[Geplauder] Frohe Weihnachten

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Ich wünsche euch wundervolle erholsame und harmonische Weihnachtstage im Kreise von lieben Menschen, Zeit zum Entschleunigen und Durchatmen und vielleicht das ein oder andere Buchgeschenk unter dem Tannenbaum.

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[All Eyes on …] Weihnachtsbücher

All Eyes on

Weihnachtsbücher

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Es ist soweit: Morgen ist der erste Advent! Spätestens dann – eigentlich schon ein bisschen früher – beginnt für mich die besinnliche Vorweihnachtszeit. Ich zünde mir oft abends ein paar Kerzen an, dekoriere die Wohnung weihnachtlich mit Elchen, Tannenzapfen und Engeln und habe plötzlich das Verlangen nach Weihanchtsbüchern.

In dieser Zeit lese ich auch total gerne Bücher, die mich sonst eher nicht interessieren. In meiner Rezension zu „Hollys Weihnachtszauber“ habe ich es schon geschrieben und ich schreibe es hier gerne noch ein Mal: Von Weihnachtsbüchern erwarte ich, dass ich in eine verschneite, kitschig-romantische Liebesgeschichte abtauchen kann und den Duft von frischem Gebäck und Zimt in der Nase habe. Ich möchte gedanklich schon die Weihnachtsdekoration vor mir sehen und das Knistern des Kaminfeuers hören.

Warum man in der Adevntszeit plötzlich Lust so Lust auf Geschichten hat, die einen sonst eher nicht reizen würden, kann ich gar nicht so genau sagen. Vielleicht versucht man sich damit schon etwas zu entschleunigen und auf die Weihnachtszeit vorzubereitenn? Vielleicht möchte man ein bisschen rosarote, schneeflockig-verschneite, heile Welt ins eigene Wohnzimmer holen? Vielleicht ist man einfach auch durch den Geruch zu vieler Duftkerzen ganz duselig geworden? Egal was es ist, ich möchte das Weihnachten zwischen den Buchdeckeln nicht missen und freue mich sehr, dass ich am 1.12. mit „Weihnachten im Holunderweg“ als Adventskalenderbuch beginnen kann.

Geht es euch genauso? Habt ihr genauso viel Freude an Weihnachtsbüchern wie ich?
Und welche Weihnachtsbücher könnt ihr mir noch empfehlen?

Rezensierte Weihnachtsbücher auf meinem Blog:

Rezensierte Sachbücher zum Thema Weihnachten:

[Kurzer Leseeindruck] „Hollys Weihnachtszauber“ von Trisha Ashley

Klappentext:

Zur Weihnachtszeit zieht sich die junge Witwe Holly Brown am liebsten zurück. So kommt es der begabten Köchin gerade recht, als sie gebeten wird, auf ein Herrenhaus in einem winzigen Dorf in Lancashire aufzupassen. Dort gilt es nicht nur das imposante Anwesen zu hüten, sondern auch noch ein in die Jahre gekommenes Pferd, eine Ziege und einen altersschwachen Hund. Doch dann kehrt der attraktive aber abweisende Hausherr Jude Martland überraschend nach Hause zurück. Als dann auch noch das Dorf durch einen Schneesturm von der Außenwelt abgeschnitten wird, müssen Holly und Jude wohl oder übel Weihnachten miteinander verbringen … (Quelle)

Mein Eindruck:

Wenn ich wollte, könnte ich an diesem Buch ganz viel Kritik üben, könnte mich über die Vorhersehbarkeit und die teilweise sehr gestelzte Sprache der Figuren. Man darf von „Hollys Weihnachtszauber“ keinen hohen literarischen Anspruch und keine komplexe, überraschende Handlung erwarten. Auf keinen Fall! Aber das habe ich auch nicht. Ich wollte von dem Buch unterhalten und in Weihnachtsstimmung versetzt werden. Ich wollte in eine verschneite, kitschige Liebesgeschichte abtauchen und den Duft von frischem Gebäck und Zimt in der Nase haben. Ich wollte gedanklich schon die Weihnachtsdekoration vor mir sehen und das Knistern des Kaminfeuers hören. Und ich habe genau das bekommen, was ich wollte! 7 von 10 Sternen!

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Hollys Weihnachtszauber – Trisha Ashley – Taschenbuch – 512 Seiten – 8,99 € – ISBN: 978-3-442-48021-0 – erschienen: November 2013 (Goldmann) – Übersetzung: Elisabeth Spang

[Rezension] „24 Geschichten bis Weihnachten: Ein Adventskalenderbuch“ von Katharina Braun (Hrsg.)

