[Rezension] „Eine respektable Leiche“ von Peter Robinson

Eine respektable LeicheReiheninfo:

Inspector-Banks-Romane:

  1. “Augen im Dunkeln”
  2. “Eine respektable Leiche”
  3. “Ein unvermeindlicher Mord”
  4. “Verhängnisvolles Schweigen”
  5. “In blindem Zorn”
  6. “Das verschwundene Lächeln”
  7. “Die letzte Rechnung”
  8. “Der unschuldige Engel”
  9. “Das blutige Erbe”
  10. “In einem heißen Sommer”
  11. “Kalt wie das Grab”
  12. “Wenn die Dunkelheit fällt”
  13. “Ein seltener Fall”
  14. “Kein Rauch ohne Feuer”
  15. “Eine seltsame Affäre”
  16. “Im Sommer des Todes”
  17. “Wenn die Dämmerung naht”

Inhalt:

Im zweiten Teil der Inspektor Banks-Reihe wird Harry Steadman ermordet – ein Mann, der anscheinend durch und durch ein guter Mensch war und keine Feinde hat. Banks findet kaum Mordmotive oder Verdächtige. Die einzigen Hinweise und Zusammenhänge scheinen in die Vergangenheit zu weisen.

Doch dann stellt sich heraus, dass die Schülerin Sally bei einem nächtlichen Treffen mit ihrem Freund einen möglichen Hinweis entdeckt haben könnte. Kann Banks den Fall jetzt lösen.

Meine Meinung:

Uff, an diesem Buch habe ich endlos lange gelesen. An keiner einzigen Stelle hat mich die Geschichte gepackt. Ich hab letztendlich nur noch gelesen, um das Buch durchzubekommen. Auch das Ende tat wenig, um mich zu entschädigen.

Nachdem ich den ersten und letzten Teil dieser Reihe gelesen hatte, freute ich mich schon, eine neue Krimireihe für mich entdeckt zu haben. Aber dies wird vorerst mein letztes Buch von Peter Robinson bleiben.

Schade! Nur 1 von 10 möglichen Sternen. 😦

stern 1

[Rezension] „Maria, ihm schmeckt’s nicht“ von Jan Weiler

Maria, ihm schmeckt's nichtInhalt:

Als der Ich-Erzähler beschließt, um die Hand seiner Freundin Sara anzuhalten, ahnt er noch nicht, dass er damit in eine italienische Großfamilie einheiraten wird. Insbesondere Schwiegervater Antonio, vor dem er erst ein wenig Angst hatte, fasziniert ihn. Und das beruht auch auf Gegenseitigkeit. Antonio liebt ihn: „Iste eine liebe Jung“. Toni erzählt ihm auf einer gemeinsamen Italienreise seine bewegte, interessante und lustige Vergangenheit.

Meine Meinung:

Ich kann gut verstehen, warum dieses Buch so beliebt ist: Es lässt sich leicht lesen, die typischen Eigenarten der Deutschen und Italiener werden ohne Rücksicht auf eventuelle Vorurteile auf die Schippe genommen und mit Antonio hat der Leser einen wahren Charaktertypen als Hauptfigur.

Trotzdem konnte mich das Buch nicht fesseln. Ich habe zwar einige Male gelacht, aber für meine Verhältnisse eher wenig. Insgesamt hat mir Handlung im Buch gefehlt. Schön fand ich allerdings den Schlussteil, in dem Jan Weiler etwas ernstere Töne anschlägt und die Schwierigkeiten eines Gastarbeiters in Deutschland beschreibt.

