ab 10 Jahren

[Rezension] „Bunker Diary“ von Kevin Brooks

Bunker DiaryKlappentext:

Eine Entführung. Ein Bunker. Und sechs Personen, die um ihr Überleben kämpfen…

Meine Meinung:

Ich stehe den Büchern von Kevin Brooks sehr zwiegespalten gegenüber: „The Road of the Dead“ war okay,  „Kissing the Rain“ habe ich abgebrochen und „iBoy“ fand ich bis auf den Schluss wirklich gut.

Das neue Buch von dem Bestseller-Autor aus Großbritannien hörte sich wieder sehr gut an und so wanderte es im Buchladen dann mit mir gemeinsam zur Kasse. Die Geschichte an sich verspricht Spannung und eine Menge Geheimnisse. Linus wird von einem Mann auf offener Straße betäubt und in einen Bunker verfrachtet. Nach und nach kommen fünf weitere Personen dazu. Für wie lange der Unbekannte sie dort festhalten will, was er überhaupt möchte und ob es einen Weg herausgibt – das weiß niemand.

Die Zeit, die die sechs so unterschiedlichen Menschen eingesperrt und versorgt nur mit dem nötigsten (wenn überhaupt) miteinander verbringen müssen, wird länger und länger.

„Was würdest du tun, wenn du an meiner Stelle wärst? Aufgeben? Würdest du einfach so aufgeben? Dich hinlegen und heulen? Dich ins Bett legen und hinnehmen, was kommt? Akzeptieren, was dir widerfährt. Es annehmen…“ (S. 186)

Ein Szenario, das vermutlich allen von uns einen Schauer über den Rücken laufen lässt. Und anfangs weiß Brooks damit auch zu fesseln und zu faszinieren. Allerdings hat er mich nicht vollends in den Bann gezogen, so wie ich es schon auf anderen Blogs gesehen habe. Aber trotzdem: Der Anfang gefiel mir, bzw. eigentlich sogar der Großteil des Buches.

Irgendwann werden die Figuren im Buch und auch der Ich-Erzähler immer wirrer, das lange Eingesperrtsein zeigt seine Folgen und zwar auch im Erzählstil. Auch das fand ich noch sehr gelungen, aber an manchen Stellen überzogen. Außerdem hätte ich mir mehr Erklärungen gewünscht. Welche seiner wirren Tagträume und Fantasien sind wirkliche Erinnerungen? Wie genau ist seine Vergangenheit?

Kommen wir zum Schluss! Eines muss man Kevin Brooks lassen. Der Schluss hat schon etwas wirklich Geniales an sich. Auch die Umsetzung im Buch, ich mag dazu nicht mehr sagen, aber wer das Buch liest, wird am Ende wissen, was ich meine. Und trotzdem haben mich die letzten Seiten nicht zufrieden zurück gelassen. Es ist sehr schwer, das genauer zu erklären, ohne zu viel zu verraten. Mir fehlte einfach das entscheidende Etwas.

Leider kommt der Schluss eines jeden Buches nun mal an seinem Ende und hinterlässt damit den letzten Eindruck überhaupt. Mir ist es immer unheimlich wichtig, wie ein Buch endet und mit welchen Gefühlen es mich zurück lässt. Und so kann ich, weil ich einfach nicht zufrieden zurückgelassen wurde, dem Buch nicht mehr als 7 Sterne geben, obwohl es ansonsten wirklich faszinierend und spannend ist. Schade!

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Bunker Diary – Kevin Brooks – Klappbroschur – 300 Seiten – 12,95 € – ISBN 978-3-423-74003-6 – erschienen: März 2014 (dtv) – Altersempfehlung: 15-17 Jahre

[Rezension] „Jackpot – Wer träumt, verliert“ von Stephan Knösel

JackpotKlappentext:

Den Brüdern Chris und Phil steht das Wasser bis zum Hals: Die Mutter tot, der Vater irgendwo versackt und die Wohnung ist auch demnächst weg. Da beobachtet Chris, wie ein Auto gegen einen Baum kracht. Im Kofferraum: ein geheimnisvolles Mädchen und eine Tasche voller Geld. Jackpot! Chris tut, was getan werden muss – und hat bald nicht nur die Polizei am Hals. Das Mädchen, Sabrina, verdreht den Brüdern den Kopf und erzählt aberwitzige Geschichten. Können Chris und Phil ihr trauen? Viel Zeit zum Nachdenken bleibt nicht, denn ein paar Vorstadtschläger haben Wind vom Geld bekommen. Die sind allerdings Zucker gegen den Mann, der mit Sabrina im Auto saß. Er hat gar nichts mehr zu verlieren – und würde töten für seinen Jackpot … (Quelle)

Meine Meinung:

Ich finde, der Klappentext hört sich toll an: Was tut man, wenn man einen Autounfall beobachtet, den Kofferraum öffnet, dort ein Mädchen vorfindet, das einem eine Tasche voller Geld gibt mit der Bitte, die Millionen zu verstecken?

Chris und sein Bruder haben selber wenig Geld und so nimmt Chris die Tasche tatsächlich mit nach Hause, in der Hoffnung, das Mädchen nie wieder zu sehen und mit seinem Bruder ein neues Leben anfangen zu können.

Dass das natürlich so nicht funktioniert, sollte schnell jedem klar sein. Und es kommt, was kommen muss: Eine Verfolgungsjagd jagt die nächste, immer mehr Leute wollen das Geld haben und wem man trauen kann, ist auch nicht klar.

Und genau an dieser Stelle befindet sich meiner Meinung nach das große Manko: Die Geschichte ist zu actionreich, wartet mit zu vielen unrealistischen Ereignissen auf, die Personen handeln oftmals unglaubwürdig und ändern ständig ihre Meinung. Aus einer guten Idee wurde eine höchstens durchwachsene Geschichte. Schade!

Hmm, ne! Irgendwie nicht! Das Buch klang so super und die Grundidee ist auch wirklich spannend und interessant. Die Umsetzung gefiel mir persönlich dann aber nicht wirklich: zu viele Irrungen und Wirrungen, zu viele überraschende Wendungen und zu viele Zufälle! Ich vergebe nur 5 von 10 Sternen!

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Das Buch war 2013 für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert.

Jackpot – Wer träumt, verliert – Stephan Knösel – Klappbroschur – 272 Seiten – 13,95 € – ISBN 978-3-407-81113-4 – erschienen: April 2013
Altersempfehlung: 13-16 Jahre