„Blutpakt“ von Kim Harrison

BlutpaktReiheninfo:

  1. „Blutspur“
  2. „Blutspiel“
  3. „Blutjagd“
  4. „Blutpakt“
  5. „Blutlied“
  6. „Blutnacht“
  7. „Blutkind“
  8. „Bluteid“
  9. „Blutdämon“
  10. „Blutsbande“
  11. „Blutschwur“

Achtung, diese Rezension kann Spoiler zu den vorherigen Bänden enthalten.

Inhalt:

Kaum ist ein bisschen Ruhe in Rachels Leben eingekehrt, da bekommt sie Besuch von Matalina, die sie um Hilfe bittet: Ihr ältester Sohn Jax schwebt in großer Gefahr. Gemeinsam mit Nick, Rachels Exfreund, ist er in einen Diebstahl verwickelt und in Gefangenschaft geraten. Und obwohl Jinx sich anfangs gegen Rachels Hilfe wehrt, kann sie ihn doch überzeugen, ihn auf seiner Rettungstour zu begleiten.

Meine Meinung:

Zunächst einmal: Yeah, Jinx is back!

Wie habe ich den kleinen Pixie vermisst und in diesem Band spielt er endlich wieder eine größere Rolle – wortwörtlich!

Da dies die Rezension zum vierten Teil ist, damit eigentlich schon eine ganze Menge zu den Büchern gesagt wurde, wird meine Meinung relativ kurz ausfallen.

Dass ich die Bücher um Rachel Morgan mag, ist ganz klar. Sie vereinen interessante Genre miteinander und weichen trotz der vampirischen Charaktere klar vom derzeitigen Fantasy-Mainstream ab.

Es gibt aber auch etwas, das mich von Band zu Band mehr stört: Oft wirft man Büchern einer Reihe vor, dass sie sich in ihrer Handlung zu sehr ähneln. Gerade das ist bei dieser Reihe nicht der Fall. Jedes Mal wartet ein neues, fast schon abgeschlossenes Abenteuer auf die ehemalige I.S.-Runnerin Rachel.

Ich hätte gerne etwas mehr Kontinuität in der Handlung: Personen, an die ich mich gerade im letzten Band gewöhnt habe, spielen im nächsten schon kaum mehr eine Rolle. Handlungsfelder, die noch mehr Potenzial hätten, werden verlassen, um sich wieder ganz neuen zuzuwenden.

Ich mag an Buchserien gerade das Gefühl, wieder etwas Altbekanntes und Liebgewonnenes zu lesen. Das fehlt mir bei dieser ansonsten wirklich spannenden und unterhaltsamen Reihe. Ich vergebe 7 von 10 Sternen.

stern 7

Blutpakt – Kim Harrison – Taschenbuch – 736 Seiten – 13,00 € – ISBN-13: 978-3453532908 – erschienen: Dezember 2008 (Heyne)

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[Rezension] „Blutjagd“ von Kim Harrison

BlutjagdReiheninfo:

  1. „Blutspur“
  2. „Blutspiel“
  3. „Blutjagd“
  4. „Blutpakt“
  5. „Blutlied“
  6. „Blutnacht“
  7. „Blutkind“
  8. „Bluteid“
  9. „Blutdämon“
  10. „Blutsbande“
  11. „Blutschwur“

Achtung, diese Rezension kann Spoiler zu den vorherigen Bänden enthalten.

Inhalt:

Nachdem Rachel Morgan den Dämonen Algaliarept durch einen Pakt dazu verpflichtet hat, gegen den Meistervampir Piscary auszusagen, wird dieser tatsächlich verhaftet. Doch damit hören Rachels Probleme selbstverständlich nicht auf:

Algaliarept fordert seine Schuld ein. Ivy weigert sich, als Nachkomme von Piscary aufzutreten. Nick entfernt sich immer mehr von Rachel. Und dann tritt auch noch Trents Sicherheitsbeauftragte Quen mit einer Bitte an Rachel heran.