Dieses Buch ist sicherlich für viele Leute lustig, doch trifft es zu wenig meinen Humor, leider nur gut gemeinte 5 von 10 Punkten.

stern 5

[Rezension] „Augen im Dunkel“ von Peter Robinson

Augen im DunkelnReiheninfo:

Inspector-Banks-Romane:

  1. “Augen im Dunkeln”
  2. “Eine respektable Leiche”
  3. “Ein unvermeindlicher Mord”
  4. “Verhängnisvolles Schweigen”
  5. “In blindem Zorn”
  6. “Das verschwundene Lächeln”
  7. “Die letzte Rechnung”
  8. “Der unschuldige Engel”
  9. “Das blutige Erbe”
  10. “In einem heißen Sommer”
  11. “Kalt wie das Grab”
  12. “Wenn die Dunkelheit fällt”
  13. “Ein seltener Fall”
  14. “Kein Rauch ohne Feuer”
  15. “Eine seltsame Affäre”
  16. “Im Sommer des Todes”
  17. “Wenn die Dämmerung naht”

Inhalt:

Dies ist der erste Fall des sympathischen Detektives Alan Banks. In seiner Stadt Eastvale treibt ein Spanner sein Unwesen. Außerdem werden neuerdings einige Raubüberfälle von Jugendlichen begangen. Der Ermittler muss sich aber nicht nur mit diesen Fällen beschäftigen, sondern auch mit einer aufgebrachten Feministin, die der Meinung ist, die Fälle des Spanners wären nur noch nicht gelöst, weil nur Frauen die Opfer seien. Um diesem Gerücht direkt den Wind aus den Segeln zu nehmen, engagiert die örtliche Polizei eine Psychologin, die ein Täterprofil des Spanners erstellen soll.

Meine Meinung:

Nachdem ich jetzt zwei Bücher aus der Alan-Banks-Reihe gelesen habe, muss ich sagen: Die Bücher scheinen nicht unbedingt durch die grandiose Detektivgeschichte und beeindruckende Lösungen der Fälle zu leben, sondern mehr durch die mitspielenden Charaktere. Der Autor Robinson hat ein Gespür dafür dem Leser mit wenigen Worten eine Person sehr nahe zu bringen.

Da ich Bücherreihen sowieso und Krimireihen noch mehr liebe, werde ich sicherlich auch noch die nächsten Bücher lesen, ohne dass sie wahre Begeisterungsstürmen in mir hervorrufen. Die Bücher sind sehr nett zu lesen, aber auch nicht überragend.

Ich möchte diesem Buch 6 von 10 Sternen geben.

stern 6

[Rezension] „Wenn die Dämmerung naht“ von Peter Robinson

Wenn die Dämmerung nahtReiheninfo:

Inspector-Banks-Romane:

  1. „Augen im Dunkeln“
  2. „Eine respektable Leiche“
  3. „Ein unvermeindlicher Mord“
  4. „Verhängnisvolles Schweigen“
  5. „In blindem Zorn“
  6. „Das verschwundene Lächeln“
  7. „Die letzte Rechnung“
  8. „Der unschuldige Engel“
  9. „Das blutige Erbe“
  10. „In einem heißen Sommer“
  11. „Kalt wie das Grab“
  12. „Wenn die Dunkelheit fällt“
  13. „Ein seltener Fall“
  14. „Kein Rauch ohne Feuer“
  15. „Eine seltsame Affäre“
  16. „Im Sommer des Todes“
  17. „Wenn die Dämmerung naht“

Inhalt:

Zwei Morde, zwei Ermittler: DCI Alan Banks hat es mit einem Mord nach einer Vergewaltigung zu tun. Die befreundete DI Annie Cabbot soll einen etwas ungefährlicheren Fall auflösen. Am Strand hat ein Spaziergänger eine Frau im Rollstuhl gefunden: Blick auf das idyllische Meer, die Kehle aufgeschlitzt.

Für die beiden Detectives und auch den Leser stellt sich nach einiger Zeit die Frage, ob diese so unterschiedlichen Morde einen Zusammenhang haben.