Klappentext:

Dieser Adventskalender verkürzt ganz ohne Schokolade die Wartezeit bis Weihnachten. 24 namhafte Autoren erzählen 24 bezaubernde Adventsgeschichten – mal lustig, mal nachdenklich, mal besinnlich, mal humorvoll. Dazu hat Franziska Harvey 24 hinreißende doppelseitige Illustrationen und 24 Vignetten gezeichnet. Jede Geschichte versteckt sich zwischen verschlossenen Doppelseiten, die ab dem 1. Dezember bis zum Heiligabend täglich an der Perforation aufgetrennt werden. So vergeht die Zeit bis Heiligabend wie im Flug! (Quelle)

Meine Meinung:

Wenn man mal ehrlich ist: Das tollste an einem Adventskalender ist doch neben der Überraschung, was das nächste Türchen enthält, eben das Öffnen eben dieses Türchens. Und genau das kann man bei diesem Adventskalender auch tun. Wie das?

Jede Geschichte besteht aus am Rand zusammenheftenden Doppelseiten, die man täglich vorsichtig mit einem Brieföffner auseinander trennen kann. Wunderschön!

Auch inhaltlich sind die Geschichten nicht nur für die kleinen Leser und Zuhörer geeignet, sondern haben auch mich noch beim Lesen in weihnachtliche Stimmung versetzt. Meine Lieblingsgeschichten waren „Der fehlende Adventskalender“ von Christine Fehér, „Wen das Christkind lieb hat“ von Beatrix Mannel und „Der gestohlene Weihnachtsbaum“ von Jürgen Banscherus. Mal sind die Geschichten lustig, mal sogar etwas spannend und mal wirklich anrührend, weil sie eben den Sinn von Weihnachten – die Nächstenliebe – so schön darstellen. Mit einer Länge von maximal vier Seiten können sich auch die Jüngsten gut bis zum Schluss konzentrieren.

Genau so stelle ich mir ein Adventskalenderbuch für Kinder vor. 24 nette, nicht zu lange Geschichten, untermalt mit schönen Illustrationen und als Highlight die auftrennbaren Doppelseiten. Viele Geschichten fand ich wirklich sehr nett und lesenswert. Da mir aber – wie sollte es auch anders sein, Geschmäcker sind nun mal verschieden – nicht alle Geschichten gefielen, gibt es von mir 8 von 10 Sternen.

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24 Geschichten bis Weihnachten – Katharina Braun (Hrsg.) – Taschenbuch – 200 Seiten – 6,99 € – ISBN: 978-3-596-81107-6 – erschienen: September 2012 (Fischer)

[Rund um’s Buch] Büchertipps zur Weihnachtszeit

Die Tintenelfe und Alexandra haben dazu aufgerufen, an einer Blogparade teilzunehmen und Büchertipps für die Weihnachtszeit zu sammeln. Ich bin gerne dabei und möchte euch hier meine drei wundervolle Weihnachtsbücher vorstellen vorstellen!

Das perfekte Buch für alle, die gerne Selbstgemachtes verschenken

Süße Geschenke zu Weihnachten

„Süße Geschenke zu Weihnachten“ ist ein richtig tolles Buch und ich habe schon viele Rezepte nachgekocht und gebacken und an die Verwandtschaft verschenkt. Besonders gelungen finde ich, dass es nach jeder Doppelseite, auf der das Rezept vorgestellt wird, noch eine Doppelseite gibt, auf der eine Verpackungsidee vorgeschlagen wird. Diese Ideen sind zwar oftmals etwas aufwändig, lassen sich aber leicht vereinfachen.
(Hier geht es zur ausführlichen Rezension.)

Das perfekte Buch für alle, die Weihnachten in New York verbringen wollen

Dash & Lily

„Dash & Lilys Winterwunder“ ist einfach toll. Ich weiß noch genau, wie ich es vor einigen Jahren gelesen habe und wie mich das Buch verzaubert hat. Es ist eines der Bücher, die aus der Kooperation von Rachel Cohn und David Levithan entstanden sind – eigentlich grundsätzlich ein Garant für tolle Geschichten.

“Die wichtigen Menschen in unserem Leben hinterlassen Spuren. Rein körperlich mögen sie kommen und gehen, aber sie sind für immer in unserem Herzen, denn sie haben dazu beigetragen, dieses Herz zu formen.” (S. 286)

(Hier geht es zur ausführlichen Rezension.)