Meine Meinung:

Nachdem ich Teil eins dieser Reihe gelesen habe, musste ich unbedingt Teil zwei lesen. Genauso erging es mir nach der Lektüre des zweiten Bandes: Der dritte Teil musste unbedingt her.

Mit hohen Erwartungen habe ich also „Blutjagd“ begonnen. Beendet habe ich es mit gemischten Gefühlen:

Einerseits wird mir die Handlung an manchen Stellen zu wirr und zu komplex. Andererseits liebe ich die Charaktere der Geschichte und möchte unbedingt wissen, wie sie sich weiterentwickeln.

Schon in meiner letzten Rezension habe ich angedeutet, dass die Handlung stellenweise in die Dark-Fantasy-Richtung geht. In diesem Band kommt vermehrt ein mysteriöser, fast schon science-fiction-hafter Einschlag hinzu. Und ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich die Handlungsstränge nicht ganz unkompliziert finde. Es gab beim Lesen Stellen, insbesondere die sich mit den Dämonen und dem Jenseits beschäftigen, die ich tatsächlich zwei Mal lesen musste.

Aber das ganz große Plus: Ich liebe die Charaktere. Ich mag Rachels nach außen hin selbstbewusste, innerlich aber manchmal zweifelnde, schnodderige Art. Ich liebe Jenks, der mit seinen 10 cm innerlich viel größer ist als alle anderen. Ich mag Ivy, obwohl ich sie schwer einschätzen kann. Und ich mag es, dass man sich nie sicher sein kann, in welche Richtung sich die Protagonisten entwickeln.

Trotzdem ist dieser Band in meinen Augen bisher der schwächste Teil. Und obwohl ich die Reihe definitiv weiter lesen werde, vergebe ich insgesamt nur 6 von 10 Sternen, d.h.: immer noch eine Leseempfehlung, aber keine total überschwängliche.

stern 6

Blutjagd – Kim Harrison – Taschenbuch – 688 Seiten – 13,00 € – ISBN-13: 978-3453532793 – erschienen: August 2008 (Heyne)

[Rezension] „Blutspiel“ von Kim Harrison

Reiheninfo:

  1. „Blutspur“
  2. „Blutspiel“
  3. „Blutjagd“
  4. „Blutpakt“
  5. „Blutlied“
  6. „Blutnacht“
  7. „Blutkind“
  8. „Bluteid“
  9. „Blutdämon“
  10. „Blutsbande“
  11. „Blutschwur“

 

Achtung, die Rezension kann Spoiler zu den vorherigen Bänden enthalten!

Inhalt:

Nachdem das FIB Rachel endlich aus ihrem Vertrag mit dem I.S. (Inderland Security) gekauft hat, sollte man meinen, dass Rachel keine Sorgen mehr hat. Doch ihr Erzfeind Trent Kalamack ist immer noch auf freiem Fuß.

Als eine Mordserie an Kraftlinienhexen die Stadt erschüttert, ist sich Rachel sicher, dass Trent dahinter steckt, und setzt alles daran, dies zu beweisen.

Meine Meinung:

Wenn von der Rachel-Morgan-Serie die Rede ist, wird oftmals von einer neuen Vampir-Reihe gesprochen. Ich möchte das an dieser Stelle gerne mal richtig stellen: Die Hauptperson, nämlich Rachel Morgan, ist kein Vampir, sondern eine Hexe. Zwar spielen Vampire in der Handlung keine geringe Rolle, doch gibt es auch Pixies, Fairies, Tiermenschen, Dämonen und allerlei andere fantastische Wesen. Es muss sich also niemand Sorgen machen, noch einen vermeintlichen „Biss“-Nachfolger zu lesen.

Und auch vom Genre ist dieses Buch absolut nicht mit den gängigen Vampirbüchern auf dem Markt zu vergleichen. Im zweiten Teil wird langsam deutlich, dass die Bücher zwei Bereiche miteinander verknüpfen, wie ich es selten mal gelesen haben: Es handelt sich nämlich um Fantasy-Thriller. Wow, Thriller und Fantasy in einem Buch. Toll!