Meine Meinung:

Dies ist das neueste deutsche Buch aus der Alan-Banks-Reihe. Und genau in dieser Tatsache lag mein Problem. Ich kenne die vielen anderen Bücher der Reihe nicht, so dass es mir anfangs schwer fiel, die unterschiedlichen Ermittler und ihre Teamkollegen zueinander in Beziehung zu setzen. Außerdem wurden in diesem Krimi viele frühere Fälle von Alan und Annie angesprochen. Für einen Leser, der mit den anderen Büchern bekannt ist, ist dies wahrscheinlich ein Bonus, da er in Erinnerungen schwelgen kann. Mich, als „Neuling“, hat es eher ein bisschen gestört. Aber… selber Schuld: Man fängt eine Reihe auch nicht einfach mittendrin an! 😉

So, nun aber zu den positiven Aspekten, die es definitiv auch gab: Die Geschichte an sich ist spannend, gut überlegt und auch nicht von Anfang an durchschaubar. Ich habe schon viele Krimis gelesen, doch die Story an sich war für mich eher neu. Schön! Die beiden Hauptcharaktere haben Ecken und Kanten, sind nicht einfach perfekt und dienen damit als Identifikationsfigur.

Es kann gut sein, dass ich irgendwann den ersten Teil der Alan-Banks-Krimis („Augen im Dunkeln“ oder „Falle für Peeping Tom“) lesen werde. Dann aber vermutlich auf englisch („Gallows View“), da mir die deutsche Übersetzung an einigen Stellen nicht zugesagt hat.

Für Fans dieser Reihe ist dieses Buch vermutlich toll zu lesen, da sich die Charaktere anscheinend auch von Buch zu Buch interessant entwickeln. Ich kann diesem Buch leider nur 5 von 10 Sternen geben, betone aber noch mal, dass ich daran auch ein bisschen selber Schuld habe.

stern 5

[Rezension] „Der Fledermausmann“ von Jo Nesbø

Der FledermausmannReiheninfo:

  1. „Der Fledermausmann“
  2. „Kakerlaken“
  3. „Rotkehlchen“
  4. „Die Fährte“
  5. „Das fünfte Zeichen“
  6. „Der Erlöser“
  7. „Schneemann“
  8. „Leopard“
  9. „Die Larve“
  10. „Koma“

Inhalt:

In dem ersten Roman aus der Harry Hole – Reihe verschlägt es den norwegischen Ermittler nach Australien. Dort soll er bei den Ermittlungen am Mord einer ehemaligen norwegischen Fernsehmorderatorin helfen. Gemeinsam mit dem Aborigine Andrew beginnt Harry mit den Untersuchungen. Es stellt sich heraus, dass die Norwegerin nicht das erste Opfer des Mörders war.

Meine Meinung:

Dieses Buch zu bewerten fällt mir nicht leicht. Zum einen weil es ganz anders geschrieben ist als die Krimis, die ich sonst lese. Zum anderen weil mich im Vergleich zum Rest des Buches das Ende nicht überzeugt hat.
„Der Fledermausmann“ ist eine nette Abwechslung zu vielen anderen Krimis, die derzeit auf dem Markt und auch in meinem Bücherregal sind: Hier geht es primär um die wirkliche Ermittlungsarbeit und nicht unbedingt um das psychopathische Seelenleben eines Serienkillers. Stück für Stück erfährt der Leser immer mehr von der Geschichte, es gibt viele Wendungen und Überraschungen. Beinahe nebenher bekommt der Leser auch noch Einblicke in das Leben in Australien und in einige Mythen und Geschichten der Aborigines. Mit Harry Hole hat die Lesewelt auch noch einen Ermittler, der selber nicht perfekt ist und seine Macken und Fehler hat. Sehr sympathisch!
Doch dann kam das Ende, was mich ein wenig enttäuscht hat. Zum einen hat es mich inhaltlich enttäuscht, zum anderen wäre ich gerne selber auf die Lösunge gekommen. Nesbø gibt dem Leser aber keine Möglichkeit und Tipps den Mörder vor seinem Ermittler Hole zu identifizieren.
Trotzdem ist das Buch ein interessanter Krimi, der neben dem Mord auch Einblicke in eine andere Welt und vor allem auch in die Menschen an sich gibt.

Obwohl ich nicht genau weiß, ob ich den zweiten Fall von Harry Hole „Kakerlaken“ lesen werde, gibt es für dieses Buch 6 von 10 Sternen.

stern 6