Das perfekte Buch für alle, die noch ein Adventskalenderbuch suchen

Wunder einer Winternacht

Ich habe in den letzten Jahren einige schöne Adventskalenderbücher gelesen, „Wunder einer Winternacht“ hat mich ganz besonders begeistert, weil es nicht 24 kurze eigenständige Geschichten enthält, sondern in 24 Kapiteln eine Geschichte erzählt, die mich stellenweise zu Tränen gerührt hat.
(Hier geht es zur ausführlichen Rezension.)

[Rezension] „Das Weihnachtsgeheimnis“ von Jostein Gaarder

Das WeihnachtsgeheimnisInhalt:

Es ist Advent in Norwegen und Joachim und seine Eltern entdecken in einem alten Buchladen einen ganz besonderen Adventskalender – wie besonders er ist, soll Joachim aber erst nach und nach herausfinden. Denn hinter jedem Türchen warten nicht nur Bilder auf den Jungen, sondern auch ein kleine handgeschriebene Zettel, auf denen eine unglaubliche Geschichte erzählt wird: die Weihnachtsgeschichte, um es genau zu sagen, aber ganz anders, als Joachim sie bisher kannte.

Meine Meinung:

Jostein Gaarder ist den meisten Menschen vor allem durch „Sofies Welt“ ein Begriff: ein Buch, in dem es um die Geschichte der Philosophie geht. Der gleiche Autor schreibt hier nun ein Adventskalenderbuch (24 Kapitel für die ersten 24 Tage im Advent), in dem es selbstverständlich um Weihnachten geht. Wer hier kurz stockt, dem sei gesagt: Weihnachten, christlicher Glaube und Philosophie zusammen – das geht wunderbar!

„Doch es ist wichtig, sich über das bisschen zu freuen, was man hat. Egal, wie wenig, es ist immer noch unendlich viel mehr als nichts.“ (S. 73)

Die Art und Weise wie Jostein Gaarder hier eine Geschichte innerhalb einer Geschichte erzählt und wie sich die Geschichten immer mehr miteinander vermischen, ist wirklich besonders und hat auf mich eine gewisse Faszination ausgeübt.

Ich selber bin nicht besonders religiös, doch viele Sätze und Gedanken haben mich während des Lesens berührt.

„ […] Einige Priester sind so sehr darauf versessen, herauszufinden, was der einzig wahre Glaube ist, dass sie in der Eile das Allerwichtigste vergessen.“
Jetzt machte Elisabeth große Augen:
„Was ist denn das Allerwichtigste?“
„Dass Jesus auf die Welt gekommen ist, um die Menschen zu lehren, gut zueinander zu sein. Keine andere Lektion fällt den Menschen schwerer, und keine andere ist wichtiger […].“
(S. 189/190)

Und auch wenn ich das Buch nicht immer wie ein Adventskalenderbuch jeden Tag ein Kapitel) gelesen habe, war es mir doch ein schöner Begleiter in der (Vor-)Weihnachtszeit, allerdings hätte ich mir an manchen Stellen gewünscht, etwas schneller in der Geschichte voranschreiten zu können. Insgesamt vergebe ich gute 7 von 10 Sternen und kann „Das Weihnachtsgeheimnis“ als Buch für die Adventszeit nur empfehlen.

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Neue Ausgabe:
Das Weihnachtsgeheimnis – Jostein Gaarder – Hardcover – 288 Seiten – 14,99 € – ISBN-13: 978-3446243194 – erschienen: September 2013 (Hanser) – Altersempfehlung: ab 10 Jahren

„Dash & Lilys Winterwunder“ von Rachel Cohn & David Levithan

Dash & LilyInhalt:

„Ich will mich in Gefahr begeben. […]

Für mich bedeutet Gefahr: mich unter dem schützenden Mantel der Familie hervorzuwagen und die Welt auf eigene Faust zu erkunden, auch wenn ich nicht weiß, was – oder wer – mich da erwartet. Es wäre schön, wenn du Teil dieses Plans sein könntest.“ (S. 194/195)

Dash und Lily könnten unterschiedlicher nicht sein. Dash hasst Weihnachten und seine Familie ist auch nicht immer das Wahre. Lily hingegen liebt Weihnachten und ihre Familie – inklusiver sämtlicher Großtanten, Opas und Cousins. Und trotzdem finden die beiden zusammen. Nicht auf dem normalen Weg, sondern über ein rotes Notizbuch, das Lily in einer Buchhandlung deponiert hat und das von Dash gefunden wird. Und so schicken sich die beiden gegenseitig durch New York und lernen sich Wort für Wort, Zeile für Zeile ein bisschen näher kennen.