Nachdem ich nun den zweiten Teil beendet habe, kann ich ganz klar sagen, dass die Serie Suchtpotenzial hat. Unerwartete Wendungen und Handlungsstränge haben mich bis wirklich spät in die Nacht lesen und mir direkt den dritten Band bestellen lassen.

Ich kann schwer greifen, was mich an diesen Büchern so fasziniert, aber obwohl die Handlung oftmals schon fast in die Dark-Fatasy-Richtung geht, bin ich einfach total gefesselt.

Ich mag die meisten der Hauptcharaktere und die Tatsache, dass mich die Autorin mehr als einmal komplett überrascht hat. Ich mag die sonderbare Mischung der Genres und die Einzigartigkeit dieser Bücher.

Um immer noch ein bisschen Luft nach oben zu haben, vergebe wieder ich 7 von 10 Sternen.

stern 7

Blutspiel – Kim Harrison – Taschenbuch – 640 Seiten – 13,00 € – ISBN-13: 978-3453433045 – erschienen: November 2007 (Heyne)

[Rezension] „Blutspur“ von Kim Harrison

BlutspurReiheninfo:

  1. „Blutspur“
  2. „Blutspiel“
  3. „Blutjagd“
  4. „Blutpakt“
  5. „Blutlied“
  6. „Blutnacht“
  7. „Blutkind“
  8. „Bluteid“
  9. „Blutdämon“
  10. „Blutsbande“
  11. „Blutschwur“

Inhalt:

Das Nachtleben von Cincinatti ist aufregend, abwechslungsreich – und tödlich: Vampire, Hexen und andere Untote machen die Straßen unsicher.

Dies ist die Geschichte der Hexe und Kopfgeldjägerin Rachel Morgan, deren Job es ist, diese finsteren Kreaturen zur Strecke zu bringen. Eines Tages hat Rachel jedoch genug von ihrem wenig aussichtsreichen Job in der magischen Sicherheitsbehörde von Cincinnati und kündigt. Gemeinsam mit der abgeklärten Vampirin Ivy, auf deren Enthaltsamkeitsgelübde man sich nicht verlassen sollte, und Jenks, einem vorlauten Pixie, gründet sie eine eigene Agentur.

(Quelle)

Meine Meinung:

Lange, lange Zeit lag dieses Buch auf meinem SUB. Während dieser mehreren Monate, vielleicht sogar Jahre habe ich das Buch zwei Mal in die Hand genommen und angefangen, es zu lesen. Und beide Male habe ich es wieder ins Regal gestellt.

Die Welt von Rachel Morgan war mir zu ungewohnt, denn es gibt nicht nur Vampire und Hexen, sondern auch Pixies und Werwölfe.

Doch am letzten Wochenende habe ich mir das Buch dann endlich noch einmal vorgenommen. Unter anderem, weil eine liebe Bücherfreundin dieses Buch immer wieder begeistert gelobt hat. Und sie hatte zum Glück recht.

Wenn man sich erstmal an diese ungewöhnliche Welt und an die Tatsache, dass die Inderlander gemeinsam mit den Menschen die Erde bevölkern, gewöhnt hat, liest sich die Geschichte wirklich gut.

Ich mag besonders den etwas sarkastischen Humor der Autorin, der mich an wirklich vielen Stellen zum Lachen gebracht hat.

„Meine schmalen Hüften und flachen Brüste machten mich ebenfalls nicht zur idealen Prostituierten. Bevor ich die Outlets der Leprechauns fand, hatte ich in ‚Dein erster BH‘ gekauft. Es ist schwierig, dort etwas zu finden, auf dem keine Herzen oder Einhörner sind.“ (S. 9)

Der erste Band dieser mittlerweile elfteiligen Rachel-Morgan-Serie dient anscheinend erst einmal dazu, die Charaktere einzuführen und das Setting für die die nächsten Bände zu erläutern, aber trotzdem hat auch schon „Blutspur“ viel Lust auf die nächsten Bände gemacht, so dass der zweite Teil bereits in meinem Regal liegt.

Ich vergebe erstmal 7 von 10 Sternen und lasse bewusst noch Potenzial nach oben offen, denn ich denke, dass die Serie diese Lücke noch füllen kann.

stern 7

Blutspur – Kim Harrison – Taschenbuch – 576 Seiten – 13,00 € – ISBN-13: 978-3453432239 – erschienen: Dezember 2006 (Heyne)

[Rezension] „City of Fallen Angels“ von Cassandra Clare

City of Fallen AngelsReiheninfo:
The Mortal Instruments/Chroniken der Unterwelt:

  1. “City of Bones”
  2. “City of Ashes”
  3. “City of Glass”
  4. “City of Fallen Angels”
  5. “City of Lost Souls”
  6. “City of Heavenly Fire” (auf dt. 2014)

Achtung: Diese Rezension enthält Spoiler zu den ersten beiden Bänden!

Inhalt:

Sie sind wieder zurück: die Helden aus der Mortal-Instruments-Reihe. Neben Clary als Hauptperson steht dieses Mal vor allem Simon im Vordergrund, der sich immer noch nicht richtig daran gewöhnt hat, Vampir zu sein. Außerdem hat er zwei Freundinnen, die nichts voneinander wissen. Zunächst also die typischen Alltagsprobleme von Teenagern. Doch dann spitzt sich die Lage so langsam zu: Es werden tote Shadowhunter gefunden, Simon wird nicht nur mitten auf der Straße angegriffen, sondern scheint auch ein gefragter Allianzpartner zu sein. Doch ist noch unklar, wer hinter allem steckt und was damit bezweckt werden soll. Als Simon und Clary jeder für dich beginnen nachzuforschen, begeben sie sich in eine größere Gefahr, als sie sich vorstellen können.

Meine Meinung:

Gerade habe ich die letzten Seiten des Buches zuende gelesen und muss sagen: ich bin sehr zwiegespalten und etwas ratlos, was die Bewertung und Rezension angeht.

Natürlich war es toll, wieder was von Clary, Jace, Simon, Izzy und den anderen zu lesen. Und natürlich ist die Geschichte nach wie vor spannend und unterhaltsam geschrieben. Frau Clare versteht ihr Handwerk nämlich immer noch. Doch aus welchem Grund auch immer, war für mich das Lesen der Geschichte weniger ein „Nach Hause kommen“ als ich es vermutet hätte.

Ich hatte erwartet, voller Freude alte Bekannte wieder zu treffen, aber ich persönlich hatte dieses Gefühl weniger als erhofft.

Und auch die Story an sich gefällt mir inhaltlich nicht ganz so wie es die drei vorherigen Bände getan haben. Teilweise scheinen mir einige Parallelen zu „Clockwork Angel“ zu bestehen, wobei ich das noch nicht mit Sicherheit sagen kann, zum anderen wirkt dieser Band zumindest auf mich so, dass die Autorin partout eine Geschichte weiter erzählen wollte, die eigentlich schon beendet ist. An einigen Stellen, insbesondere zum Schluss, habe ich gedacht: „Och ne, muss das jetzt schon wieder sein?“

Das mag jetzt im Großen und Ganzen sehr negativ klingen, trotzdem kann ich das Buch nicht schlecht bewerten. Vielleicht weil es doch besser ist als vieles, was sich derzeit auf dem Fantasymarkt befinden. Vielleicht weil es einfach trotzdem noch ein Buch der Mortal-Instruments-Reihe ist. Vielleicht aber auch, weil meine Kritik Meckern auf hohem Niveau ist.

Ich bin schon sehr gespannt, andere Meinungen und Rezensionen zu diesem Buch zu lesen.