Meine Meinung:

„Die wichtigen Menschen in unserem Leben hinterlassen Spuren. Rein körperlich mögen sie kommen und gehen, aber sie sind für immer in unserem Herzen, denn sie haben dazu beigetragen, dieses Herz zu formen.“ (S. 286)

Dies ist jetzt das zweite Buch der beiden Jugendbuchautoren Cohn und Levithan, das ich gelesen habe, und ich muss sagen, dass es mir noch besser gefällt als „Nick & Norahs Soundtrack einer Nacht“. Vielleicht weil ich Dash und Lily ähnlicher bin. Hier geht es nämlich mehr um Worte, Bücher und Gedichte als um Musik. Vielleicht aber auch weil ich das Buch tatsächlich jetzt in der Weihnachtszeit gelesen habe.

So oder so geht auch hier das Konzept der Autoren wieder auf. Abwechselnd schreiben sie die Geschichte aus der Sicht von Lily und Dash, die ich beide wirklich schnell in mein Herz schließen konnte. Die Begegnung der beiden ist wunderschön, vorsichtig und erstmal noch ohne Hintergedanken. Doch langsam vertrauen die beiden einander immer mehr an und zeigen sich gegenseitig nicht nur verschiedene Plätze in New York, sondern parallel dazu auch ihre eigene Gefühlswelt, ihre Wünsche und Erinnerungen.

„Dash & Lilys Winterwunder“ ist ein Buch, das mich mit einem warmen und zufriedenem Gefühl im Herzen zurückgelassen hat. Allein dafür hat es schon 9 von 10 Sternen verdient.

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Dash & Lilys Winterwunder – Cohn & Levithan – Klappbroschur – 320 Seiten – 12,99 € – ISBN-13: 978-3570161166 – erschienen: Oktober 2011 (cbt) – Altersempfehlung: ab 13 Jahren

„Wunder einer Winternacht“ von Marko Leino

Wunder einer WinternachtKlappentext:

Hoch oben im Norden lebt der kleine Nikolas. Als er durch einen tragischen Unfall zur Waise wird, nimmt das ganze Dorf sich seiner an. Ein Jahr lang darf Nikolas bei jeder Familie bleiben. Wenn der Weihnachtsabend naht, muss er weiterziehen.

Voller Dankbarkeit schnitzt Nikolas Jahr für Jahr Geschenke für «seine» Familie. Als er zum bösartigen Tischlermeister Lisakki in die Lehre kommt, scheint sein Glück vorbei. Der bärbeißige alte Mann hasst Kinder … (Quelle: Rowohlt)

Meine Meinung:

Eine Weihnachtsgeschichte, die gleichzeitig altbekannt und auch wieder ganz neu ist:

Sie beginnt damit, dass zwei Jungen im Meer ein kleines Holzkästchen finden. Es enthält eine alte Taschenuhr und einen kleinen Zettel. Als ihr Großvater den Zettel liest, erinnert er sich an eine Geschichte, von der er immer dachte, sie sei erfunden. Und dann fängt er an zu erzählen…

Und er erzählt wunderbar. Marko Leino versteht es, mit Worten umzugehen. Diese Worte können mich auf wenigen Seiten mitten in das verschneite Finnland reisen lassen; sie bringen mich dazu, das Buch voller Liebe anzulächeln. Und auf den nächsten Seiten muss ich mir einige Tränen aus den Augenwinkeln wischen.

„Bisher hatte er nicht einmal daran denken wollen, dass er bald in eine andere Familie ziehen musste. Er hatte den Gedanken weit von sich geschoben. […] Er hatte sich doch gerade erst an Hannes’ Familie gewöhnt, hatte Fuß gefasst und sich fast wie ein Teil von ihr gefühlt! Und er hatte seinen Vorsatz – niemanden liebzugewinnen – gebrochen. Es war unmöglich gewesen, diesen Vorsatz zu halten.“ (S. 81)

Die Idee, die hinter diesem Buch mit den 24 Kapiteln steckt, ist einfach wirklich wunderschön. Ich kann mir kein schöneres Adventskalenderbuch vorstellen als „Wunder einer Winternacht“. Diesem Buch wohnt wahrlich ein wunderbarer weihnachtlicher Zauber inne.

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[Rezension] „Süße Geschenken zu Weihnachten: Leckereien backen und verpacken“ – Die kreative Manufaktur

Süße Geschenke zu WeihnachtenWer meinen Blog ein bisschen verfolgt, der weiß: Normalerweise rezensiere ich keine Sachbücher, doch für dieses wunderbare Weihnachtskoch- und -backbuch muss ich einfach eine Ausnahme machen.

Wer bis Weihnachten noch ein bisschen Zeit findet, noch ein paar Geschenke sucht und dabei gerne individuell und kreativ wird, sollte jetzt ganz genau hinsehen.