Ich vergebe 6 von 10 Sternen und freue mich dennoch schon riesig auf den nächsten Teil. (Ich sag ja: sehr hin- und hergerissen! )

stern 6

City of Fallen Angels – Cassandra Clare – Hardcover mít Schutzumschlag – 432 Seiten – 13,80 € – ISBN-13: 978-1442403543 – erschienen: April 2011 (Margaret K. McElderry)

[Rezension] „Versucht – House of Night 6“ von Cast & Cast

VersuchtReiheninfo:

  1. “Gezeichnet”
  2. “Betrogen”
  3. “Erwählt”
  4. “Ungezähmt”
  5. “Gejagt”
  6. “Versucht”
  7. “Verbrannt”
  8. “Geweckt”
  9. “Bestimmt”
  10. “Verloren”

Achtung, diese Rezension enthält Spoiler zu den vorherigen Bänden!

Inhalt:

Gerade haben Zoey und ihre Freunde Nerefret und Kalona vertrieben, doch zum Luft holen bleibt wie immer keine Zeit. Die ehemalige Hohepriesterin und der gefallene Engel sind zwar erstmal keine Gefahr mehr für Tulsa und das House of Night, doch sind die beiden nur geflohen. Zoey muss nun überlegen, wie sie die beiden für immer aufhalten kann. Denn was passiert wenn sie scheitert, zeigt sich in einer grausamen Prophezeiung von Aphrodite.

Dass Kalona immer wieder in ihren Träumen auftaucht und sie mehr und mehr beeindrucken kann, hilft Zoey dabei natürlich wenig. Auch die Tatsache, dass ihre beste Freundin Stevie Rae – die erste Rote Vampyrin – ihr nicht nur ein großes Geheimnis verheimlicht, bringt alle in große Gefahr.

Meine Meinung:

Nach nur kurzer Pause war ich nun endlich wieder eine Woche lang im House of Night und habe gemeinsam mit Zoey und ihren Freunden weiter gegen Nerefret und Kolona gekämpft. Im Gegensatz zu den ersten fünf Bänden habe ich hier nicht nur alles aus Zoeys Sicht miterleben können, sondern auch vor allem auch durch die Augen von Stevie Rae. Auch Heath oder Stark bekommen ihre eigenen Kapitel und es ist spannend, die Handlung aus ihrer Sicht zu erleben und ihre Gefühle mitfühlen zu können. Insbesondere Heath hat dadurch für mich sehr an Tiefe gewonnen. Auch Aphrodite wird immer facettenreicher, was toll ist, denn sie ist eine meiner Lieblingsfiguren.

Wie auch schon in den ersten Bänden dieser Reihe bleibt dem Leser kaum Zeit zum Luftholen. Die Handlung geht Schlag auf Schlag weiter und entwickelt sich immer wieder in ungeahnte Richtungen. Wie auch schon im vierten Band der Reihe komme ich mit manchen dieser Entwicklungen nicht ganz leicht klar, als Hauptstichwort sind an dieser Stelle die Rabenspötter gemeint. Ich kann mir schwer eine Nebenfigur vorstellen, die halb Mensch, halb Vogel ist. Doch führen die Autoren diese Wesen und insgesamt die Handlungsentwicklung mit so einer Bestimmtheit ein, dass es für mich keine Möglichkeit des Zögerns gab. Das was in Zoeys Welt passiert, ist halt einfach so. Und damit muss ich genauso klar kommen wie Zoey.

Im Gegensatz zu den vorherigen Bänden endet „Tempted“ mit einem ganz gewaltigen Cliffhanger und ich ärgere mich gerade schwarz, dass ich den siebten Teil „Burned“ noch nicht in meinem Regal stehen habe. Ich würde zu gerne sofort weiterlesen. Auch deutet sich jetzt langsam etwas mehr an, in welche Richtung sich die Geschichte in diesem Folgeband entwickeln wird, so dass noch mehr Spannung entsteht.

Nachdem der Mittelteil des Buches meiner kurzzeitigen Leseunlust zum Opfer gefallen ist, haben mich die letzten 150 Seiten wieder total gepackt und ich bin mehr als begeistert. Von mir gibt es 9 von 10 möglichen Sternen.

stern 9

[Rezension] „Gejagt – House of Night 5“ von Cast & Cast

GejagtReiheninfo:

  1. “Gezeichnet”
  2. “Betrogen”
  3. “Erwählt”
  4. “Ungezähmt”
  5. “Gejagt”
  6. “Versucht”
  7. “Verbrannt”
  8. “Geweckt”
  9. “Bestimmt”
  10. “Verloren”

Achtung, die Rezension enthält Spoiler zu den vorherigen Bänden!

Inhalt:

Für Zoey und ihre Vampyrfreunde wird es immer schlimmer: Die Hohepriesterin Nerefret hat sich von Nyx abgewendet und bezieht nun ihre Macht aus dem Bösen. Kalona, anscheinend ein gefallener Gott aus alten Zeiten, regiert das House of Night und zieht alle in seinen Bann. Gerade noch ist es Zoey und ihren Gefährten gelungen, in die unterirdischen Gänge zu fliehen, doch schon bald werden sie gezwungen in das Vampyrinternat zurückzukehren.

Meine Meinung:

Rezensionen zu Büchern aus langen Reihen zu schreiben, ist nicht immer ganz einfach. So habe ich jedes Mal das Gefühl, alles schon gesagt zu haben. Auch in diesem Band ist fast alles so wie in den Vorgängern: die Handlung spitzt sich immer weiter zu, wird immer dramatischer. Während des Lesens trifft man alte Freunde und Bekannte, aber auch alte Feinde wieder. Insbesondere Zoeys Großmutter liegt mir sehr am Herzen. Die beiden Autorinnen haben es geschafft, diese so zu beschreiben, dass ich jedes Mal eine Gänsehaut bekomme, wenn die Großmutter auch nur eine winzig kleine Rolle spielt.

Wie auch schon im letzten Band verbindet die Handlung mehr und mehr nicht nur Vampyrgeschichten mit eventuellen Horrorelementen (in Form der untoten Vampyre), sondern bezieht auch nur alte indianische Sagen und ebensolche Fabelwesen in Form der Rabenspötter. Mittlerweile habe ich mich aber an diese neuen Elemente gewöhnt und finde die Geschichte weiterhin spannend mit all ihren überraschenden Wendungen.

Ein kleiner Kritikpunkt bleibt Zoeys Art mit ihren Jungs- und Männergeschichten umzugehen. Ich hab mich beim Lesen oft gefragt: Hat sie denn nie was gelernt? Wieder gibt es für Zoey Unklarheiten, wen sie den nun liebt und mit wem sie zusammen sein will.

Trotzdem gebe ich gerne 8 von 10 Sterne und bin mir sehr sicher, dass ich diese Reihe zuende lesen werde. Ich muss doch unbedingt wissen, was die Autorinnen sich noch alles ausdenken, um insgesamt sieben weitere Bücher zu füllen.

stern 8

[Rezension] „Ungezähmt – House of Night 4“ von Cast & Cast

UngezähmtReiheninfo:

  1. “Gezeichnet”
  2. “Betrogen”
  3. “Erwählt”
  4. “Ungezähmt”
  5. “Gejagt”
  6. “Versucht”
  7. “Verbrannt”
  8. “Geweckt”
  9. “Bestimmt”
  10. “Verloren”

Achtung, diese Rezension kann Spoiler zu den ersten Bänden enthalten.

Inhalt:

Nachdem Stevie Rae nun mit Hilfe von Aphrodite von einem untoten Monster in einer Vampyr verwandelt hat, scheint zunächst alles wieder gut zu werden im Leben von Zoey Redbird. Wären da nicht die Tatsachen, dass ihr ehemaliger Geliebter gestorben ist, ihre Freunde ihr nicht mehr Vertrauen und die Hohepriesterin Nerefret den Menschen den Krieg erklärt hat.