„Süße Geschenke zu Weihnachten“ ist ein Koch-/Backbuch kombiniert mit schönen Bastelanleitungen für die Verpackung der selbstgemachten Geschenke. Auf je einer Doppelseite wird eine kulinarische Köstlichkeit wie zum Beispiel gebrannte Mandeln, Nougatstangen oder Orangeat-Kipferl vorgestellt. Auf der anschließenden Doppelseite gibt es dann eine Verpackungsidee samt Bastelanleitung.

Ein Blick ins Inhaltsverzeichnis macht deutlich: Die Ideen sind vielfältig und thematisch geordnet.

 Inhalt - Kochbuch

Ich habe mich direkt an den Nougatstangen probiert und als Verpackung die bestickten Kästchen gewält. Mit dem Ergebnis bin ich total zufrieden. Und ich denke, meine Mutter wird sich sehr freuen!

Nougatstangen

Vor allem mag ich das Layout und die Aufmachung des Buches: die Fotos sind nicht nur anschaulich und ansprechend, sondern einfach auch schon schön anzugucken. Gerade im schneefreuen Köln macht dieses Buch direkt beim Durchblättern eine heimelige Weihnachtsstimmung.

Von mir gibt es also eine klare Empfehlung: Schenkt leckere, individuelle und kreative Geschenke! Backt, kocht und bastelt noch bis Weihnachten! Kauft dieses Buch!

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Süße Geschenke zu Weihnachten: Leckereien backen und verpacken – die kreative Manufaktur – gebunden – 111 Seiten – 14,99 € – ISBN-13: 978-3772459016 – erschienen: Oktober 2011 (Frech)

[Rezension] „Der Weihnachtshund“ von Daniel Glattauer

Der WeihnachtshundKlappentext:

Max will vor Weihnachten flüchten und auf die Malediven fliegen. Dabei ist ihm Kurt, sein Hund, im Weg. Kurt war leider eine Fehlinvestition. Er schläft meistens. Und wenn er sich bewegt, dann höchstens irrtümlich.

Katrin wird demnächst dreißig, und leidet unter Eltern, die darunter leiden, dass sie noch keinen Mann fürs Leben gefunden hat. Mit Weihnachten kommt der Höhepunkt des familiären Leidens auf sie zu. Da tritt plötzlich Kurt in Erscheinung. Katrin mag zwar keine Hunde, aber Kurt bringt sie auf eine Idee …

(Quelle)

Meine Meinung:

… und durch diese Idee treffen Max, Katrin und Kurt schließlich aufeinander. Dass sich Max und Katrin ineinander verlieben werden, so viel kann man wohl getrost vorweg nehmen.

Ob es für die beiden auch ein Happy End geben wird? Das weiß man bei Glattauer allerdings nie.

Denn gerade Max hat ein schwerwiegendes Problem. Ein Kussproblem. Seit er damals als Junge die fette Lisbeth küssen musste, wird ihm bei jedem Kuss wortwörtlich übel. Und so hat bisher noch keine Beziehung länger gehalten als bis zum Kuss, bzw. bis zum ersten Erbrechen.

Glattauers Schreibstil in diesem Buch erinnert schon sehr an den Schreibstil der Emails aus „Gut gegen Nordwind“ und „Alle sieben Wellen“ – mit dem Unterschied, dass es sich hier um einen reinen Erzähltext handelt. Und ganz ehrlich: In einem Erzähltext wird dieser Stil manchmal etwas anstrengend.

Das Buch ist in 24 Kapitel für die jeweils 24 Tage vor Weihnachten unterteilt. Zuerst hatte ich beschlossen, das Buch wie einen Adventskalender zu lesen: jeden Tag ein Kapitelchen. Doch dann habe ich nach etwa der Hälfte gemerkt, dass mich das Buch auf diese Art nicht fesseln kann. Die letzten Kapitel habe ich dann in einem Rutsch gelesen und war auch sofort mehr von der Geschichte eingenommen.

Insgesamt hat Glattauer ein süßes, kleines Buch über zwei Menschen und einen Hund zur Weihnachtszeit geschrieben. Es konnte mich zwar nicht so fesseln wie die Bücher um Emmi und Leo, dennoch habe ich es gerne gelesen. Ich vergebe 6 von 10 weihnachtlichen Sternen.

stern 6

Der Weihnachtshund – Daniel Glattauer – Taschenbuch – 224 Seiten – 7,95 € – ISBN-13: 978-3442467624 – erschienen: Oktober 2009 (Goldmann)