Zoey hat wieder eine Menge Probleme zu lösen, die mehr denn je auch ihr eigenes Leben bedrohen.

Meine Meinung:

Voller Freude habe ich auf den vierten Teil dieser Fantasyreihe gewartet. Wie schon die ersten drei Bände lässt sich auch „Ungezähmt“ schnell und flüssig lesen. Die Sprache, die ja insbesondere im ersten Buch etwas zu jugendlich geraten war, wird von Band zu Band angenehmer zu lesen. Ich habe das Buch beinahe in einem Rutsch durchgelesen, nur unterbrochen von einer kurzen Nacht, die damit endete, dass ich morgens um 6 Uhr schon wieder dieses Buch in der Hand hatte. 🙂

„House of Night“ wird oftmals mit Harry Potter verglichen. Außer der Tatsache, dass es sich auch hier um eine Art Internatsgeschichte handelt, kann ich diesem Vergleich nicht unbedingt zustimmen. Allerdings habe ich mittlerweile wie auch bei Harry Potter beim Lesen das Gefühl, alte Freunde wieder zu treffen. Sehr schön. Auch Aphrodie schließe ich immer mehr ins Herz. Schön auch, dass eine andere alte Bekannte in diesem Buch eine etwas größere Rolle spielt.

Als kleinen Nachteil sehe ich aber, dass die Autorinnen in der Handlung etwas übertreiben. Von Band zu Band steigert sich die Dramatik der Geschichte und die verschiedensten, unerwarteten Bereiche (untote Vampyre, in diesem Buch noch etwas anderes) spielen eine Rolle. Das war mir irgendwie etwas too much. 😉

Trotzdem freue ich mich jetzt schon wie blöd auf den fünften Teil und das Wiedersehen mit Zoey und ihren Freunden. Ich gebe diesem Buch 8 von 10 Sternen.

stern 8

[Rezension] „Erwählt – House of Night 3“ von Cast & Cast

ErwähltReiheninfo:

  1. “Gezeichnet”
  2. “Betrogen”
  3. “Erwählt”
  4. “Ungezähmt”
  5. “Gejagt”
  6. “Versucht”
  7. “Verbrannt”
  8. “Geweckt”
  9. “Bestimmt”
  10. “Verloren”

Achtung, diese Rezension enthält Spoiler zu den vorherigen Teilen!

Inhalt:

Nachdem Zoey im letzten Band dieser Reihe herausgefunden hat, dass ihre beste Freundin Stevie-Rae gar nicht tot ist, sondern nur untot, setzt sie alles daran, sie zu retten. Außerdem ist sich Zoey sicher, dass die Hohepriesterin Nerefret etwas mit den untoten Monstern zu tun hat. Da Nerefret in den Gedanken anderer Jungvampyre lesen kann, kann Zoey ihren Freunden nichts von Stevie-Rae erzählen. Als Verbündete bietet sich dann überraschend eine ganz andere Person an.

Auch in Zoeys Liebesleben ist wieder einiges los. Eigentlich ist sie immer noch mit ihrem Jungvampyrfreund Erik zusammen, aber eigentlich hat sie auch noch eine Prägung mit ihrem Freund aus Kindertagen Heath. Zu allem Übel kommt noch hinzu, dass sich anscheinend der Meisterpoet der Vampyre Loren Blake für Zoey zu interessieren scheint.

Schafft Zoey es in diesem Gefühlswirrwarr einen ruhigen Kopf zu behalten und immer die richtigen Entscheidungen zu treffen?

Meine Meinung:

Ach, was hab ich mich auf diesen Teil der House-of-Night-Reihe gefreut. Der zweite Teil gefiel mir unheimlich gut und ich wurde mit dem dritten nicht enttäuscht. Wie immer brauchte ich ein wenig Zeit, um mich wieder an die sehr jugendliche Sprache des Buches zu gewöhnen. Wie immer klappte dies aber besonders deshalb so gut, weil ich schnell durch die Handlung und die Charaktere in den Bann gezogen wurde.

Einige Handlungswendungen waren für mich etwas zu vorhersehbar, von anderen war ich sehr positiv überrascht. Es fügten sich beim Lesen immer mehr kleine Puzzleteile zusammen, doch gibt es in dem Gesamtbild immer noch große Lücken, so dass es durchaus Potenzial für die nächsten Bände dieser tollen Fantasyreihe gibt.

Das einzig negative, was ich zu vermelden hätte, ist, dass mir Zoey in ihrem Gefühlschaos ein wenig auf die Nerven gegangen ist. Das ist aber eigentlich auch nicht wirklich negativ, da es zur Handlung gehört und so Zoey von anderen zu perfekten Charakteren in anderen Büchern unterscheidet. Zoey ist zwar liebenswert, erwählt und klug, aber eben nicht perfekt. Auch sie macht Fehler, verhält sich unpassend und sagt nicht immer die nettesten Sachen zu ihren Freunden. Zoey ist einfach „normal“ und dient deshalb besonders gut als Identifikationsfigur für junge Leserinnen … von der Tatsache, dass sie ein Jungvampyr ist mal abgesehen. 😉

Insgesamt gebe ich gerne 8 von 10 Sternen.

stern 8

[Rezension] „Betrogen – House of Night 2“ von Cast & Cast

BetrogenReiheninfo:

  1. “Gezeichnet”
  2. “Betrogen”
  3. “Erwählt”
  4. “Ungezähmt”
  5. “Gejagt”
  6. “Versucht”
  7. “Verbrannt”
  8. “Geweckt”
  9. “Bestimmt”
  10. “Verloren”

Achtung, da dies der zweite Teil einer Reihe ist, enthält die Rezension Spoiler!

Inhalt:

Dies ist der zweite Teil der Reihe „House of Night“ mit der talentierten Jungvampyrin Zoey als Hauptperson.

Die folgenden Bemerkungen zum Inhalt sollten nur diejenigen lesen, die schon den ersten Teil „Gezeichnet“ gelesen haben. Ansonsten würde ich nämlich schon zu viel verraten! 🙂

Zoey ist nun, nachdem sie am Ende des ersten Teils ihren Exfreund Heath spektakulär gerettet hat, die Anführerin der Töchter und Söhne der Dunkelheit. Doch während sie sich eigentlich um ihr ersten Vollmondritual kümmern sollte, muss sie sich noch mit vielen anderen Dingen beschäftigen: Obwohl sie an sich mit Erik zusammen ist, entwickelt sie noch Gefühle für andere Personen. An der Ostmauer des Internats meinte Zoey wieder einen Geist gesehen zu haben. Und auch ihre Mentorin Neferet erscheint ihr manchmal gar nicht so mütterlich und liebevoll wie am Anfang.

Meine Meinung:

Zum Glück musste ich nur etwa 3 Monate warten, bis ich den zweiten Teil der House-of-Night-Reihe lesen konnte. Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut und muss sagen: Ich wurde nicht enttäuscht!

Dieses Buch ist um einiges düsterer und trauriger als der erste Teil, hat aber seinen Humor trotzdem nicht verloren. Ich habe mal wieder zwischen Lachen und Weinen geschwankt – und an einer Stelle Rotz und Wasser geheult! 😉

Insgesamt war es wirklich schön, wieder ins House of Night zurück zu kehren und weitere „Abenteuer“ mit Zoey und ihren Freunden zu erleben. Einige Andeutungen, die schon im ersten Band gemacht wurden, wurden in diesem Teil weiter ausgeführt. Und trotzdem bietet sich im Moment noch viel Stoff für die weiteren Bände, auf die ich mich sehr freue.

Insgesamt – tatatadaa – gibt’s von mir  9 von 10 Sternen.

stern 9